Unterschied Ladegerät für LiIon und Bleiakkus

Gast #5829302
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Bei guten Ladegeräten:

- Die Ausgangsspannung (offensichtlich)
- Die Toleranz der Ausgangsspannung
- Der Temperaturgang der Ausgangsspannung

Manche Bleiakku-Ladegeräte laden zudem mit höherer Spannung und schalten 
unterhalb eines gewissen Ladestroms oder nach einer bestimmten Zeit auf 
eine niedrigere Spannung um.

Billige-Bleiakku-Ladegeräte haben nichtmal eine konstant gehaltene 
Ausgangsspannung, denn Bleiakkus sind wesentlich toleranter gegen 
Überladung als Lithium-Akkus. Da gast dann halt ein wenig Wasserstoff 
und Sauerstoff aus, der bei ausreichend kleinem Ladestrom sogar wieder 
rekombiniert (was teilweise sogar gewollt ist, weil die aufsteigenden 
Gasblasen die Säure durchmischen), sonst über Überdruckventile abgegeben 
wird - aber der Akku fängt nicht an zu brennen. Wenn man das Wasser 
nachfüllen kann, geht dabei nicht einmal Kapazität/Lebensdauer verloren.

MfG, Arno
#5832716
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Dazu kommt, dass ein halbwegs gutes LiIon Ladegerät immer jede Zelle 
einzeln überwacht.
Ein 12V Bleiakku z.B. hat 6 Zellen a 2V in Reihe.
Der Bleilader gibt einfach bis zu 15V auf den Akku, unabhängig vom 
exakten Ladezustand der Einzelzellen.
Das geht bei LiIon nicht so einfach.
Es muss jede Zelle ( sehr präzise ) vor zu hoher Spannung geschützt 
werden.
Die zulässige max. Ladespannung ist je nach LiIon Typ auch noch leicht 
unterschiedlich.
Manche haben 4,20V pro Zelle, manche aber auch 4,25V oder etwas mehr
Eine Ladeendspannung, die z.B. um 0,1V zu hoch angesetzt ist, kann den 
Akku zerstören.
Evtl. mit Knall und Brand...

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