Aufruf zur Unterstützung einer Petition gegen die geplante

Gast #380851
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Der Bundesverband Deutscher Mittelstandsberater e.V. (BVDM) ruft im
Rahmen seiner Initiative „Du bist deutscher Mittelstand“ zur
Durchführung einer Petition gegen die Mehrwertsteuer-Erhöhung zum
01.01.2007 aus.

Die geplante Anhebung um drei Prozentpunkte soll zum Jahreswechsel
erfolgen und bedeutet einen Kaufkraftverlust von ca. 20 Mrd. Euro. Der
Bundesverband befürchtet nicht nur eine Stagnation des
Wirtschaftswachstums, sondern rechnet darüber hinaus mit zusätzlicher
Belastung für den Mittelstand. Daher will der BVDM eine Petition auf
den Weg bringen. Unternehmer, Inhaber, Manager, Angestellte oder Kunde
ist dazu aufgerufen sich mit ihrer Stimme zu beteiligen.

Zur Realisierung dieses Vorhabens sowie seine generelle Lobbyarbeit für
den Mittelstand sucht der Bundesverband weiterhin Partner und
Sponsoren.

Das Petitionsvorhaben können Sie unter
http://www.du-bist-deutscher-mittelstand.de/kaufverlust.htm
unterstützen. Jede Stimme zählt.
Gast #380852
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Schade, dass der Link nicht funktioniert. Was könnte man denn alternativ
zur Mwst.-Erhöhung machen? Hast ne Idee? Wenn nicht, dann ist das alles
grad für den Arsch. Diese Erhöhung trifft jeden, ist somit am fairsten.
Aber ich weiss schon, lieber allen ALG2 Empfängern die Bezüge drastisch
reduzieren...
Gast #380853
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Wie wär's, wenn der Staat einfach mal seine Ausgaben kürzt?

Ansonsten: Nette Kampange, doch völlig sinnlos. Möchte nicht wissen,
welche Partei die meisten "Mittelständler" gewählt haben...
Gast #380854
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"seine Ausgaben kürzt"

Damit würden sich die Herrschaften aber ihrer eigenen Einnahmen
(Lobbyisten) berauben - nicht wirklich praktikabel ...

"Erhöhung trifft jeden"

Schwachsinn, es bekommt jeder Wirtschaftsstudent bereits im
Grundstudium erzählt, dass eine MWSt.-Erhöhung mit das sozial
Ungerechteste ist. Einen Spitzenverdiener jucken die paar Prozent mehr
nicht - bei einem Niedrigverdiener führt es dazu, dass er sich nicht
mal mehr Obst und Gemüse im ALDI leisten kann!
Persönliche Seite #380855
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Alex' Ausführungen ist noch hinzuzufügen, daß die
Mehrwertsteuererhöhung zu einer zusätzlichen Preissteigerung führen
wird - so, wie es in bestimmten Bereichen auch die EUR-Einführung tat.
Das ist in den "psychologischen" Preisen begründet. Ein Produkt, das
derzeit für 1.99 EUR verkauft wird, würde nach der Steuererhöhung etwa
2.05 EUR kosten. Das ist aber kein psychologischer Preis, daher wird
das Produkt aller Wahrscheinlichkeit nach auf 2.09 EUR oder gar 2.19
EUR verteuert werden. Eventuell werden kurzfristig auf 8 endende
psychologische Preise verwendet, aber auch das wird nach einiger Zeit
wieder aufgegeben und "angeglichen" werden.

Es ist auch damit zu rechnen, daß die Preisangleichung bereits deutlich
vor der Steuererhöhung durchgeführt wird; also sollte jeder im
Lebensmittelladen seines Vertrauens mal einen repräsentativen Warenkorb
zusammenstellen und die Preise aufschreiben (resp. einen Kassenbon
aufheben).

Im Februar treffen wir uns wieder und vergleichen die Kassenbons vom
Juni mit denen vom Dezember und mit denen vom Januar.
Gast #380859
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@mwst:

Trotzdem wird alles teurer werden. Denn wieviele von den 80 Mio wissen
welches Produkt mit welcher Mwst besteuert ist.
Und wenn...wer macht was gegen "ungerechtfertigte" Preiserhöhung.
a) ist das hier der Kapitalismus und
b) wird es das so Volk hinnehmen...so ist seine Mentalität...ein kurzes
Raunen wird erklingen und bald verhallen, weil das Volk mit einer
anderen Sache abgelenkt wird, oder keine Zeit hat auf die Straßen zu
gehen (evtl. auch mit den richtigen Instrumenten) (jeder ist über
seinen Arbeitsplatz froh) oder es einfach hinnimmt.

Das erinnert mich immer alles ein wenig an das alte Rom.
Nur das Brot und Spiele gegen TV und anderes Entertainment ausgetauscht
ist.
Alle Branchen werden sich da anpassen.

Frohe Pfingsten!
Gast #380860
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Na ja, solange Rennpferde, Hundefutter und Schnittblumen nicht teurer
werden ist doch alles in Ordnung.

@ Unbekannter:
Wie wär's, wenn der Staat einfach mal seine Ausgaben kürzt?

Das habe ich mir auch mal gedacht, als alles vom Sparen redete. Aber
sparen heist bei mir weniger ausgeben. Was aber passiert ist mehr
einnehmen. Tolles sparen.

MW

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