Gast
#5905447
Hallo, vor kurzem sind mir alle drei Kabel von der Platine abgerissen. Ich habe diese dann in einem Elektronikgeschäft anlöten lassen. Ich habe die Platine wieder eingebaut und die analoge Schaltwippe hat einwandfrei funktioniert. Zum Hintergrund: Die Schaltwippe gehört zu einem Rennlenkrad für die PS4 und da ich ohne Pedale fahre, benutze ich die Schaltwippen für Bremse/Gas. Die wieder angelöteten Kabel lagen leider an einer blöden Stelle und durch das wiederholte Betätigen der Schaltwippe lösten sich diese erneut ab. Das bestellte flüssige Isoliermittel und die formbare Klebepaste zum dauerhaften Fixieren der Platine, waren leider noch nicht da. Hätte ich mich an dem Tag nicht zum Fahren Hinreißen lassen, wäre jetzt alles schön. Ich habe also die Kabel erneut anlöten lassen. Leider war die Reparatur erfolglos. Test am PC zeigt, dass das Signal nun dauerhaft volle Kraft zeigt, unabhängig von Veränderung der Position der Schaltwippe. Auch umgesteckt von Gas zu Bremse, zeigt dauerhaftes Volle-Suppe-Signal. Ein Signal ist also da, aber es wird quasi nur noch ein Wert, der Maximalwert, ausgegeben. Da ich weder über Messinstrumente, noch entsprechendes Know How verfüge, meine Frage an euch: Ist anhand des o. g. Fehlerbildes bereits erkennbar, ob es sich um eine mangelhafte Verlötung handelt oder habe ich beim Aus-/Einbau der Platine gf. ein Bauteil zerschossen? --- Kleiner persönlicher Nachtrag: Wie bereits geschrieben, habe ich mich noch nie mit Platinen und deren Bauteilen beschäftigt. Da ich aber unbedingt wissen möchte, ob es sich lohnt das Elektronikgeschäft erneut aufzusuchen zwecks einer Neuverlötung, habe ich mich mal kreuz und quer durchs Internet gelesen. Tatsächlich ein sehr interessantes und komplexes Thema. Mir ist nach dem Ausbau der Platine aufgefallen, dass zwei der Kabel sehr dicht, quasi zusammen liegen, aber auch dass ich beim Ausbau mit der Pinzette unglücklich gegen das schwarze Bauteil auf der Platine gestoßen bin. Durch meinen kurzen Abstecher in diese Materie habe ich die Vermutung aufgestellt, dass ein Lötfehler vorliegt, der einen Kurzschluss verursacht und daher die Stromstärke zu hoch ist und das Teil daher nur noch volle Suppe anschlägt. Während meine Gegenvermutung davon ausgeht, dass das schwarze Teil der Spannungsregler ist und, hätte ich den zerkloppt, gar kein Signal ausgegeben würde. Keine Angst, ich bin mir sehr wohl bewusst darüber, dass meine "Theorien" dazu bekloppt sein können und absolut keinen Sinn ergeben. Aber so könnt ihr mich wenigstens korrigieren und davor bewahren mir falsches Wissen anzueignen. Ich freue mich auf euer Feedback.

