Gibt es einen solchen IC?

#6043258
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Die "bestimmte Zeit" sollte auch als Logiksignal vorliegen.

Und man sollte ausschließen, dass genau nach Ablauf dieser Zeit der 
Rückschaltvorgang eine ungewollte Triggerung auslöst.

Ähnliche Probleme macht z.B. die Drehrichtungsumkehr bei einem 
Drehgeber. Im Moment der Umkehr kann ein angeschlossener Zähler ins 
Stottern kommen, also eins zuviel oder zuwenig zählen.
#6043270
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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ähnliche Probleme macht z.B. die Drehrichtungsumkehr bei einem
> Drehgeber. Im Moment der Umkehr kann ein angeschlossener Zähler ins
> Stottern kommen, also eins zuviel oder zuwenig zählen.

Dann hast Du was falsch gemacht, denn es ist nicht einzusehen wie ein 
Drehgeber mit den üblichen zwei um 90° versetzten Spuren unter 
irgendwelchen Umständen jemals Schritte verlieren könnte. Es sei denn Du 
drehst ihn schneller als Du ihn einsampeln kannst.
#6043311
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Eine sauber durchdachte Drehgeberauswertung funktioniert wie gewünscht. 
Irgendwas hingepfriemeltes kann auf den ersten Blick prima 
funktionieren, solange man nur in einer Drehrichtung prüft. Ob ein paar 
Impulse fehlen oder zuviel sind fällt vielleicht nicht auf.
Der Umkehrpunkt ist die Stelle, an der es als erstes auffällt, wenn der 
Zähler nach mehrmaligen Vor- und Zurückdrehen nicht mehr am 
Ausgangspunkt ankommt.
Das nur als Analogie zu meinem Hinweis, die Umschaltpunkte zu 
durchdenken.

Den Sinn der Schaltung habe ich auch noch nicht verstanden. Solche 
EXOR-Tricks kenne ich von Frequenzteilern die auch mit ungeradem Teiler 
zu symmetrischen Rechtecken teilen. Da tricksen manche mit einer 
Invertierung des Taktsignals.
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Beitrag #6043404 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6043411 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6043465
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Wenn du nur den HIGH Pegel invertierst, hast du am Ausgang immer LOW.

So kann das nicht gemeint sein. Die Anfrage riecht für mich nach 
Monoflop, aber um was passendes auszuwählen, müssten wir die ganzen 
Anforderungen kennen.

Fange mal damit an, das Verhalten anhand eines Diagramms (wie 
Oszilloskop-Bild) darzustellen. Welche Versorgungsspannung? Welche 
Signalspannung? Wie hoch soll der Ausgang belastbar sein? Wie hoch darf 
die Quelle belastet werden? Welche Eigenschaften hat die Quelle?
#6043478
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Ich habe die Frage so verstanden, wie sie schon Carsten als erster 
beantwortet hat. Ein digitales Signal soll abhängig von einem zweiten 
Eingangssignal invertiert werden. Das erledigt ein EXOR.

Woher Heinz die Dauer der "bestimmten Zeit" nimmt weiß ich nicht, daher 
habe ich auch nicht über Monoflops spekuliert. Das kann richtig sein, 
wenn die Zeitdauer immer dieselbe Länge haben soll.

Hier die oben erwähnte Trickschaltung, noch komplizierter um die Ecke 
gedacht als ich es in Erinnerung hatte. Da wird auch noch eine 
Rückführung auf den OE-Eingang des Tastendecoders genutzt.
Wichtiger Bestandteil sind vier EXOR-Gatter 74C86 im hier gesuchten 
Einsatz als Inverterend/Nichtinvertierend-Umschalter (dazu vier 
Zweierteiler 74C74 sowie ein lange ausgestorbener Tastaturencoder.

Quelle Seite 549-550 von 562: 
http://bitsavers.trailing-edge.com/components/national/_dataBooks/1977_National_CMOS_Databook.pdf
Angehängte Dateien:
Gast #6043615
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Nimm ein Monoflop 74HC121, lass es durch Dein Signal triggern, nimm das 
invertierte Signal (mit der von Dir festgelegten Verzögerung) an dessen 
invertiertem Ausgang ab.

(Kopier Dir die Antwort, ich werde hier regelmäßig weggemobbt)

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