Mehmet K. schrieb:
> Solange der Sensor alle 24 Std. 400ppm ausgesetzt wird, funktionieren
> manche Sensoren einwandfrei. Manche auch nicht.
> Wenn aber diese 400ppm dem Sensor nicht zugeführt werden, dann kann man
> nach einiger Zeit den Sensor als Zufallsgenerator einsetzen.
Da kann ich mich so nicht ganz anschließen. Es hängt etwas vom
Betriebsmodus an. In jedem Fall scheint es bei allen Co2 Sensoren auf
dem Markt wichtig zu sein, den Sensor gelegentlich 400ppm auszusetzen
damit der Sensor den Nullpunkt Kalibrieren kann. Der MH-Z19 macht dies
automatisch alle 24 Stunden, dies ist aber in meinen Augen zu häufig.
Die Software die ich verwendet habe (ESPEasy und Python auf dem rPi)
ermöglicht es die Kalibrierung manuell anzustoßen und die automatische
zu deaktivieren. Dies habe ich ca. alle 4 Wochen gemacht und die
Messwerte mit einem anderen Co2 Sensor (TFA Dorstman) verglichen. Dabei
war die Abweichung immer sehr gering. Wenn man allerdings den default
Kalibibrierungsmodus (automatisch alle 24 Stunden) verwendet, kann es zu
einem "Drift" kommen, wenn innerhalb von 24 Stunden nie die 400ppm
erreicht werden und damit der Nullpunkt verschoben wird.
Bin auf jeden Fall auf deine weiteren Erkenntnisse gespannt. Habe jetzt
3 von den MH-Z19 längere Zeit am laufen und bin damit sehr zufrieden, in
meinen Augen das beste Preisleistungsverhältniss auf dem Markt. Den
Sensor von TFA Dorstman finde ich auch sehr gelungen, wobei man hier
halt auch darauf achten muss, dass alle 7 Tage einmal 400ppm
vorherrschen. Und er ist deutlich teurer.
Naja, das führt hier nun vermutlich zu weit, können das dann ja bei
Gelgenheit im Rahmen deines Berichtes fortsetzen...