Yamaha A500 Verstärker - ein Kanal defekt

Gast #6097077
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Hallo zusammen,

würde mich sehr über eure Hilfe bei der Reparatur eines Verstärkers 
freuen, mein eigenes Wissen zu Analogtechnik aus dieser Epoche ist 
leider nur sehr gering... also folgendes liegt vor:

Von einem Freund habe ich kürzlich einen teildefekten Yamaha-Verstärker 
geschenkt bekommen, der Defekt betrifft nur den rechten Kanal des 
Verstärkers (dafür dort sowohl A- und B-Ausgang). Wird eine Box an 
diesem Kanal angeschlossen kratzt diese fürchterlich.

Habe für einen ersten Test mal ein 440 Hz-Signal auf den Verstärker 
gegeben und den Ausgang beobachtet, siehe die angehängten Bilder dazu. 
In gelb ist der gute, in blau der defekte Kanal aufgezeichnet.

Sieht für mich so aus als würde der defekte Kanal grundsätzlich schon 
auch noch funktionieren, jedoch verzerren? Könnte hier ein 
Glättungskondensator ausgefallen sein?
Kann sich jemand (mit Verstärker-Erfahrung) vielleicht einen Reim daraus 
machen oder mir einen Tipp für eine aussagekräftigere Messung geben? :-)


Herzlichen Dank im Voraus!

Grüße
Philipp
Angehängte Dateien:
#6097094
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ich würde erst mal schauen ob die Vorstufe des des kaputten Kanals noch 
unverzerrt ist. Die Endstufe scheint ja noch zu gehen. Kondensatoren 
sind zwar immer eine Option, das halte ich in diesem Fall für 
unwahrscheinlich. Schon gar nicht ein Glättungskondensator. Wenn der ne 
Macke hat hast du einem 100 Hz Brumm.

Thomas
#6097213
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Schalter und Kontakte können Schuld sein. Bei meinem Yamaha A-700 hatte 
das Relais vor den Lautsprecheranschlüssen Kontaktschwierigkeiten und 
mußte ersetzt werden. Die Eingangswahlschalter sind altersbedingt auch 
nicht mehr astrein (Unterbrechungen/Kratzgeräusche).
Mein Vorschlag: Relaiskontakte probeweise überbrücken
Gast #6097217
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Der Ansatz, den linken mit dem rechten Kanal zu vergleichen, ist gut.

Verfolge das Signal vom Eingang bei beiden, bis du zur Abweichung 
kommst.

Obwohl das Signal Ähnlichkeit hat mit Oszillationen wegen schlechter 
Abblockung wegen defektem Kondensator halte ich es für was anderes: 
schlechte Lötstelle, Transistor-Bondung oder Schoopierung.

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