Gelagerten AGM-Akku wiederbeleben

Gast #5716242
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Grüß Gott an die versammelte Expertenschaft,

es geht um einen Bleiakku (AGM um genau zu sein).
Ich weiß - das Thema ist schon recht oft durchgekaut worden, aber eines 
ist mir noch nicht ganz klar:
Bei meinem Akku (12V, 18Ah, wartungsfrei) geht es um die ggf. vorhandene 
Möglichkeit einer Reaktivierung. Der Akku ist irgendwas um vier, fünf 
Jahre alt und wurde nur sehr selten genutzt. Laut Aufdruck ist er im 
Standy-Betrieb auf 13.5-13.8V und im Zyklenbetrieb auf 14.5-14.9V zu 
laden.

Mein Akku ist vom ersten Tag an an mindestens alle acht Wochen einmal 
mit einem passenden Ladegerät über Nacht nachgeladen worden. Das 
Ladegerät lädt bis 14.4V und geht beim anschließenden "Akku voll" auf 
13.8V, an denen der Akku dann auf sein Abklemmen vom Ladegerät wartet. 
Der maximale Ladestrom beträgt laut Datenblatt des Ladegeräts 600mA.
Fall der Akku mal genutzt worden ist, sind allerhöchstens 30% seiner 
Kapazität (natürlich nur geschätzt) entnommen und innerhalb von 24 
Stunden auch wieder nachgeladen worden. Er wurde definitiv nie 
tiefentladen oder im teilentladenen Zustand gelagert. Die meiste Zeit 
stand der Akku einfach nur geladen bei Kellertemperatur rum, ohne an 
irgendwas angeschlossen zu sein. Wenn der Akku in seinem Leben insgesamt 
30 Zyklen gesehen hat, sind's viel.


Die Leerlaufspannung betrug am Anfang seines Lebens irgendwas über 13V, 
inzwischen ist diese nach dem nachladen und darauffolgenden zwei Stunden 
Pause bei nur noch 12.4V angekommen. Wenn ich den Akku jetzt mit einer 
Autoglühlampe (12V, 21W) belaste, bricht die Spannung sofort auf 11.7V 
ein, bleibt augenscheinlich aber mehr oder weniger stabil (zumindest für 
20 Minuten, länger habe ich das noch nicht getestet).

Gibt's da eine Chance, daß der Akku noch was taugt und "nur" einen hohen 
Innenwiderstand hat oder ist der einfach reif für das Altenteil?
Falls ersteres - kann man das irgendwie lösen? Ich habe hier im Forum 
und woanders schon allerlei Vorschläge gefunden: von Pulsern über 
kurzfristig hohe Entladeströme bis sonstwas - und zu jedem Posting gibt 
es ein entsprechendes Pendant, was genau das Gegenteil behauptet.
Das ständige Nachladen ist wohl das A und O für die Akkulebensdauer - 
aber wie lange lebt ein Akku überhaupt nach dem oben beschriebenen 
Gebrauchsschema?


Vielleicht hat noch jemand eine erhellende Antwort für mich?
Mir geht es nicht um das Geld für einen neuen Akku, sondern einfach nur 
um das Prinzip.
(Firma: Funkenflug Industries) #5717046
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Nein, das kannst Du vergessen. Diese ganzen Akku-Wunder-Superpupser 
(habe ich mich da gerade verschrieben? egal) taugen aus meiner Sicht 
nichts und sind rausgeschmissenes Geld. Kauf davon lieber einen Akku, 
aber nimm was von einer guten Firma mit guter Lagerfähigkeit wenn Du die 
brauchst.

Ich habe auch eine ähnlich tote Batterie fürs Auto. Zwei Jahre alt von 
Becker (ob das was jetzt kommt Werbung für die ist, darf jeder für sich 
selbst entscheiden). Auf jeden Fall kann ich die auf 14V aufladen 
(normale Auto-Bordnetzspannung bei laufendem Motor), wenn man sie danach 
zwei Tage unbelastet stehenlässt, sind's noch 12,0V an den Klemmen und 
so ein 4.0L V8 Diesel bekommt man damit nur noch mit Glück gestartet. Da 
ist wohl eine von den Zellen müde geworden und die ganze Batterie somit 
im Arsch. Habe jetzt eine neue gekauft, diesmal von Bosch, mal sehen ob 
die länger hält.

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