Gast
#6205493
Hallo, folgendes: ich erstelle gerade experimentell eine Regelstrecke. Dazu gehe ich als lineare Annäherung von einem IT1-Glied aus. Dazu habe ich die Messgröße bei verschiedenen Sprüngen der Stellgröße (in dem Fall verschiedene Spannungen)aufgenommen. Durch die approximierte Gerade und der Verzugszeit komme ich somit auf meine Parameter K und T für G(s)=K/[s(1+sT)] die Probe h(T)=K*T*e^(-1) trifft auch in den aufgenommenen Sprungantworten gut zu. Nun habe ich bei den einzelnen Läufen nicht die volle Spannung draufgegeben, aber immer Teiler. Mein erster Plan für die Aufstellung der finalen Übertragungsfunktion war einfach auf den Einheitssprung zu normieren und K immer durch die Sprungspannung zu teilen. K weicht nach der Normierung schon gegenüber den anderen Aufnahmen ab, aber es bleibt sehr grob in dem ungefähren Bereich. Auch die Zeitkonstante ändert sich nicht stark. Frage ist, wie man die unterschiedlichen Ergebnisse am Besten zu der finalen Funktion zusammenfasst. Mittelwerte von K bilden? Gäbe es da bei dem IT1-Glied noch eine bessere Methode? Oder einfach den P-Anteil des Reglers hinterher adaptiv anpassen?

