Verstärker Ausgang am XLR MIC vom UR22 mkII

Gast #5802818
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Hallo liebe Gemeinde,

Ich habe einen Verstärkerausgang wo laut Osziloskop die Amplitude der 
Wellen von 0 bis +13V bewegen. Mittelpunkt liegt in der Hälfte. Nehme 
ich die Masse ab, sehe ich quasi die Wellen von -6,5V und +6,5V.

Jetzt zu meinem Problem. Ich habe einen Steinberg UR22 mkII USB 
Audiointerface.
http://download.steinberg.net/downloads_hardware/UR22mkII/UR22mkII_documentation/ur22mkII_de_om_a0.pdf

Ich möchte gerne den Verstärkerausgang am MIC Eingang des oben besagten 
Geräts anschließen. Hierzu habe ich mir bereits passende XLR Stecker 
besorgt. Anscheinend ich die Amplitude viel zu hoch und daher sehe ich 
nur ein rauschen.
Wie könnte ich die Amplitude ohne viel Aufwand auf das Maß bekommen, um 
mit dem oben besagten Gerät eine Aufzeichnung des Verstärkerausgangs zu 
machen?

Vielen Dank im voraus.

cheers,
Anton
Gast #5802836
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Hi!

Das von dir beschriebene Signal ist eigentlich auch schon für den 
LINE-Eingang viel zu groß, von dem MIC-Eingang mal ganz zu schweigen.
Hoffentlich hat der Vorverstärker das überlebt.

Wenn überhaupt, würde ich also eher mit einem Klinkenstecker auf den 
LINE-Eingang des Gerätes gehen und den Pegel, wenn es denn erstmal 
überhaupt um eine vernünftige Aussteuerung und keine vorzeigbare Lösung 
geht, mit einem Poti auf einen Level von ungefähr 1V bringen.

Dann kann mal überlegen, wie das ganze "professionell" aufbaut und 
verwendet.
BTW: Was ist denn die Signalquelle?
Gast #5803032
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Hallo Anton,

natürlich verfälscht jedes Element in der Kette das Signal.
Die Frage ist, wie originalgetreu das Spektrum nach der Verarbeitung 
noch sein muss?!?
So wie ich das sehe, willst du es ohnehin digitalisieren, auch da muss 
man immer Verluste hin nehmen, auch wenn diese in aller Regel nicht 
hörbar sein werden.

Das würde ich aber immer noch alles einem übersteuerten Signal 
(Verzerrungen bedeuten auch hörbaren Qualitätsverlust!) und/oder einem 
defekten Vorverstärker vorziehen ;)

Die andere Möglichkeit wäre natürlich einfach, das Quellensignal am 
Verstärker-Ausgang zu vermindern, wenn das möglich ist.
Oder gleich vor dem Verstärker abgreifen. Ich kenne ja den Ursprung des 
Signals nicht ;)

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