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Forum: Offtopic Glasmaßstab funzt nicht richtig,Kein sauberes Sinussígnal


Autor: Baris12 (Gast)
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Hallo!
Beschäftige mich im Rahmen meiner Studienarbeit mit linearen Encodern.
Firma x will lineare Encoder für CNC Tische bauen. Alle Bauteile sind
eigentlich fertig. Die Encoder funktionieren auch, leider nicht richtig
und Firma x weiß nicht woran es liegt:)
Für die die sich einbißchen auskennen: Die beiden Sinussignale sind
nich um genau 90 Grad Phasenverschoben. Eher so 70 , 80 , 60 , 100
Grad.
Also zweites Problem: Das Signal ist nicht stabil.
Meine Frage:
Falls ein Mechanisches Problem vorliegt, kann es durch elektronik
geregelt werden? Kann man die Sinussignale elektronisch korriegeren und
stabilisieren?
 Gruß Baris

Autor: Moritz Becker (moritz_becker)
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Sinussignal bei Glasmaßstäben kenne ich
nicht, da ja eine "Hell"/"Dunkel" unterscheidung
gemacht wird würde ich mal behaupten, dass das ein
Rechtecksignal ist. Wenn die Phasenverschiebung nur
zur Richtungserkennung gebraucht wird, dann können die
Maßstäbe so benutzt werden, allerdings glaube ich kaum,
dass bei so ungenauen Maßstäben der Rest genau ist.

Autor: Dirk Schlichte (Gast)
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Ist das ein offenes Messystem, soll heißen sind die Messschiene und der
Tastkopf als Einzelteile, oder ist bereits alles in eine
Aluminiumschiene eingebaut?
Bei einem offenen System müssen der Abstand und der Winkel exakt
eingerichtet werden. Dein Problem schaut danach aus.

Zur nachträglichen Signalkorrektur und Auswertung schau mal bei
www.ic-haus.de unter Interpolators. Ist ganz interessant was es da so
gibt.
Gruß
Dirk

Autor: Baris12 (Gast)
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Danke für das Interesse.
An Moritz. Also das Sinussignal wird ja in ein Rechtecksignal
umgewandelt.Man kann es als Rechteck, Sinussignal oder auch im x-y
Koordinatensystem betrachten. Im X-Y Koordinatensystem muss das ein
schön runder Kreis entstehen. Wir kriegen aber im eine Ellipsenform und
diese ist nicht mal stabil,wird beim bewegen der Lineals größer und
kleiner.
An Dirk:
Es sind Einzelteile. Das Ganze Lineal besteht aus einem Glasmaßstab,
auf diesem wird dann der Kopf hin und her bewegt. Der Kontakt zum
Glaslineal führt über kleine Rädchen. Ansonsten besteht der Kopf halt
aus einer Infrarot LED, aus dem Abtastreticle, den Photoelementen, ja
das waren eigentlich so die relevanten Teile.
Kann leider mit der Elektronikschaltung auf der Seite noch nicht allzu
viel anfangen, muss es mir mal nochmal in Ruhe angucken.

Autor: Thomas (Gast)
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Wichtig dabei ist die genaue Ausrichtung in horizontaler + vertikaler
Richtung. Da könnte das Problem herkommen. Ansonsten die Frage: Sind
die Eingangstufen ok , wie sind die Abschlußwiderstände ausgelegt etc.

Gruß Thomas

Autor: Baris12 (Gast)
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Hallo Thomas

Ich hab die Abtastfenster unterm Mikroskop parallel zum Lineal
ausgerichtet. Ich seh schon, daß das Problem hier nicht leicht gelöst
werden kann.
Meine Generelle Frage war eigentlich,sagen wir mal das Problem ist
mechanisch also ein Konstruktionsfehler und man erhält dadurch im x - y
System keinen Kreis sondern eine Elipse, kann man das elektronis ch
irgendwie richten? Was machen die ganzen PID, PT1. PT2 Regler
eigentlich? Sind die nicht für solche Geschichten geeignet?

Autor: Detlev Tietjen (Gast)
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Hallo Baris,

ich habe bei diesem Thread etwas nicht verstanden: Wie soll die
Auswertung vonstatten gehen. Setzt du einen Mikrocontroller ein? Wenn
ja, so könntest du eine Ellipse so normalisieren, dass ein Kreis
herauskommt.

Problematisch ist die Instabilität der Amplituden. Ich gehe davon aus,
dass du die x/y-Werte in einen Winkel umrechnen willst, um damit die
Strecke zu messen. Dies ist aber nicht mehr möglich, wenn die
Amplituden des x- und y-signals sich unabhängig voneinander ändern. Nur
solange die Form der Ellipse, sprich das Verhältnis der Halbachsen,
konstant ist, ist eine Auswertung noch möglich. Ob das so ist, hast du
bis jetzt noch nicht gesagt.

Gruß, Detlev

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Wie schnell ist die Bewegung? Wenn die beiden Koordinaten nicht
gleichzeitig erfasst werden, kann das zu den beschriebenen Verzerrungen
der Messung führen.
Wäre es ein analoger Weggeber ( Linear-Poti) dann könnte es am
Eingangswiderstand des AD-Wandlers liegen, aber es wird ja anscheinend
digital mit Reflexsensor oder Lichtschranke abgetastet.

Autor: na denn (Gast)
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Nur unterm Mikroskop ausrichten reicht vielleicht nicht. Wie exakt sind
die Dioden dazu , ist die Diodenfläche auch absolut plan, soll heißen
sind die beiden auf einem Die untergebracht...Also Fragen über Fragen,
die nicht geklärt sind. Und wenn das alles so einfach wäre gäbe es
Heidenhain nicht...:o)))

Gruß Thomas

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Wie schnell ist denn die Bewegung? Optokoppler haben Grenzfrequenzen im
kHz-Bereich, da wird schnell aus einem Rechteck ein Sinus. Hier als
Beispiel ein Diagramm zur Grenzfrequenz des Optokopplers PC852 von
Sharp, abhängig vom Pull-Up Widerstand am Phototransistor.
Was steht dazu im Datenblatt zum Sensor?

Autor: Egon (Gast)
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Solange Du nur die Nulldurchgänge brauchst, ist die Kurvenform doch
egal. Jedes Messmittel hat auch Fehler; da ist zu klären, ob Anspruch
und Wirklichkeit überhaupt übereinstimmen können.

Autor: Ratber (Gast)
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@Baris12


>.......Eher so 70 , 80 , 60 , 100 Grad.........

Darf ich das so verstehen das die Verschiebung auch noch wandert ?

Wenn ja,hast du mal verucht das Gerät ,also den/die Rahmen der
Läufer,auf feine Schwingungen zu überprüfen ?

Ich hatte sowas mal beinem THT-Bestücker der bei gewissen
Schrittgeschwindigkeiten in feine Resonanzen ging (Fiel garnicht auf
bis die Vermutung aus Verzweiflung aufkeimte) die gewisse Effekte (Zb.
Fehlpositionierungen) hervorrief.
Im Schleichmodus war davon nix zu merken und das hat verwirrt.
Am Ende wurde die Geschwindigkeit einfach um einige Promill reduziert
und gut wars.

Vieleicht hilfts.
Nacht.

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