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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik alte Schiebeschalter reparieren


Autor: Alex Se. (Gast)
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Hey Leute!
Ich hab heute nen altes Radio von einer Bekannten erhalten. Es ist ein
Sound 4015S ... sie meinte es wäre ca 25 Jahre alt und nach meiner
feststellung tun die Schiebeschalter nicht mehr.

Es sind DIP schiebeschalter von Hosiden. Die Kontakte sind innendrin
oxidiert (schwarz) und ich wollte mal fragen, wie man die wieder
reinigen kann. Hab schon welche auseinander genommen, doch die kleinen
lamelen kann ich wohl schlecht mit nem tuch oder etwas anderem
reinigen.

Autor: Fabian Riechsteiner (Gast)
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Versuch doch mal ob Kontaktspray die Oxidation beseitigen kann.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Kannst du mal ein Foto (mit Größenvergleich) eines zerlegten
Schiebeschalters posten?

Autor: Alex Se. (Gast)
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Jou daran hab ich auch schon gedacht, nur ist das zeug wirklich so gut?

Autor: Alex Se. (Gast)
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Ok bild kommt gleich

Autor: Alex Se. (Gast)
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Hab diese Kontakte ein bischen mit schleifpapier bearbeitet und mit 70%
essigsäure bearbeitet.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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>> Hab diese Kontakte ein bischen mit schleifpapier bearbeitet...

Genau diesen Vorschlag wollte ich dir an dieser Stelle machen. Ich habe
damit schon recht gute Erfahrungen gemacht (1000er Körnung). Aber bitte
nur gaaaaanz leicht anschleifen, bis die Oxidschicht einigermassen
weg ist.


>> ...und mit 70% essigsäure bearbeitet

Auf diese Art der Behandlung bin ich bis jetzt auch noch nicht
gekommen. Weiss nicht ob das was bringt...

Gruß,
Magnetus

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Schleifpapier ist nicht das Wahre, weil man damit die Versilberung
herunterschleift. Etwas Kontakt 60 zum Reinigen,
(
http://www.crcind.com/csp/web/ProdDisp.csp?lng=4&c...
),
dann evtl. mit Kontakt WL spülen
(
http://www.crcind.com/csp/web/ProdDisp.csp?lng=4&c...
).

Gruss
Jadeclaw.

Autor: RYZ (Gast)
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Und dann mit Vaseline fetten.

Autor: Winfried (Gast)
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Ein Glasfaserpinsel, den man normal zum Radieren von Tuschezeichnungen
verwenden, funktioniert auch ganz gut. Insofern man an die
Kontaktstellen kommt. (Bei Conrad heißt das Teil:
Kontaktreinigungsstift)

Hab gerade mal geschaut: "Kontakt 60" von Kontakt-Chemie ist
oxidlösend. Eine Bekannte, die Fernsehtechnikerin ist, sagte, das Zeug
funktioniert oft ganz gut.

Autor: crazy horse (Gast)
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aber nicht lange. Damit ruiniert man jeden Kontakt endgültig, wenn man
nicht vollständig das Zeug wieder runterbekommt. Und genau das ist
meist nicht möglich. Als mech. Reinigung kann ich dir auch nur den
Glasfaserfinsel empfehlen, Feile und Schleifpapier sollten tabu sein.
Besorg dir "Wellenschalteröl K".

Autor: *.* (Gast)
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Silikonöl löst auch einiges weg.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@crazy horse: Hängt von Schaltung und Kontaktmaterial ab.
Bei sowas, was Alex da hat, habe ich bisher keinerlei Probleme gehabt.
Anders bei Messgeräten oder Schaltern aus der Röhrenzeit, da muss mit
Kontakt WL nachgespült werden, damit keine Rückstände bleiben oder nach
längerer Einwirkzeit der Pertinax aufquillt.

Gruss
Jadeclaw

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Eine medizinische Paste namens "Pulmotin" ist ein sehr guter
Kontaktreiniger. Das Zeug ist eigentlich für Einreibungen bei
Erkältung gedacht.

MfG Paul

Autor: Jörg S. (Gast)
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Ich nehm auch einfach das was schon immer dafür vorgesehen war: Kontakt
60 un fertich...

Autor: Winfried (Gast)
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Das Silikonöl irgendwas löst, ist natürlich Blödsinn.

Mit Silikonöl sollte man überhaupt sehr vorsichtig sein, denn es
verhält sich umgedreht: Silikonöl bekommt man mit fast nichts mehr
gelöst. Da versagen Benzin, Alkohol, Verdünnung usw. Nur spezieller
Silikonlöser hilft.

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