Guten Tag,
ich habe Probleme mit dieser Schaltung.
Und zwar bekomme ich ein Rechteckssignal am Ausgang des NE555 sofern der
Poti auf 0Ohm steht. Dies aber auch zeitlich begrenzt bis sich am
Ausgang eine Konstantspannung einstellt.
Sobald der Poti auf etwas anderem als 0Ohm steht, bekommme ich nur noch
eine Konstantspannung von 12V am Ausgang.
Die Schaltung liegt im Anhang
So lange bei deinem Poti R6 der Schleifer nicht angeschlossen ist, tut
sich nichts. Auch die Versorgungsspannung des OpAmps sollte man
anschliessen. Der Widerstand von Pin3 nach +12V ist überflüssig.
Im Prinzip funktioniert die Schaltung, wenn für die fehlenden
Bauteilbezeichnungen zufällig die richtigen verwendet wurden.
Zum Test würde ich die Diode zwischen TRIG und THRES mal weglassen.
Aber die widerstandsgeschützte 1N4148 am Eingang ist überflüssig, und
die 500R parallel zur LED sind Humbug.
R7, R8 und R9 haben alle 1K.
C5 hat 0,01 mikroF.
U2 (LM324) ist mit der Stromversorgung verbunden, habe aber die Linien
übersichtshalber weggelassen.
Der betreffende Ausgang, von dem ich spreche ist PIN 3 des NE555.
Am C3 kann ich keine Variable Spannung messen.
Das Poti hat 3 Pins, von dem zwei (da bin ich mir eigentlich ziemlich
sicher) richtig verbunden sind.
David G. schrieb:> U2 (LM324) ist mit der Stromversorgung verbunden, habe aber die Linien> übersichtshalber weggelassen.
Was man als Fehler ansehen würde und so andere Anfänger in die Irre
führt.
David G. schrieb:> Das Poti hat 3 Pins, von dem zwei (da bin ich mir eigentlich ziemlich> sicher) richtig verbunden sind.
So wie es oben(bei dir) angeschlossen ist wird das Poti den Widerstand
nicht ändern. Nur mit dem Mittelbeinchen(Schleifer) nach oben oder nach
unten wird sich der Widerstand ändern.
EDIT: Habe dir mal ein Bild angehängt zum Verständnis.
Rainer S. schrieb:> So wie es oben(bei dir) angeschlossen ist wird das Poti den Widerstand> nicht ändern. Nur mit dem Mittelbeinchen(Schleifer) nach oben oder nach> unten wird sich der Widerstand ändern.
Es ist nicht ungewöhnlich, Potis, die als einstellbarer Widerstand
geschaltet sind, so einzuzeichnen, wie es im Schaltbild des
Eröffnungstreads der Fall ist.
Jemand, der einigermaßen bis 3 zählen kann weiß, dass der Schleifer
selbstverständlich (auch) angeschlossen sein muss.
Achim B. schrieb:> Es ist nicht ungewöhnlich, Potis, die als einstellbarer Widerstand> geschaltet sind, so einzuzeichnen, wie es im Schaltbild des> Eröffnungstreads der Fall ist.
Neine, dafür gibt es ein extra Schaltsymbol:
(Zeichen 04-01-03 aus der EN-60617-Reihe)
Quelle: Wikipedia
Achim B. schrieb:> Es ist nicht ungewöhnlich, Potis, die als einstellbarer Widerstand> geschaltet sind, so einzuzeichnen, wie es im Schaltbild des> Eröffnungstreads der Fall ist.
Nein, dann ist der Pfeil schräg.
> Jemand, der einigermaßen bis 3 zählen kann weiß, dass der Schleifer> selbstverständlich (auch) angeschlossen sein muss
Wenn er könnte, würde die Schaltung laufen.
Peter D. schrieb:> Nö, ohne wäre high deutlich unter 12V.
Warum sollte er exakt 12V bekommen ? Er hat ja auch nicht exakt 0V (was
wichtiger wäre). Welche Spannung real hinten raus kommt, ist bestimmt
durch den Verstärkungsfaktor des OpAmos, dessen Werte er uns NATÜRLICH
nicht genannt hat.
Route 6. schrieb:> Neine, dafür gibt es ein extra Schaltsymbol:> (Zeichen 04-01-03 aus der EN-60617-Reihe)> Quelle: WikipediaMaWin schrieb:> Nein, dann ist der Pfeil schräg.
Dann kuckt euch mal japanische oder chinesische Schaltbilder an.
MaWin schrieb:> Wenn er könnte, würde die Schaltung laufen.
Es ändert sich ja was, wenn er am Poti dreht. Daraus könnte man
messerscharf schließen, dass das Poti richtig angeschlossen ist. Der
Fehler liegt also sehr wahrscheinlich wo anders.
Karl B. schrieb:> laut:> https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm> wäre die Schaltung oben schon richtig.
Beachte die Bemerkungen unter der Bauteileliste und Dimensionierung.
R1 nicht kleiner als 10k Ohm. Poti R6 soll nicht zu gross gewählt
werden, wegen dem Leckstrom des Elko.