Also ich hab auch vor ner Weile mal mit CPLD Entwicklung angefangen.
Im Hobby-Bereich gibt es da natürlich einige Einschränkungen:
1. Verfügbarkeit
Ich habe erst mal die Shops abgeklappert, was denn überhaupt für
Otto-Normal-Besteller und zu nem vertretbaren Preis verfügbar ist.
2. Verarbeitbarkeit
BGA macht auch nicht wirklich Sinn. Also fallen von den Verfügbaren
Bauteilen auch schon mal einige weg.
3. Komplexität
FPGA ist schon mal ein Stück komplexer, da man für die zumindest noch
Konfigurations-RAM braucht. Deshalb ist ein Einstieg in CPLDs
vielleicht für den Anfang eher anzuraten. Eine einfache Platine mit
Anschlussleisten und Low Power LEDs an den IO Pins reichen neben der
Programmierschnittstelle erst mal.
4. Preis/Leistung
Kostenlose Entwicklungstools bieten eigentlich alle Hersteller an.
Bleibt also z.B. die Frage nach dem Preis der Programmierschnittstelle.
Und wieviel CPLD bekommt man bei welchem Hersteller für das Geld.
Mich haben die oben genannten Punkte erst mal zu XILINX geführt. Die
XC9500er gibt es in einer Gehäuseform, für die es noch Sockel zu kaufen
gibt. Eine Programmierschnittstelle war im Internet zu finden und mit
nur wenigen Bauteilen aufgebaut. Das teuertste waren wohl die 72 LEDs
;o)
Und zum Testen des CPLD kann man bei einfachen Anwendungen auch einen
Mikrocontroller nutzen, der die gewünschten Eingangssignale erzeugt.