Naja...CS ist halt ein Programm um Platinen zu erstellen.
Dadurch, daß einerseits kaum noch Funktionen da sind, andererseits aber
fast alles fast nur über die Grafikoberfläche funktioniert (ich hasse
die Mauschubserei, die meisten Dinge kann man bei AD über die Tastatur
steuern und die Maus benutze ich fast nur um Wires, Leiterbahnen
platzieren u.ä.) ist es recht übersichtlich.
Man kann sich da recht schnell einarbeiten.
Einige Dinge sind leider nur zur Hälfte implementiert, z.B.
Multichannel. Im AD kannst du ein Multichannel definieren, d.h. ein Teil
der Schaltung den du mehrmals identisch aufgebaut hast (z.B. ein Filter,
daß du 8x vor jedem Eingang eines ADCs hast) zeichnest du nur einmal,
und Altium kopiert das selbständig für dich.
Du kannst dann für einen Teil das Layout machen, und Altium übernimmt
das für die restlichen Schaltungsteile.
In CS gibt es Multichannel im Schaltplan, aber im Layout nicht, d.h. im
AD müßtest du nur einen ADC-Vorfilter selber routen, in CS alle acht.
Aber wie gesagt, die Einarbeitung in CS fällt dafür deutlich schneller
aus. Nach dem ersten Projekt hat man fast alles gesehen und >95% von dem
genutzt, was es zur Verfügung stellt.
Manche sehen das als Vorteil, mir persölich ist das allerdings
unbegreiflich.
Ich knie mich da lieber etwas rein, freue mich dann aber darüber wieviel
Arbeit mir das Programm abnimmt. Aber wie gesagt...bis ich Altium
richtig drauf hatte, hat es etwa ein bis zwei Jahre gedauert. Damals
hatte ich die Zeit bzw. hab sie mir recht rabiat einfach genommen.