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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik µC Starter Kit


Autor: Sven Malch (Gast)
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Hallo zusammen,

im letzten Semester hatte ich die Vorlesung Mikrocontroller (inklusive
Labor). Da mich der µC Virus jetzt erwischt hat, würde ich gerne darauf
aufbauen. Jetzt weiß ich allerdings nicht woher ich ein günstiges
Starterset bekomme. Im Labor haben wir eine Infineon C515-C mit µVision
3 programmiert, also wäre ein solcher "Kern", der über µVision
programmiert werden könnte sehr wünschenswert. 2 A/D Wandler sollten
sowie ein paar LEDs (oder Segmentanzeige) an Bord sein. Eine Platine
selber löten, möchte ich erstmal außen vor lassen. Auch wenn dies die
günstigste Variante wäre, mangelt es mir hierfür leider an Zeit und
Equipment.

Danke für eure Hilfe!


Gruß

Autor: Robert Teufel (Gast)
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Eine Moeglichkeit waere das MCB900 von Keil.
Der LPC935, 936 und 938 kommen mit dem Board, welches eine Sockel
bietet. Die Teile haben 8-bit oder 10-bit ADC und ein paar LEDs.
Das Flash kann ca 100k reprogrammiert werden.

http://www.keil.com/mcb900/

Robert

Autor: Sven Malch (Gast)
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Vielen Dank für deine Antwort,

das geht schonmal genau in die Preisrichtung, die ich mir vorgestellt
habe. Leider finde ich das Board nur mit LPC932, der keinen ADC hat,
wovon ich aber zwei benötige. Hab bei ELV, RS, etc. schon
nachgeschaut.

Bzw. gibts noch Alternativen?

Autor: Robert Teufel (Gast)
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Sven,

das Board kommt mit 935 und 936, kannst mal bei Keil nachfragen. Die
liegen einfach mit drin als "Muster". Ist billiger als ein spezielles
Board dafuer zu machen.
Es gaebe da auch noch das MCB950 mit dem LPC952, der Baustein hat mehr
I/O aber weniger SRAM

Robert

Autor: Frank Erdrich (erdi-soft)
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Falls du dich auch für die Atmel AVRs interessieren könntest, da gibts
von Atmel das STK500. All in one für knapp 100 Euro.
IDE und C-Compiler gibts kostenlos.

http://atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=2735

Gibts zwar kein µVision für, dafür sind die AVRs relativ leicht zu
handhaben, einfach und günstig zu bekommen, haben nette Features (auch
A/D-Wandler, 8 A/D-Wandler-Pins, die auf einen A/D-Wandler gemultiplext
werden) und ne recht große Community hier im Board und auf
www.avrfreaks.net.

Autor: Michi (Gast)
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Wenn Du ein gutes Board suchst (allerdings auch AVR), schau mal unter
www.microcontroller-starterkits.de nach.

Michi

Autor: Sven Malch (Gast)
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Vielen Dank für eure Ratschläge?

Wie groß ist denn der Unterschied bei der Programmierung von AVR und
C515? Bzw. sind die C Compiler von AVR genauso komfortabel wie µVision?

Autor: Christian (Gast)
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Hier wäre jetzt mal ein Tutorial:
http://www.mikrocontroller.net/tutorial/

Das dreht sich um AVR-GCC, den C-Compilier für AVRs.
Gruß,

Autor: johnny.m (Gast)
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Es gibt für AVRs genauso 'komfortable' Entwicklungstools wie für
8051er. Allerdings gibts für die AVRs viel mehr kostenlose Tools, was
bei den 8051ern afaik in dem Maße nicht der Fall ist (Schau mal nach,
was die Vollversion von Keil µVision kostet; ich gehe ja mal davon aus,
dass Du auch irgendwann Programme > 2KB schreiben willst...). Außerdem
ist der C515 im Vergleich zu einem ähnlich leistungsfähigen AVR
(zumindest was die Peripherie angeht) signifikant teurer (und auch
etwas veraltet, wenn mich nicht alles täuscht...).

Autor: Sebastian (Gast)
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Hmm, wofür eigentlich ein Entwicklerboard?

Ein Steckbrett (auch Breadboard), ein paar externe Cs, Rs, und evtl.
ein Quarz genügen doch. Schaltpläne für den Grundaufbau gibt es zuhauf,
man baut dann eben alles von Null an hoch und weiß, welches Bauteil was
tut.

Ist IMHO für uC in DIP-Gehäuse (AVR..) sowohl der Einfachste als auch
der lernträchtigste Weg.

Just my 5 Cent.
Sebastian

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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>>Hier wäre jetzt mal ein Tutorial:
http://www.mikrocontroller.net/tutorial/

Das dreht sich um AVR-GCC, den C-Compilier für AVRs.



Also wenn ich nicht irre, ist das ein Assembler Tutorial. Das GCC
Tutorial gibts aber hier
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tutorial



Ganz ehrlich? Ich würd AVRs nehmen. Sie sind schön einfach. Ich bin
damit eingestiegen. Der große Vorteil ist, dass es keine Stolperfallen
gibt. Außerdem hat er ein DIP Gehäuse und ist ziemlich robust. Achja,
die von dir genannten Features haben die AVRs auch.
Die AVRs haben im Gegensatz zu den bisher genannten Mikrocontrollern
halt den "Nachteil", dass sie nicht so schnell sind. Sprich, die
Befehle dauern länger. Inwiefern das jetzt ein Nachteil für deine
Vorhaben sein wird, weiß ich nicht. Ich kann von mir sagen, dass
wirklich die meisten "normalen" Projekte (wenns nicht gerade um
Bildanalysen geht) mit AVRs völlig machbar sind.

Schau sie dir mal an.
http://atmel.com/products/avr/

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