Strommessung XXXL

OP #5573779
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Mir ist wieder einmal etwas in die Hände gefallen, was ich euch zeigen 
will! Es besteht aus ca. 19kg Kupfer, 1kg Stahl und ca. 1kg einer 
unbekannten Legierung.
Ein Shunt im XXXL-Format:

- 6µOhm
- 10kA (Kiloampère!) Belastbarkeit
- 0.5% Toleranz
- 600W Verlustleistung bei 10kA

Die 8 Schrauben zur Montage der Kabel sind M20x80. Die AA-Batterioe 
dient als Grössenvergleich.
Brauch' ich sowas? Nie im Leben! Aber geil ist das Teil! :-)

LG Christoph
Angehängte Dateien:
(Firma: fritzler-avr.de) #5573987
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Die 600W Ptot werden von den angeschlossenen Kupferschienen sicher auch 
gut abgeführt.

Aber schon interessant, dass es nen Shut für den Strom gibt.
Da werden ja sonst eher Stromwandler auf Magnetfeldbasis genutzt.

Weiste wo das Teil eingesetzt wurde?
(Firma: Autotronic) #5574114
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Ich würde das Teil in einer Glasvitrine im Eingangsbereich positionieren 
und zu Demo-Zwecken eine kleine 3mm LED (ohne Vorwiderstand) an die 
beiden M5 Schrauben anschließen. An den M20 Schrauben einfach 
provisorisch eine 9 Volt Blockbatterie mit Mikrotaster anschließen. Es 
geht ja nur darum, den Spannungsabfall vom Shunt an der LED sichtbar 
werden zu lassen. Dann bekommt der Shunt wenigstens noch eine sinnvolle 
Aufgabe und jeder, der Lust hat, kann im Vorbeigehen einmal kurz auf die 
Taste drücken. Die Taste lädt ja geradezu zum Draufdrücken ein.   :-)
(Firma: Funkenflug Industries) #5574286
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Das landet sicher nicht im Kupferschrott. Wenn der TE das Ding nicht 
behält, ich nehme es für meine Vitrine... auch ohne LED und 9V-Block mit 
etlichen kA.

Der Kupferwert davon ist auch gar nicht sooo groß, weil man den Shunt 
dafür erst zerlegen müsste. Die "Stifte", die den eigentlichen 
Widerstand darstellen, werden kein reines Kupfer sein und das mindert 
den Schrottwert ohne Zerlegung beträchtlich. Also wenn der TE das zum 
Schrottwert abgeben würde, nehme ich den Shunt sofort.
#5574335
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@ Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)

>Das landet sicher nicht im Kupferschrott. Wenn der TE das Ding nicht
>behält, ich nehme es für meine Vitrine... auch ohne LED und 9V-Block mit
>etlichen kA.

Messis sowas zu geben ist unverantwortlich . . .
Man gibt Alkoholikern ja auch keine Pulle Ruß.
OP #5574739
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> Das landet sicher nicht im Kupferschrott...

Der Shunt wird sicher nicht weggeworfen! Einen 0.25%/10kA/5µOhm kann man 
bei Digikey kaufen. Kostet schlappe $1700.
Da ich zwei von den Trümmern habe, werde ich versuchen, einen davon zu 
verkaufen.*

> Und bei 6µOhm auch noch 0,5% Toleranz. Respekt, dass muss man erstmal
> messtechnisch nachweisen.

Genau das hat mir der ehemalige Besitzer auch gesagt. Bei kleineren 
Shunts bis vielleicht 1kA mussten sie das mit einem Spezialmessgerät 
jeweils nachprüfen, da die Toleranz bisweilen nicht eingehalten wurde.
Persönliche Seite #5574932
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Christoph Z. schrieb:
>> Und bei 6µOhm auch noch 0,5% Toleranz. Respekt, dass muss man erstmal
>> messtechnisch nachweisen.
>
> Genau das hat mir der ehemalige Besitzer auch gesagt. Bei kleineren
> Shunts bis vielleicht 1kA mussten sie das mit einem Spezialmessgerät
> jeweils nachprüfen, da die Toleranz bisweilen nicht eingehalten wurde.

Ja, das wäre mal ein schönes Abendprojekt hier die 6µR nachzumessen :). 
Dann natürlich nicht bei kA sondern bei etwas handlicheren Strömen.
(Firma: Funkenflug Industries) #5575460
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Ich glaube so schwer ist das Nachmessen gar nicht. Dicken 2..3kW 
Ringkerntrafo genommen, Kurzschlußwicklung durch die Mitte und einen 
Stelltrafo an den Eingang. Damit lässt sich bestimmt ein Strom von 
300..500A über die Messdauer halten, mit etwas Glück auch 1000A und die 
entstehende Wechselspannung am Shunt ließe sich mit dem Oszi gut 
darstellen.
#5575560
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@Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)

>Ich glaube so schwer ist das Nachmessen gar nicht.

Dort liegt dein Problem. Wer nichts weiß muß alles glauben.

>Dicken 2..3kW
>Ringkerntrafo genommen, Kurzschlußwicklung durch die Mitte und einen
>Stelltrafo an den Eingang. Damit lässt sich bestimmt ein Strom von
>300..500A über die Messdauer halten,

1000A zu erzeugen ist trivial, die aber GENAU zu messen schon weniger.

> mit etwas Glück auch 1000A und die
>entstehende Wechselspannung am Shunt ließe sich mit dem Oszi gut
>darstellen.

Schon mal über die Genauigkeit eines Oszis nachgedacht? Von der gesamten 
Meßkette mal ganz zu schweigen.

Mal zum warm werden . . .

Beitrag "Re: Wie ~0.01Ω-Widerstände messen?"
(Firma: Funkenflug Industries) #5575793
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Zangenamperemeter.

Alternativ könnte man auch probieren, die elektromagnetische 
Kraftwirkung zu messen, etwa wie weit sich zwei aufgehängte Drähte 
gegenseitig beeinflussen und den dafür nötigen Strom ausrechnen - aber 
dann fragt mich wirklich nicht, wie genau das wird weil dann wieder 
viele neue Faktoren mit reinkommen.
(Firma: Funkenflug Industries) #5580726
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Hartlöten ist genau der richtige Weg. Wie soll es sonst gehen? Für 
entsprechend große Teile gibts auch entsprechend große Öfen, wo das Ding 
halt ne Weile reinkommt. Von daher dürft ihr meine dezenten Hinweise 
gerne weiter negativ bewerten wenn ihr sie nicht begreift.
(Firma: fritzler-avr.de) #5580753
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Ach komm jetz hör auf zu weinen BenB...

Zwischen einem dummen Spruch wie:
Ben B. schrieb:
> Ich glaube, die machen das heiß. :]

und einer Erklärung wie:
Ben B. schrieb:
> Hartlöten ist genau der richtige Weg.

Ben B. schrieb:
> Die Stifte und/oder die Seitenteile werden
> vor dem Backen mit Hartlot "verzinnt".

existieren eben Große Unterschiede die eben dann auch dementsprechend 
honoriert werden.

Also warum nicht gleich ordentlich schreiben?

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