Stromwächter bei Halogen-Niedervoltsystem; Umstellung auf LED

Gast #5596184
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Hallo,

ich habe ein Niedervolt-Schienensystem für Halogenlampen mit 
300W-Ringkerntrafo und Stromwächter. Nach Umstellung auf 
LED-Retrofit-GU5.3 schaltet der Stromwächter öfter ab, da er anscheinend 
nicht mit dem niedrigeren und nicht-linearen Strombedarf klar kommt.

Meine Fragen:
a) Gibt es elektronische Trafos, die auch mit 9m langen 
Sekundärleitungen zugelassen sind? Oft sind max 2m Leitung erlaubt.

b) Kann ich den Stromwächter durch eine passende KFZ-Sicherung (5A oder 
7.5A wegen höherem Anlaufstrom) ersetzen? Hiermit könnte ich Überlast 
z.B. bei Kurzschluss verhindern. Andererseits verhindert der 
Stromwächter auch Unterlast, das kann die Sicherung natürlich nicht. 
Aber wozu brauche ich überhaupt einen Unterlastschutz?

Viele Grüsse,
Lars
Beitrag #5596187 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Funkenflug Industries) #5596378
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Bleib bei dem Ringkerntrafo.

Der ist zwar mit 300W unnötig groß, aber der Wirkungsgrad großer Trafos 
ist oft besser als der von kleinen. Die glänzen dann eher durch hohe 
Leerlaufverluste bedingt durch ihre langen Wicklungen.

Den Stromwächter kannst Du bei dem Ringkerntrafo einfach rausschmeißen 
und durch eine Sicherung (so klein wie möglich) ersetzen. Und bitte 
(will damit nicht sagen, daß Du das vorhattest) keine KFZ-Sicherung an 
230V betreiben, die muß auf der Niederspannungsseite bleiben.

Elektronische Halogentrafos haben oft keine sekundäre Gleichrichtung und 
Siebung. Also die Schaltfrequenz von 40..50kHz kommt direkt am Ausgang 
raus. Prima Langwellensender, die auch eine Glühbirne heizen können. Bei 
denen kann es zu Schäden oder instabilem Betriebsverhalten kommen, wenn 
sie unbelastet laufen.

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