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Forum: Offtopic Lowcost PCI-A/D-Wandlerkarte?


Autor: Stefan Landherr (Gast)
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Hallo liebe Elektronikgemeinde,
ich hatte vor einigen Jahren mal zur Temperaturregelung mittels PC
gesehen, dass dazu eine ISA-Einsteckkarte mit A/D-Wandler und digitalen
Ausgängen zum Schalten der Heizungsventile verwendet wurde. Ich meine
mich zu entsinnen dass die Karte keine 100 DM gekostet hat (Die
Anforderungen waren auch nicht besonders hoch).
Sowas würde ich jetzt gerne auch selber realisieren, doch wenn ich mir
so diverse Preise von Low-Cost-Karten (z.B. Meilhaus) anschau, dann
wird mir (und meinem Geldbeutel) schlecht. Ich hab jetzt schon recht
viel gegoogelt, doch keine wirklich preiswerten Karten (< 100 Euro)
gefunden.  Nicht mal bei eBay wurden welche verramscht. Kennt von Euch
jemand solche Karten oder evtl. entsprechende Bausätze?

Autor: Alex (Gast)
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PCI ist für eine Temperaturregelung Overkill. Dafür nimmt man Baugruppen
mit z.B. USB, das macht die Sache wesentlich billiger. Die gibt es auch
für unter 100€, z.B. bei Reichelt.

PCI-Karten braucht es nur bei hohen Abtastraten, wobei aktuelle USB2.0
Geräte sich da wohl nicht mehr viel nehmen. Die Genauigkeit wird bei
einem externen Gerät wohl auch höher sein, möchte nicht wissen wie es
EMV-technisch in einem aktuellen PC aussieht.

Autor: Hendi (dg3hda) (Gast)
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Ich denk die PC-Internen Temperatursensoren hängen an einem SMBus, was
wiederum ein I2C-Abkömmling ist. Wie wäre es, da deine zusätzlichen
Temperatursensoren auch anzuhängen ? (mit anderer Adresse, natürlich,
Treiber hoffe ich daß es gibt :-))

Achja, Die Tuner auf TV-Karten kriegen ihre Einstellung auch per
I2C...

is das ne Lösung ?

Hendi

Autor: Stefan Landherr (Gast)
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Hallo,
danke erstmal für die Beiträge. Ich hab mich vielleicht bei meiner
Frage  nicht so klar ausgedrückt. Bei der früheren
Temperaturmessgeschichte wurde das mit einer ISA-Karte realisiert. Mit
diesem Anschluss sieht´s ja heute nicht mehr so gut aus, deswegen die
Frage nach einer PCI-Alternative.
Sollte sich jedoch eine externe Lösung, wie von Alex beschrieben, als
Alternative zu einer teuren PCI-Lösung ergeben, dann würde ich
wahrscheinlich einen AVR über RS232 oder sogar USB verwenden und das
ganze selber aufbauen.

Nochmals vielen Dank für die Anworten, ich bin aber für weitere
Hinweise auf fertige PC-Einsteckkarten mit geringen Anforderunge
(Abtastrate, Auflösung, etc.) sehr dankbar.

Stefan

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