Mit dem Programmer kann ich dir nicht helfen. Ich nutze Pony und die
zugehörigen Programmer nicht.
Ob du den Quarzoszillator oder einen Quarz brauchst, hängt davon ab,
welchen AVR-Typ du brennen möchtest und wie dessen Fusebits eingestellt
sind.
Das Tutorial wurde für den AT90S4433 geschrieben, als es noch keine
Mega8 gab oder er noch zu teuer war. Deshalb wird mit einem
Quarzoszillator gearbeitet.
Der Mega8 im Auslieferungszustand braucht den Quarzoszillator nicht.
Das Tutorial wurde dann etwas an den Mega8 angepasst, aber eben nur
etwas, denn es ist ein Tutorial und als Solches soll es den Anfänger in
aller Kürze lediglich in die richtige Richtung schubsen. Tiefergreifende
Informationen muss man sich schon aus anderen Quellen beschaffen.
Quarz braucht man:
- bei alten Classic-AVRs
- bei neueren AVRs, wenn man UART benutzen will, dann aber bitte
nicht 4MHz sondern einen Baudratenquarz (z.B. 3,6864MHz)
Keinen Quarz braucht man:
- bei den meisten ATMegas und ATTinys, die im Auslieferungszustand
mit internem RC-Oszillator arbeiten und die keine zeitkritischen
Dinge wie UART erledigen müssen
Einzelheiten erfährt man meist im Datasheet des jeweiligen AVRs, wenn
man mal nach "shipped" oder "shipping" sucht.
Ein Quasrzoszillator (für den AVR "external clock") braucht man eher
selten, seine Nachteile (hoher Stromverbrauch, verursachen starker
Störungen) überwiegen meist seine Vorteile (nur ein AVR-Pin
erforderlich, mehrere AVRs an einen Taktgeber).
So, das war jetzt "aus dem Hut" (also ohne Recherche), ich habe dabei
mit Sicherheit einige wichtige Aspekte vergessen...
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