Eintakt-Durchflußwandler

Gast #376192
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Hallo, ich hoffe mir kann jemand helfen. Ich mußte in einem Versuch für
Schaltnetzteile die Diagramme für den Eintakt-Durchflußwandler
aufnehmen. Eigentlich lagen Primärseitig eine Windungszahl des Trafo
von 48 und Sekundärseitig von 14 an. Mit diesen Zahlen erhalte ich am
Transistor die doppelte Eingangsspannung. Mein Problem ist wir haben
uns beim Aufbau der Schaltung einen Fehler gemacht und die falschen
Windungszahlen eingestellt. Ich muß diese Windungszahlen finden, weiß
allerdings, dass durch dieses Verschaltung die Transistorspannung nicht
doppelt, sondern 4x so groß wie die Eingangsspannung. Kann mir jeamnd
sagen, wie die Windungszahlen auszurechnenen sind aus diesem Wissen
Gast #376193
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Klingt irgendwie nach Übungsaufgabe ;)

Die Sperrspannung über dem Transistor beim Durchflusswandler
ist die Eingangsspannung plus die auf die Primärseite
reflektierte Ausgangsspannung:

U_sperr = U_1 + U_2*(n_1/n_2)

n_1, n_2: Windungszahl auf der Primär-, Sekundärseite

Gruss,
Florian
Gast #376196
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Ich stelle meine Frage mal anders. kann es zu einer Vervierfachnung des
Transistirsperrstromes kommen, wenn die Entmagnetisierungskurve eine
3,4x kleinere Windungszahl als die Primärseite hat und die
Sekundärseite die gleiche Windungszahl wie die Primärseite?
Und können durch diese gleichen Windungszahlen ziemlich komische
Spannungswerte für U_1 und U_2 herauskommen?
Gast #376197
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Grmbl.. Sorry, das vorhin war Blödfug. Die Formel gilt
für Sperrwandler :(

Für Durchflusswandler ist die Sperrspannung nur abhänging
vom Verhältnis der Windungszahlen von Primär- und
Entmagnetisierungswicklung:

U_sperr = U_1*(1+ n_1/n_3)

Was meinst du mit Windungszahl der Entmagnetisierungskurve??
Und mit Transistorsperrstrom??
Gast #376198
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Ja, sorry, habe mich verschrieben. Ich vermute, daß mein Problem darin
besteht, daß ich anstatt die Primär- und Entmagnetisierungswicklung
gleiche Windungszahl zu geben und die Sekundärseite um 3.4x kleiner,
sind jetzt bei mir Primär- und Sekundärseite mit derselben Windungszahl
und ich habe die Entmagnetisierungswicklung um 3,4x kleiner gemacht, als
die anderen. Dadurch kommt es auf der Sekundärseite zu fast keinem
Stromfluß bei leitenden Transistor. Die energie speichert sich in der
Entmagnetsisierungswicklung. Sperrt der Transistor dann, so fließt die
gesamte Energie, also die Eingangsspannung vierfach über den Transistor
ab.
Gast #376199
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Das mit der Verwechslung klingt plausibel.. Wenn die
Windungszahl der Entmagnetisierungswicklung 3.4x mal
kleiner ist, kriegt man nach der Formel von oben die
4.4-fache Eingangsspannung als Sperrspannung.

Auf der Sekundärseite kommt nichts an, weil durch das
Windungszahlverhältnis von 1:1 auf der Sekundärseite
die Spannung viel zu hoch ist und der Regler daher zu
macht.

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