Gast
#387249
Hallo zusammen, bin noch immer mit meinem Projekt zugange. Es läuft aber ich hab da noch ein Problem. Vielleicht kann mir wer helfen? Und zwar möchte ich mit einem Spartan2 (3,3V IO) einen Optokoppler ansteuern, dessen Anode an 5V hängt. Der Vorwiderstand (kathoden seitig) ist auch auf 5V Pegel dimensioniert. Ich kann weder was am Potential noch am Widerstand ändern, da sich diese auf einer externen Leiterkarte befinden. Jetzt dienen die Optokoppler der Ansteuerung von IGBT Treibern für die PWM-Erzeugung und sind daher ziemlich kritsch zu betrachten. Will ich den Optokoppler ansteuern, so lege ich den FPGA-Ausgang auf low. Problematisch ist das Abschalten der "Leuchtdiode". Ein High-Pegel von 3,3V reicht nicht aus um sicher zu sperren. Daher habe ich im ersten Design hierfür ACT-Pegelwandler eingesetzt. Jetzt frage ich mich, ob das wirtklich nötig ist oder ob der Tristate Zustand unter Umständen reicht? Dazu muß man sich die CMOS Gegentaktendstufe am Ausgang des FPGA genauer ansehen. Da ich nicht ganz so fit im Schaltverhalten der Endstufen bin, weiß ich nicht ob der Schaltvorgang langsmer wird, wenn ich den Tristate Zustand nutze. Will ich den Optokoppler vom aktiv leitenden Zustand (FPGA-Ausgang 0V) in den sperrenden bringen und tue dies mittels Tristate, so wird nur der untere MOSFET der Gegentaktsufe sperrend. (der obere ist ja schon sperrend) Würde der Schaltvorgang schneller gehen, wenn der obere Mosfet auch schaltet und somit gegen 3,3V Pegel schaltet? Und wenn das schneller geht, um wieviel und warum? (Millerkapazität? Parasitäte Eigenschaften der MOSFETs?)Mein ACT Pegelwandlung hat schließlich auch Laufzeiten und ich kann es nicht wirklich abschätzen was jetzt langsamer bzw. kritischer ist. Es ist schon spät und ich sitze schon wieder den ganzen Tag/Nacht hier bei. Daher entschuldigt meine vielleicht etwas wirren Ausführungen. Aber die Experten unter euch kennen das Problem sicherlich. Also, über Antwort freu ich mich. Über einen Link zu dem Thema auch. Gute Nacht.. Grüße Daniel p.s.: besondere Grüße nochmal an FPGA Küchle, der mir schon oft aus der Sch... geholfen hat.