Ich mach die Bohrungen immer 0.5mm und steck da ein Stück Anschlussbein
von nem 204er Widerstand durch (der Draht davon ist verzinnt und
0.45mm). Das ganze sollte auf jeder Seite ca 0.5mm überstehen, dann leg
ich das unter die Bohrmaschine, wo ein einfacher, stumpfer Metallstab
eingespannt ist, und drück das ganze mit etwas Gefühl zusammen. Der
Draht sitzt dann bombenfest im Loch, zur Sicherheit werden alle
Kontakte verlötet. Wer keine Standbohrmaschine hat: es sollte auch mit
einem Hammer klappen, oder falls die Kontaktierungen nicht zu weit vom
Rand der Platine entfernt sind, mit einer Zange.
Möglicherweise gehts auch ohne löten, müsste man mal ein paar Tests
machen und dann durchmessen. Die Kontaktierungen sind quasi nur so hoch
wie das Lötauge darüber, sollte also auch unter Chips möglich sein
(Entlötlitze)
Bilder:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/image.cgi?iid=2006022304150902;
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/image.cgi?iid=2006022401342402;
Ich brauch selten mehr Draht als von 1 Widerstand pro Platine, ist also
praktisch kostenfrei und funktioniert 1A, ich hab kein Verständnis warum
manche dafür extra solche Nieten kaufen etc...
Gruß
Dominik