Gast
#375023
Hallo Forumsmitglieder, habe als Neuling meine ersten Erfahrungen beim Belichhten und Entwickeln gesammelt. Nur bei Bungard Platinen sind etwas sonderlich. Und darum geht es jetzt: Meine ersten Belichtungs + Entwicklungsversuche mit Reichelt NoName-Platinen habe ich erfolgreich abgeschlossen. Die Leiterbahnen heben sich ganz deutlich dunkelbläulich gegenüber dem Kupfer ab.Also OK. Damit man nicht immer unterschiedliche Platinenqualitäten bekommt, habe ich mir bei Reichelt Bungard-Platinen unterschiedlicher Größe bestellt. Haltbarkeisdatum (01.07.2007) und blaue Folien, wie man es kennt. Zum Testen habe ich 1min40sec belichtet (mit sehr gut deckender Vorlage um Fehler auszuschließen). Danach direkt in recht neuem NAOH-Entwickler entwickelt. Sekunden nach dem Eintauchen begann der Ablösevorgang (blaue Wolken). Das ganze mit Schwenken noch unterstützt. Nach 20Sekunden rausgeholt und abgespült. Überraschung: Ein Kontrast hatte sich gebildet, die zum Wegätzen freigegebenen Flächen waren deutlich und scharfkantig da. Aber der geschützte Bereich erschien in gold-gelb und nicht in einer satten Farbe. Das ganze sieht nicht schmierig aus. Optisch ist der Kontrast schon vorhanden. Allerdings muß man schon genau wegen dem gold-gelb hinschauen. Zusätzlich ist mir noch aufgefallen, dass die Bungard-Platinen unterschiedlich sind, trotz gleichzeitigem Einkauf bei Reichelt. Die Rückseiten sind unterschiedlich dunkel gefärbt. Bei obigem Ergebnis (gold-gelb) kann jedoch nur eine Sorte zum Einsatz. Weitere Versuche mit Bungard-Platinen habe ich noch nicht unternommen. Das Ätzen habe ich bisher unterlassen, ich wollte vorher erst mal mich wegen der Färbung im www. erkundigen. Das war jetzt eine ganze Menge Text. Aber es sollten alle Aspekte rein. Und für die, die nicht so lange lesen wollen die Kurzfassung: Ist es bei Bungard-Platinen normal, dass nach dem Entwickeln keine dunklen Flächen, sondern gelb-goldene Flächen entstehen (bei Reichelt gekauft). Wer kennt den gold-gelben Effekt? Marco