Habe mehrere dieser Zonghi-Lötstationen. Das Problem sind die
Lötspitzen. Die saugen das Lötzinn immer himmelwärts und dann hängt oben
immer ein großer Tropfen, der nicht zur Erde fließt. Man kann also an
der Lötspitze, wenn man Lötzinn (also korrekt) zuführt, nicht richtig
löten.
Ich hab schon alles probiert, im Laufe der Jahre, tauche die Spitze
immer in Lötfett, habe mit Schmirgelpapier probiert.. es nützt alles
nix.
Da ist irgendeine Beschichtung drauf, an der das Lötzinn einfach
'kleben' bleibt und 'nicht abgeht'. Es liegt auch nicht am Lötzinn, habe
mehrere davon. Bei meinem alten Lötkolben hab ich einen Tropfen
draufgetan und dann damit gelötet.
Weiß da jemand zufällig Abhilfe, eine spezielle Behandlungsmethode, oder
was das für eine seltsame Beschichtung ist ? Ich hätte einige
Micro-Teile zu löten.
Löten üben!
Ich vermute mal, Du führst den Lötdraht nicht an die Lötstelle, sondern
an die Lötspitze.
Und Lötfett hat auf Elektronik nun mal gar nichts zu suchen. Das ist
Klempnern und Dachdeckern vorbehalten.
Ich glaub nach 25 Jahren kann man soweit 'löten'.
Das Problem ist, daß --an der Spitze-- also von 0-2-3mm kein Lötzinn
haftet. Bringst dort Lötzinn 'auf', dann fließt es nach oben. und Dort
bildets einen riesigen Tropfen. Freilich kannst den Lötpunkt mit der
Spitze erwärmen und wenns dort heiß genug ist, kannst schon verlöten.
Aber erst bildet sich: der Tropfen.
Selbst mit ?450°C fließt das Lötzinn nicht von selbst an die Spitze. Da
das Flußmittel bereits verdampft ist, muß man den Tropfen abklopfen.
Und diese Tropfenbildung kriegst einfach nicht weg.
Ich löte mit Blei. Übrigens.
Verbleit lötet man mit max 300°C, nicht mit 450°C. Damit dürften Deine
Lötspitzen schon hin sein. (jedenfalls die billig Qualitäten um die es
hier geht)
Sorry, aber das mit den 25 Jahren Löterfahrung glaube ich Dir nicht. Und
schon mal gar nicht wenn Du mit Schmirgelpapier, Lötfett und diversen
Unsinn Deine Lötspitzen malträtierst. Lötspitzen werden mit einem
feuchten Schwamm oder Messingwolle gereinigt. Sonst gehört da nichts
hin.
Schau Dir mal einige YT Videos an wie richtig gelötet wird.
Das klärt aber nicht das Problem. Warum das Lötzinn nach oben gesaugt
wird. Und NICHT an der Spitze haften bleibt.
Es geht nicht um LÖTEN, sondern um Eigenschaften von Lötspitzen.
Wozu sonst sollte ich meine Lötspitzen 'malträtieren' ?
Hilflos schrieb:> Habe mehrere dieser Zonghi-Lötstationen. Das Problem sind die> Lötspitzen. Die saugen das Lötzinn immer himmelwärts und dann hängt oben> immer ein großer Tropfen, der nicht zur Erde fließt. Man kann also an> der Lötspitze, wenn man Lötzinn (also korrekt) zuführt, nicht richtig> löten.
Nur wenn man nicht korrekt zuführt.
> Ich hab schon alles probiert, im Laufe der Jahre, tauche die Spitze> immer in Lötfett, habe mit Schmirgelpapier probiert.. es nützt alles> nix.
Dann wäschst Du Deine E*** auch mit Salzsäure und Drahtbürste?
> Da ist irgendeine Beschichtung drauf, an der das Lötzinn einfach> 'kleben' bleibt und 'nicht abgeht'.
Ja, da haben sich die Erfinder richtig Mühe gegeben. Klappt nicht immer,
dass es dran bleibt.
> Es liegt auch nicht am Lötzinn, habe> mehrere davon. Bei meinem alten Lötkolben hab ich einen Tropfen> draufgetan und dann damit gelötet.
Oha! Wie war das mit dem "korrekt"?
> Weiß da jemand zufällig Abhilfe, eine spezielle Behandlungsmethode, oder> was das für eine seltsame Beschichtung ist ? Ich hätte einige> Micro-Teile zu löten.
Dann beschaff Dir einen "Micro-Lötkolben" und werf Sandpapier und
Lötfett in die Tonne.
Also mal ehrlich, ich habe in der Not schon mit Feuerzeug und einem
Nagel gelötet, aber so dusslig habe ich mich nicht angestellt.
Old-Papa
PS: Ja, den Effekt kenne ich auch, doch wirklich gestört hat das selten.
Was machstn du um diese Zeit noch auf ? Bin ganz erschrocken .
Mich stört der 'Effekt' aber. Vielleicht liegts an den alten
'Chrom'-Spitzen. Das liegt (mir) einfach gut in der Hand. Ich sollte
beim Hisense ein paar T4-Dioden ablöten. Aber mit dem Glump..
ich könnte noch den alten anwerfen, aber die Spitze ist bei SMD halt
'riesig'.
Hast du keine Erklärung? oder Lösung. Ich hab bei einer glaub ich mal
bis zum Kupfer durchgeschmirgelt. Hat auch nix gebracht. An der Spitze
haftet NIX.
Hilflos schrieb:> Ich hab bei einer glaub ich mal bis zum Kupfer durchgeschmirgelt. Hat> auch nix gebracht.
Kein Wunder. Wenn Du die Beschichtung runterschmirgelst die für die
guten Spitzeneigenschaften extra aufgebracht wurde...
Da Du ja offensichtlich beratungsresistent bist, bin ich raus.
Hilflos schrieb:> Es gibt wohl auch genug Lötspitzen aus reinem Kupfer, die haben aber oft> bis zu 1kg.
Nicht ganz...
Vor 1989 habe ich selbstverständlich mit reinen Kupferspitzen gelötet,
beschichtete waren für Otto Normalossi nicht greifbar. Dazu wurde alles
was Kupfer war verwurstet, zuletzt ein Stück meiner Energiefreileitung,
als die angebaut wurde (ja, war noch aus "vor dem Krieg")
Die Spitzen wurden vorsichtig gehämmert und nur zum Schluss ganz wenig
befeilt. Damit habe ich Tausende Schaltungen gebaut, doch ich musste
laufend für Nachschub sorgen.
Erstens: weil sich das Kupfer abnutzte (eine geringe Menge geht in das
Zinn über) und
Zweitens: weil ich gelegentlich das Ding nicht abgeschaltet habe,
verbrannt.
Also, Kupferspitzen würden auch heute noch gehen, gehen beim
Dachrinnenbräter auch, doch die beschichteten sind um Welten haltbarer.
Keine Ahnung was bei Dir falsch läuft, doch beim Löten kommt das Zinn
immer erst an Lötspitze und BE, wenn beide zusammen auf dem Lötpad der
Platine warm sind.
Zinn an die Spitze heften und den Tropfen dann auf das BE pusseln machen
nur Anfänger und YT-Knallis.
Old-Papa
Hilflos schrieb:> Es gibt wohl auch genug Lötspitzen aus reinem Kupfer, die haben> aber oft bis zu 1kg.
Was wiegt dann der Lötkolben? Eine Tonne? ;-)
Deine Aussagen werden immer rätselhafter...
Mach doch mal ’n kleines Video, fokussiert auf die vorher gereinigte
Lötspitze, der du das Zinn zuführst. Ist ja heute kein Problem mehr, und
man würde sehen, was du eigentlich meinst.
Meine Idee wäre, dass schlicht die Beschichtung kaputt ist (und die
Spitze auch nicht aus reinem Kupfer, so dass vollständiges Abschleifen
da keine Besserung bringen kann).
schon mal mit Tippy probiert?
https://cdn-reichelt.de/bilder/web/xxl_ws/D200/STANNOLTIPPY.png
damit werden meine Weller-Spitzen wieder durchgehend verzinnt, ohne
schwarze Flecken dazwischen. Allerdings muss man anschließend zusätzlich
verzinnen, weil überschüssiges Lot verschwindet.
Hilflos schrieb:> Das klärt aber nicht das Problem. Warum das Lötzinn nach oben gesaugt> wird. Und NICHT an der Spitze haften bleibt.
Die Lötspitzen der Zhongdi sind Dauerlötspitzen, also eiseneschichtete
Kupferstücke. Da Eisen kaum Lötzinn annimmt, sind sie zudem an der
Spitze vernickelt was sehr gutes Verzinnen ermöglicht.
So wird das Lötzinn gut von der Lötspitze angenommen, bis dorthin wo die
Verzinnung endet.
Damit lässt sich gut löten.
Wenn du un die Lötspitze missbrauchst, in PVC tunkst was ätzende
Salzsäure freisetzt die die Dauerbeschichtung abäztz, gar dran rumfeilst
oder eben einfach lange benutzt mit aggressiven Flussmittel und auch
noch bei hoher Temperatur, kurz gesagt alles falsch machst was man beim
Löten nur falsch machen kann, dann wird diese gut verzinnbare Schicht an
der Lötkolbenspitze zerstört, das Lötzinn hält nicht mehr ganz vorne
sondern suagt sich hoch an das noch gute Ende bei dem die
Oberflächenspannung optimal zur Menge passt.
MaWin schrieb:> das Lötzinn hält nicht mehr ganz vorne
Und die einzige Lösung ist nicht Säure, Schmirgelpapier, Feile usw.
sondern wegwerfen und neue kaufen.
Rein theoretisch könnte man die Spitze neu mit Eisen überziehen und
vernickeln, aber das liegt weit ausserhalb der Amateurmöglichkeiten.
Kaputtmachen geht dagegen ganz schnell und ohne grosse Qualifikation,
wie der TO beweist.
Georg
Lötspitzen-Aktivator ist noch eine Möglichkeit Lötspitzen wieder besser
Aufnahmefähig für Zinn zu machen. Auch der hat aber seine Grenzen...
schönen Gruß,
Alex
Andreas B. schrieb:>> Auch der hat aber seine Grenzen...>> Vor allen Dingen, wenn man schon bis auf das Kupfer alles abgefeilt hat.
Ja, die beste "Lötspitzen-Modifikation" Tausch Neu gegen Alt.
Vielleicht sollte man den Löter gleich mit austauschen...
Jetzt geht´s rund!
@ Old-Papa: Das is mal super! Man weiß daß es geht. Gute alte
Handwerksarbeit, im Ösiland sagt man auch: Z´Helfen muß man sich wissen!
Vorneweg: Hab heute die Spitzen hergeholt, da es zu finster war in die
Sonne gehalten, die glänzen --messingfarbig-- ist mir noch gar nie
aufgefallen. Zum Kupfer: Hab nur 1 Spitze mal 'spitzer' geschliffen,
auch wegen dieses Effekt, da hab ich gedacht, äh da is schon Kupfer, war
aber nur 'direkt an der Spitze', nachher wars eine Spur besser.
Ein Tausch Alt gegen Neu scheidet aus, weil keine der Spitzen 'besser'
war. Bei der ersten hab ich seinerzeit gedacht, ja, 'falsch
erstverzinnt'. Bei den anderen wars aber dann dasselbe. An vernickeln
hab ich gestern nacht noch gedacht, da gibts ja diese
'Tifoo'-Flüssigmetall-Lösungen. Müßte man probieren, obs denn
funktioniert.
MaWin schrieb:> eisenbeschichtete Kupferstücke. Flussmittel . abäztz
Bei meinem alten 15W-Lötkolben: hab ich nach jedem Löten die Spitze mit
einem alten Socken abgewischt, die Spitze kurz in Lötfett getaucht (das
raucht ab) und abgeschaltet. Ich glaub 15 Jahre hatte ich nie Probleme.
Ich hab sogar mal SMD auf einem USB-Stick 'damit' gelötet. Geht mit der
"verpönten" 'Tropfen-Methode' hervorragend. Klarerweise nur bei
vorverzinnten Kontakten.
Was ich mich frage, ist, was haben die damals für eine Beschichtung
verwendet? Heißes Lötzinn rinnt senkrecht sofort problemlos an die
Spitze, und fließt von dort 'restlos' auf die Lötstelle!
Das geht bei diesen Spitzen nicht mehr.
Wenn es durch meine altbewährten 'Behandlungsmethoden' zu einer
Zerstörung der Spitze gekommen wäre, dann muß es aber die gesamte
Lötspitze betreffen und nicht nur 'den spitzen Spitz'. Das ist was ich
seltsam finde.
Ätzen kannst aber nur was, was auch ätzbar ist. Das bedingt die richtige
Säure oder Lauge, eine oft recht lange Einwirkzeit und/oder hohe
Temperaturen. Ich hab sogar mal mit 'Salmiak-Stein' probiert, hat auch
nix geändert.
Lötfett? die alte Diskussion: OHNE kannst wohl kaum ein
'Lautsprecherkabel an einen Plastikstecker' löten. Mit mikroskopischen
Mengen (oder Säure abwaschen)
Sorry, ich hab nicht jeden Kommentator extra genannt.
Hilflos schrieb:> Lötfett? die alte Diskussion: OHNE kannst wohl kaum ein> 'Lautsprecherkabel an einen Plastikstecker' löten.
Du meinst: DU kannst es nicht. Andere schon.
Hilflos schrieb:> Ich glaub nach 25 Jahren kann man soweit 'löten'.
Die habe ich auch - sind mittlerweile sogar fast das doppelte.
Auch habe ich Lötspitzen, die ebenfalls 25 Jahre Erfahrung,
zwischendurch mit langer Pause, haben und das Lötzinn immer noch an der
Spitze annehmen. Die haben übrigens in den ganzen Jahren nur verbleites
Lötzinn, Schwamm und Wasser abbekommen. Kein Lötfett und keinen
Schmirgel.
Ich tippe daher bei Dir auf falsche Behandlung.
Hab einen Step-Up-Converter gekauft, um das Hisense-Backlight zu
überbrücken, war der I-Regler defekt, reklamiert, geschenkt bekommen,
Kühlkörper abmontiert: fallen mir MOSFET und Schottky-Diode aufn Boden.
Waren noch nich mal angelötet....
Beim Anlöten das alte Problem: du mußt permanent fürchten, daß du die
Bauteile zerstörst ,weil das Lötzinn erstmal gegen Himmel schießt.
Pausenlos kannst nur >draufhalten<, aber 'verlötet' wird erstmal gar
nix.
Mit meinem alten Lötkolben wäre das eine Arbeit von wenigen Sekunden
gewesen. Leider verbiegt sich schon die Lötspitze und die
Feststellschraube ist schon komplett festgerostet. Hat mal 350,-
Schilling gekostet
WARUM? ich das Forum fragte.
Hilflos schrieb:> du mußt permanent fürchten, daß du die> Bauteile zerstörst ,weil das Lötzinn erstmal gegen Himmel schießt.
… ich hätte immer noch gerne ein Video davon gesehen. Gerne auch als Gif
hier angehängt.
nochmal kauf ne neue Spitze die ist bei dir im unteren Bereich defekt
deswegen geht der Tropfen nach oben und hält unten an der Spitze nicht.
Kauf dir noch etwas Messingwolle und einen Schwann der nur feucht sein
soll.
Leider Jack, ich hab kein Video, kein Telefon, kein Smartphone.. Foto
hat auch wenig Sinn, weil du den Bewegungs-Effekt nicht richtig siehst.
Hab eh Schwämme auch, die sind jedesmal trocken wenn man sie braucht.
Probier mal mit einem alten Socken, kann durch nichts ersetzt werden.
Ich hab auch noch einige neue Spitzen, nützt ja nix, von der ZonghDi 48W
hab ich noch zwei in OVP (kostenlos vom 'r', weil gebrummt wie ein
Bienenschwarm), sind unersetzlich, weil der Kolben außergewöhnlich kurz
ist. Und von der 60W (pearl) hab ich zwei, da sind aber schwere
17g-Spitzen (statt 8,5g) drin, das ist schon unhandlich. ALLE Kolben
sind mit Stereo-Klinkensteckern und Hi-Flex-Kabeln ausgerüstet. An einer
Station 4x Klinke: 2xPoti plus 2x230V~ (zB Entlötsaugpumpe).
Vor dem Wechseln muß man halt !Ausstecken! , dafür ist das ganze System
aber seehr handlich.
Hilflos schrieb:> ich hab kein Video, kein Telefon, kein Smartphone..
Deshalb suchst du hier ein wenig Unterhaltung... ?
Indem du deine komplette Kollektion an Löthilfsmitteln den Leuten an's
Ohr nagelst ?
Es ist doch alles gesagt. Kauf dir neue Spitzen und behandel die
richtig.
Hilflos schrieb:> Die saugen das Lötzinn immer himmelwärts und dann hängt oben> immer ein großer Tropfen...
Wenn hier überhaupt noch etwas nützen sollte, dann folgendes:
1. Temperatur runter, und zwar auf allerhöchtens 300°C, besser nur ca.
270°C
2. Die Spitze mit viel Kolophonium in ein Lötzinn-Bad tunken, und zwar
recht lange und immer schön umrühren.
Das besagte Bad kann ein Reagenzglas sein mit einem Klumpen Lot drin und
einem halben Fingerhut Kolo darüber.
Sinn der Übung ist es, unter Luftabschluß für einige Zeit die Spitze in
Lot zu baden, um so etwaige Oxidschichten abzukriegen und der Spitze
ausreichende Gelegenheit zum Benetzen zu geben - falls das die Ursache
des Ärgers ist. Wenn das nicht hilft, dann ist die Spitze Schrott.
Viele Löteriche drehen gedankenlos einfach die Temperatur nach oben,
weil sie meinen, daß es sich damit besser lötet. Stimmt ja auch im
Prinzip, aber das geht nur unter Schutzgas auf Dauer gut.
W.S.
Hardy F. schrieb:> Es ist doch alles gesagt.
Es ist eben nicht alles gesagt. Welches Material haben die früher
verwendet? Solcherart 'tolerantes' Material.
W.S. schrieb:> Wenn hier überhaupt noch etwas nützen sollte,
Du bist wenigstens ein Profi. Nicht nur Anweisung... Auch Erklärung.
Hab ich (ähnlich) auch schon (langatmig) probiert,
aber nicht in einem (solchen) Zinn- B A D. Vielen Dank
Hilflos schrieb:> Welches Material haben die früher verwendet?
Also ganz früher war es Feuerstein. Dann kam Kupfer, gefolgt von Bronze,
dann Eisen. Heute nimmt man das, was der Chinese liefert.
Christian H. schrieb:> Ich tippe daher bei Dir auf falsche Behandlung.
Ich tippe inzwischen auf gelangweilten Troll im Rentenalter aus
Österreich.
So dämlich kann kein normaler Mensch sein.
Hilflos schrieb:> Ein Tausch Alt gegen Neu scheidet ausHilflos schrieb:> ich hab kein Video, kein Telefon, kein Smartphone.Hilflos schrieb:> Lötfett? die alte Diskussion: OHNE kannst wohl kaum ein> 'Lautsprecherkabel an einen Plastikstecker' löten.
Als ob er noch nie was von elektoniktauglichem Flussmittel gehört hätte.
In der Dämlichkeit steckt Absicht.
MaWin schrieb:> Als ob er noch nie was von elektoniktauglichem Flussmittel gehört hätte.> In der Dämlichkeit steckt Absicht.
Dazu kommt eine völlige Beratungsresistenz...
Ach, was muß man so von bösen
Lötern hören oder lesen,
die mit falschen Mitteln löten,
mit Lötfett Elektronik töten,
und das- ich kann es gar nicht fassen,
nicht mal bei Audiosteckern lassen.
Diesen Leuten möcht' ich raten,
statt Technik lieber Wurst zu braten.
Und ich muß sagen: Feuerstein
ist sicher auch nicht nötig, nein.
Mit etwas Übung geht's schon lange
mit Gasherd und Kupferblock an der Stange.
(Foto: Mini- Schraubstock und "Lötkolben", den man auf dem Gasherd auf
Temperatur bringt, meine ersten Werkzeuge, Ende 60er Jahre)
Achim B. schrieb:> Bronze
Das ist schon mal gut. Könnte auch Bronze sein.
Ich meinte eigentlich den Überzug die Beschichtung.
Edi M. schrieb:> mit Lötfett Elektronik töten,
Man schmiert ja nicht die ganze 'Elektronik' mit Lötfett ein, sondern
'benetzt' nur sacht die Lötstelle, drum heißts ja FLUSS -mittel, weil es
in der Wärme dünn -flüssig- wird und fließt.
mit ungefähr derselben löthelfenden Wirkung wie dieses Violinensaiten
-Einschmiermittel (ein alkohollösliches Harz).
Hilflos schrieb:> Man schmiert ja nicht die ganze 'Elektronik' mit Lötfett ein, sondern> 'benetzt' nur sacht die Lötstelle, drum heißts ja FLUSS -mittel, weil es> in der Wärme dünn -flüssig- wird und fließt.
Mit einem ordentlichen Flussmittel für Elektronikanwendungen kann man
wenig zerstören. Insbesondere sehr kleine Strukturen löte ich z.B.
komplett im Flussmittel, sozusagen als "Immersionslöten". Natürlich darf
man dafür kein klassisches Lötfett aus Großvaters Zeiten oder aus dem
Dachdeckerbedarf verwenden.
Beim Deinem Gemurkse wären das aber schon Perlen vor die Säue.
Bei einem meiner Kunden steht auch eine Lötstation im Dauerbetrieb
herum, weil seine Leute sie nach der Benutzung nicht ausschalten. Wenn
ich dort hin und wieder etwas löten muss, sind die Lötspitzen so
dermaßen oxidiert, dass ich die Oberfläche auch erst wieder freilegen
und neu verzinnen muss. Das ist mir bisher durch mehrfache Anwendung von
Schwamm, trockenem Tuch, Kolophoniumblock und Lötzinn auch stets
gelungen. Manchmal muss ich sehr vorsichtig (!) mit einem
Schraubendreher oder Messer die dickste Kruste herunterkratzen,
natürlich ohne in der Beschichtung herumzuschnitzen. Verloren sind
Dauerlötspitzen allerdings, wenn sie jemand als mechanisches Werkzeug,
z.B. Schraubendreherersatz, verwendet hat.
Hilflos schrieb:> Leider Jack, ich hab kein Video, kein Telefon, kein Smartphone..
Man fragt sich wer deinen Computer bedient. Dein Pfleger?
> Probier mal mit einem alten Socken, kann durch nichts ersetzt werden.
Der arme Pfleger muss jedes mal Barfuß nach Hause gehen wenn du mal
gelötet hast?
> ALLE Kolben> sind mit Stereo-Klinkensteckern und Hi-Flex-Kabeln ausgerüstet.
Ich verstehe. Und den Anschluss für den Temperatursensor vom Kolben hast
du beim Umbau abgeknippst. Neumodisches Zeug. Temperaturregelung ist für
Weicheier. Geht gar nicht. Glühen muss der Kolben, GLÜHEN.
> An einer> Station 4x Klinke: 2xPoti plus 2x230V~ (zB Entlötsaugpumpe).
230V über Stereo-Klinke? Man, du solltest mal ein Wort mit deinem
Pfleger wechseln.
Vielleicht kannst du dich mit dem anderen Patienten hier zusammen tun
und ein Zimmer teilen Beitrag "bin ich der Einzige der diese neumodischen Lötspitzen umschmieded?"
Der schmiedet seine Elektronik-Lötspitzen. Das wird die beste WG
überhaupt. Mit der Nummer könnt ihr dann im Zirkus auftreten. Es wird
großartig. Natürlich nur wenn der Pfleger es erlaubt.
Als Ausgangsmaterial bieten sich "reines Kupfer" Lötspitzen-Rohlinge an.
Der Chinese verkauft den Rohling-Ausschuss aus der Lötspitzenproduktion
als super-tolle Spezialspitzen (sind clever die Chinesen).
https://www.banggood.com/10Pcs-Soldering-Tip-Pure-Copper-Electric-Iron-Head-900M-Series-Solder-Tips-p-1067613.html
Die taugen zwar gar nix, aber dein Tatendrang und der deines neuen
Freundes wird nicht von dieser neumodischen Beschichtung gestört.
Feilen, Schleifen, Hämmern, Schmieden.
Dazu Flussmittel aus dem Dachdeckerbedarf. Das gute mit den vielen
Warnhinweisen. Da könnt ihr euch nicht nur an den lustigen Warnsymbolen
erfreuen, nein, ihr könnt den Spitzen förmlich beim Wegschmelzen
zusehen. Ist das nicht ein Spaß?
> Vor dem Wechseln muß man halt !Ausstecken! , dafür ist das ganze System> aber seehr handlich.
Heldenhaft. Ich sage nur Heldenhaft.
Grüße an deinen Pfleger.
Andreas S. schrieb:> mit einem> Schraubendreher oder Messer die dickste Kruste herunterkratzen,
Ehrliche Einsichten in den handwerklichen Alltag ,
fernab von Arduino & Co
Hannes J. schrieb:> 230V über Stereo-Klinke
XLR-Buchsen hatten keinen Platz und der Stecker ist recht schwer
Hannes J. schrieb:> Temperatursensor . Neumodisches Zeug.
Haben gar keinen, Ist ja sowieso für die Fisch´! Kaufst dir mal ein
Greisinger mit einem ordentlichen Greisinger-Fühler und dann mißt mal
schön. Letzteres ist die bessere Investition.
Kannst danach auch Heißluftpistolen messen. Aus welcher Entfernung auch
immer.
Du bist ja kein Industrie-Lötautomat - oder?
Hannes J. schrieb:> Der schmiedet seine Elektronik-Lötspitzen. Das wird die beste WG> überhaupt. Mit der Nummer könnt ihr dann im Zirkus auftreten. Es wird> großartig. Natürlich nur wenn der Pfleger es erlaubt.
Und du hast ja mal gar keine Ahnung!
Old P. schrieb:> Erstens: weil sich das Kupfer abnutzte (eine geringe Menge geht in das> Zinn über) und> Zweitens: weil ich gelegentlich das Ding nicht abgeschaltet habe,> verbrannt.
Deswegen wurde zu dieser Zeit auch ein Schnurschalter mit Diode in die
Zuleitung eingebaut, so daß man in den Lötpausen den Dampf verringern
konnte. Habe das aber auch oft genug vergessen. Wenn es denn gar nicht
mehr ging mußte man halt das Hämmerchen holen und die Spitze neu
dengeln.
Kann mich aber nicht daran erinnern das bei mir jemals das Lötzinn auf
magische Weise nach oben gesaugt wurde. Vieleicht sollte man auch beim
Löten einfach mal die alte Gärtnerweisheit beachten: "Das Grüne nach
oben".
Hilflos schrieb:> Ätzen kannst aber nur was, was auch ätzbar ist. Das bedingt die richtige> Säure oder Lauge, eine oft recht lange Einwirkzeit und/oder hohe> Temperaturen. Ich hab sogar mal mit 'Salmiak-Stein' probiert, hat auch> nix geändert.
Solltest mit Deiner Technologie lieber Dachrinnen löten. Da wärst Du
genau richtig.
Lötfett und Salmiak kamen bei mir nur vor sehr sehr langer Zeit beim
Verzinnen von Gummilitzen vor, weil man nur so das Oxid auf dem Kupfer
weg bekam.
Elektronik wurde aber auch zu dieser Zeit schon mit Kolophonium als
Flußmittel gelötet, welches es allerdings nicht nicht beim
Rundfunkfritzen (der oft auch elektronische BE verkauft hat) gab,
sondern in der Musikalienhandlung.
Hilflos schrieb:> drum heißts ja FLUSS -mittel, weil es> in der Wärme dünn -flüssig- wird und fließt.
Es heißt nicht Flussmittel weil es selber dünnflüssig wird.
Kolofoniumlösung und Lötwasser sind z.B. schon im Normalzustand
dünnflüssig und nennen sich auch Flußmittel. Denk mal drüber nach.
Hilflos schrieb:> Hannes J. schrieb:>> 230V über Stereo-Klinke> XLR-Buchsen hatten keinen Platz und der Stecker ist recht schwer>> Hannes J. schrieb:>> Temperatursensor . Neumodisches Zeug.> Haben gar keinen, Ist ja sowieso für die Fisch´! Kaufst dir mal ein> Greisinger mit einem ordentlichen Greisinger-Fühler und dann mißt mal> schön. Letzteres ist die bessere Investition.> Kannst danach auch Heißluftpistolen messen. Aus welcher Entfernung auch> immer.>> Du bist ja kein Industrie-Lötautomat - oder?
Was rauchst Du? Das Zeug solltest Du mal absetzen - es hat fürchterliche
Auswirkungen.
Edi M. schrieb:> Ach, was muß man so von bösen> Lötern hören oder lesen,>> (Foto: Mini- Schraubstock und "Lötkolben", den man auf dem Gasherd auf> Temperatur bringt, meine ersten Werkzeuge, Ende 60er Jahre)
Da sollte Ersa mal was von lernen!
Mit solchen Dingen wurde DE nach dem 2.WK wieder aufgebaut!
Und es hat funktioniert.
Teo D. schrieb:> Last euch doch von unsrem neuen (hat ua. Nick evtl. Hausverbot!?)> "Hilflos" nicht so an der Nase führen! :DDD
Nö Nö - der ist hier immer wieder mal unterwegs und mach dabei seinem
Nick immer wieder mal alle Ehre. Immer der gleiche Schreibstil. Erkennt
man an seinem "Mundartdeutsch" (mir fällt gerade kein anderer Begriff
ein), welches immer schlimmer wird wenn er sich in die Ecke gedrängt
fühlt.
Zeno schrieb:> Nö Nö - der ist hier immer wieder mal unterwegs
Bin ja schon was hier.... Dieser Nick ist mir erst seit 2-3...4 Wochen
auffällig!? Egal, last euch doch nich so Pflanzen!
Wer den Effekt nicht versteht, man nehme eine intakte Lötspitze schleift
an der Spitze 1mm von der Beschichtung weg, nun probiert man mal Lötzinn
auf die Spitze aufzuschmelzen und wird feststellen dass das Lötzinn eben
nur über dieser fehlenden Beschichtung haften bleibt.
von Hilflos schrieb:
>Was ich mich frage, ist, was haben die damals für eine Beschichtung>verwendet?
Gar keine, einfach nur Kupfer und man kann damit genauso gut
Löten wie mit beschichtete Spitzen wenn man weiß wie es geht.
Grobe Sachen löten geht damit sogar besser.
Der Nachteil ist nur das sie sich abnutzen und man sie dann wieder
bearbeiten muß. Die modernen Lötstationen mit Temperaturreglung
und beschichteten Lötspitzen sind für Leiterplattenbestückung
gedacht. Zum Beispiel ein PL-Stecker an RG213-Kabel anlöten
geht damit nicht.
>Das klärt aber nicht das Problem. Warum das Lötzinn nach oben gesaugt>wird. Und NICHT an der Spitze haften bleibt.
Der Zinn läuft immer dahin wo es metallisch blank ist,
von einer Oxidschicht wird der Zinn abgewiesen.
>Pausenlos kannst nur >draufhalten<, aber 'verlötet' wird erstmal gar>nix.
Dann fehlt der Wärmekontakt, weil die Spitze vielleicht oxidiert ist
und keine Wärme leitet oder die Lötstelle ist oxidiert.
Die Lötstelle nimmt erst Zinn an wenn sie heiß ist. Und die
Spitze oxidiert zu schnell weil der Lötkolben vielleich zu heiß ist.
Also wenn es nicht löten will, die Spitze heißer machen hilft nicht.
Den Wärmekontakt kann man beschleunigen wenn man kolofoniumhaliges
Lötzin, an Lötstelle und Spitze gleichzeitig berührt.
Wenn du das seitliche Hochlaufen des Zinns an einer unbeschichteten
Kupferspitze verhindern willst, mach sie richtig heiß, bis die
gesmmte Spitze oxidirt ist, las sie abkühlen und mach sie ganz
an der Spitze mit Sandpapier wieder blank. Beim aufwärmvorgang
verzinnst du dann nur diese Stelle. Damit kannst du dann
prima löten. Und den Lötkolben beim Löten nie zu heiß machen,
wenn die Lötstelle mehr Wärme braucht mußt du eben einen
dickeren Lötkolben benutzen.
Thomas O. schrieb:> Wer den Effekt nicht versteht, man nehme eine intakte Lötspitze schleift> an der Spitze 1mm von der Beschichtung weg, nun probiert man mal Lötzinn> auf die Spitze aufzuschmelzen und wird feststellen dass das Lötzinn eben> nur über dieser fehlenden Beschichtung haften bleibt.
Da der geneigte Normaluser seine Spitzen nicht derartig malträtiert,
wird er diesen Effekt eben nicht haben. Warum sollte er dies auch tun?
meine JBC's sind mir für derlei Experimente schlichtweg zu teuer.
Aber selbst bei den vor über 30 Jahren üblichen ungeschichteten
Kupferspitzen ist dieser Effekt bei mir nie aufgetreten.
ich kann mich noch an meinen ersten Lötkolben Anfang der 90er erinnern,
war ein graues Teil von Völkner für 7,99DM und da hatte die
mitgelieferte Spitze genau diesen Effekt, die war eigentlich komplett
schwarz verzundert nur kurz oberhalb der Spitze gabs anscheinend eine
"Verunreinigung" im Material und nur dort konnte man Lötzinn auftragen.
Nach ner Woche habe ich es aufgegeben und mir einen Ersa Multitip mit
Ersadur Spitze gekauft. Das waren vielleicht Welten Unterschied.
Hannes J. schrieb:> Dein Pfleger?
Pflegerin! Man will für sein Geld ja auch noch zugreifen können ...
dürfen
Zeno schrieb:> das Lötzinn auf magische Weise nach oben gesaugt wurde.Thomas O. schrieb:> Wer den Effekt nicht versteht,
Es wird ja nicht nach oben 'gesaugt', sondern, techn. korrekt, durch
Adhäsion nach oben gezogen. Weil man den Lötpunkt ja nie präzise trifft.
Darauf (Oberflächenspannung) beruht die Tropfenbildung. Ist wie beim
Wasser.
Die Lötspitze ist ja korrekt verzinnnt, bildet also einen Haft-Film.
Zeno schrieb:> Lötfett und Salmiak Oxid auf dem Kupfer> Kolofoniumlösung und Lötwasser
Alkohol hat so seine Verdunstungseigenschaften. Von wegen Lösung..
Lötwasser ist für ZINK. Salmiak für KUPFER. Und "Löt-Fett" ist ein
Ätzmittel, das die Löt- Oberfläche vergrößert. Deshalb gehts so schnell
beim Löten . Ist eine SÄURE! Diese frißt sich solange durchs Metall,
bis sie aufgebraucht ist. Deshalb auch ein alter durchtränkter
'Zahnstocher' als Applikator (im Bild).
Mir! ist die Gefahr des Durchrostens lieber als wackelige
durchgeschmolzene Plastik-Stecker. Kannst ja auch abwaschen .
> Was rauchst Du?
Samson. Blau. OCB.
Thomas O. schrieb:> Ersa Multitip mit Ersadur Spitze
Der andere 20W-Lötkolben (mein 'erster') war glaub ich auch ein Ersa.
------------------------------------
Ich glaube, daß der Überzug aus speziellen Löt-Legierungen besteht, die
mit spezieller Verfahrenstechnik aufgebracht werden- die eben die
Eigenschaften bestimmen. Oder warum kostet eine 'gute Lötspitze' mehr
als ein Glump ?
------------------------------------
Teo D. schrieb:> hat ua. Nick evtl. Hausverbot!?)
Auch ich war schon mal angemeldet, dieser Beurteilungswahn treibt -mich-
in den Irrsinn. Als GAST hast eine schöne Öberfläche, wo du dich aufs
Wesentliche konzentrieren kannst. Und brauchst dir nicht Millionen von
Paßwörtern merken. Sind ja auch die GÄSTE immer dieselben .
Seit März? bin ich: HILFLOS.
Bei 99 von einhundert Beiträgen.
Hilflos schrieb:> Zeno schrieb:>> Lötfett und Salmiak Oxid auf dem Kupfer>> Kolofoniumlösung und Lötwasser> Alkohol
Wenn Du schon zitierst, dann zitiere korrekt - so ist es
sinnentstellend.
Hilflos schrieb:> Seit März? bin ich: HILFLOS.
So ist es.
Hilflos schrieb:> Ist eine SÄURE! Diese frißt sich solange durchs Metall,> bis sie aufgebraucht ist. Deshalb auch ein alter durchtränkter> 'Zahnstocher' als Applikator (im Bild).
Deshalb ist Lötfett auch bestens für Elektronik geeignet.
Hilflos schrieb:> Mir! ist die Gefahr des Durchrostens lieber als wackelige> durchgeschmolzene Plastik-Stecker. Kannst ja auch abwaschen .
Wenn man löten kann ist der Plastikstecker nach dem Löten auch nicht
durchgeschmolzen - auch ohne Lötfett.
Zeno schrieb:> Nö Nö - der ist hier immer wieder mal unterwegs und mach dabei seinem> Nick immer wieder mal alle Ehre. Immer der gleiche Schreibstil. Erkennt> man an seinem "Mundartdeutsch" (mir fällt gerade kein anderer Begriff> ein), welches immer schlimmer wird wenn er sich in die Ecke gedrängt> fühlt.
Ist mir auch aufgefallen.
"Müllbastler" hat er mich genannt und schleift die Beschichtung seiner
Lötspitzen ab ?♂️
Du bist ja auch einer dieser gelegentlichen 'Dauer-GÄSTE' .
Du wirst ja wohl selbst wissen, was DU geschrieben hast.
Ich ZITIERE nicht , ich antworte auf einen Beitrag.
Wie sinn-entstellend? Lötfett wie Kolophonium braucht man in der
"Elektronik" für gewöhnlich nicht, weil die Lötpunkte extrem klein sind
und meist auch der Lötpunkt bereits vorverzinnt ist. Und jedes
handelsübliche Lötzinn auch ein -eigenes- Flußmittel enthält. Irgendeine
Miniplatine in einem Platinenhalter zu löten ist leicht. Schon schwerer
aber, eine bestückte Platine in einem Gerät.
Ist ein Cinch-Stecker 'Elektronik' ? Nein. Ist Elektrik .
Hilflos schrieb:> Schon schwerer> aber, eine bestückte Platine in einem Gerät.
Auch easy - mache ich praktisch jeden Tag.
Hilflos schrieb:> Ist ein Cinch-Stecker 'Elektronik' ? Nein. Ist Elektrik .
Ja wer Klinkenstecker zweckentfremdet benutzt für den sind Cinch-Stecker
natürlich reine Elektrik, weshalb dort auch mit Lötfett gelötet wird.
Letztendlich ist es mir auch egal womit und wie Du Deinen Murks zusammen
pappst.
Hilflos schrieb:> Auch ich war schon mal angemeldet, dieser Beurteilungswahn treibt -mich-> in den Irrsinn
Ein deutliches Zeichen von deiner Unfähigkeit mit Kritik umzugehen.
Und Irrsinn, ja, ist zu erkennen.
Hilflos schrieb:> Habe mehrere dieser Zonghi-Lötstationen
Wieso eigentlich mehrere ? Eine für bleifrei, eine für bleihaltig. Welch
ein Luxus als Hobbyist. Und dazu noch ein Ersa
Hilflos schrieb:> Der andere 20W-Lötkolben (mein 'erster') war glaub ich auch ein Ersa
MaWin schrieb:> Wieso eigentlich mehrere ? Eine für bleifrei, eine für bleihaltig. Welch> ein Luxus als Hobbyist. Und dazu noch ein Ersa
Da ist er vermutlich mit der Feile abgerutscht und hat dann jedesmal
eine neue Station gekauft.
Oder statt löten zu üben (und zwar nach Anleitung) kauft er sich eine
neue Station. Weil: Nur die kann an seinen miesen Lötergebnissen schuld
sein.
Für den TO:
Im Bild siehst Du mal eine Lötspitze, die >25 Jahre in Gebrauch war
(Hobby) und außer Lötzinn und Bauelementen nur einen feuchten Schwamm
gesehen hatte.
Die Spitze lötet wie am ersten Tag. Und da kriecht auch nichts
himmelwärts oder in die Hölle oder sonst wohin.
Und ja, auch viele Stecker aus Kunststoff habe ich damit schon gelötet,
ohne daß der Kunststoff dabei geschmolzen ist.
Andreas B. schrieb:> Im Bild siehst Du mal eine Lötspitze, die >25 Jahre in Gebrauch war
Er fragte allerdings nicht nach dem Verhalten von Weller Lötspitzen,
sondern explizit Zhongdi, deren beschriebenes Verhalten ihm merkwürdig
vorkommt
Die sind deutlich weiter nach oben verzinnt.
Aber so ist das hier im Forum: fragt einer wie er seinen Wohnwagen
hinter den Lamborghini angehängt bekommt, zeigen ihm Leute einen Trecker
mit Deichsel zum Kartoffelroder.
MaWin schrieb:> Er fragte allerdings nicht nach dem Verhalten von Weller Lötspitzen,> sondern explizit Zhongdi, deren beschriebenes Verhalten ihm merkwürdig> vorkommt
Nachdem er sie mit Feilen, Lötfett und diversen mißhandelt hatte. Das
anschließende Verhalten solcher Lötspitzen dürfte herstellerunabhängig
sein.
MaWin schrieb:> Wieso eigentlich mehrere ?
Ich hab mir eine mal gekauft (48W incl. 2x2 Spitzen), der recht kurze
Kolben lag recht gut in der Hand, löte fast nur mehr mit dem. Habe aber
noch einige Jahre weitergelötet mit meinem Lötkolben . Dann beim Pearl
zwei 60W-Stationen a´ 19,99 weil a´5 Spitzen(17g) dabei waren. Später
mal beim 'r' eine große Bestellung, noch zwei 48W zum drüberstreuen,
wegen dem kurzen Kolben plus 1 Pkg. Spitzen ,hab ich dann geschenkt
bekommen, weil brummen wie ein Bienenschwarm. Also in Summe etwa 70,-
Beim 'C' hab ich mir mal eine DIGITALE! gekauft, als ich das
Greisinger-Temp-Zeug gekauft hab, ..Bin gern bei meinem Lötkolben
geblieben. In FM4 sagen sie immer : Wer alles glaubt, muß dumm sterben.
Ich sage immer : Wer alles mißt, muß nicht alles glauben !
Andreas B. schrieb:> nur einen feuchten Schwamm> gesehen
Daß dabei nicht noch mehr passiert ist, kannst von Glück sagen!
Die Hakko ist etwa gleich alt - und hat immer nur einen trockenen alten
Socken und anschließend Lötfett gesehen. Hat ihr nicht geschadet, meinen
viele..
MaWin schrieb:> Aber so ist das hier im Forum:
Darum ist es aber auch lustig. Alte Männer geben sich´s ..
nachdem sonst nichts mehr geht.
… und es handelt sich um die abgebildeten Spitzen, die dieses
Antigravitationsphänomen aufweisen? Dann bitte ich umso mehr um ein
kurzes Video dieses Sachverhalts.
Hilflos schrieb:> Andreas B. schrieb:>> nur einen feuchten Schwamm>> gesehen> Daß dabei nicht noch mehr passiert ist, kannst von Glück sagen!> Die Hakko ist etwa gleich alt - und hat immer nur einen trockenen alten> Socken und anschließend Lötfett gesehen. Hat ihr nicht geschadet, meinen> viele..
Was für ein Spruch von einem der zu dumm zum Löten ist! :DDD
Hilflos schrieb:> Habe mehrere dieser Zonghi-Lötstationen. Das Problem sind die> Lötspitzen. Die saugen das Lötzinn immer himmelwärts und dann hängt oben> immer ein großer Tropfen, der nicht zur Erde fließt. Man kann also an> der Lötspitze, wenn man Lötzinn (also korrekt) zuführt, nicht richtig> löten.>> Ich hab schon alles probiert, im Laufe der Jahre, tauche die Spitze> immer in Lötfett, habe mit Schmirgelpapier probiert.. es nützt alles> nix.
Merkt Er was!?
Jack V. schrieb:> … und es handelt sich um die abgebildeten Spitzen, die dieses> Antigravitationsphänomen aufweisen? Dann bitte ich umso mehr um ein> kurzes Video dieses Sachverhalts.
Das Video wirst Du mit 100%'iger Wahrscheinlichkeit nicht bekommen, weil
1. Der TO von der Richtigkeit seines Tuns überzeugt ist
2. Er völlig beratungsresistent ist
3. Er sehr wohl weis, das wenn er ein Video seiner Löt- und
Lötspitzenbearbeitungskünste hier veröffentlicht, er sich wahrscheinlich
zum Volldeppen macht.
Wer für Elektronik Lötfett benutzt und das auch noch gut findet, mit dem
ist jede Diskussion völlig hoffnungslos.
Ich habe vor gut 50 Jahren das letzte mal mit Lötfett gelötet, weil ich
es nicht besser wußte und es mein Großvater mir so gezeigt hat (der war
aber Elektrikermeister und da hat man damals mit Lötfett gelötet. Mit
Elektronik hatte der auch nichts am Hut). Seit dem habe ich nur noch mit
Kolophonium bzw. in Alkohol gelöstem Kolophonium gelötet und da waren
einige Stecker/Steckverbinder dabei und es gab auch Bauelemente mit
oxidierten Anschlüssen, da mußte man halt einfach mal mit einem
Glashaarpinsel vorarbeiten und danach ließen die sich völlig problemlos
ganz ohne Lötfett löten.
Hilflos schrieb:>> Wieso eigentlich mehrere ?> Ich hab mir eine mal gekauft
Ich seh da immer noch nicht mehrere Zhongdi Lötkolben, sondern 2 billige
und 2 bessere aber keine mit einem Problem.
Zeno schrieb:> Das Video wirst Du mit 100%'iger Wahrscheinlichkeit nicht bekommen, weil> […]
4. es gar nicht so abläuft, wie beschrieben, der TE aber nun nicht mehr
zurückrudern mag. Das wäre mein Tipp.
Zeno schrieb:> nur noch mit Kolophonium gelötet
Weiß nicht, was für ein neumodernes Lötzinn du hier 'in der Elektronik'
verwendest. DAMALS jedenfalls hat man das Flußmittel noch als 'Seele'
miteingegossen. Wozu brauchst da ein Extra-Flußmittel?
Wohl weil du mit VIEL zu hoher Temperatur lötest, das verdunstet ja .
(Sieht man ja an deiner Lötspitze).
Alternativ: kannst Stecker wie Kabel auch vorverzinnen und dann mit
einem kleinen Tropfen aufeinanderpappen. Bei filigranen Steckerkontakten
und dicken Kabeln empfiehlt sich halt Lötfett- und bei
leistungsschwachen Kolben.
Nein. Ich kaufe mir sicher keine Videokamera für ein Beweis-Video. Mir
reicht mein 10MP-Fuji mit eneloops.
MaWin schrieb:> immer noch nicht mehrere Zhongdi Lötkolben
Der 60W-'AGT' -ist- ein großer OEMZonghdi, die anderen sind ZD-99 (48W),
der rote rechts ist der alte von Hakko-Japan (Pickerl schon schwer
vergilbt), Schraube geht nicht mehr ab.
Ging dabei ja nur um die Spitzen. Zeno lötet gar mit einem
'Blechlötkolben'. Mir würde grausen, wirklich. Solche 'Spitzen' verwende
ich bestenfalls zum Ablöten von Kühlkörpern.
Vielleicht bin ich auch zu empfindlich, oder bin Anderes gewohnt .
Mit dem Hakko wurde ich schwer verwöhnt.
Kann sein, daß ich auf 'gewisse temporäre Effekte' unwirsch reagiere, wo
andere froh sein würden, wenn es bei ihnen so wäre .
Eine Bleistiftminen-spitze lötet sich eben anders als eine schwere
konische Kupferkern. Ganz zu Schweigen vom H a n d l i n g.
Dämliche Gummiüberzüge: die dauernd rutschen, untendrunter ultraglattes
Plastik, davor eine brandheiße dämliche Blechscheibe an der man sich
rapid die Finger verbrennt. Vorne eher wackelige Spitzen mit
selbstlösenden blechernen Feststellringen .
Versus (siehe Bild)
in Plastik vergossenes 'gelochtes' Heizrohr, achteckiger Kühlrippen-
Griff, Hi-Flex-Anschlußkabel, und hochlegierte hochdesignte
Bleistiftspitze .
Also diese neuen Hohlspitzen-Kermaik-Geschosse möchte ich nicht mal
geschenkt haben.
MaWin schrieb:> mehrere Zhongdi Lötkolben
glaubst es jetzt?
(anderer Achteck-Blechlöter ) plus Entlöter, Brandmal- und einen
Blechkolben hab ich noch nicht umgebaut, Hoffe du willst nicht auch noch
die restlichen Stationen.. sehen.
Ich hab den 'Versuchs-Umbau' nie bereut !
Klinke is Oasch, XLR wär besser. Brauchst aber ein anderes Gehäuse
..So fuckin´ What?
: Multistation für billiges Geld .
Hilflos schrieb:> Wozu brauchst da ein Extra-Flußmittel?
Erzähl doch mal, wie du MSOP oder 0603 lötest ohne extra Flussmittel. So
ein "Filzstift" mit ganz dünnflüssigen reicht ja schon, aber ganz ohne
wird das bei 0603 nicht schön und bei MSOP eher unmöglich.
Oder fixierst du jedes Hühnerfutter einzeln mit Klebeband vorm Anlöten,
nur um ja nicht zweimal eine Lötstelle zu schmelzen?
Hilflos schrieb:> Hoffe du willst nicht auch noch> die restlichen Stationen.. sehen.
Ähm, doch.
Immerhin, nun ist mehr als 1 ZD99 zu sehen.
Normalerweise sagt man, wer billig kauft, ZD99 für 13.99, kauft 2 Mal.
Du kaufst dir offenkundig mehr als 2 mal denselben Schrott.
Deine Lötspitzen sind allesamt etwas schlank, die Spitze recht lang,
nicht so gut um Wärme nach vorne zu bringen, aber so sind die bei der
ZD99 wohl.
Aber wenn man nicht gerade dicke Kabel lötet, sollte es damit auch
gehen.
Der Effekt des hochkriechens am verzinnten Lötspitzenteil ist durch die
Oberflächenspannung des Lots begründet. Wenn man viel zu viel Lot auf
die Lötspitze bringt, bildet sich eine Kugel, und der geht es am Besten
wenn ihre Oberfläche möglichst wenig gebogen kugelig ist, also oben wo
die Fläche gross ist. Er hört unmittelbar am Ende des verzinnten Teils
auf. Ent-zinnen kannst du dort nicht, aber wenn dort oben verkohlte
Ablagerungen wären die du nicht beim Reinigen entfernen würdest, könnte
das Lötzinn nicht so hoch kriechen. Schlauer ist aber, das Lötzinn nicht
auf die Lötspitze, sondern auf das zu Lötende aufzutragen. Aber was
erzähle ich dir das, wer in 25 Jahren nicht das Löten gelernt hat, wird
es jetzt auch nicht plötzlich lernen.
Hilflos schrieb:> ... dann mit> einem kleinen Tropfen aufeinanderpappen.
:)))
Zinntropfen haben auf einer Lötspitze nichts zu suchen, die werden vor
dem Löten zusammen mit dem Zunder und den Flußmittelresten am feuchten
Schwamm oder an Messingwolle abgestreift.
Dann wird die Lötspitze auf den Draht UND die Lötfahne (oder Lötauge)
gehalten und beide werden für ein paar Sekunden erhitzt.
Erst jetzt kommt der Lötzinndraht auf die Lötfahne oder Lötauge (oder
den Draht, wenn der mehr Masse oder Fläche hat) und schmilzt dort ab.
Ist genug Zinn abgeflossen, wird der Lötzinndraht weggenommen, wobei die
Lötkolbenspitze noch einen kurzen Moment in der Lötstelle verbleibt, bis
alles Zinn die beiden zu verbindenden Teile vollständig benetzt hat (und
die Lötstelle schön aussieht).
Die zu verbindenden Teile brauche dabei nicht mal verzinnt sein, nur
lötfähig müssen sie sein.
Das kann meine 9-jährige Enkelin schon perfekt, nachdem ich es ihr
gezeigt habe uns sie ein bisschen üben konnte. Jetzt lötet sie schon
ihre kleinen Blinkherzen- und Weihnachtbaumblink-Bausätze selber, ohne
Hilfe, zusammen.
Und sie halten meiner strengen "Gütekontrolle" stand.
So geht Löten bei kleinen Bauteilen.
Messingbleche für die Modelleisenbahn (-wagen, -brücken, etc) löten man
noch etwas anders. Ebenso Kupferrohre und SMD-Bauteile.
Hartlöten geht ganz anders, obwohl es dort auch Flußmittel und Lot gibt.
Man muss nur wissen, wie es die eingesetzten Materialien erfordern.
Die Physik und die Chemie richten sich nun mal nicht nach den "Wünschen"
des Menschen.
Blackbird
Hilflos schrieb:> Weiß nicht, was für ein neumodernes Lötzinn du hier 'in der Elektronik'> verwendest. DAMALS jedenfalls hat man das Flußmittel noch als 'Seele'> miteingegossen. Wozu brauchst da ein Extra-Flußmittel?> Wohl weil du mit VIEL zu hoher Temperatur lötest, das verdunstet ja .> (Sieht man ja an deiner Lötspitze).
Selber mit die Spitzen mit 450°C malträtieren und dann hier noch ander
Leute dumm an machern. Wo siehst Du was an meiner Lötspitze? Ich habe
kein Foto gepostet. Sagt Dir das die Glaskugel? Oder ist Dein Zeug so
stark das es Dir die Birne vernebelt und Du keinen klaren Gedanken mehr
fassen kannst?
Im übrigen gab es sogar im Sozialismus Lot mit Koloseele. Dennoch hat
etwas Flußmittel auf der Lötstelle nie geschadet (Du applizierst ja
selber mit Deinem versüfften Zahnstocher Lötfett auf die Lötstelle (kann
man hier Beitrag "Re: Lötspitzen-Modifikation"
nachlesen)).
Hilflos schrieb:> Bei filigranen Steckerkontakten> und dicken Kabeln empfiehlt sich halt Lötfett
Speziell bei filigranen Steckern nimmt man Lötfett, da geht's dann auch
schneller das die Kontakte weggefressen. Leute mit Deinen Lötkünsten
hätte man sogar im Sozialismus auf der Stelle entlassen - äh
hinweggelobt, entlassen ging ja nicht so einfach.
Hilflos schrieb:> Ging dabei ja nur um die Spitzen. Zeno lötet gar mit einem> 'Blechlötkolben'. Mir würde grausen, wirklich. Solche 'Spitzen' verwende> ich bestenfalls zum Ablöten von Kühlkörpern.
Dir hat's wirklich das Hirn vernebelt. Wo siehst Du denn meinen
Blechlötkolben? Hast Du Halluzinationen?
Hilflos schrieb:> Versus (siehe Bild)> in Plastik vergossenes 'gelochtes' Heizrohr, achteckiger Kühlrippen-> Griff, Hi-Flex-Anschlußkabel, und hochlegierte hochdesignte> Bleistiftspitze .
Wo haste denn den Schrothaufen her? Der taugt ja maximal zum Verzinnen
von Litzen, aber das macht man heute nicht mehr. Da sehen ja meine alten
Kolben von vor 40 Jahren besser aus.
Die Lötstation ist natürlich auch Spitze, da kann man die Temperatur
richtig exakt einstellen, vor allen für jeden Kolben getrennt. So eine
abgewrackte Station steht noch bei mir im Schuppen, wenn ich mal schnell
was an einem Elektowerzeug oder der Gartenbeleuchtung löten muß.
Gehäuse aus Weißblech lassen sich damit auch ganz gut löten.
qwertzuiopü+ schrieb:> Oder fixierst du jedes Hühnerfutter einzeln mit Klebeband vorm Anlöten,> nur um ja nicht zweimal eine Lötstelle zu schmelzen?
Nö der nimmt seinen versüfften Zahnstocher, appliziert dann eine Spur
Fett auf die Platte und klebt dfas Hühnerfutter damit fest.
Lothar J. schrieb:> Zinntropfen haben auf einer Lötspitze nichts zu suchen, die werden vor> dem Löten zusammen mit dem Zunder und den Flußmittelresten am feuchten> Schwamm oder an Messingwolle abgestreift.> Dann wird die Lötspitze auf den Draht UND die Lötfahne (oder Lötauge)> gehalten und beide werden für ein paar Sekunden erhitzt.
Manchmal ist Dein Verfahren mangels 3. Hand schwierig, z.B. beim Anlöten
von Kabelen an Lötösen. Mit verzinntem Kabel, verzinneter Lötöse (nach
der von Dir beschrieben Methode, etwas Flußmittel und wenig Zinn an der
Kolbenspitze funktioniert es trotzdem ordentlich. Man muß ja die Spitze
nich im Zinn ertänken.
Hilflos schrieb:> Bei filigranen Steckerkontakten> und dicken Kabeln empfiehlt sich halt Lötfett
Soviel Dummheit berührt schon den Bereich der Strafbarkeit. Besonders
wenn solcher Murks auch noch jemandem geliefert wird, bei dem dann die
Verbindungen nach absehbarer Zeit korrodiert auseinanderfallen.
Georg
Lothar J. schrieb:> Zinntropfen haben auf einer Lötspitze nichts zu suchen,...> ...> Erst jetzt kommt der Lötzinndraht auf die Lötfahne oder Lötauge...
Nicht so forsch.
Du scheinst wenig mit heutigen IC's zu tun zu haben. Wenn man wie du
zuerst den Kolben und dann den Lotdraht an die Pins hält, ergibt das
eine mittelprächtige Sauerei - es sei denn, man nimmt 0.3mm dünnes Lot.
An die Pins kommt zuerst das Flußmittel und dann der Kolben, wo man eine
geringe Menge Lot aufgenommen hat. Ich nehme privat immer noch als
Flußmittel Balver Zinnflux GSP-2533, ist dünnflüssig wie Wasser. Es gibt
auch neueres Zeugs, siehe:
https://www.balverzinn.com/uebersicht-flussmittel.html
Und wenn man das Lot mit der Spitze aufnimmt, kann man auch dickeren
Lotdraht für feinere Lötarbeiten verwenden.
Ich sag's mal klar an: Eine Lötspitze soll möglichst gleichmäßig von
Zinn benetzt sein. Kein Lot-Klumpen soll dranhängen, aber sie soll auch
nicht trocken sein.
W.S.
W.S.: Es sollte doch nicht die Vorschrift für Dich sein, was ich da
schrieb.
Der TO ist mit seinen Lötkünsten noch nicht mal über das Kabelanlöten
hinausgekommen.
Blackbird
diese gezeigte rote Lötstation regelt doch nicht auf eine Temperatur
oder doch. Für mich sieht das so aus als ob das einfach ein Triac
(Dimmer) zu Leistungseinstellung ist. Ich stelle also 60% ein dann hat
der Lötkolben im Leerlauf vielleicht 300°C und beim Lötvorgang fällt die
Temperatur durch den Boden. Und das Fazit ist dann das man das Teil auf
100% stellt um mal überhaupt ein paar Sachen löten zu können, so sehen
zumindestens die Lötkolben aus.
Thomas O. schrieb:> diese gezeigte rote Lötstation regelt doch nicht auf eine Temperatur> oder doch. Für mich sieht das so aus als ob das einfach ein Triac> (Dimmer) zu Leistungseinstellung ist.
Na klar ist das ein einfacher Leistungssteller. Messen tut er doch mit
irgend einem Greisinger-Knochen. Eigentlich braucht er gar nicht messen,
da er eh mit 450°C lötet. Da reicht es den Regler auf Rechtsanschlag zu
stellen.
Ich werde es nie verstehen, warum tut ihr euch das an?
Eine gebrauchte Weller/JBC um 200 Euro und man ist alle Sorgen für
Jahrzehnte los, aber nein, basteln wir lieber an den verschiedensten
Chinastationen, am besten noch mit Lötspitzen aus Kupferdraht.
Unfassbar
Wofür brauche ich eine umgebaute Lötstation mit unzähligen ebenfalls
umgebauten Kolben?
Hier stehen genau zwei Stationen, eine Weller WS81 und eine JBC NASE,
damit kann man dann auch löten ohne das einem das "Zinn hochgesaugt"
wird.
Generell entsteht der Eindruck dass viele von euch es einfach nicht
können, ohne Überheblichkeit, aber diese Probleme hatte ich nichtmal als
Bub mit meinem Stannol Netzlötkolben.
Unfassbar dass trotz Internet immer noch die selben blöden Fehler
gemacht werden wie eh und je, deine Spitzen sind zu spitz hergott.
2mm Meißel und alle Probleme sind weg, glaubt es endlich.
Und bzgl. Lötfett:
Warum?
Solange man nicht gerade an WW2 Ausrüstung lötet braucht man keines, man
muss Lochraster auch nicht abschmiergeln, einfach ordentlich und trocken
lagern, vorm benutzen mit IPA und einem Kimwipe drüber, geht.
Flußmittel entweder Stift oder Gel, und ordentliches Zinn, also
Stannol/Edsyn/Kester usw.
mfg
F. M. schrieb:> Generell entsteht der Eindruck dass viele von euch es einfach nicht> können,
In diesem Thread sind nur sehr wenige (1-2) Leute anwesend, die
entsprechend lernresistent sind. Es ist daher völlig unangemessen, von
"viele von euch" zu schreiben.
F. M. schrieb:> Ich werde es nie verstehen, warum tut ihr euch das an?> Eine gebrauchte Weller/JBC um 200 Euro und man ist alle Sorgen für> Jahrzehnte los, aber nein, basteln wir lieber an den verschiedensten> Chinastationen, am besten noch mit Lötspitzen aus Kupferdraht.> Unfassbar
Du schließt von einem Hilflosen auf alle anderen - auch unfassbar.
Ist doch gut so! Nimm deinen Lötkolben einfach zum entlöten her. Scheint
ja perfekt zu funktionieren.
So hast du zusätzlich nochmal Geld gespart (scheint ja wichtiger als
alles Andere zu sein).
Michael B. schrieb:> Deine Lötspitzen sind allesamt etwas schlank,
Da sind ja 5 verschiedene Spitzen! Meissel und Blech benutzte ich
höchstens zum Ablöten. Mir persönlich wäre es lieber, die Spitzen wären
noch länger.. und weniger konisch. Und dafür der Kolben (noch)kürzer.
> Der Effekt des hochkriechens am verzinnten Lötspitzenteil ist durch die> Oberflächenspannung des Lots begründet. Wenn man viel zu viel Lot auf> die Lötspitze bringt, bildet sich eine Kugel, und der geht es am Besten> wenn ihre Oberfläche möglichst wenig gebogen kugelig ist,
damit wäre die Lösung, oben abschleifen, (neu beschichten?) und die
Permanent-Verzinnung nur an die Spitze zu verlagern.
Gar keine so schlechte Idee, Laberkopf!
...dann könnte ich auch wieder Tropfenlöten! weil der Tropfen
vorne bleibt !
Lothar J. schrieb:> Man muss nur wissen, wie es die eingesetzten Materialien erfordern.
Und wo ist da das Problem? Wie auch immer jemand lötet.
... Alle tun immer so, als ob sie 16 Hände hätten ...
qwertzuiopü+ schrieb:> wie du MSOP oder 0603 lötest ohne extra FlussmittelZeno schrieb:> Dennoch hat etwas Flußmittel auf der Lötstelle nie geschadet
Wenn man "korrekt! löten" würde, wie das oben mehrfach publiziert wurde,
bräuchte man gar kein solches Zeugs.
W.S. schrieb:> Und wenn man das Lot mit der Spitze aufnimmt
Du bist eben noch von der alten Schule:
"Was geht´s Dich an, wie ICH löte". ???
Mittlerweile artet das eher zum "Löt-Kurs" aus, jeder präsentiert seine
EIGENEN Patent-Pending-! Methoden. Und daneben hat nichts Platz.
Unfaßbar perfekte Flußmittel und häufig schlecht haftendes Zinn gepaart
mit Super-Stationen aus 30 Jahren Lötgeschichte.
Alle haben nur GLUMP !nur ich habe das Non-Plus-Ultra.
Thomas O. schrieb:> Für mich sieht das so aus als ob das einfach ein Triac> (Dimmer) zu Leistungseinstellung ist.
Isses auch. Früher mal wurde mit einer bestimmten Leistung permanent
geheizt (Hakko). Und du hast selbstverständlich recht, daß beim
Lötvorgang die Spitze auskühlt. Und die Wärmenachlieferung vorwiegend
von der Masse der Spitze abhängig ist. Darum ist von Vorteil,
verschiedene Kolben mit unterschiedlicher Heizleistung und Lötspitzen
(i.e.Masse) zu verwenden. Denn hoher Wärmeeintrag/-nachlieferung kann
sich rasch zum Bumerang entwickeln.
Die "optimale" Temperaturregelung:
Im vordersten Teil einer Lötspitze (also direkt IN der Spitze) wird ein
Fühler (K, J, T, E, R, S, N- Thermoelemente)... m i t v e r g o s s e n
. Ist das bei diesen 'neumodernen Stationen' so.?
Wohl eher: Nein. Also weiter mit der schnöden verpönten Theorie :
Dieses mißt die aktuelle Temperatur, die während des Lötens naturgemäß
steigt und fällt. Fällt sie, wird die Heizung --nur langsam oder auch
sehr schnell-- hochgeregelt. Um die Lötspitze ist eine Heizwendel und
dazwischen leider heiße Luft. Die Lötspitze erwärmt sich und leitet die
Wärme an die Spitze (Temperaturausgleich). Das dauert aber -leider-
alles eine gewisse Zeit. Im Vergleich zum Lötvorgang eine halbe
Ewigkeit, die 'voreingestellte' Löt(spitzen)temperatur ist damit: stark
schwankend.
Ist die Heizleistung zu hoch, überhitzt alsbald die Spitze, weshalb
wieder zurückgeregelt werden muß, dann wieder das Auskühlen der Spitze
abgewartet werden muß. Kein Controller kann --deine Arbeit--
voraussehen, weshalb die Temperatur pausenlos hinterher hinkt. Meist ist
der Lötvorgang schon lange beendet, wenn die Temperatur wieder paßt.
Alle bekannten Thermoelemente sind immer nur für einen bestimmten
Temperaturbereich 'optimal'. Also genauer oder eben ungenauer. Auch die
Messung dauert eine gewisse Zeit.
DAS ALLES ist nur ein 'Digital-Bluff', man sieht etwas (Anzeige) und
nimmt an, daß dies REAL sei. Was es aber weder ist, noch sein kann.
-----------------------------------------------------
Aber vielleicht kennt? jemand eine Lötspitze, bei der hinten zwei
Temp-Kabel heraushängen ?
Hinweis: Ich betrachte die Dinge (nur) aus technischer Sicht und ziehe
meine Schlüsse für meine Arbeit etc
Und deshalb kaufe ich bis dahin lieber zehn Zhongdi-Stationen
DAS ALLES ist nur ein 'Digital-Bluff', man sieht etwas (Anzeige) und
nimmt an, daß dies REAL sei. Was es aber weder ist, noch sein kann.
Das alles läßt sich einfach beweisen.
Weshalb ich die Conrad-Digital-Station auch wieder zurückgegebn habe.
Und deshalb kaufe ich lieber 10 Zhongdi-Stationen incl. 50 Spitzen um
200,-
Dasselbe gilt übrigens für die meisten Heißluftgebläse .
JEDE! billigste regelbare -konstante- Heizleistung ist besser als
dieses neumoderne Regelwahn- DIGITALGLUMP !
F. M. schrieb:> Ich werde es nie verstehen, warum tut ihr euch das an?
Ich sehe hier nur einen der sich das antut.
F. M. schrieb:> Generell entsteht der Eindruck dass viele von euch es einfach nicht> können, ohne Überheblichkeit, aber diese Probleme hatte ich nichtmal als> Bub mit meinem Stannol Netzlötkolben.
Immer noch: es ist nur einer mit einem kurzfristig aufgetauchten
Unterstützer.
Hilflos schrieb:> Hinweis: Ich betrachte die Dinge (nur) aus technischer Sicht und ziehe> meine Schlüsse für meine Arbeit etc> Und deshalb kaufe ich bis dahin lieber zehn Zhongdi-Stationen
Ohne Worte!
So etwas Ahnungsloses wie Dir ist mir selten begegnet. Ich könnte Dir ja
mal empfehlen sich die technischen Daten und Arbeitsweise modernen
Lötstationen anzusehen, aber das wirst Du wohl, wie alle guten
Ratschläge hier, wohl ebenfalls ignorieren.
Mach nur weiter mit Deinen zu dünnen, abgefeilten Billiglötkolben und
Deiner "Tropfenmethode". Und immer feste Lötfett drauf.
Mir fällt hier eigentlich fast nichts auf, was Du beim Löten nicht
falsch machst.
Und, nicht damit hier etwas falsch gesehen wird: Ich löte recht
erfolgreich mit meinen T12 Hakko Nachbau (eine von den bösen
temperaturgeregelten mit innenbeheizter Lötspitze) für ca. 30€. Man muß
also nicht viel Geld ausgeben.
Es ist wie bei der 'Stillen Post', einer behauptet was,
der nächste dichtet was dazu, der nächste übertreibt ... und mit der
Zeit schaukelt sich das alles zu einem Lügengebilde auf, dann beginnt
weiner zu schimpfen -und am Ende wird irgendeiner gesteinigt.
Andreas B. schrieb:> Arbeitsweise modernen Lötstationen> was Du beim Löten nicht falsch machst.
Wie kommst darauf, daß ICH beim Löten etwas falsch mache?
Was für eine Arbeitsweise? solange der Sensor nicht in der Spitze selbst
vergossen ist, nützt das alles gar nix. Das Problem ist, daß
nachgeregelt werden muß - und dies ist ein -äußerst- träger Vorgang ,
naturgemäß .
Früher hat ein Profi so gelötet: An der Lötspitze mal gerochen.. und
gelötet. An der Nasenspitze merkst nämlich ganz genau, WIE HEISS die
Spitze ist. Manchmal braucht man eben mehr Saft und -manchmal- viel
weniger. Und die Heizleistung seines Kolbens und den Wärmetransport
kennt man wohl. Niemand braucht zum Löten eine Temperaturanzeige. Die
nützt ja sowieso nichts. Es ist die Temperatur in der Lötstelle, die
interessant wäre.
Aber wie willst diese da, wo messen ?
Also wozu soll das -konkret- dienen? Ein 'Digital-Bluff'.
Ich habe mal zwei tolle Heißluftpistolen von Einhell gekauft, mit allem
Schnickschnack. Und dazu einen Haufen (sämtliche) Steinel-Düsen, die
mehr als die Pistolen gekostet haben. Kannst wegwerfen. Wenn du da mißt,
da steigt dir die Krausbirne auf und die Haare stehen dir zu Berge.
Konstante Temperaturen? Die hüpfen auf und nieder wie´s der Brauch ist !
Und man kann diesen Scheißdreck nicht einmal umbauen.
Scheiß auf IC & DIGITAL.
Kostenfreie 'Beratung' :
Miß mal schön ! Durchfall..
Hilflos schrieb:> solange der Sensor nicht in der Spitze selbst vergossen ist, nützt das> alles gar nix.
Genau das ist der Trick bei JBC und Hakko T12/T15. Die Regelung
funktioniert so gut weil der Sensor praktisch Teil der Spitze ist.
Frank schrieb:> Genau das ist der Trick bei JBC und Hakko T12/T15. Die Regelung> funktioniert so gut weil der Sensor praktisch Teil der Spitze ist.
Ebenso die Heizung. Aber da der TO nicht gewillt ist, sich die
Funktionsweise moderner Lötstationen (sprich die letzten 20 Jahre) mal
anzuschauen und auch zu verstehen, ist hier Hopfen und Malz verloren.
Hilflos schrieb:> Wie kommst darauf, daß ICH beim Löten etwas falsch mache?
Du willst es wirklich wissen?
Ich geb dir mal ein paar Beispiele:
Hilflos schrieb:> tauche die Spitze immer in Lötfett,Hilflos schrieb:> habe mit Schmirgelpapier probiertHilflos schrieb:> Weiß da jemand zufällig Abhilfe, eine spezielle Behandlungsmethode, oder> was das für eine seltsame Beschichtung ist ?Hilflos schrieb:> Selbst mit ?450°C fließt das Lötzinn nicht von selbst an die Spitze.Hilflos schrieb:> bis zum Kupfer durchgeschmirgelt.Hilflos schrieb:> Es gibt wohl auch genug Lötspitzen aus reinem Kupfer, die haben aber oft> bis zu 1kg.Hilflos schrieb:> Leider verbiegt sich schon die Lötspitze
Reicht das?
Ich hör jetzt auf mit der Aufzählung, obwohl da noch viel mehr
Beispiele wären...
Pure comedy gold!
Andreas B. schrieb:> Ebenso die Heizung. Aber da der TO nicht gewillt ist, sich die> Funktionsweise moderner Lötstationen (sprich die letzten 20 Jahre) mal> anzuschauen und auch zu verstehen, ist hier Hopfen und Malz verloren.
20? Er ist auf dem Stand von vor über 44 Jahren. 1976 hat Weller mit dem
Magnastat den ersten geregelten Lötkolben eingeführt. Klar gibt es heute
wesentlich besseres. Aber sogar ein Magnastat wäre eine Verbesserung
gegenüber dem Zauber den er veranstaltet. Ich wette er ist seit über 44
Jahren Amateurfunker, wenn nicht sogar Vorsitzender seines Ortsvereins
:-)
Hannes J. schrieb:> Pure comedy gold!
+1
Hannes J. schrieb:> Er ist auf dem Stand von vor über 44 Jahren. 1976 hat Weller mit dem> Magnastat den ersten geregelten Lötkolben eingeführt.
Ich sprach eigentlich von der Temperaturmessung und Heizung innerhalb
der Lötspitze.
Hannes J. schrieb:> Ich wette er ist seit über 44> Jahren Amateurfunker, wenn nicht sogar Vorsitzender seines Ortsvereins> :-)
Oh, Oh, dafür gibt es jetzt hier Ärger. (und zwar nicht vom TO).
Hannes J. schrieb:> Ich wette er ist seit über 44> Jahren Amateurfunker, wenn nicht sogar Vorsitzender seines OrtsvereinsAndreas B. schrieb:> Oh, Oh, dafür gibt es jetzt hier Ärger. (und zwar nicht vom TO).
Das ist doch glasklar ein Troll, der sich köstlich darüber amüsiert,
wenn ihr euch jetzt noch anfangt gegenseitig anzugehen.
Füttert ihn einfach nicht weiter.
Hilflos schrieb:> Das Problem ist, daß nachgeregelt werden muß
Wenn es denn mal eine Temperaturregelung wäre, hat bei dir ja keiner
deiner Billiglötkolben.
> und dies ist ein -äußerst- träger Vorgang , naturgemäß
Na ja, eine (teure) Pace bestrahlt dazu die Lötspitze mit Mikrowellen,
damit sie selbst direkt schnell heiss wird und kein Wärmeübergang nötig
ist und kein Heizelement wärmeträge ist, funktioniert wie eine
Induktionskochplatte.
Aber selbst billige Lötstationen wie Yihua936/ZD912 haben eine echte
Regelung und stecken einen Sensor tief in die Lötspitze. Doch selbst die
waren dir zu teuer. Du kaufst lieber 4 x Schrott.
Hilflos schrieb:> damit wäre die Lösung, oben abschleifen, (neu beschichten?) und die> Permanent-Verzinnung nur an die Spitze zu verlagern.
Du kannst keine abgefeilte Lötspitze neu beschichten.
> ...dann könnte ich auch wieder Tropfenlöten!
Was soll Tropfenlöten sein ? Pfuschen, Murksen, es trotz Rentnerdasein
immer noch nicht begriffen haben wie man Elektronikbauteile richtig
einlötet. Traurig, wie ein einzelner Mensch so lernunfähig sein kann.
Such dir einfach ein anderes Hobby. Bei der Lötkolbensammlung:
vielleicht Holz-Brandmalerei.
Hilflos schrieb:> qwertzuiopü+ schrieb:>> wie du MSOP oder 0603 lötest ohne extra Flussmittel> Zeno schrieb:>> Dennoch hat etwas Flußmittel auf der Lötstelle nie geschadet>> Wenn man "korrekt! löten" würde, wie das oben mehrfach publiziert wurde,> bräuchte man gar kein solches Zeugs.
Irgendwas sagt mir, dass du das Wort SMD noch nie gehört hast
geschweigedenn eine Platine aus einem aktuellen Gerät mal in den Fingern
hattest.
Sonst mach doch mal ein Video, wie du SMD mit deiner Bleistiftspitze
ohne Regelung und ohne Flussmittel lötest - wäre ja super, dann könnte
man sich das ganze teure Zeug sparen. Was das beim Prototyping alles für
Geld sparen würde in Unternehmen...
F. M. schrieb:> Eine gebrauchte Weller/JBC um 200 Euro...> ...> Unfassbar dass trotz Internet immer noch die selben blöden Fehler> gemacht werden wie eh und je, deine Spitzen sind zu spitz hergott.> 2mm Meißel und alle Probleme sind weg, glaubt es endlich.
Das Problem sind wohl die Berufsschulen. Dort trichtern Leute ihren
Lehrlingen Ansichten ein, die schlichtweg wenig Bezug auf die Praxis
haben. Und später beharren eben diese Ex-Lehrlinge genau auf dem, was
ihnen da mal beigebracht wurde.
Dieser Thread zeigt das deutlich.
Ich kenne das Problem mit den uneinsichtigen Lötfrieden zur genüge. Mir
wollte in der Firma mal einer erzählen, daß man ja gar kein Flußmittel
bräuchte, da ja im Lötdraht bereits alles enthalten sei. Ein anderer
behauptete, daß er vorzüglich löten könne, allerdings war er der
Ansicht, daß man ja für feine Lötungen eine noch feinere Spitze bräuchte
- und so hatte er sich eine Spitze montiert, die man als Dartpfeil hätte
benutzen können. Die war dann auf über 350° aufgedreht und schwarz wie
die Nacht.
Und (übrigens): es geht durchaus auch billiger mit den Lötstationen. Als
mein Magnastat altersschwächelte, hatte ich zunächst eine chinesische
Quicko gekauft. Für etwa 35..45€ kriegt man (bei sorgfältiger Auswahl
der Kartuschen) mit den Quicko's ein ordentlich geregeltes und gut
benutzbares 60 Watt Lötwerkzeug. Und mit etwas bastlerischem Willen
kriegt man auch eine JBC selber nachgebaut für deutlich unter 100€.
Hab's getan und bin damit voll zufrieden.
W.S.
Lasst den TO doch einfach machen, was er will.
Man sollte keine weitere Sekunde für eine Antwort an dieses impertinent
und lernresistent auftretende Persönchen mehr verschwenden.
Der TO sollte einfach einen plattgeklopften Nagel nehmen und gut ist's
W.S. schrieb:> Mir wollte in der Firma mal einer erzählen, daß man ja gar kein> Flußmittel bräuchte, da ja im Lötdraht bereits alles enthalten sei.
Dieser Annahme, die ich aus irgendwelchen Elektronikbastelbüchern aus
den 1970er Jahren gelernt hatte, folgte ich auch viele Jahre lang. Ich
hatte zwar schon als Schüler immer einen Kolophoniumklumpen am Lötplatz,
mit dem ich auch ausgiebig meine Lötspitze pflegte, aber gutes
Flussmittel habe ich erst vor rund zwanzig Jahren kennengelernt.
Hier meine Erfahrungen:
Flussmittelfilzstifte (z.B. Edsyn FL 88) eignen sich zwar gut, um die
Lötbarkeit der Leiterplatte zu verbessern, aber die Schicht ist sehr
dünn. Daher kann man nicht in einem Flussmitteltropfen löten.
Löthonig funktioniert zwar sehr gut und eignet sich auch dazu, kleine
Bauteile komplett innerhalb eines Flussmitteltropfens zu löten, besitzt
aber den Nachteil aller kolophoniumbasierten Flussmittel, dass es recht
schnell verkohlt und Brösel zurücklässt. Spätestens am abgelegten
Lötkolben bilden sich dann entsprechen Rückstände.
Mein Lieblingsgel ist Edsyn FL 22, welches hinreichend viskos ist, um
auch in heißem Zustand nicht sofort ganz wegzufließen, sondern das Löten
unter Flussmittel zu erlauben. Und es verbrennt deutlich langsamer und
auch erst bei deutlich höherer Temperatur als Kolophonium. Auch das
Verhindern bzw. Beseitigen von Oxydschichten funktioniert sehr gut.
Andreas B. schrieb:> Ich sprach eigentlich von der Temperaturmessung und Heizung innerhalb> der Lötspitze.
Eine Magnastat kommt ziemlich dicht ran. Ein ferromagnetisches
Metallplättchen als Teil der Spitze dient zur Temperaturmessung. Die
Heizung umschließt direkt die Hälfte der Spitze, ist allerdings nicht
Teil von ihr.
> Oh, Oh, dafür gibt es jetzt hier Ärger. (und zwar nicht vom TO).
Ich weiß schon wen du meinst. Da muss er durch :-)
W.S. schrieb:> Das Problem sind wohl die Berufsschulen.
Ja, ja, die duale Ausbildung um die uns angeblich die ganze Welt
beneidet - obwohl die Welt nichts davon weiß.
> Ein anderer> behauptete, daß er vorzüglich löten könne,
Das erinnert mich an zwei KFZ-Elektriker Meister die sich in Videos auf
Youtube austoben.
Da wird schon mal bei einer Verbindung zum Airbag die originale
Steckverbindung rausgeschnitten und die Leitungen direkt verlötet.
Begleitet von einem Vortrag im Video dass das besser wäre, dass man
wahnsinnig viele Jahre Erfahrung habe und dass das noch immer gut
gegangen ist. Mann muss natürlich, Zitat, "Löten können".
Eh ja. Dann sieht man wie der eine lötet. Er verwendet das Klebeprinzip.
Lötzinn mit der Spitze auf die Lötstelle gekleistert. Wozu der Knopf mit
den Temperaturangaben ist hat sich ihm nicht erschlossen, bzw. es wird
auch mal zum Gaslötkolben gegriffen. Der andere hat einen Tremor in der
Hand. Der zeigt im Video gar nicht wie er lötet.
Auch gerne gemacht: Wenn ihm irgendwo beim Messen oder Prüfen eine
Verbindung fehlt wird Lötdraht verwendet und um irgendwelche Klemmen
gerödelt. Weil der so toll ist.
Hallo,
W.S. schrieb:> Mir> wollte in der Firma mal einer erzählen, daß man ja gar kein Flußmittel> bräuchte, da ja im Lötdraht bereits alles enthalten sei.
und
Andreas S. schrieb:> Dieser Annahme, die ich aus irgendwelchen Elektronikbastelbüchern aus> den 1970er Jahren gelernt hatte, folgte ich auch viele Jahre lang.
Benutzt ihr bei jeder Lötung Flussmittel? Oder bezieht sich das eher
auf feine Lötungen wie z.B. im SMD-Größenbereich?
rhf
Frank schrieb:> weil der Sensor praktisch Teil der Spitze ist.
wie unpraktisch. Aus der Hohlspitze hängen also zwei Kabel raus..
und wie beheizt man die?
Hast schon mal das Fieber gemessen über längeren Zeitraum?
MaWin schrieb:> Du kannst keine abgefeilte Lötspitze neu beschichten.
Kritik is gut und Spaß muß sein, aber 'man kann keine blanken Metalle
beschichten' ist dann doch etwas deplaziert, findest nicht ?
> Elektronikbauteile
Lötest du selbst SMD-IC´s mit dem Lötkolben?
> Lötspitze mit Mikrowellen, funktioniert wie eine> Induktionskochplatte.
So So, eine Induktionsplatte bestrahlt den Topf mit MIKRO -wellen?
Kenn ich noch gar nicht: das Verfahren.
Angsthase schrieb:> Socken hat bestimmt 3% Elastan drin
Schön wärs, wenn es sowas noch wo geben würde. Sportsocken sind nicht
unter 30% Kunststoff mehr zu kriegen . Ich putze gern mit alten
SportSocken, es ist die besondere Struktur, da kriegst jeden Dreck ab
mit Spiritus, Terpentin & Co.
Stan schrieb:> einfach einen plattgeklopften Nagel nehmen
du wirst lachen, aber das überleg ich schon. "SMD-Lötpinzette" .
Roland F. schrieb:> Benutzt ihr bei jeder Lötung Flussmittel?
Ich benutze gar kein Flußmittel. Wüßte nicht wofür das gut sein soll .
Gelegentlich bei Audio-Steckern oder großen Teilen (mikroskopische)
Spuren von Lötfett mit dem Zahnstocher-Applikator aufgepunktet. Und
Mit meinem alten Hakko hab ich fast nur mit der Tropfenmethode gelötet.
Ich löte aber kein SMD, keine IC´s, ich bin kein BastelElektroniker. Das
Mikro-Zeugs zu verarbeiten zahlt sich nicht mehr aus. Die -notwendigen-
Investitionen gehen jetzt schon in die Tausender, und die Teile werden
laufend kleiner, bis man bald gar nichts mehr sieht davon
Hilflos schrieb:> MaWin schrieb:>> Du kannst keine abgefeilte Lötspitze neu beschichten.> Kritik is gut und Spaß muß sein, aber 'man kann keine blanken Metalle> beschichten' ist dann doch etwas deplaziert, findest nicht ?
… die Betonung von MaWin lag wohl auf „Du“. Man kann das sehr wohl,
wenn man die nötigen Sachen und Kenntnisse hat – der Hersteller macht’s
ja schließlich auch. Aber dir fehlen ja irgendwie selbst schon die
Grundkenntnisse für’s Löten …
Roland F. schrieb:> Flussmittel?
Wenn die Temperatur paßt und das Lötzinn auch, braucht man sowas nicht.
Man muß nur schnell schauen und schnell arbeiten. und Schnell löten.
Die Lötspitze muß immer blank sein vor dem Lötvorgang.
Darum wische/reibe ich sie mit einem Sportsocken blank - und tunke sie
kurz in Lötfett. Das raucht ab, und weiter gehts... altes Lötzinn ist
der Tod. Diesem Tod fehlt das lebendige Flußmittel
Der Rest der Hilflos-Lötfett-Erzählungen ist ja nur ein Spaß, den
'Manche' mit 'Manchen anderen' treiben.
Hilflos schrieb:> und tunke sie kurz in Lötfett.
Lern- und beratungsresistent. Und das zu 100%
Du solltest deinen Nick ändern von "hilflos" in "hoffnungslos" ;-(
Hallo,
Hilflos schrieb:> Aus der Hohlspitze hängen also zwei Kabel raus..> und wie beheizt man die?
Bevor du dich hier vollends zum Gespött des Forums machst, solltest du
dich vielleicht über den Aufbau z.B. der JBC-Lötspitzen informieren.
Hilflos schrieb:> Ich benutze gar kein Flußmittel. Wüßte nicht wofür das gut sein soll .
und
> Gelegentlich bei Audio-Steckern oder großen Teilen (mikroskopische)> Spuren von Lötfett mit dem Zahnstocher-Applikator aufgepunktet.
Ja, was jetzt? Erst gar kein Flussmittel und jetzt doch manchmal
Lötfett?
rhf
Hilflos schrieb:> Darum wische/reibe ich sie mit einem Sportsocken blank -
endlich mal einer der es richtig macht. Wie hoch muss der Abteil an
Kunststofffasern in deinen Sportsocken sein?
> und tunke sie kurz in Lötfett.
Also da würde ich doch eher Walfischtran empfehlen.
> Das raucht ab, und weiter gehts... altes Lötzinn ist> der Tod. Diesem Tod fehlt das lebendige Flußmittel´
Freiland oder Käfighaltung?
Hilflos schrieb:> Sportsocken
Noch besser als Sportsocken mit erheblichem Kunstfaseranteil soll
übrigens ein Büschel Haare funktionieren. Ich bin kürzlich zum
Abstreifen des Lötkolbens von feuchten Schwämmen auf alter Perücken und
Flokatis umgestiegen. Okay, ich musste die Rauchmelder im Gebäude
deaktivieren, aber ansonsten hat sich das super bewährt.
Roland F. schrieb:> JBC-Lötspitzen
und was gibts dazu Besonderes zu sagen ? Kostet 20,- im amaZoo.
Hat bloß 15g . Lange dünne spitze Nudel für ein langes und dünnes
Futteral . Sicher ein bequemes wie präzises Löterlebnis für knapp 400,-
Andreas S. schrieb:> Abstreifen des Lötkolbens von feuchten Schwämmen
ich muß ganz ehrlich sagen, ich weiß nicht und bin mir (heute)nicht mehr
sicher, ob dieses Phänomen nicht von den 'Schwämmen' kommt. Ich hab die
anfangs mal einige Zeit benutzt, diese schönen neuen Spitzen...
Und eines war sicher, da bleibt einiges haften von diesem gummiartigen
Schwamm-Glump!
Nimm mal einen 'Socken' . Spitzen Blank wie ein Baby-Bopo
Roland F. schrieb:> Ja, was jetzt?
Verstehst nicht die Funktion eines Flußmittels - oder die Unterschiede
zwischen verschiedenen Flußmitteln.?
In jedem Lötzinn sind häufig mehrere 'Flußmittel' drin.
Lötfett ist kein Flußmittel sondern, nochmal, ein Mittel zum Anätzen der
Oberfläche, also ein Mittel zur Vergrößerung der Oberfläche !
Hilflos schrieb:> Verstehst nicht die Funktion eines Flußmittels - oder die Unterschiede> zwischen verschiedenen Flußmitteln.?> In jedem Lötzinn sind häufig mehrere 'Flußmittel' drin.> Lötfett ist kein Flußmittel sondern, nochmal, ein Mittel zum Anätzen der> Oberfläche, also ein Mittel zur Vergrößerung der Oberfläche !
Na los los, ihr ....., holt euch das Leckerli!
michael_ schrieb:> npn schrieb:>> Du solltest deinen Nick ändern von "hilflos" in "hoffnungslos" ;-(>> Nee.> "hilflos" & "hoffnungslos"
Genau, jeder weitere Beitrag zum Thema ist "sinnlos".
SCNR
Roland F. schrieb:> Benutzt ihr bei jeder Lötung Flussmittel? Oder bezieht sich das eher> auf feine Lötungen wie z.B. im SMD-Größenbereich?
Um mal auf einen normalen Menschen hier zu antworten:
Ich spreche jetzt nicht für das "wir" sondern von mir selbst. Ich
benutze dann und nur dann zusätzliches Flußmittel, wenn ich das Lötzinn
aus irgendwelchen Gründen 2x schmelzen muß. Dann ist nämlich das im
Lötdraht enthaltene Flußmittel größtenteils verbraucht.
Andreas B. schrieb:> Dann ist nämlich das im> Lötdraht enthaltene Flußmittel größtenteils verbraucht.
Siehste. Socken
BRAVO !
Gibts auch in einer geilen ANALOG-Version
Hilflos schrieb:> Aus der Hohlspitze hängen also zwei Kabel raus..> und wie beheizt man die?> Hast schon mal das Fieber gemessen über längeren Zeitraum?
Ich glaub es wird langsam Zeit, dir eine Merkbefreiung auszustellen.
Falls du dich fragst, was das ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Merkbefreiung
Toby P. schrieb:> Hilflos schrieb:>> und tunke sie kurz in Lötfett.> Also da würde ich doch eher Walfischtran empfehlen.
Endlich merkt es einer. Das Lötfett gehört nämlich aufs Butterbrot.
Hilflos schrieb:>> Elektronikbauteile> Lötest du selbst SMD-IC´s mit dem Lötkolben?
Aber locker!
Hilflos schrieb:> Frank schrieb:>> weil der Sensor praktisch Teil der Spitze ist.> wie unpraktisch. Aus der Hohlspitze hängen also zwei Kabel raus..> und wie beheizt man die?> Hast schon mal das Fieber gemessen über längeren Zeitraum?
Sorry Du bist echt zu blöd. Spitze, Heizung und Temperatursensor ist
eins. Da hängen auch keine Drähte heraus. Siet man gut an den JBC
Spitzen (Kartuschen)
Hilflos schrieb:> Ich löte aber kein SMD, keine IC´s, ich bin kein BastelElektroniker. Das> Mikro-Zeugs zu verarbeiten zahlt sich nicht mehr aus. Die -notwendigen-> Investitionen gehen jetzt schon in die Tausender, und die Teile werden> laufend kleiner, bis man bald gar nichts mehr sieht davon
Na dann ist ja alles klar - Du lötest also nur Dachblech. Dafür ist der
LÖterichschrotthaufen auch zu gebrauchen und ja da nimmt man auch
Lötfett.
Das es bei Deiner Löttechnologie -wenn man überhaupt von Technogie
sprechen kann, denn eigentlich ist es nur Gemurks - mit SMD, IC und Co
nichts wird war wohl jedem hier klar.
michael_ schrieb:> Mir stellt sich die Frage, ob die Sportsocke zum abstreifen vorher> gewaschen sein darf?> Oder ungewaschen?
Ungewaschen natürlich! Die mikroskopisch kleinen Schweißanteile in der
Socke - letztendlich Salzlösung - sind das Entscheidende
Roland F. schrieb:> Benutzt ihr bei jeder Lötung Flussmittel? Oder bezieht sich das eher> auf feine Lötungen wie z.B. im SMD-Größenbereich?
Ja. Selbstverständlich.
W.S.
Zeno schrieb:> Du lötest also nur Dachblech. Dafür ist der> LÖterichschrotthaufen auch zu gebrauchen
Nein, nein, der gezeigte Löt-Schrotthaufen ist auch dafür nicht zu
gebrauchen. Für die Dachrinne ist mindestens sowas wie im Bild
vonnöten.
Aber vielleicht kann man aus dem o.g. Schrotthaufen noch ein Kunstwerk
machen? Mit allegorischem Titel etwa? Sisyphos in der
Elektronik-Unterwelt oder so?
W.S.
W.S. schrieb:> Nein, nein, der gezeigte Löt-Schrotthaufen ist auch dafür nicht zu> gebrauchen. Für die Dachrinne ist mindestens sowas wie im Bild> vonnöten.
Ach W.S. Du hast mich schon verstanden, was ich damit ausdrücken wollte.
So einen Kolben für die Dachrinne habe ich auch noch (s.Foto). Das Teil
wurde mir von meinem Großvater vererbt. Das Teil dürfte über 60 Jahre
alt sein. Der funktioniert noch, aber ich habe ihn schon sehr sehr lange
(>10 Jahre) nicht benutzt. Er lag da im Regal und hat über die Zeit Rost
angesetzt - ist halt ein unbehandeltes Stahlgehäuse.
W.S. schrieb:> Aber vielleicht kann man aus dem o.g. Schrotthaufen noch ein Kunstwerk> machen? Mit allegorischem Titel etwa? Sisyphos in der> Elektronik-Unterwelt oder so?
Der war gut!
Hilflos schrieb:> Die "optimale" Temperaturregelung:> Im vordersten Teil einer Lötspitze (also direkt IN der Spitze) wird ein> Fühler (K, J, T, E, R, S, N- Thermoelemente)... m i t v e r g o s s e n> . Ist das bei diesen 'neumodernen Stationen' so.?> Wohl eher: Nein.
Schon Mitte der 70er gab es Lötkolben mit einer Temperaturregelung, die
durch ein magnetisches Zeug in der Lötspitze funktionierte, welches
einen magnetischen "Umkehrpunkt" bei einer bestimmten Temperatur hatte,
und eben magnetisch eine Art Reed- Kontakt auslöste.
Keine Lötstation. Keine Anzeigen usw.
Nichtverzundernde Spitze.
Produkt von Weller. Heute gibt es "Magnastat", ist wahrscheinlich das
Patent.
Diese Dinger bekamen wir -erstaunlicherweise- bei... RFT (Ja, in der
DDR).
Ich weiß nicht, ob es die noch gibt, aber die waren top.
Edi M. schrieb:> Heute gibt es "Magnastat", ist wahrscheinlich das> Patent.
Ja, ist zur Zeit der Top-Trend!
Ursprünglich wollte man den Lötkolben mit einer Rechenanlage verbinden
um noch besser die Temperatur regeln zu können. Leider vrzögert sich
aber die Entwicklung der PDP-11 und daher hat man es anders lösen
müssen.
Nick M. schrieb:> Ja, ist zur Zeit der Top-Trend!> Ursprünglich wollte man den Lötkolben mit einer Rechenanlage verbinden> um noch besser die Temperatur regeln zu können. Leider vrzögert sich> aber die Entwicklung der PDP-11 und daher hat man es anders lösen> müssen.
Man munkelt, dass Konrad Zuse demnächst seine neue Z3 mit einem
Magnastatlötkolben zusammenbrutzeln will. Er hat wohl auch schon einen
Blick auf den qualifizierten Lötknecht "Hilflos" geworden.
W.S. schrieb:> Aber vielleicht kann man aus dem o.g. Schrotthaufen noch ein Kunstwerk> machen? Mit allegorischem Titel etwa? Sisyphos in der> Elektronik-Unterwelt oder so?
Kurz in einen Salmiakstein* tauchen und die Spitze ist blitzblank.
Danach kann man super Elyt auf einer Haptplatine auslöten.
* Vielleicht auch von der EU verboten.
Edi M. schrieb:> Lötkolben mit einer Temperaturregelung
In diesem Forum sind immer die absoluten Profis am Werk, auffällig. Für
Leute wie mich. Als ob man mit 'Temperatur' allein eine Lötverbindung
zusammenbringen würde. Obwohl 'die Technik' immer besser wird, werden
die damit produzierten Produkte - immer schlechter.
Hab grad einem Wiener auf youtube zugesehen, der hat eine JBC, einen
alten Lötkolben und , weil sich gerade zugelegt, eine 'T12' miteinander
verglichen. Die JBC kam immer am Ende, wo die Platinen von den anderen
beiden Kolben gut vorheizt waren - und WURDE SIEGER!
Leute, die eine JBC besitzen und sich so ein Billig-Teil aus Asien
'dazubestellen' und diese sogar Super finden, kann man nicht gar ernst
nehmen. Youtube -Der Schwachsinn hat einen Namen- ist auch nicht mehr
das, was es einmal war.
Tenor bis jetzt: Da meine Lötverbindungen fürn Oasch san, kauf ich mir
eine 'professionelle' Lötstation aus China . Orig. T12 Nachbau .
Um 27,99 im amaZoo, Spitzen ab 3,-
Alles Andere? kann nur ein GLUMP sein !
Und Sportsocken sowieso! Drum nehm ich einen Steel-Ball
Nick M. schrieb:> Wird mit Lötfett betrieben
Mit Fett hat er höchstens die Z1 geschmiert :-)
Wenn ihr mal in Berlin seid, unbedingt anschauen. Alleine rauszuknobeln,
wie das schreiben und lesen des mechanischen 1-Bit Speichers
funktioniert ist klasse :-)
Hilflos schrieb:> wo die Platinen von den anderen> beiden Kolben gut vorheizt waren
Wozu sollte man Platinen vor dem Löten vorheizen? Habe ich noch nie
gemacht, werde ich nie machen und ist mit einem JBC oder ein Quicko auch
nicht nötig.
Meine Lötstation ist auf 260°C eingestellt und damit gelingt jede
Lötstelle bestens.
Hilflos schrieb:> Als ob man mit 'Temperatur' allein eine Lötverbindung> zusammenbringen würde.
Dann erhebt sich natürlich die Frage warum Du 450°C einstellst. Das ist
doch Temperatur pur. Dagegen sind meine 260°C ja pures Kaltlöten.
Hilflos schrieb:> Obwohl 'die Technik' immer besser wird, werden> die damit produzierten Produkte - immer schlechter.
Das liegt aber weniger an der Lötstation, sondern daran das die Produkte
auf Kurzlebigkeit konstruiert sind, d.h. alles auf Kante genäht, wobei
die Bauelemente in Nähe der zulässigen Spezifikation betrieben werden.
Aber vielleicht sollte man an die Löteriche der Industrie mal ein paar
Socken und ne Dose Lötfett verteilen. Wenn ihnen dann noch zusätzlich
Lötequipment wie in Deinem Schrotthaufen zur Verfügung gestellt wird,
geht's mit Qualität der Produkte bestimmt steil aufwärts. Den
Prokuristen der Firmen wird's auch freuen spart er fortan doch viel Geld
beim Lötwerkzeug.
Zeno schrieb:> Wozu sollte man Platinen vor dem Löten vorheizen? Habe ich noch nie> gemacht, werde ich nie machen und ist mit einem JBC oder ein Quicko auch> nicht nötig.> Meine Lötstation ist auf 260°C eingestellt und damit gelingt jede> Lötstelle bestens.
Dann hast Du noch keine Bauelemente auf Dickkupferleiterplatten oder mit
umfangreichen Thermal Vias gelötet.
Ebenso erweist sich das Vorheizen als äußerst sinnvoll, wenn man so
kleine Bauelemente löten muss, dass über die Lötspitze nicht mehr
hinreichend viel Wärme zugeführt werden kann, insbesondere bei
QFN-artigen Gehäusen. Auf einem aktuellen Prototypen musste ich einen
Infineon BGA729N6 im TSNP-6-2-Gehäuse mit 0,7 * 1,1 mm² und 6 Pads mit
0,2 * 0,2 mm² bestücken, der zudem aus HF-Gründen mit einem Haufen Vias
umgeben ist. Ohne Vorheizen ist so etwas unmöglich.
Andreas S. schrieb:> Dann hast Du noch keine Bauelemente auf Dickkupferleiterplatten oder mit> umfangreichen Thermal Vias gelötet.>> Ebenso erweist sich das Vorheizen als äußerst sinnvoll, wenn man so> kleine Bauelemente löten muss, dass über die Lötspitze nicht mehr> hinreichend viel Wärme zugeführt werden kann, insbesondere bei> QFN-artigen Gehäusen. Auf einem aktuellen Prototypen musste ich einen> Infineon BGA729N6 im TSNP-6-2-Gehäuse mit 0,7 * 1,1 mm² und 6 Pads mit> 0,2 * 0,2 mm² bestücken, der zudem aus HF-Gründen mit einem Haufen Vias> umgeben ist. Ohne Vorheizen ist so etwas unmöglich.
Mag sein das es unter diesen von Dir genannten Umständen nötig ist. Ich
habe bisher weder mit Dickkupferplatinen noch mit QFN was gemacht
(machen müssen). Dabei wird es wohl auch in Zukunft bei mir bleiben, so
das Vorheizen für mich wohl eher kein Thema sein wird.
Andreas S. schrieb:> Ebenso erweist sich das Vorheizen als äußerst sinnvoll,
Da gings nur um einen 'Heizleistungsvergleich' auf
Kupferplatten/-platinen zwischen 3 Lötstationen, die man allerdings nie
zu Gesicht bekam.
Sieger wurde 'deshalb' JBC-?T245. Heizt für 450,- am Schnellsten.
Richtig, das macht schon Sinn. Auch beim Auslöten
Ob man nun eine 3g-Spitze direkt heizt oder eine 17g-Spitze indirekt,
kommt im Endeffekt aufs Selbe raus.
Zeno schrieb:> warum Du 450°C einstellst
Auf 450°C war ich noch gar nie. Beim Auslöten aber schon 350-380.
Ist ja nur ein Dimmer. Ich hab das tatsächlich bei Erhalt durchgemessen,
weiß nimmer, etwa 30-40° wich das beim AGT-60W-Kolben ab. Der blaue
Kolben ist aber ein 48W, insofern stimmt das sowieso nicht.
Der Wärmenachschub ist konstant und pendelt nicht.
Wenn DU konstant immer 260°C eingestellt hast, kann ja was nicht
stimmen. Du kannst doch mit derselben Heizleistung nicht alle möglichen
Bauteile löten. Oder auslöten. Wenn deine Maschine sooo schnell
nachheizt, oder müssen diese erst auf 260°C vorerwärmt werden?
Udo S. schrieb:>> Wird mit Lötfett betrieben>> Mit Fett hat er höchstens die Z1 geschmiert :-)>> Wenn ihr mal in Berlin seid,
Meinst Du Zuse? Ich dachte immer, das Zuse-Museum wäre in Hünfeld
Was ich noch zu JBC und Nachbau anmerken wollte:
Erstere wäre für mich über jeden Zweifel erhaben, allein schon wegen
Form und Dimension des Kolbens... und Letztere zeigen zum Vergleich mit
Konkurrenzprodukten:
WENN das wirklich ein derart tolles und zuverlässiges System wäre, wie
gerne weisgemnacht wird, dann ist die Frage, weshalb es -TROTZDEM- eine
derartige Fülle an div. Lötstationen gibt. Dieses T12-Kartuschen-Set
kostet ~30,- (incl.)Versand aus China. Also 3,- für Lötspitze incl. H E
I Z U N G.
plus das 'Quicko' 28,- , macht 60,-
Eine (1) JBC-Kartusche kostet 30,-min
Hilflos schrieb:> Sieger wurde 'deshalb' JBC-?T245. Heizt für 450,- am Schnellsten.>> Richtig, das macht schon Sinn. Auch beim Auslöten> Ob man nun eine 3g-Spitze direkt heizt oder eine 17g-Spitze indirekt,> kommt im Endeffekt aufs Selbe raus.
Du verstehst offenbar nicht das Konzept der JBC-Lötstationen...
Bei einer normalen Lötstation bleibt der Lötkolben dauerhaft auf einer
hohen Temperatur; bestenfalls (z.B. Weller) schaltet die Station den
Lötkolben nach 30 Minuten oder so Nichtbenutzung ab. Der Grund besteht
darin, dass das Aufheizen des Lötkolbens eine halbe bis ganze Minute
benötigt.
Bei den JBC-Stationen ist die Wärmekapazität der Lötspitze inklusive
Heizelement so gering, dass das Aufheizen in der kurzen Zeit zwischen
Entnahme des Lötkolbens aus dem Halter und dem Löten erfolgt. Ggf. muss
man ein kleines Päuschen von 2-3 Sekunden machen und nicht eine halbe
Minute. In den Lötpausen wird die Temperatur sofort wieder
heruntergefahren, so dass die Lötspitze und das restliche Lot deutlich
weniger oxidieren.
Hilflos schrieb:> Auf 450°C war ich noch gar nie.
Doch, Du schreibst es ja selber - man lese hier
Beitrag "Re: Lötspitzen-Modifikation"Hilflos schrieb:> Wenn DU konstant immer 260°C eingestellt hast, kann ja was nicht> stimmen. Du kannst doch mit derselben Heizleistung nicht alle möglichen> Bauteile löten. Oder auslöten. Wenn deine Maschine sooo schnell> nachheizt, oder müssen diese erst auf 260°C vorerwärmt werden?
Du hast eben 0 Ahnung von modernen Lötstationen. Der Schmelzpunkt von
verbleitem Lot liegt bei 180-190°C und da liege ich mit 260°C gut
drüber. Das Problem der meisten Lötkolben ist halt das sie nicht genug
Wärme nachliefern, wenn man an die Lötstelle geht. Bei JBC ist das
überhaupt kein Problem, da Spitze und Heizung eins sind. Selbst bei
Netzanschlußkabel ist das Verzinnen und Anlöten von selbigen kein
Problem.
Andreas S. schrieb:> Wärmekapazität der Lötspitze
Ich habe dieses Kartuschensystem NICHT gekannt. Weil JBC ist weit
außerhalb meiner Vorstellung- Preis vs. Löthäufigkeit- ist aber -allein
vom Design her- 'gerechtfertigt'. Noch ein paar Spitzen dazu, sind
schnell 600,- weg
Wenn ICH jeden Tag 1-2 Stunden lötete, sofort .
Ich verstehe das SYSTEM sehr gut, eine ultra dünne Blechhülse, ähnlich
ner 'Parker'-Mine, ausgegossen mit einer hochwärmeleitfähigen Masse - in
der eine Heizung steckt. Technisch handelt es damit nicht um eine
'Löt-Spitze', sondern um einen metall-beschichteten Heiz-Körper.
Bliebe also noch die Frage, womit ist die eigtl. LötSpitze beschichtet?
Auch diese Keramikstift-Spitzen sind nur 1,0mm-Blechhülsen, hab ich
vorher gesehn. Da ist aber auch 'viel Luft' dazwischen..
Ich muß ausholen, leider: 'ersa-Lötfibel' (1998?) : Spitzen :
Kupferkern - Eisen - Nickel - CHROM!
Alle Spitzen früher waren verchromt. Auch meine Hakko war verchromt .
heute: alles nur vernickelt.
Das Problem ist früher wie immer DIE SPITZE- Beschichtung !
Warum ich mir auch nie eine 'Quicko' kaufen würde,
> In den Lötpausen wird die Temperatur sofort wieder> Lötspitze und das restliche Lot deutlich weniger oxidieren.
Genau das ist der Grund für 'den Sportsocken', das oxidierte Lot.
Früher nahm ich immer eine Baumwoll-Trainingshose (innen Flausch), trage
ich leider schon lange nicht mehr.
Du wirst zugeben, in der Praxis machst du kaum 'Pausen'.
Ich werde morgen? eine Spitze opfern und abschneiden.
Ich weiß auch schon (wieder mal und wieder mal) wo das Problem liegt.
Die Spitze selbst ist ZU KALT -. Dadurch überhitzt sich das Lot weiter
oben. Hoffe das kann ikch beweisen .
Zeno schrieb:> Der Schmelzpunkt von verbleitem Lot liegt bei 180-190°C> und da liege ich mit 260°C gut drüber.>
Nicht der Lötkolben braucht 260°C sondern die Lötstelle.
Hilflos schrieb:> Nicht der Lötkolben braucht 260°C sondern die Lötstelle.
Dir persönlich tun die 30 °C zur Zeit schon überhaupt nicht gut.
Wir hoffen alle auf sinkende Temperaturen. Gleichzeitig würden wir dich
bitten bis dahin in den kühlen Keller zu gehen.
Danke!
Hilflos schrieb:> Du wirst zugeben, in der Praxis machst du kaum 'Pausen'.
Nein, das muss ich nicht zugeben, denn es entspricht nicht der Realität.
Natürlich kommt es auch vor, dass ich den Lötkolben mal längere Zeit
benutze, aber bei den meisten Bestückungen dauert es schon wesentlich
länger, das jeweilige Bauteil zu suchen, auf der Leiterplatte zu
platzieren, ggf. Flussmittel aufzutragen. Und gerade bei Inbetriebnahmen
löte ich irgendetwas, arbeite dann am PC, messe etwas, arbeite am PC,
probiere noch etwas aus. Dann können auch schon einmal ein bis drei
Stunden vergehen, bis ich das nächste Mal zum Lötkolben greife. Meist
schalte ich rechtzeitig aus, aber manchmal vergesse ich es. Leider habe
ich keine Lötstation von JBC, sondern eine Weller WSD81 und eine Ersa
SMD8000, aber ich habe schon mehrere Male über den Kauf einer JBC
sinniert.
Die WSD81 schaltet nach ca. 30 Minuten auf 100 °C herunter und nach ca.
einer Stunde komplett aus. Die SMD8000 heizt dauerhaft.
Und bei dem von mir oben genannten Kunden schaltet derjenige, der als
Erster etwas lötet, die Lötstation ein. Dann kann es Stunden dauern, bis
der nächste etwas lötet. Ich habe es dort schon etliche Male erlebt,
dass die Lötstation über Nacht, womöglich übers Wochenende,
eingeschaltet bleibt. Und dann kostet es viel Aufwand, die Lötspitze
wieder lötfähig zu bekommen.
Hilflos schrieb:> Zeno schrieb:>> Der Schmelzpunkt von verbleitem Lot liegt bei 180-190°C>> und da liege ich mit 260°C gut drüber.>>> Nicht der Lötkolben braucht 260°C sondern die Lötstelle.
Es ist völlig sinnlos weiter mit Dir darüber zu diskutieren, weil Du es
nicht begreifen willst oder kannst. Nochmal: Erst mal muß die Spitze die
gewünschte Temperatur haben. Bei thermischen Kontakt mit der Lötstelle
wird Wärmeenergie an die Lötstelle abgegeben. Gemäß den Gesetzen der
Physik gleicht sich die Temperatur von 2 Körpern, die thermisch
gekoppelt solange an bis die Temperatur beider Körper gleich ist.
Bedeutet der wärmere Körper gibt Energie ab und wir dabei kühler, bei
dem kühleren Körper ist es genau umgekehrt. Und genau jetzt greift die
Regelung, die bekommt nämlich mit das die Temperatur sinkt und regelt
sofort nach. Die T245 von JBC kann da bis zu 140W Heizleistung abrufen.
Das reicht um den Wärmeabfluß in die Lötstelle zu kompensieren, so daß
die Lötstelle nach kurzer Zeit auf die Temperatur der Spitze aufgeheizt
ist. Wenn die Lötstelle viel Wärme aufnehmen kann, kann man den
Regelvorgang sogar an der Anzeige beobachten. Da sieht man nämlich das
die Temperatur mal für einen kurzen Moment um 1-2K absinkt.
Hilflos schrieb:> Noch ein paar Spitzen dazu, sind> schnell 600,- weg
Man braucht nicht ein paar Spitzen. Bei der JBC T245 sind 2 Spitzen
dabei. Die kostet derzeit zwischen 430 und 460 Euro. Gut 90% meiner
Lötarbeiten erledige ich mit der kleineren der beiden Spitzen. Wenn die
wirklich mal nicht reichen sollte, dann kann man bei dieser Station die
Spitze auch im Betrieb wechseln. Man muß da auch nicht lange warte bis
die aufgeheizt ist - das ist Sekundensache.
Ja rund 450€ sind ne Menge Geld aber diese Investition hat sich gelohnt
und ich bereue keinen Cent, denn Löten ist mit dieser Station völlig
stressfrei und ohne Socken möglich. Ich hatte vorher eine andere Station
die zwar auch eine Regelung hatte, aber von der Regelung her bei weitem
nicht an die JBC heran kommt. Es dauert einfach viel zu lange bis der
Kolben die erforderliche Wärme nachliefert. Man stellt dann automatisch
eine höhere Temperatur ein und stresst damit die Leiterplatte und BE
automatisch mehr.
Ne wer billig kauft der kauft teuer und meist 2 mal. Wie sagte mal einer
unserer Verkäufer: "Ich bin eine viel zu arme Sau um mir irgendwelchen
Schund zu kaufen.". Und glaube mir der Mann war keine arme Sau.
Wer's kann und Lust dazu hat kann sich auch ne JBC Kartusche kaufen und
den Rest nebst dazugehörige Station selber bauen. WEnn ich W.S. richtig
verstanden habe dann hat er es so gemacht.
Hilflos schrieb:> Wenn ICH jeden Tag 1-2 Stunden lötete, sofort .
Also wenn Dein Lötaufkommen so gering ist, das sich die Anschaffung
einer Lötstation nicht lohnt, dann frage ich mich wozu man dann mehr als
eine Hand voll Kolben braucht. Aber egal ich bin jetzt eh raus da
jegliche weitere Diskussion mit Dir eh keinen Nutzen bringt und eher in
die Kategorie "verschwendete Lebenszeit" einsortiert werden muß.
Zeno schrieb:> denn Löten ist mit dieser Station völlig> stressfrei und ohne Socken möglich.
YMMD!
Das ist wohl das neue Kriterium für Lötstationen. Beim nächsten
"Welche Lötstation ist gut" sollten nur noch die ohne Socken genannt
werden dürfen.
Und die JBC T245 kann ich aus eigener Erfahrung auch nur empfehlen.
Andreas S. schrieb:> Nein, das muss ich nicht zugeben,
Hast ja schon. Schlimmer als erwartet, ...
was ich meinte, da bei diesem Video, die 'Quicko' 'KRSYXZ' kann man mit
einem Klick auf 'Pause' schalten. Das ist schon recht sinnvoll. Nur wer
tuts?
Ich schalte mal ein, dann geh ich eine rauchen, manchmal auch vergeß
drauf, trink einen Cafe, und wegen 5-10 Minuten tu ich mir auch nichts
an .
Was mich, schweigstill, interessieren würde, da du ja --berufsmäßig--
lötest: Reine persönliche Frage. Ob du bei JBC diesen unfaßbar
schlanken Kolben magst, Handling - oder eher Station/Elektronik oder
Wärmeerzeugungssystem, also welche Überlegungen zu einem Kauf führen
könnten. ??
Zeno schrieb:> Ja rund 450€ sind ne Menge Geld
Entschuldige, wenn du lächerliche 600,- durch die Löt-Stunden
dividierst, kostet dich die Stunde 10 Cent. Und wenn du die
Arbeits-Stunden mit dem Kunden rückverrechnest, kostet Dich dein
ProfiWerkzeug wieviel?
Aber diesmal bist, statt wie ein Rohrspatz zu schimpfen, wenigstens in
die Tiefe gegangen.
> wozu man dann mehr als eine Hand voll Kolben braucht.
a) 1x 48W + 2 Spitzen ,,, 1x 5 Spitzen ,,, 2x48W geschenkt.
b) 2x 60W + 10 Spitzen
Die Spitzen kosten, kosteten früher, leider mehr als jede Station. Ich
hab einfach nur alle Stationen in einem Aufwasch umgebaut, die vom 'r'
kamen erst viel später dazu. Es sind ja ZWEI verschiedene Kolben.
Und wieviel Lötstationen hast du? in Reserve oder in Verwendung ?
Ach du meine Güte...
Nein, man MUSS alls Hobby-Löter kein Profi-Equipment anschaffen, auch
wenn das Löten damit sicherlich leichter von der Hand geht. Man muss
aber auch bei einfacherem Equipment die Spitzen weder umschmieden noch
zurechtfeilen oder -schmirgeln.
Ich beispielsweise habe mir als Student vor ca. 30 Jahren mal eine
geregelte NoName-Lötstation gekauft. Die sieht so ähnlich aus wie heute
die ZD-929C, allerdings mit LED-Band statt Digitalanzeige. Hat damals
unter 100,- DM gekostet, war damit nicht billig, aber deutlich günstiger
als damalige Profi-Stationen. Eine gebrauchte Magnastat wäre mit etwas
Glück noch günstig zu bekommen gewesen, aber das Geklicke aus dem Kolben
ging mir auf den Senkel...
Das olle Ding hat über die Jahre einige Narben davongetragen, aber sie
funktioniert. Immer noch. Die heizt IIRC mit 60W nach, der Fühler sitzt
im Schaft, die Löstspitzen sind außenbeheizt (5mm mit Spannwulst). Das
ist aus heutiger Sicht alles nicht optimal - aber damit gehen trotzdem
einwandfreie Lötstellen!
Mit einer Feile oder Schmirgel war ich da noch nie zugange und mit
Lötfett auch nicht. Wozu auch??? Und ich habe insgesamt vielleicht die
dritte Lötspitze im Einsatz, kann auch erst die zweite sein. Die werden
je nach Laune mal mit feuchtem Schwämmchen, mal mit trockenem Papiertuch
und neuerdings auch mit Metallwolle abgestriffen, das ist denen sowas
von egal. Was ein Socken da besser machen soll als die bisherigen
problemlosen Lösungen, das kann ich nicht erkennen. Ja, tagelang
vergessen vor sich hin brutzeln, das mögen die Spitzen nicht; danach
müssen sie gründlich gereinigt werden, bekommen eine Kur mit Tippy und
ein wenig frisches Zinn und dann ist's wieder gut.
Als transportable Notlösung habe ich auch noch eine billige ZD-Station
von Pollin im Keller, die hat zwar deutlich weniger Lötstellen auf dem
Buckel als der oben erwähnte Veteran - aber soooo wenige sind's nun auch
wieder nicht. Auch damit lässt sich's löten. Ist wegen der geringen
Heizleistung nicht so komfortabel, aber da können die Spizen ja auch nix
dafür.
Hi
>und daher NUR mehr jene , die STAHLWOLLE als Putzmittel vertragen.
Na und. Weller bietet neben Messingwolle zur Trockenreinigung von
lötspitzen auch 2 Sorten Stahlwolle, Edelstahl-Drahtbürste und
gummigebundenen Lötspitzen Schleifstein an.
MfG Spess
Hi
>Was ein Socken da besser machen soll als die bisherigen>problemlosen Lösungen, das kann ich nicht erkennen.
Du kennst ja die "Qualität" seiner Socken nicht. Vielleicht dienen die
als Salmiakstein Ersatz.
MfG Spess
spess53 schrieb:> Messingwolle, 2 Sorten Stahlwolle, Edelstahl-Drahtbürste und> gummigebundenen LötspitzenSchleifstein
Und was soll da mein Socken (früher Trainingshose) ausrichten?
Du spess53 hast sie nun alle vorgeführt !
Ich habe nun etwa 3mm von der Spitze abgeflext, planiert, Kanten
gebrochen, verzinnt, am Schwamm abgestreift und gelötet. Die Spitze
hatte innen d~1,2mm messingfarbiges Material, drumherum d~2,5mm
silberfarbiges Material. Löttechnisch? dasselbe in BLAU, wie immer.
Danach den Klingspor - Schleift wie Sau -Schleifmop K240 (real~K360-400)
ausgepackt und etwa 0,5mm (d=1mm) rundherum von der Spitze abgenommen.
Verzinnt, am Schwamm abgestreift und gelötet. Löttechnisch? dasselbe in
GELB, wie immer.
'Vorher' ist die Originalspitze, so wie sie immer war .
'End' ist das Ende, quasi ein erigierter Penixillin oder Pantherpilz.
Man sieht hier schön den beschriebenen "Effekt" , das Flußmittel kriecht
hoch und zieht das Lot hinterher. Der (große) Punkt läßt sich normal
löten, aber zuerst zieht es das Lot hoch. An der Spitze selbst ist kaum
Lot, es haftet einfach nicht an der Spitze. Nur 1(!) großer Punkt wurde
-Senkrecht- gelötet, die Spitze einmal auf den Tisch geknallt, um das
Lot nach unten zu kriegen, und senkrecht aufgehängt. Hat alles einen
Scheiß genutzt !
Eines kann ich beweisen: DAS liegt direkt am Material selbst - und
nichts sonst. Nur -welches Material- das sein soll, das wurde leider
-bis jetzt- immer noch nicht geklärt. Es ist wie verhext!
Ende.
Andreas B. schrieb:> Löten üben.
Du bist doch mehr ein Wort-verdreher als ein Bitverdreher.
Der Thread lautet "Lötspitzen-Modifikation".
Nachdem das Ende der 'Hausmittel' (nachweislich) erreicht wurde, muß man
mit härteren Bandagen der Sache Herr zu werden versuchen. Ich schätze,
daß es sich um eine Nickelspitze mit ?-kern handelt, daher reagiert das
Nickel wie jede vernickelte Fläche, die LötSpitze wird also ganz normal
verlötet.
Aha.
Nickel?
Mich interessiert das, reintechnisch...
Löten? 'Üben' ,überlasse ich derweil Dir.
Ich übe Lötspitzen-Produzent. (5 Stk. fixpoint-Spitzen 4,95)
finanziell nicht die Bohne .
Hilflos schrieb:>> Löten üben.>> Du bist doch mehr ein Wort-verdreher als ein Bitverdreher.>> Der Thread lautet "Lötspitzen-Modifikation".> Nachdem das Ende der 'Hausmittel' (nachweislich) erreicht wurde,
Da Millionen von Menschen problemlos ohne irgendwelche Modifikatonen
mit solchen Spitzen Löten können, liegt es wohl doch eher daran, das
Du nicht Löten kannst. :-(
Hilflos schrieb:> Ich schätze,> daß es sich um eine Nickelspitze mit ?-kern handelt,
Da brauchst Du nichts zu schätzen. Es wurde in diesem Thread bereits
erwähnt. Eine moderne Lötspitze besteht aus Kupfer, ist mit einer
Eisenschicht überzogen und an der Spitze zur besseren Benetzung noch
vernickelt.
Das alles funktioniert soweit gut, bis irgendein Depp auf die Idee
kommt, das Ganze an- ab-zu- schleifen/schmirgeln/flexen.
Harald W. schrieb:> Da Millionen von Menschen problemlos ohne irgendwelche Modifikatonen> mit solchen Spitzen Löten können, liegt es wohl doch eher daran, das> Du nicht Löten kannst. :-(
Dem ist nichts hin zuzufügen.
Hilflos schrieb:> und daher NUR mehr jene , die STAHLWOLLE als Putzmittel vertragen.> Fortan.
Solang die aus Messing ist: Kein Problem!
Das steht so auf der Verpackung.
Nick M. schrieb:> Gleichzeitig würden wir dich> bitten bis dahin in den kühlen Keller zu gehen.
Aus dem ist er doch gerade erst, nur mit einer Socke am Leib, entkommen.
Er hat das Kellerschloss mit Lötfett aufgeätzt.
Matthias L. schrieb:> Nein, man MUSS alls Hobby-Löter kein Profi-Equipment anschaffen, auch> wenn das Löten damit sicherlich leichter von der Hand geht. Man muss> aber auch bei einfacherem Equipment die Spitzen weder umschmieden noch> zurechtfeilen oder -schmirgeln.
Da stimme ich Dir voll zu. Habe selbst lange Zeit mit ganz normalen
Lötkolben gelötet (noch solchen mit Kupferspitze - gab ja nix anderes).
Als ich dann mit SMD angefangen hab, habe ich mir eine einfache
Lötstation gekauft. Das war dann schon ein Riesenfortschritt. Habe lange
mit mir gerungen, bis ich die JBC gekauft habe. Aber das war eine gute
Investition und das Löten macht jetzt richtig Spaß.
Und ja man kann auch mit klassischem Equipment gut Löten wenn man es
kann und Hilflos vom Equipment fern hält.
Andreas B. schrieb:> irgendein Depp
Was genau das für ein Material ist, sei dahingestellt. Ich schätze eine
Eisenlegierung, stark magnetisch, sehr schwach rostend.
Kling-B zeigt die Rückseite des obigen 'End.jpg'. Man sieht bereits sehr
deutlich, daß auf "diesem Material" das Flußmittel (Kolophonium 2,5%) zu
den erwähnten Problemen führt. Selbst die 'gelbe' Spitze ist voll davon.
Es kriecht hoch und läßt das flußmittelfreie Lot zurück .
Ich habe die Spitze nun nochmal sauber gereinigt und gänzlich Neu
verzinnt, langatmig mit der klassichen Wickeltechnik. Man sieht auch
hierwieder, daß dieses Material mit dem Flußmittel ein Problem hat. Ganz
vorne auf der flachen Spitze hängt ein kleiner Tropfen, dann kommt
nichts und danach FAST nichts. Aber der hintere Teil ist dennoch sauber
verzinnt.
Darum habe ich nun mit dem schärfsten aller Flußmittel (endlich)
nachgeholfen. Ein paar Tests, Mit einem Tuch abgewischt, neu benetzt,
mit dem Schwamm alles präzise entfernt und Station ausgeschaltet.
Die Spitze kalt hochgefahren und sofort zwei Kabel in eine alte Platine
eingelötet. Klassisch Lot zugeführt, keine Probleme, Station Aus,
Ergebnis.
EINES kann ich nun mit Sicherheit sagen: Welche Legierung das auch immer
sein mag, und sei es auch nur reines Eisen (oder Nagel, wie Old-Papa
schrieb), das Zeug läßt sich recht einfach mit Lötfett 'reaktivieren'.
Anschleifen? wird sich dabei nicht vermeiden lassen.
Frisches, blankes Metall.
Das interesante dabei ist, daß ich mich dabei an die alte Hakko-Methode
erinnerte, wo ich während des Abrauchens des Lötfetts die Lot-Reste über
die Spitze verteilte. Auch das war eine Eisenspitze. Ich vermute, daß
auf diesen Zonghdi und fixpoint-Spitzen überhaupt nie eine
Nickel-Beschichtung war. Möglicherweise wurden diese überhaupt nur
vorverzinnt.
Wie auch immer, ich habs geschafft.
Es handelt sich beim Lot um so ein typisches 'r' -Glump von Felder
(ISO-Core-RA), das ist selbst bei höchster Temperatur soo patzig, daß
beim Wegziehen der Spitze immer ein ausgeprägter 'Lot-Spitz' entsteht.
Hilflos schrieb:> Es handelt sich beim Lot um so ein typisches 'r' -Glump von Felder> (ISO-Core-RA), das ist selbst bei höchster Temperatur soo patzig, daß> beim Wegziehen der Spitze immer ein ausgeprägter 'Lot-Spitz' entsteht.> Felder
macht hochwertiges Lot.
> 'Lot-Spitz'
Löten lernen hilft hier ungemein!
Hilflos schrieb:> das Zeug läßt sich recht einfach mit Lötfett 'reaktivieren'.> Anschleifen? wird sich dabei nicht vermeiden lassen.
Da ist Hopfen und Malz verloren! Lernresistenz³
Hilflos schrieb:> das ist selbst bei höchster Temperatur soo patzig,
Gerade bei "höchsten Temperaturen" kann es "patzig" werden.
Ich wiederhole mich: Lernresistenz³
npn schrieb:> Ich wiederhole mich: Lernresistenz³
Nein, Troll – und nicht mal ’n Guter, wenn man das Verhältnis von
reingestecktem Aufwand und Reaktion anschaut.
Schau dir den Thread mal aus etwas Abstand an, wie er verzweifelt immer
neuen Stuss aus dem Hut holt, damit die Leute ja nicht abspringen, und
er auf einmal ohne Aufmerksamkeit dasteht.
Andreas S. schrieb:> aber ich habe schon mehrere Male über den Kauf einer JBC> sinniert.>> Die WSD81 schaltet nach ca. 30 Minuten auf 100 °C herunter und nach ca.> einer Stunde komplett aus. Die SMD8000 heizt dauerhaft.
Du kannst doch basteln! Also tu dir was Gutes und bau dir eine Quasi-JBC
selber. Das ist nicht wirklich schwer, ich hab's ja selber auch
hinbekommen und löte nun schon seit mehreren Jahren damit - und auch mit
derselben Kartusche, die ich damals für unter 20€ per ebay gekauft
hatte. Wimre waren das entweder 14€ oder 18€ für die Kartusche.
Ich habe in der Firmware auch eine Abregelzeit+Temperatur und eine
Komplett-Aus-Zeit vorgesehen, aber inzwischen ist mir klar, daß man
soviel Aufwand eigentlich garnicht braucht: Ich hab die Station nach
einigem Ausprobieren so eingestellt, daß sie nach 2 Sekunden auf 100°
abgegelt und nach 60 Sekunden abschaltet. Das Wieder-Aufheizen geht so
schnell, daß man irgendwelche Zwischenstufen gar nicht wirklich braucht.
W.S.
Achim B. schrieb:> Das Museum sollte man sowieso besucht haben! Und nicht, weil man> zufällig grad in Berlin ist, sondern man kann extra deswegen hinfahren.
Ich bin damals, als die Ausstellung mit der Z1 eröffnet worden war extra
mit meinem Sohn für ein Wochenende hingefahren (600km).
Beschäftigen kann man sich in Berlin sowiso über Wochen.
Was ich noch besonders empfehlen kann:
Führungen der Berliner Unterwelten e.V. (vorher Termine checken und
Karten kaufen/vorbestellen)
Deutsches Historisches Museum
Alle Museen auf der Museumsinsel
Führung in der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen. Am besten mit
jemandem der da drin war.
Im Zentrum möglichst nicht die U oder S Bahn benutzen sondern Busse
(z.B. Linie 100) oder laufen, da sieht man viel mehr von der Stadt.
Achim B. schrieb:> Unserem Kumpel "Hilflos" empfehle ich folgende Kurse:
Hab eh zwei Ferrofish B4000+ und dazu einen Stapel Keyboards. Und zwei
Yamaha A5000. Wenn ich nur Zeit hätt...
> macht hochwertiges Lot.
Kaufst dir halt mal dieses 'r' -Glump. Ich bestell dort nix mehr. 3
Riesenbestellungen, einen Sack voll Müll. Vielleicht hat er einen
Produktionsfehler oder ein Speziallot aufgekauft. Um 10 Cent pro
250g-Rolle. Und um 9,- verkauft. Ich erwarte mir von einem FACH-händler
etwas mehr Qualität. amaZoo hat auch viel China-Glump, aber dort kostet
es nur die Hälfte
Jack V. schrieb:> Verhältnis von> reingestecktem Aufwand und Reaktion anschaut.
verstehst nicht die Intention ?
Mich hats -technisch- interessiert, und ich hab eine Lösung gefunden.
Schaft verchromen (oder vernickeln) scheidet aus KOSTENgründen aus,
obwohl vmtl. das das Geheimnis einer guten Spitze ist. Neben dem
Kupferumhüllungs-Material.
Lies das nochmal:
spess53 schrieb:> Weller bietet nebenZeno schrieb:> Und braucht man da Socken?
Du wie andere verstehen 'das Prinzip' immer noch nicht. Die Spitze wird
--immer-- mit einem --sauberen-- Tuch gereinigt. Da sind weder alte
Anhaftungen drauf, noch bleiben Anhaftungen auf der Spitze zurück. Und
gleichzeitig wird die Spitze rundherum vollständig benetzt.
Warum sollte man/ich da ne Rolle neues Baumwolltuch kaufen? Oder einen
Sack 'professioneller' Lumpen. Oben schrieb jemand: Papiertücher tuns
auch !
-- MEIN FEHLER -- war:
Viel Früher hatte ich den Hakko immer im E-Koffer. Später auch die
Stationen. Dann hab ich, wie gesagt, schnell einen Not-Tisch
aufgestellt, der steht leider immer noch, und darauf steht seither eine
Station.
Man lötet was, schaltet aus, man muß ja gleich testen, der dreckige
Kolben steckt im Halter, daher kriegt man leider die Spitze nur selten
'zu Gesicht' , statt -wie früher- : diesen Dreck pack ich nicht in den
Koffer!
Ich habe darüber mit der Zeit auf meine Methode vergessen.
Und im Zuge der 'Lötspitzen-Modifikations-Möglichkeiten' diese
"wiederentdeckt" !
Hilflos schrieb:> Achim B. schrieb:>> Unserem Kumpel "Hilflos" empfehle ich folgende Kurse:>> Hab eh zwei Ferrofish B4000+ und dazu einen Stapel Keyboards.
Du Sausack sollst da nicht Keyboard spielen sondern Löten lernen!!!
Andreas B. schrieb:> Ist das wirklich mit dem deutschen Museum in München vergleichbar? Da> würde ich empfehlen, extra hinzufahren.
Ich war in beiden Museumßen; welches empfehlenswerter ist, mag ich
garnicht beurteilen. Von Berlin war ich begeistert, weil ich das völlig
unvoreingenommen besucht habe, und dann angenehm überrascht wurde. Für
München war wg. Berichterei im TV meine Erwartungshaltung ziemlich hoch;
meine Erwartungen wurden zwar nicht wirklich enttäuscht, aber auch nicht
grade entsprochen. Vielleicht auch, weil in München drei Abteilungen
geschlossen waren. (Weiß nicht mehr welche.) Was in M aber sehr
sehenswert war, war die Abteilung mit der Raumfahrt-Technik. Kann man
gut Platinen kucken. Das hats dann einigermaßen rausgerissen.
Udo S. schrieb:> Zeno schrieb:>> Und braucht man da Socken?>> Nur um das Lötfett abzuwischen :-)
Wenn die Socken lange genug in Gebrauch waren, riechen sie schon
deutlich nach Ammoniak und können als Ersatz für Salmiaksteine dienen.
Technologie nach Hilflos.
Georg
Achim B. schrieb:> Du Sausack
letztendlich kennen wir uns von diesem 'Sautrog'.
Löten lernen muß ICH nicht, bestenfalls noch Lötspitzen beschichten.
Für mich hat sich der Thread gelohnt !
Lange her, daß man solche 2Punkte löten konnte.
Hilflos schrieb:> Löten lernen muß ICH nicht, bestenfalls noch Lötspitzen beschichten.
Du hast ausführlich und wiederholt bewiesen, dass du das Löten sehr wohl
lernen musst.
Und Lötspitzen beschichtet man nicht selber, das macht der Hersteller.
Warum du das selbst machst, bleibt wohl dein Geheimnis.
Hallo,
Hilflos schrieb:> Löten lernen muß ICH nicht...
DAS sehe ich nach deinen Beiträgen zu dieser Diskussion ein wenig
anders.
> ...bestenfalls noch Lötspitzen beschichten.
Niemand, der im Elektronikbereich lötet und einigermaßen klar denken
kann, beschäftigt sich ernsthaft mit der Technik Lötspitzen zu
beschichten.
> Für mich hat sich der Thread gelohnt !
Ich fürchte nur das du aus den Beiträgen der "Antworter" die falschen
Schlüsse ziehst.
> Lange her, daß man solche 2Punkte löten konnte.
Das du seit langem "solche 2Punkte" nicht gelötet bekamst, zeigt
deutlich das es mit deinen Lötfähigkeiten nicht weit her ist.
rhf
Hilflos schrieb:> Lange her, daß man solche 2Punkte löten konnte.
Das "man" soll wohl "Du" heißen. Dann denk mal drüber nach was Du da
evtl. richtig gemacht haben könntest. Aber wenn Du Dich genötigt siehst,
davon ein Bild hier reinzustellen, dann scheint das ja nicht allzu oft
vorgekommen zu sein.
Ah ja, laaange ist es her......
Roland F. schrieb:> Niemand, der im Elektronikbereich lötet und einigermaßen klar denken> kann, beschäftigt sich ernsthaft mit der Technik Lötspitzen zu> beschichten.
Was bleibt ihm übrig, wenn er vorher alles abgefeilt hat. ;-)
npn schrieb:> Lötspitzen beschichtet man nicht selber, das macht der Hersteller.
Schön wär´s. Wenn das einige Hersteller tatsächlich mal tun würden:
Wenn ich mal Zeit habe, probier ich die Methode (siehe oben irgendwo)
vom Old-Papa, mit einem --NAGEL- löten. Wäre neugierig, ob sich ein
solcher verzinnen läßt.
> ausführlich und wiederholt bewiesen
wo? weder kennst du mich, noch hast mir je zugesehen
Roland F. schrieb:> Beiträgen der "Antworter"
Ich ziehe aus den Beschimpfungen der "Antworter" nur 1 Schluss :
Mach´s Dir pausenlos selber, da brauchst du NIERMAND dazu !
> zeigt> deutlich das es mit deinen Lötfähigkeiten nicht weit her ist.
vielleicht tust noch ein bissel Foto schauen,
bevor - DU -
die falschen Schlüsse ziehst.
Andreas B. schrieb:> Das "man" soll wohl "Du" heißen.
Glaubst- ich der Einzige mit diesen Zhongdi- Spitzen?
Oder solchen über die Jahre funktionslos gewordenen Spitzen.
Ich habe eine Frage gestellt, niemand war in der Lage, sie zu
beantworten.
Einige gute Ideen waren dabei.
Wo fachlich diskutiert wird, geht immer was weiter..
Wohl ein Narr, der glaubt, daß ich diesen Thread für JBC-Eigner
aufrechterhalte
Vielleicht ist es auch der bloße NEID , daß Andere etwas fertigbringen,
wo das eigene Hirn nicht einmal ansatzweise ausreichen würde, um eine
solche Sache in Angriff zu nehmen.
Es gibt hier einige, die mir nicht nur meine Zonghdi-Stationen neidig
sind, sondern -jetzt- auch noch meine restaurierten Spitzen!
Lustig.
Isn´t it ?
Vielleicht können viele noch nicht lesen.
Oder wollen nicht lesen. Blind- -aber Foto schauen...
Hilflos schrieb:>> macht hochwertiges Lot.> Kaufst dir halt mal dieses 'r' -Glump. Ich bestell dort nix mehr. 3> Riesenbestellungen, einen Sack voll Müll. Vielleicht hat er einen> Produktionsfehler oder ein Speziallot aufgekauft. Um 10 Cent pro> 250g-Rolle. Und um 9,- verkauft.
Es gibt überhaupt keinen Grund, Deine Fehler nachmachen zu müssen. Du
projizierst Dein eigenes Versagen schon wieder auf andere Personen.
> Ich erwarte mir von einem FACH-händler> etwas mehr Qualität. amaZoo hat auch viel China-Glump, aber dort kostet> es nur die Hälfte
Was auch immer "'r' -Glump" sein soll... Wenn ich neues Lötzinn
benötige, dann überlege ich mir genau, für welchen Einsatzzweck. Und
dann sichte ich die angebotenen Produkte und Originaldatenblätter der
Hersteller.
Und wenn ich mir - bei welchem Produkt auch immer - einen Fehlgriff
geleistet habe, dann kaufe ich es nicht noch weitere drei Male, um mich
von der schrottigen Qualität zu überzeugen, sondern verbuche das als
Erfahrung und kaufe etwas anderes. Ich muss aber auch durchaus
einräumen, dass manche Produkte auch nur auf den allerersten Blick
minderwertig erscheinen, aber doch recht hochwertig sein können. Gerade
bei Loten muss man schon darauf achten, sie unter den richtigen
Bedingungen einzusetzen.
Meine aktuell für normale Handlötungen verwendeten Lote sind:
bleihaltig: ED26, Jürgen Armack GmbH
bleifrei: Flowtin TSC KS100, Stannol GmbH
> Oben schrieb jemand: Papiertücher tuns auch !
Ein Stück geschlitzte Pappe oder Wellpappe eignet sich übrigens auch
ganz hervorragend, um damit die Lötspitze zu reinigen. Das war
früher(tm) meine Lieblingsmethode.