Gschem/PCB unter Linux - Erfahrungen?

Gast #375338
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Ich verwende gEDA/gaf seit kurzem testweise.
Da es in Gentoo-Linux (AMD64) enthalten ist, war die Installation sehr
einfach. Ich habe bisher mit gschem einige einfache Schaltpläne
gezeichnet, mit gsch2pcb in Platinendaten übertragen und dann mit pcb
die Bauteile platziert und ansatzweise layouted, teilweise auch mit
Autorouter. Demnächst will ich eine richtige Platine herstellen,
Gerber-Daten exportieren und eine Platine fertigen lassen.

Ich denke, dass gEDA/gaf durchaus brauchbar ist -- die Einarbeitung ist
aber nicht ganz einfach und nimmt einiges an Zeit in Anspruch.

Eine Alternative wäre KiCAD: Etwas neuer und "moderner", soll ausser
auf Linux auch unter Windows laufen, aber wohl noch etwas unausgereift.
Ich habe KiCad noch nicht ausprobiert.

Meine (derzeitige) Meinung: gEDA ist für Leute, die ein freies,
quelloffenes Programm für Linux suchen, ernsthaft arbeiten wollen und
nicht bei den ersten Problemen sofort verzagen.

KiCAD könnte durchaus eine modernere Alternative zu gEDA werden und
bietet auch nette Spielereien wie 3D-Modelle.

Wer gerne den einfasten Weg geht und mit den Einschränkungen von Eagle
leben kann, bleibt besser bei Eagle.

Stefan Salewski

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