Hi,
ich suche nach einem IC welches eine bestimmte Spannung erkennt und
diese Erkenntnis in einen Logik Pegel verwandelt. Das ganze sollte
möglichst verlustfrei sein. Ich hab vor mein Controller-Board per
Solarzellen zu betreiben. Die Logik sollte einen Ladezustand des Akkus
erkennen und bei niedrig-licht Bedingungen nicht mehr brauchen als die
Zelle liefert :).
Beim Suchen im Netz bin ich auf einen 1381(a-t) gestossen, die scheints
aber niergends zu geben. hat jemand eine bessere Idee samt
Bezugsquelle?
Danke für die Hilfe!
-michel
ich sehe der beitrag ist schon etwas älter,stehe aber vor nen ehnlichen
problem, die lösung mit dem opamp finde ich klasse da man meistens immer
einen in der kiste hat aber die lösung ist mir nicht ganz klar, weiss
wirklich nicht wie ich den anschliessen soll...
Was ist denn daran unklar? Einfach als Komperator verbauen (sofern es
immer noch um das Erkennen des Akkuzustandes geht), z.B. so:
+-----+
| |\ |
Accu--+--|-\|
| \_____ out
| /
Ref------|+/
|/
Accu < Ref => out = high
Accu >= Ref => out = low
Jörg, wenn ich mich recht entsinne ging es darum, eine Mindestspannung
des Accus zu erkennen. Wie machst du das mit dem TL431, der doch nur
eine (einstellbare) Spannungsreferenz ist? Wäre schön wenn du erklären
würdest, wie du es mit dem TL431 realisieren würdest statt nur TL431 zu
schreiben.
@Michael
soweit wusste ich auch nur woher die ref. spannung? es handelt sich um
die "miller solar engine" in dem der 1381 vorkommt und der referenziert
intern zwischen zwei opamps so zu sagen, daher weiss ich nicht so
wirklich woher ich die externe ref. nemmen soll...
gruss
miro
Hier könnte man vielleicht auf Jörgs Vorschlag zurückgreifen. Die
Akku-Spannung könnte man mittels Ladungspumpe ein wenig aufpuschen und
dann einem TL431 oder ähnlichem (LM317 oder Z-Diode und Co gingen sicher
auch) als Versorgung zuführen. Somit könnte man dann recht simpel die
Referenz herstellen. Leistung muss die ja nicht können.
@Michael
denke dran, dass da ne solar zelle dran sein soll die nicht besonders
gross ist und zu viele bauteile verbrauchen zu viel spannung, somit wird
die ganze schaltung irgendwann instabill...
Michael schrieb:
> Jörg, wenn ich mich recht entsinne ging es darum, eine Mindestspannung> des Accus zu erkennen. Wie machst du das mit dem TL431, der doch nur> eine (einstellbare) Spannungsreferenz ist?
Der TL431 ist das Schweizer Taschenmesser des Elektronikers, der kann
noch vieeeeel mehr ;)
Wenn du einen Spannungsteiler an den Ref-Anschluss anschliesst, so
schaltet der TL431 durch (Anode-Kathode niederohmig) wenn 2,5V am
Ref-Anschluss erreicht worden sind. Anderenfalls ist die Anode-Kathode
Strecke hochohmig (Vereinfacht gesprochen).
Wieweit runter geht der Anschluss dann? Immerhin kappt sich der TL431
damit die eigene Versorgung. Das TI Datasheet gibt dazu nichts her.
Wie gross darf die Spannung am Ref-Pin gegenüber der Kathode werden?
>Wieweit runter geht der Anschluss dann?
Auf Null jedenfalls nicht. Von daher würde ich da noch was
Transistorartiges zwischenklemmen :)
Im Anhang mal ein Gedanke....
Ansonsten könnte man es auch mit der 1,5V Variante des TL431 probieren.
Der geht von Haus aus schon weiter runter.
>Wie gross darf die Spannung am Ref-Pin gegenüber der Kathode werden?
So wie es ausschaut gibt es nur begrenzungen beim Strom.
Mit dieser Schaltung wird's doch noch schlimmer als ohne Transistor,
denn hier ist noch Ube mit drin. Bei 5V-CMOS mag das ja noch
funktionieren, aber bei 3V-CMOS oder TTL hätte ich grosse Bedenken ob
der low-Pegel noch passt.
Dem internen Blockdiagramm ist der TL431 nichts anderes als ich oben
schon geschrieben hab nur das hinten am OP noch ein Transistor hängt.
Die Referenzspannung ist fest bei 2,5V. Wenn das dem TE ausreicht wäre
es eine Idee, wenn er aber feststellen will ob die Spannung z.B. unter
2V fällt muss man auch mit dem TL431 wieder tricksen.
Jörg S. schrieb:
>>Wieweit runter geht der Anschluss dann?> Auf Null jedenfalls nicht.
Ich sehe grad im TI Datasheet, dass der low-Pegel eines 2,5V TL431 bei
2V liegt. Das ist schon bei 5V-CMOS ziemlich grenzwertig. Und mit Ube
oben drauf unbrauchbar.
der TL431 soll sich in dieser anwendung ja die eine versorgungsspannung
klauen. damit sinkt die spannung an seinem ref-pin ebenfalls und die A-K
strecke wird wieder hochohmiger. ist nichts weiter als eine recht genaue
einstellbare Z-diode. siehe auch parallelregler.
Ben _ schrieb:
> der TL431 soll sich in dieser anwendung ja die eine versorgungsspannung> klauen.
Klar, wenn der bestimmungsgemäss als Referenz verwendet werden soll.
In diesem Kontext (Jörg, 10:48) geht es aber um die Verwendung als
Spannungs-Komparator mit quasi-Logikausgang, wo die Kathode nicht auf
Ref zurückwirkt.
A. K. schrieb:
> Mit dieser Schaltung wird's doch noch schlimmer als ohne Transistor,> denn hier ist noch Ube mit drin. Bei 5V-CMOS mag das ja noch> funktionieren, aber bei 3V-CMOS oder TTL hätte ich grosse Bedenken ob> der low-Pegel noch passt.
Ja, ich sehe was du meinst.
Vielleicht geht's so besser. Zur Not noch ein Transistor/MOSFET zur
Invertierung dahinter.
so wie es aussieht gibt es keine einfache lösung für,es muss doch
wenigstens ein ehnliches bauteil geben für den 1381,wäre auch etwas
unlogisch ein bauteil von markt zu nemmen wo er doch so oft gebraucht
wird...