Reflexlixhtschranke CNY70

Gast #362509
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Hallo,
ich habe hier eine CNY70 Reflexlichtschranke,mit der ich eine
Encoderscheibe auslesen will.Allerdings stellt sich jetzt die Frage wie
genau die Lichtschranke ist.Hat jemand schon Erfahrung damit gemacht
oder kann mir jemand sagen,ob die für 1mm Schlitzeabstände geeignet
ist?
Vielen Dank für Eure Antworten.

Gruss,
Anar
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#362510
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Das kommt denke ich auf die Auswertung des Signals an. Wie willst du das
Ding denn beschalten und auslesen? Digitaler Portpin? Komperator? ADC?
Ist die Scheibe von Fremdlicht abgeschirmt, oder muss auch noch ein
Abgleich auf das Umgebungslicht erfolgen?

Im Prinzip ist das Ding recht empfindlich. 1mm koennte so schon
hinhauen, die richtige Einbaulage vorrausgesetzt(Da gibts glaub ich ne
Grafik im Datenblatt, die die Winkel zeigt, in die das Ding "sehen"
kann). Zur Not eine schwarze "Blende" mit 1mm breitem Schlitz bauen,
so dass nur bei einer weissen Flaeche innerhalb dieses Schlitzes
ueberhaupt was reflektiert werden kann. Dann sollte es auf jeden Fall
klappen.

gruss, bjoern.

PS: Das wird ne verdammt grosse Scheibe, oder? ca. 16cm Durchmesser,
wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Gast #362511
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Hi Björn,

ne,der Durchmesser beträgt etwa 10cm.Ich möchte erst mal testen ob die
Lichtschranke bei den äußersten Schlitzen vernünftige Signale
liefert,wenn nicht müsste ich vielleicht die Scheibe noch höher
dimensionieren.Aber das wäre dann zu gross.
Ich habe eine Schaltung gefunden,kann ich einfach den Kollektor des
Detektors mit zwei Eingängen des Triggers verbinden? Ich kenn mich mit
Schmitt-Triggern nicht aus.

"Zur Not eine schwarze "Blende" mit 1mm breitem Schlitz bauen,
so dass nur bei einer weissen Flaeche innerhalb dieses Schlitzes
ueberhaupt was reflektiert werden kann. Dann sollte es auf jeden Fall
klappen."

Hast du schon sowas gemacht?
Vielen Dank.

Gruss,
Anar
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#362512
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>>"Zur Not eine schwarze "Blende"
>Hast du schon sowas gemacht?
Einen Encoder? Nein. Aber mit den CNY hab ich schon ein bisschen
gespielt. Hier mal meine Beschaltung. Ueber dem Widerstand faellt je
nach Reflexion und damit Strom eine gewisse Spannung ab. Diese gebe ich
auf einen per Poti einstellbaren Komperator.


                      VCC
                       +
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                       o-----.
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                       o-----)---.
                       |     |   |
                      .-.    |   |
                      | |    |   |
                      | |    |   |  |\
                      '-'    |   '--|+\
                       |    .-.     |  >----o out
                       |    | |<----|-/
                       |    | |     |/
                       |    '-'
                       |     |
                       o-----'
                       |
                      ===
                      GND

(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)

Benutzt habe ich den CNY zb hier:
http://www.lania.de/salival/bilder/propclock/

Der "Reflektor" Klingeldraht ist weniger als einen mm breit und wird
sicher erkannt. Daher auch die Annahme, dass es mit einer Blende auf
jeden Fall funktioniert. Mit einem zweiten CNY, denn ich nach oben
"schauend" unter den drehenden Arm positioniert hatte, konnte ich auf
dem Oszi die Oberflaeche des Arms samt Bauteile erkennen. Deshalb
behaupte ich, dass er sehr empfindlich ist.

Letztlich sag ich mal: Versuch macht kluch. Das Problem ist, dass der
CNY halt ein analoges Signal liefert und kein Digitales. Ausserdem
reagiert er auch auf Umgebungslicht.

gruss, bjoern.
#362514
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Die hoechste Empfindlichkeit liegt bei 950nm, aber er reagiert auch
schwach auf "normales" Licht. Es kommt ganz drauf an, ob man das
vernachlaessigen kann, oder nicht.
Wenn der Unterschied zwischen hell und dunkel(ir-reflektion) nur sehr
gering ist, dann koennte es problematisch werden, falls das
Umgebungshelligkeit stark schwankt.

Nehmen wir mal an(=alles frei erfunden), dass das Umgebungslicht einen
Einfluss von +-0.5V hat.
Liegt hell bei 4V und dunkel bei 1V: kein Problem
Liegt hell bei 2.9 V und dunkel bei 2.1V: im Extremfall kann es
Probleme geben.

Normalerweise umgeht man sowas, indem man:
-den Sender pulst und mit einem ADC die Differenz zwischen an und aus
bildet
-einen Referenzsensor ohne Sender mit einbaut und per OP die
Referenzspannung=Umgebungshelligkeit abzieht oder auch wieder alles per
ADC einliest und das ganze in Software macht.

gruss, bjoern.
#362520
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siehe auch:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-192391.html
http://www.roboterwelt.de/forum/archiv/2004/0604/messages/2095.html

Ich glaube Rahul hat sich nur verguckt. So bin ich uebrigens auch auf
die die 16cm gekommen. Ich hab gedacht, dass der aeusserste Ring bei
jedem Bit togglet und hab 1mm*512/PI gerechnet. Stimmt aber nicht...

10cm wird aber auch nicht hinkommen, da ein CNY70 6mm breit ist und ein
bisschen Platz fuer die Achse bleiben muss. 12-13cm ist realistisch.

gruss, bjoern.
Gast #362522
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Wenn du bei einem Reflexkoppler eine hohe Auflösung erreichen willst
nimm nicht den angegebenen idealen Abstand für den grössten Signalhub
sondern geh möglichst nah ran. Auch wenn im Datenblatt z.B. bei
Eckentest 2mm angegeben ist, dies ist NICHT die grenze man kann
problemlos Strukturen erkennen die eine Größenordnung drunter liegen.
Auch wenn ein Tageslichtfilter da ist, schirm das ganze gegen
Fremdlicht ab.

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