Pausklar Spray

Gast #373333
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moin,

beim Durchstoebern des Reicheltkatalog (Bastelfreaks haben ja sonst
nichts zu tun ;) ) hab ich auf der Seite mit den Sprays "Pausklar"
entdeckt. Damit soll Papier transparent werden, sodass man seine auf
Papier gedruckten Schaltungen zum belichten benutzen kann, also keine
Folie mehr braucht. Hat damit schon jemand Erfajrungen? Bringt das was,
oder kann ich das Papier auch in Sonnenblumenoel einweichen, um danach
12stunden Belichtungszeit abzuwarten, weil das Papier nicht
durchlaessig genug ist?

TIM
Gast #373334
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Hallo Tim,
vor Jahren, als Laserdrucker unerschwinglich waren und Fotokopierer
verzerrt und kontrastarm druckten, habe ich mit Pausklarspray und
Elektor-Vorlagen gearbeitet. Es ging eigentlich ganz gut und die
Belichtungszeiten lagen, wenn ich mich recht erinnere, um ca. 40% über
denen, die ich mit Transparentfolie (damals von ELV) benötigte.
Die Luftblasen zwischen Vorlage und Platine waren auch ein Problem.

Beachte aber:
Das Papier und natürlich das Spray dürfen keinen Gelb-Anteil haben,
sonst wird die Vorlage für UV-Licht nahezu undurchlässig!
Das Pausklarspray verdunstet nach einiger Zeit wieder. Mit einem
vermutlich auch nicht "ungelben" Sonnenblumenöl erwarte ich eine
riesen Sauerei auf dem Belichtungsgerät, die nicht mehr verdunstet.
Bevor man die Platine entwickelt, muss das Öl vollständig beseitigt
sein. Sonst arbeitet der Entwickler ungleichmäßig.

Gruß
Michael
Gast #373335
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Mit Folien bekommt man einfach die besten ergebnisse. Ich wüsste nicht
warum du dir das Spray oder Öl Zeug antun solltest.
Hab auch mal mit Transparentpapier experimentiert, kam aber nur Müll
und lange Belichtungzeiten raus, und alles nur um ein paar cent zu
sparen.
Gast #373336
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Mit Pausklar (oder angeblich auch "Solvent" von Kontakt Chemie) aus
Papier Transparentpapier zu machen, wird sich nicht rechnen -
durchsichtig klar wie Folie wird's nicht. Dann druck doch lieber
gleich aus Transparentpapier. Daran haftet Toner gut, was bei Folien
oft nicht der Fall ist und die Belichtungszeit ist auch nicht zu lang
(90 Sekunden mit Gesichtsbräuner) bei sehr gutem Ergebnis.
Gast #373338
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ich habe bei meinen Folien immer das Problem, dass der Toner nicht
ordentlich deckt, ungleichmaessig ist und bei warmen Drucker die Kanten
verfransen. Deswegen drucke ich die Schaltung immer doppelt und lege
dann die Folien aufeinander.

Diese Reichelt extra Platinenfolien sind doch quasi nur
Transparenzpapier, oder? Ich glaube meine Mutter hat noch so ein
Papier, da hat die als Innenarchitektin immer ihre Raumplaene
draufgemalt. Vielleicht sollte ich das mal probieren. Jetzt brauche ich
aber erstmal meine Folien auf ;)
#1651796
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Die besten Erfahrungen habe ich mit Klarlack aus der Dose gemacht. 
Einfach mit einem Laserdrucker auf normales Papier drucken. Danach das 
Papier von beiden Seiten mit Klarlack einsprühen, sodass das papier sich 
mit Lack vollsaugt und durchsichtig wird. Nur noch trocknen lassen und 
schon hat man ein gutes Ergebniss. Außerdem wirkt das Lösungsmittel im 
Lack wie ein Tonerverdichter, da bei mir dann die Leiterbahnen deutlich 
an Kontrast gewinnen.
Gast #1651813
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Entwurfblock von Fa. Brunnen im Laserdrucker und drei 11 Watt 
Energiesparbirnen bringen bei 8 Minuten Belichten (ca. 5 cm Abstand) 
gute Ergebnisse.

Alles ohne Ölgeschmiere oder Lösemittelgestank.

Gruß
Gast #1653878
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Hallo,

vor vielen vielen Jahren, als wir Leiterplattenzeichnungen tatsächlich 
noch mit einer Reprokamera fotografiert haben, hat unser Fotograf solche 
Zeichnungen auf Butterbrotpapier auch erst transparent gemacht, aber 
nicht mit Pausklar, sondern mit gewöhnlichem Haarspray.

Gruss Reinhard

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