Hi roger!
>>Die ganzen entfernungsmeßgeräte in dem Bereich nutzen doch auch lasermessung.
Ich glaube, die haben auch ein bißchen mehr Elektronik drin. Prinzipiell
müßte das mit der Modulation funktionieren. Prinzipiell könnte man auch
einen Diodenlaser mit mehreren MHz modulieren. Und prinzipiell kann man
auch das zurückgestreute Signal wieder verstärken und mit der
Lasermodulation in Phase setzen.
Gemacht wird sowas zum Beispiel - mit etwas anderen Dimensionen - bei
der Entfernungsbestimmung von Mond zu Erde. Dort kommen allerdings
Teleskope, gepulste Farbstofflaser und äußerst empfindliche Detektoren
zum Einsatz. => Lunar Laser Ranging,
http://www.astrolink.de/m001/m001000/m001_x01.htm
Die Optik ist auch nicht zu vernachlässigen. Um ein vernünftiges Signal
zu bekommen, sollte der Laser gut ausgerichtet sein. Der Detektor
braucht mindestens eine Linse und eine Blende, um Störlicht
auszublenden. Besser ein einfacher Fernrohraufbau. Und beide müssen
natürlich zueinander parallel stehen.
Für die hohe Modulationsfrequenz darf die Fläche der Photodiode - so man
eine verwendet - nicht zu groß sein, damit sie schnell genug ist. Ideal
wäre natürlich ein Photomultiplier, aber woher nehmen?
Ich will sowas prinzipiell auch mal machen. Allerdings geht es dabei um
eine ortsfeste Entfernungsmessung über ca. 3 km. Und mein Objekt ist ein
Tripelspiegel, das gibt natürlich etwas mehr Licht. Zeit wird dafür aber
erst im Herbst sein, auch weil die Messungen wahrscheinlich nur nachts
möglich sein werden, wegen Störlicht.
Aber wenn Du ernsthaft Interesse hast, dann schreibe doch mal mehr über
Deine Kenntnisse, was Du Dir zutraust und wie Du es realisieren willst,
auch PM => swunn at gmx.de. Aber mit Programmierung allein kommst Du da
nicht weit.
Ich bin gespannt.
Sven