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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik erdung oszi


Autor: hans dieter (Gast)
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hallo,
ich will meinen oszi "potentialfrei" machen.
Die Masse der BNC-Buchsen ist mit dem Erdleiter verbunden, weshalb ich
Probleme habe, an den schaltungen zu messen, wenn einen PC (serielle
Schnittstelle) daran anschließe. Ich müsste immer aufpassen, dass immer
nur eine erde verbunden ist (also entweder die serielle Schnittstelle
oder die vom oszi) die Spannungs-versorgung ist potentialfrei.
Natürlich ist mir bewusst, das ein einfaches Abklemmen der Erde im Oszi
oder in der Zuleitung sau gefährlich ist.
Desshalb frage ich, wie dies in "potential-freien" Labor-Netzteilen
gemacht wird. Dort können die 2 oder mehr Spannungs-Ausgängne
zusammengeschaltet werden (die Massen der Ausgänge können also nicht
hart verbunden sein)
Speziell die Aufschrift der 150V (oder ähnlich) gegen Erde hat mich auf
die Idee gebracht dies (in ähnlicher Form) in den Oszi einzubauen, damit
im Fehler-Fall doch ein Schutz besteht.
Nun meine Frage: Wie sieht diese (Schutz-)Schaltung aus? Kann das mit
einem (oder mehreren) Varistoren realisiert werden oder wie
funktioniert das?
Danke im vorraus.

Autor: A.K. (Gast)
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Oszi-Messung bei Geräten mit Massebezug (z.B. Fernseher): Versorgung der
zu messenden Schaltung über Trenntrafo.

Labornetzteil: Wenn die Ausgänge nirgends mit Erdleitung verbunden sind
und deren Masseanschlüsse nicht verbunden sind, gibt's kein Problem.

Autor: hans dieter (Gast)
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das ist eher eine zusammenfassende beschreibung des jetzigen Zustandes.
Abgesehen davon, dass das Versorgen schon mit einer potentialfreien
spannungsquelle geschieht und das nicht das Problem löst, da ich dann
immernoch 2 erdverbindungen habe (einmal durch das Oszi und einmal
durch eine angeschlossene serielle Schnittstelle).

Abgesehen davon dass ich dann auch die verbindung von oszi-masse und
schaltungs-masse weglassen kann, reduziert sich dann aber die anzahl an
Kanälen um mind. 1, da wenn ich ein Signal bezüglich eines anderen
Signals messen will, ich immer die zwei Signale einzeln (bezüglich
Masse) messen muss und die dann per MATH-funktion voneinander
subtrahieren muss.

Autor: Fred (Gast)
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Hi,

such mal unter dem Begriff "Differenztastkopf". Die sind nicht
billig, aber sowohl Dein Oszi als auch das zu untersuchende Gerät
können weiterhin geerdet bleiben.
Gruß

Fred

PS: Sind aber teuer, und wenn Du da mehrere Kanäle mit ausstatten
willst.....

Autor: hans dieter (Gast)
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danke, darüber habe ich mich schon informiert, das scheitert aber an der
finanzierung.

hat denn keiner eine günstige idee?

Autor: Thomas (Gast)
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Für diesen Anwendungsfall wäre eine Entkopplung der seriellen
Schnittstelle vlt. günstiger als Differenztastköpfe.

"Enterden" würde ich den Oszi jedenfalls nicht. Da der vmtl. ein
Metallgehäuse hat, kann das Leben retten...

Autor: hans dieter (Gast)
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das ist zwar ein plastik-gehäuse, aber das ist offen und innen
metalisiert. abgesehen davon sind da trotzdem berührbare leitende teile
(die bnc-buchsen, der abgleich-ausgang, ...)  und ich hatte auch nicht
vor das zu "enterden".
ich hatte eher die hoffnung, dass man die erde irgendwie hochohmig
anschließen kann und dann mit einer schaltung, die im fehlerfall (wären
dann z.B. die 60V= die laut VDE zulässig sind) leitend wird, das
trotzdem absichern kann. Rein schaltungstechnisch gänge das mit einem
Varistor aber ich kenn mich mit dieser Materie (Schutz gegen
Überspannungen usw.) nur etwas aus und hatte gehofft einer liest das
und sagt, dass das grundsätzlich geht/nicht geht/mit einschränkungen
geht...

Autor: Sven (Gast)
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Wenn es mehr auf Signalform als auf genaue Pegel ankommt, evtl einfach
Masse und Meßspitze vom Oszi über Kondensatoren führen? Klar, geht nur
bei Wechselspannung...

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