gpib & 7210

Gast #362374
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Ich soll mit dem uPD7210 ein GPIB Interface bauen. Dahinter soll ein
Controller hängen. Meine Frage ist, wie die Verwendung bzw. die
Programmierung des Bausteins vor sich geht.

Müssen die Routinen für das Managen des GPIB-Busses programmiert werden
oder erledigt das schon der Baustein und es muss somit nur auf Interupts
reagiert werden.

Fred
Gast #362375
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Das uralte Ding... Datenblatt ist auch dürftig...
Der Kann doch nur IEEE488. Also alles von Hand. Der macht nur so Sachen
wie Senden, Anfordern, Handshaking, u.s.w. Die "Befehle" Deines
Gerätes sind dann selber zu Programmieren. Also etwa #R1, senden soll 1
Datenblock zurück liefern...
Oder gar GPIB-Komandos wie: READ, RDATA, WPARA1, o.ä.
Der Chip macht nur mit den Leitungen rum und liefert entsprechende
Interrupts und Busdatenbytes in Registern bzw. erwartet diese.
Heutzutage eigentlich komplett überflüssig. Wenn man eh nen Controller
programmieren muss, kann der das ganze Protokoll alleine machen.
Angehängte Dateien:
Gast #362376
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Inzwischen gibt/gab es einen Ersatz für den 7210. Von der Nummer her
hieß er genauso (ich müsst etwas tiefer graben...).
Während der Ausbildung habe ich den in einem 8085-MFA-System
betreiben...
Gast #362379
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Ganz schlau werde ich aus dem Teil noch immer nicht.
Ich habe hier das Buch vom Piotrowski - IEC-Bus. Da sind im Kapitel 6
die Schnittstellenfunktionen beschrieben.

Müssen bei der Verwendung von z.B. dem 7210er die verschiedenen
Funktionen (AH, SH,T,...) noch realisiert werden oder bin ich richtig
in der Annahme dass dieser mir die Arbeit abnimmt und ich mich
hauptsächlich auf die Interpretation der Registerinhalte (Interupts,
Daten,..) und der Gerätefunktionen konzentrieren kann.
Gast #362380
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>bin ich richtig in der Annahme dass dieser mir die Arbeit abnimmt >und
ich mich hauptsächlich auf die Interpretation der >Registerinhalte
(Interupts, Daten,..) und der Gerätefunktionen >konzentrieren kann.

ja. Du konfigurierst den Controller als Talker, Listener oder
Controller (gibt wohl noch mehr Möglichkeiten), und er kümmert sich um
die Bus-Kommunikation.
Da es sich um einen eher langsamen Busteilnehmer handelt, könnte man
das Ding auch per Mikrocontroller "nachbauen". Dann wird es aber
etwas anstrengender...

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