sehr einfach + günstig als Gehäuse

OP #6083049
Liebe alle,

da ich ja mechanisch nicht so geschickt bin, hab ich im Baumarkt mal 
nach einfachen "Schachteln/Boxen" gesucht, die man als Gehäuse 
missbrauchen kann.

Diese hier geht sehr gut:

https://www.hornbach.de/shop/Werkzeugbox-Industrial-L-BOXX-Mini/6416837/artikel.html

Die Wände sind sehr leicht zu bearbeiten, das Innenleben hab ich nicht 
gebraucht, aber auch da kann man kleinere Sachen anschrauben - und für 
den Preis kaum zu schlagen. Und je nachdem, wie 'rum man es verwendet, 
ist es durchsichtig oder auch nicht.

Hat mir geholfen, evtl. hilft es noch jemandem.

Ansonsten schöne Weihnachten!
Rainer U. schrieb:
> 
https://www.hornbach.de/shop/Werkzeugbox-Industrial-L-BOXX-Mini/6416837/artikel.html

für kleinere Projekte eine gute Idee.




Da es hier schon mal um Gehäuse geht, auch mal eine von mir dazu:

ich verwende für viele Projekte von mittlerer bis großer Größe 
Euro-Stapelboxen als Gehäuse.

https://www.transoplast.de/produkte/kunststoffbehalter/euroboxen-und-eurobehalter-aus-kunststoff.aspx

Die gibt's mittlerweile in fast jedem Baumarkt und sind untereinander 
kompatibel.
Mit vier Leisten in den Ecken und einer Sperrholzplatte als 
Einlegedeckel, bekommt man da einiges unter und kann sie bei 
Nichtgebrauch gut weg stapeln.

Durch die leicht nach innen versetzten Außenwände sind Bedienelemente 
relativ gut vor Beschädigungen geschützt.

Außerdem gibt es für diese Euroboxen viel Zubehör, wie z.B. Einsätze mit 
Unterteilungen oder Schaumstoffeinsätze, Rolluntersätze, Deckel und 
andere nützliche Dinge.
Gast
Das meinst du nicht im Ernst?
Die Box passt doch für gar nichts und sieht wirklich Sch... aus!
Da nehme ich lieber einen Schuhkarton.

Schöne Weihnachten.
Darf ich fragen wie alt Du bist?


Früher, als "Jugendlicher", als ich "arm" war,es kein Internet, keine 
China-Verkäufer gab habe ich Seifendosen für Basteleien verwendet

Aber heute?  Ich würde mich schämen so was zu zeigen und mir wäre 
zugegeben schon die Zeit zu schade, so ne Schraubenkiste zu bearbeiten


Sorry für meine ehrlichen Worte
Bei Hornbach gibt es auch kleine Sperrkolzbrettchen in verschiedenen 
Stärken, kleine Leisten und Holzleim.
Mit irgendeiner Säge, Schleifpapier und einer IDEE, wie es nachher 
aussehen soll, ist das eine feine und schnelle Sache.
Das Gehäuse hinterher entweder wachsen, lackieren, bekleben, ... oder 
auch blank lassen - fertig.

Blackbird
Gast
Harald W. schrieb:
> Frank B. schrieb:
>
>> ich verwende für viele Projekte von mittlerer bis großer Größe
>> Euro-Stapelboxen als Gehäuse.
>
> Für ganz grosse Projekte baut man dann das Gehäuse
> aus Euro-Paletten. :-)

Naja die Reaktion ist etwas übertrieben, wir haben vor ein paar Jahren 
mal mehrere KFZ-Steuergeräte miteinander verdrahten müssen für eine 
Messe und das ganze ebenfalls in so eine Kiste gebaut, kam sehr gut an 
und lies sich sehr gut transportieren ;)
Gast
Das o.g. "Gehäuse" ist wirklich ein Witz. Da findet man in jedem 
Supermarkt Besseres.

Am einfachsten und gar nicht verkehrt aussehend, ist immer noch 
zusammengelötetes FR4. Das ist sehr schnell erledigt, und man kann die 
Größe völlig frei wählen.
Dazu darf man natürlich nicht nur überteuerte Foto-Europlatinen und ne 
Laubsäge besitzen...dann macht das weniger Sinn/Spaß.
Gast
Hannes J. schrieb:
> Man könnte auch 2,90 bei Reichelt auszugeben

Ich hab letztens die Halbschalen von Reichelt verwendet:
https://www.reichelt.de/kunststoff-halbschale-123-x-70-x-14-5-mm-sd-10-sw-halb-p149276.html?&trstct=pos_0
Da passen zwei zusammen, sie gibt es in zwei Höhen, so dass man drei 
Varianten machen kann. Wenn sie kindersicher zu sein sollen, kann man 
rechts und links eine kleine Blechschraube eindrehen.
Oder man nimmt ein eingeklemmtes Alublech und nutzt nur eine Halbschale 
- nochmals zwei Varianten.
Gast
Gast
Für Euro 4,99 gibt es jetzt durchsichtige Mon Cherie und Ferrero Rocher 
Käschtle. Den Inhalt kann man vorher sogar noch aufessen und danach noch 
eine gut aussehende Platine einbauen.
Angehängte Dateien:
Alte Satreceiver, HiFi Tuner u.s.w eignen sich auch als Gehäuse.
Man muss teilweise die Front und auch die Rückseite bearbeiten.
Viele dieser Geräte bringen oft ein Netzteil mit was man mit kleinen 
anpassungen weiter verwenden kann.
Gast
O ha - dieser Thread hat ja einen geradezu abenteuerlichen Reiz des 
Seltsamen angenommen.

Also mal ein Tip von mit dazu: tme.eu

Bei TME finden sich hunderte von Gehäusen in allen möglichen und 
unmöglichen Ausführungen und Größen - und sehr viele davon sind sehr 
billig (in beiden Bedeutungen). Und sie sind tatsächlich als Gehäuse für 
Elektronik gedacht und gemacht - und nicht als Brotbüchsen, Stapelkisten 
oder Pralinenschachteln

W.S.
Gast
Mein Favorit sind die Tupperdosenclone aus Italien mit der Gummidichtung 
und Clipdeckel, gibt es in vielen praktischen Größen. Außerdem haben die 
eine gute Temperatur Beständigkeit.
Gast
Man muß immer die Augen aufhalten.

Abgelaufene Rot-Kreuz Kästen vom Auto sind bei mir beliebt.
In ein altes Blutdruckgerät wandert demnächst der Transistortester. Der 
LCD-Ausschnitt passt genau. Der 9V-Block hat auch schon eine Kammer.
Alte Modems (Elsa) sind ideal. Die mit dem Stranggepressten Alugehäuse.

Und jetzt gibt es Konfekt, Früchte u.ä. in fein gearbeiteten 
Holzschachteln.
Z. Bsp. für einen Detektor.
usw.
Wie schon ein Anderer weiter oben schrieb:

Sperrholz ist ein guter Baustoff, man kann je nach Zuschnitt einfache
oder auch Pultgehäusekistchen in allen Variationen machen...

Etwas Schleifpapier, Leim, Holzleistchen und Holzfarbe, Lackfarbe oder
sonst noch Wachs, Politur etc...

Das werden die schönsten Gehäuse und die Maße sind dann so, wie man
das braucht...

Das gibt dann auch Freude am Selberbauen und jedes Gehäuse ist
einzigartig...


Schöne Weihnachten allerseits!

Mani
W.S. schrieb:
> O ha - dieser Thread hat ja einen geradezu abenteuerlichen Reiz des
> Seltsamen angenommen.
>
> Also mal ein Tip von mit dazu: tme.eu
>
> Bei TME finden sich hunderte von Gehäusen in allen möglichen und
> unmöglichen Ausführungen und Größen - und sehr viele davon sind sehr
> billig (in beiden Bedeutungen). Und sie sind tatsächlich als Gehäuse für
> Elektronik gedacht und gemacht - und nicht als Brotbüchsen, Stapelkisten
> oder Pralinenschachteln
>
> W.S.

Top!

Was auch eine Alternative ist, Schrottgerät/e mit passendem Gehäuse 
günstig erwerben.
Hatte diesbzgl. schon einige schöne Gehäuse ergattern können.


MfG
Eppelein
Harald W. schrieb:

> Das habe ich auch mal gemacht. Dummerweise hat das Gerät nach
> hinbiegen eines Widerstands wieder 100% funktioniert. Jetzt
> habe ich ein 14V/20A-Netzteil und weiss nicht so richtig, was
> ich damit machen soll. :-)


Zum Schlachten zu schade....
Veräußern wäre auch eine Möglichkeit - nur wer braucht 14V/20A ....


MfG
Eppelein
Gast
Rainer U. schrieb:
> Diese hier geht sehr gut:

Schrecklich.

Jürgen von der Müllkippe schrieb:
> Mon Cherie und Ferrero Rocher Käschtle

Extrem brüchiges Polystyrol, zudem mit Sondermüll vollgepackt.

Ja, TME hat billige Gehäuse, leider oft mieserabler Qualität.
Billiger sind vernünftige Elektronik-Gehäuse aber oftmals bei Pollin. 
Derzeit haben die eine ganze IP67 Serie. Rechteckig, flammhemmend, 3mm 
dicke Wände, grau, eingelegte Messinggewindebuchsen nur leider keine 
Massskizze. Neulich gab es da auch Bopla Funkschalterschukogehäuse und 
kleine Element-Gehäuse für wenig Geld. Weniger als die überteuerten 
Süssigkeiten von Ferrero jedenfalls.

Aber letztlich muss das Gehäuse zum Gerät passen, 19" am besten aus 
alter HiFi Elektronik, manches gut aus Aluprofilen, manches edel aus 
Holz, anderes schnell aus abgekantetem Blech (wenn man eine Kantbank 
hat), kleines im 3d-Druck (grosses wird darin unverschämt teuer).

Wer Elektronik als Hobby hat, braucht auch eine Mechanikwerkstatt.
Ich weiß nicht, was ihr alle habt.

Es kommt doch ganz darauf an, WAS man in ein Gehäuse packt. Kleine 
Elektronik wird auch bei mir sicher nicht in Stapelboxen landen sondern 
bekommt ein passendes Gehäuse.
Ob es ein fertiges ist, eins vom Schrott, etwas selber gebautes, etwas 
vollkommen zweckentfremdetes oder eine TicTac-Dose hängt ganz davon ab, 
was es ist und wie es später eingesetzt wird.

Ich habe eigentlich schon ziemlich viele Varianten durch.
Aus Aluprofilen, Alublech und Bastelplatten ein Gehäuse für ein etwas 
größeres Modellbahnnetzteil, fertige Gehäuse für alle möglichen Zwecke, 
aus dickem (10mm) PMMA geschweißte Gehäuse, wenn's robuster sein sollte; 
vom Schreiner aus Holz gefertigt, wenns wirklich gut aussehen muss.
Das ist genau wie mit Werkzeug: das passende Werkzeug für den jeweiligen 
EInsatzzweck vereinfacht einfach vieles.

In Stapelboxen kommen auch bei mir eher ganze Geräte, die man später 
ordentlich wegräumen kann, wie zum Beispiel letztens das Mischgerät für 
2K-Silikone.



No Y. schrieb:
> 3D Drucker und passendes Gehäuse drucken...
> Sieht immer am besten aus :-P

Die sehen immer nach 3D-Druck aus. Für etwas, was sonst niemand zu sehen 
bekommt, meinetwegen, aber nicht für etwas, was täglich in Benutzung 
ist.
Die einzige vorzeigbare Seite ist dabei doch die, die auf dem Druckbett 
liegt.
Das Gehäuse für das letzte Weihnachtsgeschenk, welches ich selber 
gebastelt habe, hätte ich eher aus dem Vollen gedreht oder gefräst, als 
es zu drucken.
Wenn´s nicht  vollkommen geschlossen sein muss, verwende ich Acryl 
Platten durch Abständer zusammen gehalten. Sind leicht zu bearbeiten und 
man sieht schon innen seine "Arbeit". Für Display und LEDs keine 
Ausnehmungen . Die leuchten einfach durch.
Falls aber die Elektronik nicht zum herzeigen ist, dann ist  natürlich 
diese Lösung nicht geeignet.

Frohes Fest!
Marius
Angehängte Dateien:
Man kann 3D Druck auch in top Optik bekommen.
1. Drucken -> schleifen-> lackieren

Oder


2. ABS drucken + Oberfläche mit Aceton "glatt" dampfen...


Gerade 1 wird bei uns in der Firma für Kunden Prototypen gemacht aber 
dann auch auf einem 30k € Pulver Drucker teilweise auch ohne 
shleifen/lackieren schon gut. Aber mit sieht es aus wie aus der 
Spritzgussmaschine.
MaWin schrieb:
> Ja, TME hat billige Gehäuse, leider oft mieserabler Qualität.

Viel schlimmer als die Vorschläge des TO (und manch anderer hier im 
Thread) werden sie wohl kaum sein.

Und ja, die Zigarrenkisten und die Seifenschachteln habe ich als 
Jugendlicher auch schon durch. Aber das als die super Lösung 
anzupreisen, darauf wäre ich auch damals nicht gekommen-.
Gast
MaWin schrieb:
> Jürgen von der Müllkippe schrieb:
>> Mon Cherie und Ferrero Rocher Käschtle
>
> Extrem brüchiges Polystyrol, zudem mit Sondermüll vollgepackt.

Der Sondermüll schmeckt aber gut!

Brüchig sind die.
Bei mir sind da Krokoklemmen drin.
Verkaufsverpakkung dient bei mir als Vorratsbehälter besser.
2,5l Eimer von Negerküssen/Schaumwaffeln dient als Behälter für div. NT 
von Handy, Smartphone, Navi usw.
Golßener/Spreewald Erzeugnisse haben durchsichtige stabile Dosen. Geil.
Beim Kauf entscheide ich mich oft nach der "Kiste".

Verkaufsverpackungen kann man gut als Aufbewahrungsgefäße benutzen.
Da meist aus Weichplaste.
Gehäuse eher nein.

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