Nagellackentferner -> Tonertransfer funktioniert nicht?

Gast #375383
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Hallo,
ich wollte nun auch meine Platinen ätzen und habe am Wochenende einige
male probiert per Tonertransfer das Layout auf die Platine zu bringen.
Ich habe die Platinen dabei vorher mit Nagellackentferner gereinigt mal
mit acetonfreiem, mal mit acetonhaltigem. Bei beiden scheint der Toner
nicht so wirklich auf die Platine zu wollen. Beim acetonfreien gehts
noch einigermaßen, allerdings sind da schon relativ viele Löcher im
Layout. Als ich jedoch den acetonhaltigen Nagellackentferner verwendet
habe, wollte der Toner garnicht auf die Platine, es wurde nur wirklich
wenig übertragen. Kann es am Nagellackentferner liegen? Mir ist heute
aufgefallen, dass der nämlich anscheinend eine dünne Schicht auf der
platine zurücklässt. Die Platine glänzt nicht so wie sie eigentlich
sollte, wenn sie frei von Schmutz ist. Das ist mir aufgefallen, weil
ich vorhin eine "gereinigte" und eine neue Platine aus der Verpackung
nebeneinander gehalten habe und letztere war "strahlender".
Ich verwende außerdem einen Samsung ML-1520 Drucker und den Reichelt
Katalog.
Vielen Dank für jedwege Ratschläge und hinweise!
Gruß Chris
Gast #375384
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Nagellack ist nicht gut für sowas, weil da noch nen Haufen andere Stoffe
drin sind. Nimm nen vernünfiges, technisches Lösungsmittel. Ich nehm
Waschbenzin, geht recht gut... außerdem schleif ich die Platine mit
1000er Schleifpapier etwas an.
Gast #375385
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ich nehme zum reinigen vorher pfannenschrubber (diese kneuel aus
stahlwolle) und fliessend wasser. das geht hervorragend, und den toner
bekommt man bei einem misslungenen versuch auch wunderbar wieder von
dem basismaterial geputzt. wichtig an der sache ist, das du bei
unbeschichtetem basismaterial die oxidschicht runter putzt; wenn das
kupfer richtig blank ist und glänzt haftet der toner am besten.

tipp am rande: anstelle von papier aus katalogen funktionert bei mir
ohp-folie am besten. da musst du nur drauf achten, dass sie explizit
für laser-drucker zugelassen ist.
Gast #375387
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LOL. Mit dem Nagellackentferner hast du so ziemlich das Falscheste
genommen was man ausser Frittierfett noch nehmen kann. Früher war das
mal fast reines Azeton und da ging das auch noch. Heute sind da diverse
Nagelpflegemittel mit drin die dummerweise auch versuchen die Platine zu
pflegen. Und damit erreichst du genau das Gegenteil dessen was du
eigentlich wolltest. Waschbenzin oder Verdünner sind OK, oder auch
andere reine Lösungsmittel. Nur eben nix mit Aloe Vera oder sonstigen
Hautweichmachern.

bye

Frank
Gast #375388
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Joar als ich auf die Zusammensetzung des Nagellackentferners geguckt
habe is mir dann auch aufgefallen das das Zeugs nichts bringen kann lol
^^ erst lesen dann machen lol ;)
mal ne Frage nebenbe: kann man auch zu heiß bügeln? so heiß das der
toner nicht mehr auf die platine will? oder verläuft der dann nur?
Gast #375390
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komisch... weil ich bügel die platine mit meinem bügeleisen auf voller
power und es wird kaum toner übertragen... ich hab zwischen bügeleisen
und platine nur noch nen stoffbeutel, damit das bügeleisen nicht kaputt
geht...
Gast #375392
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ich exportier das immer aus eagle als schwarz weiß bmp und druck das
dann mit gimp aus... also die flächen sind komplett gefüllt nicht so
rastermäßig wie bei nem ausdruck mit eagle bei meinem letzten versuch
war ein kleiner teil der platine wirklich nicht schlecht gewurden aber
wirklich nur ein kleiner teil... der war schön tiefschwarz und der
toner ging auch nicht mehr runter... während der rest der platine nicht
wirklich mit toner bedeckt war...
Gast #375394
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@Hauke:

bei mir druckt eagle ohne den "gefüllt" haken ein rastermuster, wo
eigentlich schwarze flächen sein sollten - sieht halt fast schwarz aus,
isses bei genauer betrachtung dann aber doch nicht.


@chris: probier's sonnst mal ohne das tuch über der platine - ich
mach's auch ohne (das tuch über der platiene ;-)), und noch hat das
bügeleisen keinen kratzer davon getragen
Gast #375395
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also ich hab ein Extra-Bügeleisen nur für Platinen und kann so auch ohne
Zwischenlage bügeln. Man muss schon ne Weile experimentieren bis man die
richtige Dauer und den richtigen Druck auf Anhieb hinbekommt. Gut
aufdrücken ist wichtig und das auch noch möglichst gleichmässig. Wenn
der Druck stimmt und das Ergebnis trotzdem ungleichmässig ist, dann hat
man sich bei der Platinenvorbereitung nicht genug Mühe gegeben. Die
Oberfläche muss richtig schön glänzen. Stahlwolle ist mein bevorzugtes
Schleifmittel nachdem die Platine vorher mit Scheuerpulver und
Küchenschwamm vorgereinigt wurde. Flüssige Scheuermittel sind eher
nicht zu empfehlen, obwohl die eigentlich feiner sind (oder sich
zumindest so anfühlen).

bye

Frank

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