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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik ?: Selbsterhaltung/Ladeschaltung


Autor: franz (Gast)
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Hallo,

vielleicht hat sich schon mal jemand mit einem ähnlinchen Problem 
rumgeschlagen und könnte mir einen kleinen Denkanstoß geben, ich stehe 
momentan komplett auf der Seife:

Ich baue (versuche es zumindest) eine uC-Schaltung auf, die von einem 
Steckernetzgerät versorgt wird. Zusätzlich ist ein Akku untergebracht, 
der die Schaltung unabhängig vom Netz machen soll.

Hängt das Gerät am Netz, soll es beim Betätigen des Off-Schalters 
prüfen, ob der Akku nachgeladen werden muß (Ladestromregelung über uC 
und Transistor).
Ist kein Aufladen notwendig oder ist der Ladevorgang beendet, soll sich 
das Gerät ausschalten.

Ich habe eine wüste Schaltungsskizze angehängt, für die ich 
wahrscheinlich gesteinigt werde... soll auch nur darstellen, wie es 
nicht funktioniert.

Die Transistoren werden während des Einschaltens über einen Schalter 
überbrückt.
Ist das Gerät ausgeschaltet und hängt nicht am Netzgerät, hängen aber 
die beiden Transistoren in der Luft, sind leitend und entladen den Akku.

Mit einem Relais (als Notlösung) statt dem rechten Transistor sollte es 
funktionieren.

Wie könnte ich die Schaltung aufbauen, so dass der Akku geladen, das 
Gerät ausgeschaltet und vom Netz getrennt werden kann, ohne dass sich 
der Akku entlädt?

Herzlichen Dank schon mal,
Peter

Autor: Ingo (Gast)
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Hallo Peter

Wieso bezeichnest Du Relais als Notlösung!? Es gibt, gerade richtig für 
Deine Anwendung Reedrelais, die sind klein und lassen sich, wie 
Transistoren, bequem auf einer Platine unterbringen. Ausserdem hättest 
Du den Vorteil, das es keinen Zustand gibt in dem einer oder mehrere 
Kontakte in der Luft hängen und das Wichtigste zuletzt; sie lassen sich 
wegen des geringen Ankerstromes direkt über einen Port des uC steuern. 
Habe ich selber schon gemacht mit einem PIC

GRUSS   INGO

Autor: Uwe (Gast)
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Hi Peter!
Die Basis des Ladetransistors mit 10K gegen Masse vorspannen und eine 
Diode in Richtung Accu sollten dein Probl.lösen.

Gruss Uwe

Autor: franz (Gast)
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Hallo,

herzlichen Dank für Eure Antworten!

Werde beides gleich mal ausprobieren.

@ Ingo: Bei diesen Argumenten nehme ich "Notlösung" sofort zurück! ;-)
Wieviel Strom zieht denn dieses Reed-Relais?

@ Uwe: Die Diode von wo bis wo? Parallel zum Transistor?
Wäre das auch bei einem FET möglich?

Danke,
Peter

Autor: Rolf Freitag (Gast)
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Also bei kleinen Akkus/Batterien reicht für eine minimale 
Erhaltungsladung meist schon eine Shottky-Diode, denn ich habe da bei 
wenigen  hundert Millivolt Sperrspannung rund 100 nA Sperrstrom.
Das hängt natürlich immer von der Diode ab; mit PN-Dioden oder gar 
Picoampere-Dioden funktioniert das nicht.

Autor: franz (Gast)
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Naja, der Akku ist nicht so klein (2000 mAh) und dient nicht als 
Pufferspeicher mit Erhaltungsladung, sondern soll das Gerät bei voller 
Funktionsfähigkeit komplett vom Netz unabhängig machen. Der Akku wird 
daher auch entsprechend schnell leer und muß dann "anständig" ;-) 
geladen werden.

Danke!
Peter

Autor: Ingo (Gast)
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HI Peter

Diese Reedrelais sind von den Aussenmassen her mit einem 14 poligen IC 
vergleichbar, es gibt sie mit Öffern und Schliessern und auch als 
Wechsler.

Wenn Du einen Reichelt-Katalog hast sieh doch bitte mal auf der Seite 
201 nach. Die Reedrelais gibt es auch in "In-Line" Bauform, mit und ohne 
integrierte Freilaufdiode!

Die "In-Line" Bauform ist etwas grösser als zwei MKS-Kondensatoren 
nebeneinander.

Wenn Du keinen Katalog hast findest Du alles im Internet unter 
www.reichelt.de. Die Bezeichnung bei Reichelt lautet Reedrelais, 
Singel-In-Line Reed-Relais oder Micro-SIL Reed-Relais.

Der Stromverbrauch für ein angezogenes Relais dürfte so bei 10-15mA 
liegen, schaffen die meisten uC locker. Der maximale Schaltstrom darf 
bei einigen Reed-Relais 1A betragen.

GRUSS   INGO

Autor: Uwe (Gast)
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Hallo Peter!
Habe es mal in deine Schaltung eingezeichnet

MFG Uwe

Autor: franz (Gast)
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Danke Jungs!

Ihr habt mir echt weitergeholfen!

Grüße aus Graz,
Peter

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