Oszilloskop

Gast #28793
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Hallo zusammen!

Möchte mir ein Oszilloskop zulegen. Da ich denke, daß ich damit häufiger 
umgehen werde, sollte es kein Billiges sein, aber auch nicht vollig 
meinen Rahmen sprengen. Hat jemand Tips worauf ich achten sollte und wo 
ich die günstig bekomme, oder ist evtl. eine Steckkarte für den PC die 
richtige Lösung. Sollte preislich so um die 300 bis 400 € liegen, wenn 
ich aber ein vernünftiges für nur ein paar Euros mehr kriege, dann 
sollte es daran nicht scheitern.

Danke
stephan
Gast #28794
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Du bist ja lustig, wofür soll das Oszi denn eingesetzt werden? Das ist 
ganz wesentlich, insbesondere um zu entscheiden, ob analog oder digital. 
Welche Frequenzen mußt Du denn messen?
Ich will auch Dein Weltbild nicht erschüttern, aber 300-400 Ocken ist 
billig, da wird es selbst bei Einsteigergeräten zumindest bei 
Markenherstellern eng...
Gast #28802
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Hi!
Ich habe jetzt mittlerweile das 3. und das ist ein HM507,also A/D, den 
ich bei eBay für 500 Euro erstanden habe.Mit dem kannst du schon fast 
alles machen was dir als "Bastler" über den Weg läuft. Sein Vorgänger 
war ein 20MHz-Russe, der jahrelang gute Dienste verrichtet hat, aber er 
kann nicht speichern und das ist manchmal recht wichtig.Was will ich 
damit sagen? Es muss kein neues sein, eBay und etwas Geduld ist die 
beste Wahl.Wenn du jetzt am falschen Ende sparst kaufst du, wenn du 
weiterhin "bastelst", später ein zweites, so wie ich. Übrigens von einer 
reinen Digitalvariante würde ich abraten, ein gutes kannst du nicht 
bezahlen und der Rest ist Müll.
Gruss Uwe
Gast #28803
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Hi

unbezahlbar nicht. Nur teuer. Das TDS1002 von Tektronix kommt auf etwa 
1300€. Fürs Hobby viel Geld aber es ist dem Hameg doch deutlich 
überlegen. Und es nimmt sehr viel weniger Platz weg als ein Röhrengerät. 
Vor allem die diversen Triggermöglichkeiten sind genial. Evtl. ist auch 
dessen Vorgänger interessant.

Matthias
Gast #28804
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Für welche "Spezialfälle" braucht man denn für die privaten Basteleien 
ein digitales Oszi?
Bei µC-Schaltungen ist ein Oszi sowieso fehl am Platz. Da ist ein 
Logikanalyzer viel nützlicher.
Bei allen anderen Schaltungen würde ich ein analoges Oszi einsetzen. Die 
Speichermöglichkeit braucht man nur recht selten. Für den Anfang kann 
man das Geld besser sparen.
Für ein paar Hundert Euro kriegt man dann bei ebay schon recht gute 
Geräte. 30MHz sollten es schon sein, aber das ist für den Preis auch 
kein Problem. Von den digitalen PC-gestützten würde ich auch abraten. 
Die guten sind einfach nicht zu bezahlen.
Gast #28805
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Hi

für einmalig, oder mit niedriger Wiederholrate auftretende Signale, 
langsame Vorgänge... z.B. Untersuchung an IR-Signalen, PWM-Verläufe

Automatische Messung von Signalparametern kann man auch ganz gut 
gebrauchen. Ich brauch hier z.B. nicht erst lange die Frequenz und die 
Spannung per Kästchen abzählen und ausrechnen. Ich kuck einfach ins 
Measure-Menu. Autoset kann auch ganz net sein.

Pretriggerview ist natürlich auch ganz nützlich. FÜr den Anfänger der 
nur mal ein wenig reinschnuppern möchte ist ein analoges Oszi natürlich 
völlig ausreichend. Wenn die Ansprüche aber höher werden ist ein 
digitales sehr brauchbar und man will die gebotenen Möglichkeiten nicht 
mehr missen.

Der Preis ist allerdings für die meisten ein Killerkriterium.

Matthias
Gast #28806
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Hi!
Ich muss nochmal was zu den rein digitalen sagen.
Mit einem TDS1002 (? wohl eher TDS1020) kann man kein analoges ersetzen, 
habe auch mit dem Gedanken gespielt. Nachdem ich es testen konnte habe 
ich den Gedanken aber verworfen. Wenn deine Sampel's nicht in's Signal 
passen,kommt nur Müll heraus und du suchst Fehler wo keine 
sind.(Versuche mal Spikes zu finden) Mit meinem 50MHz Oszi waren noch 
116MHz Rechteck/Dreieck sehr gut zu beurteilen. Das nenne ich jedenfalls 
ein ordentliches Oszi.
Ämmm Bei Interresse und wenn du es dir holen kommst würde ich dir meinen 
Russen sogar schenken. Denke nicht das ist ein schlechtes Teil. Nein 
nein der geht sogar mit 24V und hat natürlich ordentlich 
Gebrauchsspuren, aber technisch i.o. und mit Unterlagen. Ist ein C1-93 
(10x10cm Bildschirm).
Kannste ja mal überlegen.
Gruss Uwe
Gast #28807
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Hey Uwe,    ganz pseudo-traurig guckt

würdest du dein geliebtes Oszi vielleicht auch an mich überlassen? Nur 
für den Fall das Stephan zu weit weg wohnt um es ab zu holen, ich dafür 
aber nah genug. Ich beobachte schon seit Wochen wie die Oszis bei ebay 
auslaufen, aber die sind mir einfach noch zu teuer.

Schönen Gruß aus Düsseldorf,
Richy

PS: Fahre wöchentlich nach Dortmund und eine Freundin von mir 
gelegentlich nach München. Ich würde mich freuen.   ;o)
Gast #28809
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Hi!
Wenn du nicht viel Geld ausgeben willst kann ich dir folgendes 
empfehlen:
Kauf dir ein PC-Oszilloskop! Du kannst damit neben einem 
Zweikanaloszilloskop auch gleich einen Spektrumanalyser und einen 
Datenlogger mitbenutzen. Die Signale kannst du auch speichern und später 
drucken. Ob nun USB oder Parallel ist egal. Nur über einige Dinge 
solltest du dir im Klaren sein: Auch wenn die Eingänge galvanisch 
getrennt sind, kann im Extremfall doch mal was schief gehen und dann ist 
dein PC auch in Mitleidenschaft gezogen. Der zweite Nachteil ist, dass 
außer den Highendgeräten keine der PC-Gestüzten einen externen 
Triggereingang ahben. Die Auflösung ist von allen aktuellen oder die nur 
ein Jahr alt sind völlig ausreichend und auch von der Frequenz. Ich habe 
u.a. auch so eines und das Schafft 80MHz über die parallele 
Schnittstelle. Nur HV-Tastköpfe um auch solche Signale auszumessen amche 
ich aus vorsicht nicht, ginge aber nach Herstellerangaben auch (hat 
weniger als 450EUR gekostet).

Christian
Gast #28810
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Hi

zum Thema PC-Oszilloskop:
Das Conrad-Teil für 450Euro hat 50MS/s(Single-Shot). Für ein reines 
digital-Oszi macht das in etwa eine Frequenz (wir reden hier nicht von 
Sinus-Signalen) von 5MHz die sich noch halbwegs ordentlich darstellen 
läßt. Lächerlich.
Über den Parport bekommt man höchstens 2-3MB/s (und 3MB/s ist schon sehr 
optimistisch) Die Daten werden im PC-Vorsatz zwischengespeichert und 
dann (langsamer) an den PC übertragen. Bevor ich 450€ für so einen Mist 
ausgebe nehm ich lieber ein analoges Hameg für den gleichen Preis.
Von irgend wann mal fehlender Treiber (ein Oszi ist keine 
Consumer-Grafikkarte die man nach spätestens 5 Jahren entsorgt) reden 
wir schon garnicht.

Digital vs. analog:
Natürlich ist ein Digitalscope teilweise einem Analogen unterlegen. Aber 
die Spikes die du mit einem 50MHz Oszi siehst kriegst du auch mit einem 
ordentlichen 100MHz Digitalem drauf. Mit einem Analogen kannst du 
natürlich noch deutlich höhere Frequenzen als die Bandbreite halbwegs 
beurteilen. Aber irgendwann ist halt jedes dann am Ende. Für meine 
Anwendungen reicht das TDS (100MHz 1GS/s Single Shot) hier aber locker 
und nimmt nicht so viel Platz weg wie die alte Röhre.
BTW: Es heißt wirklich TDS1002 (60MHz, 1GS/s) ->
http://www.tek.com/site/ps/0,,40-15314-INTRO_EN,00.html?wt=335&link=/site/ps/0,,40-15314-INTRO_EN,00.html

Matthias
Gast #28814
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Wenn du noch einen alten GAMEboy hast kannst du dir ein GBDSO basteln 
kostet etwa 100 ?

ist lustig !!

leider nur 100KHz um ein bißchen mit PWM rumzu spielen reicht es aber ;)
http://www.semis.demon.co.uk/Gameboy/DsoDemo/DsoScreens.htm


plane jetzt den kauf von M' dickeren ;) .. ich mag'S mobil
http://www.sibo-electronic.de/produkte/scopemeter.html
Gast #28816
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Mit dem kleinen TEK durfte ich in der Uni spielen, Digitaloszi halte ich 
für grossen Mist, und Menugeführte Bedienung ist eine Zumutung. Ich habe 
hier 1 1/2 Tek 7000 stehen, wie sie recht billig bei ebay oder auch bei 
Helmut Singer oder Rainer Förtig gehandelt werden. Die Bedienbarkeit ist 
um Längen besser und Geschwindigkeit kein Thema. (Irgendwo bei 200 bis 
300 Mhz BB in derzeitiger Bestückung) PC scopes sind eher ein Witz, dann 
nimm gleich die Soundkarte und eine scope freeware.  Mit 2 bis 3 hundert 
€ müsste sowas machen sein, bei ebay sind schon einige kleine 7000er für 
um die 150 weggegangen.
Gast #28818
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Hallo,

ich denke, dass man nicht alles so pauschalisieren kann, ob nun digital 
oder analog besser ist. Das kommt wohl immer auf die Anwendung und auf 
das Geld, was man anlegen will, an. Habe beruflich viel mit PWM und 
somit vielen steilen Flanken zu tun (Motoranwendung) und da wünscht man 
sich schon mal ein analoges Scope. Oft täuscht einem ein digitales Scope 
was vor, da es nicht häufig genug abtastet oder man die Auflösung nicht 
richtig eingestellt hat. Das hat einem schonmal öfters etwas Zeit 
gekostet bei der Fehlersuche in der Software. Die menügeführte Bedienung 
finde ich allerdingst nicht schlecht und auch recht intuitiv (arbeite 
mit einem Tektronix TDS 3034 Scope)

Gruß,

Ralf
Gast #28819
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Jetzt muß ich auch mal meinen Senf zu diesem Thema loswerden:

Mir stehen zwei Scope zur Verfügung:

a) Hameg 1507-3, analog/digital, 150MHz, 200Ms, mit augenschonender 
Signaldarstellung auf der Röhre.


b) Fluke 199, digital, 200MHz, 2,5Gs, kotzbrockigem LCD-Bildschirm, 
unsäglicher Menüführung, aber der genialen Fähigkeit, einen einzelnen 
1nsec-langen Spike zuerkennen.


Für die tägliche Laborarbeit nehme ich SELBSTVERSTÄNDLICH den Hameg.
Für den Service bleibt dann der Fluke übrig.

Wie man unschwer erkennen kann, befindet sich kein PC-gestützter DSO in 
meiner Auflistung.


Schönen Gruß    Norbert
Gast #28820
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Hallo,
schon allein die Möglichkeit einen Bilschirminhalt mit 2 analogen und 16 
digitalen signalen (ADW Datalogger Entwicklung mit yP und PC 
Anbindung)auf einem Laserdrucker auszugeben rechtfertigt die Anschaffung 
eines solchen Gerätes. Damit kann man dann in Ruhe ( auch zu Hause) nach 
noch vorhandenen Fehlern suchen. Einmal gespeicherte RICHTIGE Muster 
können durch einfaches "übereinanderlegen" mit Mustern defekter Geräte 
oder erweiterter Programme schnell überprüft werden. FFt Transformation 
komplexe Triggerung und vieles mehr möchte ich nicht mehr vermissen. Und 
die Menüführung des HP54645D ist wirklich gut gemacht. Andere Hersteller 
haben da so ihre Probleme mit.
MfG  Manfred Glahe
Gast #28823
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Also wenn ich mal zusammenfassen darf:
Jedem das, was er lieber mag.

Eines ist doch klar: sowohl digitale als auch analoge Oszis haben ihre 
Vor- und Nachteile. Und die technischen Möglichkeiten sind schon soweit 
voran geschritten, daß beide Type eine Daseinsberechtigung haben. Wenn 
man nicht aufs Geld schauen muß, dann findet sich sicherlich ein 
digitales Oszi, das ein analoges ohne Kompromisse ersetzen kann. Und die 
Zugaben wie Datalogger und FFT bei digitalen sind wirklich eine tolle 
Hilfe.

Aber für den "Hausbedarf", also alles, was man sich als 
Normalsterblicher noch leisten kann, ist ein analoges Oszi immer noch 
unschlagbar, weil zum selben Preis keine adäquaten digitalen zu bekommen 
sind.

Für den mobilen Servicebereich oder das Entwicklungslabor sind digitale 
unverzichtbar. Aber wieviele von uns sind in diesem Bereich tätig? Die 
Ursprungsfrage war so wie ich verstanden hatte für den Hobbybereich 
gedacht.
Gast #28824
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Hallo,
natürlich muß ein Student seine finanziellen Mittel berücksichtigen wenn 
er sich ein Scope anschaffen will. Leider entscheiden sich aber auch 
typische Hardware Freeks eher für einen neuen Rechner mit TFT Bildschirm 
als für ein gleich teures Digitalscope. Das TDS1000 ist mit HS Rabatt 
schon für 1500 EUR einschließlich Printeranschluß zu haben.
MfG  Manfred Glahe
Gast #28825
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ich hab da noch ne frage zum thema oszilloskop. wie hier im thread 
geschrieben besitze ich ein hung chang, das unter anderem (ich kann n 
oszi bedienen, so ist das ja nich :) 3 auswahlschalter aufweist, ich 
kann zwischen normal/inten´d/delay´d wählen. Seinbar scheint das im 
zusammenhang mit dem Trigger Delay (auch einstellbar) zu tuen zu haben. 
zusätzlich zu dieser gruppe gibt´s noch einen schalter (normal/single 
steht dran) und einen taster (reset) mit dem ich einen einzelnen trigger 
"von hand" starten kann.

noch nen weiterer hinweis, ich kann auf beiden axen 5fach zoomen. und 
dann mittels position-poti durch das signal "scrollen".

währe schön, wenn mir jemand nen tip geben kann, wie ich die 
beschriebenen funktionen einsetzen kann, bzw wofür diese da sind.

vielen Dank im Voraus!
Henning
Gast #28826
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Tag Henning,
ohne das HUNG CHANG zu kennen, kann ich dir zu den Tasten "Normal / 
Intend / Delay folgendes sagen:

1. Normal = normale Betriebsart
2. Intend = weiss ich nicht genau
3. Delay  = ist eine verzögerte Zeitbasis. Das hat eine Art Lupeneffekt 
zur Folge
Beispiel: Du hast sehr kurze Impulse mit einer relativ niedrigen 
Frequenz. Ist die Pausenzeit sehr lang gegenüber der eingestellten 
Zeitbasis des Oskars, siehst du auf dem Schirm nichts mehr, eben nur die 
Pausen.
Jetzt kannst du über die Delay Taste und einem mit Sicherheit 
vorhandenen Stufenschalter und Poti den Triggerpunkt auf den Impuls 
setzen und die Zeitbasis so erweitern, das auch der  kurze Impuls 
sichtbar wird. So kann man viele Dinge sichtbar machen, die einem 
gewöhnlich verborgen bleiben.
Die Impulse kannst du dann wie gewöhnlich ausmessen.

4. Single und Reset
Hast du ein Speicheroszilliskop? Eigentlich macht es wohl nur da einen 
Sinn. Dient eigentlich dazu, einzelne Ereignisse aufzuzeichnen, zu 
speichern und wieder zu löschen.
Gast #28827
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wenn´s nen speicher oszillo ist, würd´s mich schocken. nein eigentlich 
nicht.

delay klingt logisch, der triggerdelay wahlschalter (uff) müsste dann 
dazu gehören.
--> hab´s gerade ausprobiert, tolle sache, trigger grad nen signal von 
der seriellen schnittstelle zwischen uC und PC

wenn ich inten´d wähle und am triggerdelay drehe kann ich scheinbar das 
einschalten des strahles verzögern, praktisch den anfang eines signales 
ausblenden.
aber wozu ist das gut?

danke für die schnelle antwort!

henning
Gast #28829
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Also ich hab seit ein paar Wochen ein Digitaloszi von Techtronix (TDS 
2012) und ich muss sagen, ich bin echt überrascht - das Oszi hat so 
viele Funktionen, die analoge beben nicht beiten können. Allerdings 
kostet das Ding auch fast 2000 Euro ...

Ist eben immer davon abhängig, wozu man es verwenden will und was man 
ausgeben will (kann ;-)).

Steffen
Gast #28831
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Also bei den ganz billigen sollte man vorsichtig sein und erstmal 
testen, denn ich hatte ein Digitaloszilloskop von Conrad, das zwar 
ausreichende Daten hat, aber bei dem schon bei der Lieferung 4 Schrauben 
im Gehäuse rumflogen.
Nach einem Monat hat es eine weiße Zeile und wenn ein etwas Signal 
gefunden wird (durch dass ein großer Bereich im Display ausgefüllt 
wird), stürzt es meist nach wenigen Sekunden ab, so dass es sich nur 
durch den Netzschalter wiederbeleben läßt. Dazu kommt noch, dass 
langsame Vorgänge wie Ein-/Ausschalten der Versorgungsspannung überhaupt 
nicht getriggert werden.

Die Geräte von Tektronix hingegen sind zwar mind. 3 mal teurer, aber die 
haben solche Bugs nicht. Damit braucht man nicht soviel Zeit und man hat 
deutlich mehr Funktionen wie z. B. die Anzeige des Trigger-Levels (statt 
nur einem Kommentarlosen Strich im Display).
Gast #28833
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@Günter:
hmm, danke. finde die funktion irgendwie überflüssig, aber vielleicht 
kann ich´s ja nochmal gebrauchen.

ich kannte hung chang vorher garnicht und dachte das ding währe garnicht 
so toll. hinten steht natürlich made in korea drauf... ;) und sonst sah 
das ding natürlich auch nicht gerade neu aus. aber bin begeistert, wie 
genau ich mit dem "alten gerät" triggern kann, das ganze hat sich auf 
jeden fall für mich gelohnt.

hab versucht ein handbuch zu bekommen, und die firma im internet 
gesucht. in deutschland scheint sie pleite gegangen zu sein, und den 
messgerätezweig sowieso aufgegeben zu haben. zumindestens eigene 
end-konsumer-produkte. viel hab ich leider nicht herausgefunden.

hat noch jeman ne idee, wofür die bnc buchsen Y-OUT und Z-Axis-In auf 
der rückseite sind? (obwohl ja eigentlich n bischen offtoppic ist auf 
dieser seite)

vielen dank im voraus.

henning
Persönliche Seite #28840
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Hi

es ist nicht nur die geringe Stückzahl und damit die Umlage der
Entwicklungskosten. Es sind die Eingangsverstärker (konstante
Verstärkung von DC bix xMHz) und bei den DSOs die AD-Wandler. Das ist
hochwertige Technik die ihr Geld kostet. Man kann da nicht einfach ein
paar ICs nach Appnote auf einer einlagigen Platine zusammenstöpseln und
hat dann ein fertiges Skop.

Matthias
Gast #28842
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@Thomas:

So blöd wie das klingen mag, aber Handy-Elektronik ist nix sonderlich
kompliziertes und spezielles.

Dazu kommt natürlich, wie Du richtig erkannt hast, der große Markt. Für
Handys gibt es viele Zulieferfirmen die die Hersteller mit neuen
Chip-Sätzen umgarnen. Das drückt natürlich den Preis für diese
Bauteile.

Bei Oszis hast Du das alles nicht und zusätzlich eine recht aufwändige
Elektronik. So muss z.B. das Oszi um ein Handy zu überprüfen natürlich
besser sein als das Handy selbst.

Das ist bei Messgeräten immer so. Messgeräte sind die Speersptize der
modernen Elektronik und deshalb teuer.
Gast #28844
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es wurde hier ja ganz auf die echten analogen speicheroszis vergessen.
ja, sowas gabs auch mal (gibts noch?), im "speicherbetrieb" hat das
gerät einen kontrolliert übersteuerten strahl in die röhre
"eingebrannt", der dann bis zu mehreren minuten nachleuchtete.

ich glaube, das jeder der bei elektronik (service &[!]
entwicklung)bleibt, sich früher oder später das beste speicheroszi
kauft, das er finanziell sinnvoll rechtfertigen kann.

gespeicherte grüße, helferlein.

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