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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LancOS ISP


Autor: Markus Müller (Gast)
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Hallo,
Ich hatte schon einmal eine sehr ähnlich Frage gestellt, habe aber 
leider keine richtigte Antwort bekommen. Mein Problem ist folgendes: Ich 
habe den ISP Programmer von LancOS ( 
http://www.lancos.com/e2p/avrisp-stk200.gif ) aufgebaut. Wenn ich nun 
mit PonyProg den AVR (AT90S4433) auslesen möchte.. funktioniert dies 
auch.. nur das ein AT90S4414 angezeigt wird. Schreiben kann man 
garnicht. Ich habe die Schaltung durchgemessen.. und bin zum Schluss 
gekommen, dass eigentlich alles stimmen müsste... ( Wenn ich auslesen 
bzw schreiben möchte, wird Reset kurz auf 0 gezogen, dann wieder auf 5V 
... das soll doch so? ). Vielleicht hatte jemand ja schon einmal ein 
ähnliches Problem? Mein Kabel vom PC zum AVRISP ist 1,5 m lang.. liegts 
vielleicht daran?

mfg Markus

Autor: Gerd (Gast)
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Hallo Markus,
am Kabel liegt es meiner Meinung nach nicht. Bei mir ist ein 5m langes 
Kabel vom PC zum ISP dran.

Autor: Markus Müller (Gast)
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Dann kann ich wenigstens das Kabel als Fehlerquelle ausschliessen .. thx 
;)

Autor: Stefan May (Gast)
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Ich hatte auch solche Schwierigkeiten mit einen 4433. Mein Progger 
funktionierte einwandfrei, mit dem 4433 hatte ich aber Probleme.

Achte auf Deine Schaltung. Reset solltest Du mit einem Kondensator 100nF 
gegen Masse stützen und mit einem Pull-Up Widerstand versehen. Die 
Betriebsspannung auch mit 100 nF und, um ganz sicher zu gehen, mit 10µF 
Elektrolyt stützen.

Der 4433 scheint ein bisschen zickig zu sein.

mfg, Stefan.

Autor: Markus Müller (Gast)
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Ok .. werde ich ausprobieren..

Autor: Markus Müller (Gast)
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Hat leider nich funktioniert...

Autor: Lutz (Gast)
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Ich hatte das PRoblem, das die Kabellänge vom Ponyprog zum µC EXTREM 
kritisch war. Direkt an die Platine lief alles, ab einer 
Kabelverlängerung von gerade mal 6cm klappte es dann schon nicht mehr.
Letztendlich ist aber auch das Schaltungsdesign vom Ponyprog etwas sehr 
kritisch, wesentlich besser funktioniert es, wenn man einen MAX232 
dazwischen schaltet - dann klappt es auch mit viel längeren Kabeln. 
Leider "vergisst" PonyProg beim beenden bei mir immer, welche Leitungen 
vom Prommer invertiert werden müssen.

Wenn interesse an einen Schaltplan, allerdings handgezeichnet, besteht, 
kann ich den mal einscannen und hier posten.

Lutz

Autor: Markus Müller (Gast)
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Keine Ahnung warumn.. aber es geht jetzt.... naja .. hauptsache es geht.
Den Schaltplan würde ich sehr gern einmal ansehn.

mfg
Markus

Autor: Lutz Lisseck (Gast)
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OK, ich habe den Schaltplan mal eingescannt und hier angehangen.

Natürlich benötigt so ein MAX232 richtige 5V zur Pegelwandlung und 
benötigt daher unbedingt eine externe 5V Spannungsversorgung, die 
natürlich im ISP-Fall auch von der Schaltung abgegriffen werden kann.

Ferner ist diese Schaltung warscheinlich nicht mehr zu allen 
Ponyprog-Adaptern kompatibel, da für PIC-Programmierung keine 12V 
Spannung oder soetwas zur verfügung gestellt wird. Trotzdem sollten 
damit alle normalen Atmel-µC's Programmierbar sein.

Die Reset-Leitung wurde nicht über den MAX-232 geführt, sondern ganz 
nach dem Original mit einem Transistor betrieben.

Durch die Umsetzung der CMOS-Pegel in echte RS232-Pegel wird eine 
deutlich sicherere Datenübertragung vom µC zum PC gewährleistet und das 
ISP-Kabel zwischen Ponyprog unt µC darf nun deutlich länger sein.

WICHTIG:
--------------------------------------------
Damit diese Schaltung unter Ponyprog funktioniert, müssen wegen den 
durch den MAX232 invertierten Pegeln folgende Einstellungen unter 
"Setup" -> "Interface Setup..." gemacht werden:
Invert D-IN aktivieren
Invert D-OUT aktivieren
Invert SCKL aktivieren
Invert RESET _de_aktivieren

Ponyprog neigt bei mir übrigens dazu, diese Einstellungen bei jedem 
Neustart wieder zu vergessen....


PonyProg als RS232-Konverter:
--------------------------------------------
Wer gerne mit der AVR-UART arbeitet, kann an Pin2 vom Ponyprog einen 
Pullupwiderstand einsetzen (200Ohm - 1K) und erhält so ein richtig 
invertiertes TxD-Signal vom PC, was direkt dem RxD vom µC zugeführt 
werden kann. Noch einfacher ist es in der anderen Richtung: Der beim 
Ponyprog nicht benutzte Pin9 kann direkt mit der TXD-Leitung des 
Prozessors verbunden werden, da meine Version hier eine echte 
RS232-Wandlung vornimmt.

Lutz

Autor: Markus Müller (Gast)
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Danke, das für die Mühe mit dem Scannen usw ... ;)

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