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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AMREL Labornetzteil kaputt?


Autor: Hauke Radtki (Gast)
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Hallo,
Ich habe ein AMREL Labornetzeil (LPS304).
Nur merkwürdigerweise funktioniert es jetzt nicht mehr.
Ich hatte ein Blitzgerät angeschlossen, welches ich reparieren
wollte.(NiCd zelle von dem ding ausgelaufen)
Dann kan es aber aus versehen zu einem kurzen Lichtbogen zwischen der
Zündleitung von der Blitzlampe und einem Pol des Kondensators (der
große Kondensator im Blitzgerät, der sich nach der Zündung der
Blitzlampe über selbige entläd)
Daraufhin reagierte das Netzteil damit, dass es in einen undefinierten
Zustand überging (Das LCD flackerte, welche Spannungen jetzt anlagen
kann ich nicht sagen da ich nicht gemessen habe sondern dann sofort das
Netzteil ausgestellt habe.)
Interessanter weise war sogar nur der Minuspol des Netzteils mit dem
Kabel verbunden das einmal am Minuspol der Batterie war.

Nach dem Einschalten lässt sich das Netzteil noch bedienen etc. Alle
Tasten und das LCD funktionieren noch auch die Spannungen lassen sich
noch einstellen. Nur ist die Spannung am Ausgang relativ ungenau. Im
bereich von 0-2V ist sie noch nahezu exakt. Wenn ich aber z.b. 30V
einstelle kommen nur noch ca 27V raus. Auch die Strombegrenzung
funktioniert nicht mehr wirklich. Wenn ich 1A einstelle fließen nur
noch etwa 500mA (hab jetzt nicht noch mal genau nachgeguckt aber auf
jeden fall ein ganz anderer Strom als eingestellt)
Wenn ich den Negativen ausgang einschalte fließst dort bei 9V
(eingestellt 10V) auch ein Strom von 10mA (so zeigt es die anzeige des
Netzteils auf jeden fall an).

Das gerät ist in 4 Teile aufgeteilt:

Einmal der Trafo,

Dann eine Platine für die 5V versorgung die sich (auf anderen Steckern
and er vorderseite) zuschalten lässt (die auch noch Ohne weiteres
Funktioniert),

Dann die größte Platine Auf der die Strombegrenzten einstellbaren
Spannungen erzeugt werden. Also da sind Diverse Spannungsregler mit
großem Kühlkörper (die auch Aktiv gelüftet werden) drauf, dann kleinere
mit kühlkörpern und 2 riesige Kondensatoren und weiter vorne noch ICs
wie OPVs usw.

Und dann noch die Platine mit LCD der steuerung usw.

Kann jemand vielleicht mit diesem Fehlerbild noch weiter eingrenzen wo
der fehler liegen könnte?

Bei bedarf kann ich noch Bilder hochladen, dafür musste ich mir nur
erst mal meine Kammera zurückholen :>

PS: Im netzteil selbst riecht nichts verschmort und man sieht auch
keinen Schaden.

Ich hoffe es kann mir jemand Helfen,
Vielen Dank jetzt schon mal :)

Autor: Harry (Gast)
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Was lernen wir daraus? Digitalkrempel hat in einem Labornetzteil nichts
zu suchen. Viel zu empfindlich, und wenn mal was kaputtgeht ist eine
Fehlersuche praktisch unmöglich.

Ein Labornetzteil muß 1. robust und 2. leicht zu reparieren sein. Das
gilt doppelt wenn man mit hohen Spannungen rummacht.

Ich würde den ganzen Digitalkrempel rauswerfen und durch eine
Opampsteuerung mit Potis ersetzen. Das Display kann man evtl. noch
zusammen mit einem kleinen uC zur Anzeige von Strom/Spannung benutzen.

Übrigens hat mein Labornetzteil (kein Chinakrempel, sondern Made in
Germany) am Ausgang sowohl zwei Suppressordioden als auch einen
Überspannungsschutz durch Thyristor-Crowbar mit einstellbarer
Auslösespannung über 10-Gang Poti. Und dabei ist an dem Teil alles
Analog, inkl. Drehspulinstrumente für Strom und Spannung.

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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Naja ich denke der Digitalteil funktioniert schon noch.
Muss wohl irgendwo was im analogen teil sein.

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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Hat keiner ne ahnung an was bei einem Labornetzteil öfters mal kaputt
geht? Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Autor: ??? (Gast)
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Also bei einem LABORnetzteil geht eigentlich nix öfter kaputt... bei
billigeren dieser Sorte ev. mal ne Sicherung.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@Harry:
>>Digitalkrempel hat in einem Labornetzteil nichts
zu suchen.

Damals war alles besser, oder? ;)

Autor: Ulrich Radig (radiguli) Benutzerseite
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Hallo,

Wenn es das Netzteil noch gibt könnte ich weiter Helfen.

Gruß
Uli

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