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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Was ist ein Filter? (Störfilter, Transversalfilter,..) - Digitale Reglerauslegung


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Autor: rafaxx (Gast)
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Hey, ich verstehe nicht ganz den Begriff des Filters. Mir ist bewusst 
das allgemein ein Filter dazu dient, nur bestimmte größen am Ausgang 
zuzulassen.
z.b. werden bestimmte Frequenzen gefiltert, sodass dann als Beispiel 
keine Verstärkung stattfindet, da ebend bestimmte Frequenzen nicht 
durchgelassen werden (Begriff: Hochpass/Tiefpass)

Wie ist das jetzt aber bei der Systemidentifikation oder allgemein der 
Digitalen Reglerauslegung. Ich habe das jetzt so verstanden, dass ich 
dann anstatt analog Filter (OPAMPs, Klassischer RC Filter 
-Hochpass/Tiefpass) dieselben Eigenschaften digital realisieren kannd.h. 
ohne Analoger Schaltungstechnik. Hierzu gibt es dann die zwei 
wichtigsten Inifinite und Transveral Filter.

Wie kann ich z.b. deren Blockschaltbild interpretieren und insbesondere 
die Filterkoeffizienten.

Ist es so das ich am Eingang zb. ein Binäres Signal habe (z.b. 
entstanden durch die analog in digitale Wandlung eines Spannungssignals 
mithilfe eines AD-Wandlers) und diese dann durchmultipliziert wird mit 
den Filterkoeffizienten. Die genaue Multiplikation ist dann durch das 
Blockschaltbild gegeben. Die äquivalente Darstellung als 
Übertragungsfunktion gibt informationen darüber ob der Filter überhaupt 
stabil ist (Stabilitätsanalyse).

Welchen Einfluss haben die Filterkoeffizienten außer die Stabilität und 
das Einschwingen zu beeinflussen?

Dann würde mich noch als letztes der Zusammenhang zur 
Systemidentifikation interesieren wo es insbesondere um die 
parametrische Identifikation geht
(Einfache/Allgemeine/Modifizierte Least Square Verfahren, Methode der 
Hilfsvariablen). Wie kann ich mir hier einen Filter vorstellen z.b. wenn 
die Rede von einem sogenannten Störsignalfilter ist.

Im Anhang ist dazu ein Blockschaltbild gegeben wo das Störsignal durch 
den Filter D/C geht und im Modell sind ebenfalls Filter vorhanden, wo 
das Zählerpolynom des Systems B und das Nennerpolynom des Systems A 
nachgebildet werden. Aber wieso ist dann die Rede von Filter?.

Werden damit irgendwie die Abtastwerte für die man sich interessiert 
irgendwie gemeint?

Wie ihr seht habt ich einige Probleme bei den Zusammenhängen und würde 
mich sehr freuen wenn mir da jemand helfen kann.

Bedanke mich für jede Hilfreiche Antwort. Lg

Autor: rafaxx (Gast)
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ohh dann weiß ich noch folgendes - Ist mir gerade eingefallen. Wenn ich 
z.b. ein analogen Filter habe. Dann kann ich  nachdem ich dessen 
Übertragungsfunktion bestimmt habe, das äquivalente Filtersystem im 
digitalen realisieren über die z-Transformation.

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