Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Kein Abitur, keine Vorkenntnisse – Die Autobranche lässt die letzten Hürden fallen


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von E-Mail (wird nicht angezeigt) (Gast)


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von was (Gast)


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Ausbilden ist halt billiger als Studierte bezahlen, das ist jetzt aber 
wenig überraschend.

von Studierter (Gast)


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Jo, dann sag mir doch mal, welche Skills man am Gymnasium, FH oder Uni 
mitbekommt, auf denen man dann als Programmierer aufbaut.

Der Informatikunterricht? Die paar Minuten Software Engineering an der 
FH?
Ich habe 30.0% in meiner Freizeit während der Schule gelernt. 69.9% 
später im Beruf. 0.1% in der Vorlesung.

von Studierter (Gast)


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nein. Die 69.9% sind eigentlich 9.9% während der Arbeit und 60% in der 
Freizeit, während ich schon im Berufslebens stand (sind jetzt 20 Jahre)

von Hilfe (Gast)


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Willkommen im Wettlauf nach ganz unten. Das ist die völlige Entwertung 
akademischer Bildung und die Prekarisierung der Mittelschicht.
Man darf nicht vergessen, dass aus dem VW-Konzern auch die Harz-Reformen 
entstammen, mit all ihren Folgen für einst gute Industriearbeitsplätze. 
Das gleiche Spiel wiederholen sie nun eine Ebene weiter oben. Na dann 
viel Spaß.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ist das noch "Bildungsp_____k, oder kann das weg?"

Der heutige Informatiker ist der Bediener von morgen.

> Die unterste Schicht umfasst 8 Milliarden Einwohner, die in
> abertausenden identischen sogenannten Bedienerstädten leben

https://de.wikipedia.org/wiki/Oxygenien

??

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Beitrag #6365746 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Meckerziege (Gast)


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Studierter schrieb:
> 0.1% in der Vorlesung.

Dann hast du das falsche studiert.

von MaWin (Gast)


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E-Mail (wird nicht angezeigt) schrieb:
> tudiert ihr noch, oder frickelt ihr schon

Schlimmer als derzeit kann es kaum werden.

Zumindest der aktuelle VW fährt ja nicht, sondern bleibt wegen 
Softwareproblemen eher vor Anker.
Keiner der F&E Mitarbeiter weiss,  welche Datenpakete mit wlcher 
Bedeutung über die Busse flitzen. Dokumentation und Struktur 
Fehlanzeige. Es gibt keine Diagnosegeräte oder anständige 
Ferhlermeldungen mit denen sich die Ursachen der Probleme finden lassen, 
sondern es wird einfach noch ein Layer über den Scheiss von gestern 
drübergetackert. Da half natürlich auch nicht, dass man Teile mit 
Software von Bosch und Conti zugeliefert bekam, die lieber geheim halten 
wollten, was sie verbrochen haben.

Seit dem Diesel-Skandal geht sowieso alles drunter und drüber, die 
Kompetenten von früher sind verhaftet, entlassen oder geflohen, heute 
sitzen an allen Stellen nur Leute mit 1 Kompetenz: Verantwortung 
gerichtsfest abschieben. Es ist kein Wunder, wenn aktuelle VW Probleme 
haben, es ist eher ein Wunder, wenn sie überhaupt noch fahren.

von rcc (Gast)


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die Frage ist will man Entwickler oder Code-Monkeys...

Beitrag #6365756 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6365757 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6365763 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Firmentester (Gast)


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Auf dieses lächerliche PR-Programm habe ich mich letzten Herbst mal 
beworben um zu sehen was dabei rauskommt. Haber mich als abgebrochener 
Informatikstudent beworben, der alle Schein im Sack hat und nur die 
Thesis fehlt. Damit müsste man ja der ideale Kandidat sein, laut deren 
Werbefilmchen und anderem PR-Material hat es da weit weniger 
Qualifizierte dabei. Reaktion: Absage. Schaut man sich mal an was die 
ersten "Absolventen" oder wie auch immer man das nenne mag später 
bekommen weiss man woher der Wind weht: Deutlich unter Konzerngehalt und 
auch deutlich unter den eh schon gering zahlenden Konzerntöchtern und 
Ausgründungen.
Kann ja seinn dass die sukzessive weiter ausgebildet werden und dann 
auch mehr Geld bekommen aber dann hätte man auch gleich FI oder 
Bachelors oder mehr duale Studenten ausbilden können, im Konzern 
herrscht nie ein Mangel an Bewerbern, es geht nur darum den Preis zu 
drücken.

Andere Konzerne "bieten" ähnliche PR-Aktionen an, Lidl baut angeblich 
nen Ableger der Ecole 42 auf, was praktisch nochmal diese Aktion von VW 
unterbietet: Dort bilden sich die Leute selber aus. Entsprechende 
Ableger gibts schon im USA und anderen Ländern.


Bei einer Ausgründung die ITler für Versicherungen beschäftigt gibts 
sowas ähnliches. Dort habe ich mich schon mehrmals beworben. 
Vorabaufgabe um überhaupt an die Stellenbeschreibung zu kommen: 
bestanden. Beworben, Einladung zu Assessmentcenter in München, 
bestanden, Zusage, im Kleingedruckten steht, dass das nur vorläufig 
gilt, 2 Wochen vor offiziellem Beginn, die "offizielle" Absage.

Im Banken und Beraterfeld gibts auch Firmen die so angeblich Persoanl 
rekrutieren. Bekannte Bude sitzt im Rhurgebiet. Mein Eindruck ist dort 
kommt man nur rein wenn man jemanden dort schon kennt der einen 
empfiehlt, genommen werden dann Leute mit mehrjähriger Erfahrung am 
liebsten ejhemalige Freelancer. Die will man dann zwei Jahre über eine 
pro Forma- Ausbildung billigst beschäftigen, auf so einen Schwachsinn 
lässt sich nat. keiner ein, dann wird rumgejammert dass man niemanden 
findet.

Es ist überall das selbe: Es geht nur um die Kohle, Preis drücken, 
Überangebot schaffen, Unmengen passgenaue Idioten produzieren die man 
bei Bedarf schnell ein- und ersetzen kann. Der IT-Sektor soll 
marginalisiert werden, der Bedarf ist vorhanden aber nicht zu den 
aktuellen Preisen, das steckt hinter diesen Programmen.

von Hilfe (Gast)


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Firmentester schrieb:
> Es ist überall das selbe: Es geht nur um die Kohle, Preis drücken,
> Überangebot schaffen, Unmengen passgenaue Idioten produzieren die man
> bei Bedarf schnell ein- und ersetzen kann. Der IT-Sektor soll
> marginalisiert werden, der Bedarf ist vorhanden aber nicht zu den
> aktuellen Preisen, das steckt hinter diesen Programmen.

Exakt, volle Zustimmung. Außerdem geht es darum, das staatliche 
Bildungsmonopol zu umgehen und außerstaatliche Parallelstrukturen zu 
schaffen. Starke Bürger sind keine guten Arbeitnehmer. Für große Firmen 
ist jegliche Kontrolle durch behördliche Stellen ein Graus und es wird 
jeglicher Versuch unternommen, die staatliche Autorität zu untergraben - 
bis es wieder den nächsten Skandal gibt.
Bei derartigen Initiativen sollten die Kultusministerien hellhörig 
werden und den Konzernen deutliche Grenzen aufzeigen - und zwar 
rechtzeitig. Wehret den Anfängen, wir wollen kein Land vom in die 
Abhängigkeit getriebenen digitalen Tageslöhnern werden.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Hilfe schrieb:
> wir wollen kein Land vom in die
> Abhängigkeit getriebenen digitalen Tageslöhnern werden.

?

??

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Man sollte nicht vergessen was für Typen man jetzt ausbilden will. Leute 
die es weder zum Abitur noch zu einem Studienabschluss gebracht haben. 
Das in Zeiten wo einem Abi und ein Bachelor fast nachgeworfen werden. 
"Quitter, not finisher", wie die Amerikaner sagen. Die sollen jetzt 
plötzlich ihre Liebe zum Lernen entdecken? Da werden sie viel Spaß bei 
der Ausbildung haben.

Das ist schon verzweifelte Lohndrückerei.

Beitrag #6365905 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6365918 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Karl Egon (Gast)


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Hilfe schrieb:
> Außerdem geht es darum, das staatliche
> Bildungsmonopol zu umgehen und außerstaatliche Parallelstrukturen zu
> schaffen.

Das war auch mein erster Gedanke, als ich das gelesen habe. Die 
Arbeitnehmer mit so wenig Grundkenntnissen wie möglich anlernen und 
ihnen dann nur "ganz fachspezifisches Wissen" vermitteln. Das macht sie 
schön abhängig. Je schmaler die Ausbildung ist, desto weniger 
Alternativen stehen offen. Und der Staat soll sich gefälligst nicht 
einmischen - der Markt wird es schon regeln!!1111einseinself

GoodLuckHaveFun schrieb im Beitrag #6365918:
> Weiß ja nicht auf welcher
> Wald FH du studiert hast?

Lass mich raten, er hat einfach vor etwa 20 Jahren Abitur gemacht und 
Studiert? Wenn man sich dann heute das Abitur und eine mittelmäßige FH 
anguckt, könnte man schon das Gefühl bekommen. (Aber auch an der 
mittelmäßigsten FH gibts Nerds - daher sollte man pauschal erst mal 
nichts darauf geben, da vergibt man sich Chancen ...)

von Wühlhase (Gast)


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Was ich mich bei dieser VW-"Ausbildung" frage: Kann man damit noch 
irgendwas anderes machen, als für VW zu arbeiten? Würde diese Ausbildung 
auch anderswo akzeptiert werden, oder hat man damit genau einen 
Arbeitgeber zur Auswahl?

von tim (Gast)


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Wie ist das denn in den skandinavischen Ländern geregelt?

von MaWin (Gast)


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Firmentester schrieb:
> baut angeblich nen Ableger der Ecole 42 auf, was praktisch nochmal diese
> Aktion von VW unterbietet: Dort bilden sich die Leute selber aus.

Das ist bei VW dasselbe, daher heisst es auch gleich. Da gibt es keine 
Professoren, viel zu teuer.

tim schrieb:
> Wie ist das denn in den skandinavischen Ländern geregelt?

Welche IT Technik soll es dort geben ? Welche Autobauer ? Die brauchen 
ein paar Fischfarmbetreiber und Erdölbohrer.

Aber die aktuelle unterirdische Softwarequalität,  in Sprints von Indern 
erstellt, wird nicht dadurch besser, in dem noch mehr Trottel 
zusammengetrommelt werden. Man braucht mehr Helden, die man von Scrum 
Verwaltungsoverhead freihält.

von Gargamel (Gast)


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E-Mail (wird nicht angezeigt) schrieb:
> Studiert ihr noch, oder frickelt ihr schon?

Die Entwickler bei Tesla brauchen doch auch keinen Abschluss. Vielleicht 
zählt so jetzt in Deutschland auch mal die Leistung und nicht nur der 
Abschluss. Das war es für die Papiertiger.

von Rick M. (rick-nrw)


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was schrieb:
> Ausbilden ist halt billiger als Studierte bezahlen, das ist jetzt aber
> wenig überraschend.

Erst ist erstmal klasse, wenn man SELBST ausbildet.

"Überall jedoch mangelt es an IT-Kräften, in der Privatwirtschaft wie 
auch in den öffentlichen Verwaltungen. "

Ernsthaft?
Über Leihbuden oder dirrkt bei den Großen?


"Im Juli kündigte Volkswagen zudem an, die neue, gemeinnützige 
Programmierschule „42Wolfsburg“ mit einem Millionenbetrag zu 
unterstützen."

Gemeinützig - bei dem Wort und "Mangel in der Privatwirtschaft" möchte 
ich i Strahl Kotzen!

Welche IT-ler brauchen wir derzeit dringend in Deutschland?
Die von einer gemeinen nützlichen Schule oder ....

Die komplette (95%++) Automobilindustrie hat das die letzen Jahre / 
Jahrzehnte verpennt.

Es wurde ausgelagert, 50%+ an externen Leihbudenmitarbeitern (selbst 
erlebt), billig, willig, ... und jetzt kommt der Kater.

2020 - was macht ein gutes Elektroauto aus?
Design - Geschamckssache
Batterie - wichtig, technisch unterscheiden die sich nicht wirklich
Leistungselektronik - Hardware - kein großer Unterschied

Software - Leistunsgmanagement - wer wann wie viel wird rekuperiert - 
Sensoren - Autonomes Fahren - Fahrzeug-Personenerkennung

In dem Bereich investiert man jetzt in gemein nützliche Schulen
Gute Nacht!

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Ja und? Was braucht man schon um strukturiert zu programmieren? Ganz 
sicher kein Biologie, Chemie, Gesellschaftskund, zweit/dritte/vierte 
Fremdsprache und anderen Stoff der 80% des Gymnasiums ausmacht.

Seit es Arduino und Python gibt sollte doch auch dem letzen klar sein, 
das Realschulabschluss reicht um Programmieren und Software-engineering 
einzupauken. Natürlich wird es immer anspruchsvolle Aufgaben geben, für 
die man schon ein Hochschulausbildung braucht, wie beispielsweise, 
IT-Abteilungen aufzustellen und zu leiten. Aber die meiste Programmierer 
wie SPS und Tesprogramme istsimples Skript-Pillepalle. Zu 
C64/MC68000-Zeiten schrieben Computerkids ohne Studium die tollsten 
Games/Demos. In Assembler! Ohne Forums-Feedback und ohne 
Internetrecherche.

Youtube-Video "Crionics on the Amiga in TV 1990 with Subtitles and synced"

von อวัยวะเพศชายใหญ่ (Gast)


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Informatik und Softwareentwicklung kann halt jeder Depp schaffen. Da 
braucht man wirklich kein Studium für.

Beitrag #6365981 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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In einem Land, indem ein Postbote Chefarzt wird und das ohne Studium, 
wundert micht nichts mehr.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Stefan H. schrieb:
> In einem Land, indem ein Postbote Chefarzt wird und das ohne Studium,
> wundert micht nichts mehr.

Naja Betrüger gibt es überall, nicht nur in Sachsen. Ausserdem hat sich 
Gert Postl lediglich zum Oberarzt geschwindelt, nicht zum Chefarzt.

https://www.n-tv.de/panorama/Wie-sich-ein-Postbote-zum-Arzt-schwindelte-article19927145.html

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8742708.html

von Ach was (Gast)


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Man liest doch hier täglich (unter Verweis auf das foreneigene 
GCC-Tutorial), daß man nur ein paar Minuten darin lesen muß, um das 
Programmieren zu erlernen.
Insbesondere von den Spezialisten , die sich jahrelang in 
Informatikstudiengängen den Arsch breitgedrückt haben.

Insofern bin ich guten Mutes, daß es mit der o.g. Ausbildung in die 
richtige Richtung geht.

Beitrag #6366041 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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อวัยวะเพศชายใหญ่ schrieb:
> Informatik und Softwareentwicklung kann halt jeder Depp schaffen.
> Da braucht man wirklich kein Studium für.

Da steckt tatsächlich ein Körnchen Wahrheit drin. Daher ist ein 
Studienabschluss im Fachbereich Informatik heutzutage auch nicht mehr 
unbedingt notwendig für einen Job in der Softwareentwicklung.

von vn nn (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Was ich mich bei dieser VW-"Ausbildung" frage: Kann man damit noch
> irgendwas anderes machen, als für VW zu arbeiten? Würde diese Ausbildung
> auch anderswo akzeptiert werden, oder hat man damit genau einen
> Arbeitgeber zur Auswahl?

Bingo.

Aber was solls, seid froh, dass man jetzt wieder deutsche statt 
indischer Arbeitskräfte als Codemonkeys einspannen will. Wahrscheinlich 
sind die Inder zu teuer geworden.

von vn nn (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Da steckt tatsächlich ein Körnchen Wahrheit drin. Daher ist ein
> Studienabschluss im Fachbereich Informatik heutzutage auch nicht mehr
> unbedingt notwendig für einen Job in der Softwareentwicklung.

Informatik hat mit Softwareentwicklung grundsätzlich nur am Rande zu 
tun.

Beitrag #6366059 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Joby (Gast)


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vn nn schrieb:

> Aber was solls, seid froh, dass man jetzt wieder deutsche statt
> indischer Arbeitskräfte ...

Da wird die hässliche Fratze des Deutschen sichtbar: National und 
natürlich sozial.

von AVR (Gast)


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BWL Bitch schrieb im Beitrag #6366059:
> Das ist völlig egal. Ich brauche billige Informatiker und Ingenieure um
> mich zu finanzieren.

Dann bring deinen kleinen Popo zum Strich.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Joby schrieb:
> vn nn schrieb:
>
> Aber was solls, seid froh, dass man jetzt wieder deutsche statt
> indischer Arbeitskräfte ...
>
> Da wird die hässliche Fratze des Deutschen sichtbar: National und
> natürlich sozial.

Gegen sozial ist nichts einzuwenden.

von MaWin (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Daher ist ein Studienabschluss im Fachbereich Informatik heutzutage auch
> nicht mehr unbedingt notwendig für einen Job in der Softwareentwicklung.

Irgendwie wars eher andersrum: früher war es nicht nötig. Vor 1975 gab 
es sowieso keine, danach viele Quereinsteiger.

Heute, wo jeder 2. Junge nach einer erfolgreichen Minecraft Karriere 
doch Informatik lernen will damit er möglichst Spieleprogrammierer 
werden kann, hat man Informatiker im Überfluss.

Leider taugen die meisten nichts, sind ewig spielende Kleinkinder 
geblieben, glauben die Bedienung (z.B. eines KFZ Navi) müsse wie ein 
Adventure Game funktionieren, nichts offensichtlich, immer 
Überraschungen, undokumentiert aber optisch opulent damit nur neueste 
Hardware es stemmen kann. Den Versuch, Software von frisch Angelernten 
schreiben zu lassen, hat man mit Indien schon durch. Kam doch nur 
Schrott bei raus.

Wer heute ernsthafte Software haben will, beauftragt einen studierten 
Informatiker der erfolgreich open source Software produziert, bezahlt 
ihn gut und hält ihm den agilen Unsinn vom Hals.

Dann kommt auch was bei raus.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Wühlhase schrieb:
> Was ich mich bei dieser VW-"Ausbildung" frage: Kann man damit noch
> irgendwas anderes machen, als für VW zu arbeiten? Würde diese Ausbildung
> auch anderswo akzeptiert werden, oder hat man damit genau einen
> Arbeitgeber zur Auswahl?

Einfach mal nachlesen, da steht:

"Wenn du die Qualifizierung erfolgreich durchläufst bist du 
Junior-Software-Entwickler. Und für Teilnehmer ohne Berufsabschluss 
schließt sich an die Qualifizierung eine zusätzliche 12-monatige 
Ausbildungsphase zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w/d) mit 
IHK-Abschluss an. So profitiert man also gleich zweimal von Fakultät 73"

Also einen Abschluß als Fachinformatiker mit dem man auch ausserhalb VW 
hausieren gehen kann.

Beitrag #6366079 wurde von einem Moderator gelöscht.
von AVR (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Gegen sozial ist nichts einzuwenden.

Sozial Sozial Sozial....wieder typisch Deutsch.

Kein Wunder, warum das Land untergeht.

von Weich W. (hand_werker)


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MaWin schrieb:
> Wer heute ernsthafte Software haben will, beauftragt einen studierten
> Informatiker der erfolgreich open source Software produziert

Das drückt doch nur die Preise. Solche Leute geben auch noch zu, dass 
sie umsonst arbeiten.

Beitrag #6366095 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Firmentester schrieb:
> Auf dieses lächerliche PR-Programm habe ich mich letzten Herbst mal
> beworben um zu sehen was dabei rauskommt. Haber mich als abgebrochener
> Informatikstudent beworben, der alle Schein im Sack hat und nur die
> Thesis fehlt.

Eher der schlechteste Kanditat, weil warum soll man Dich in 24 + 12 
Monaten ausbilden, wenn Dir selbst lediglich 3-6 Monate zu einem höher 
qualifizierten Abschluß fehlen?!? Bewerbungen nur so aus Spass bekommen 
ne Ablehnung, war schon immer so.

: Bearbeitet durch User
von Hilfe (Gast)


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อวัยวะเพศชายใหญ่ schrieb:
> Informatik und Softwareentwicklung kann halt jeder Depp schaffen.
> Da braucht man wirklich kein Studium für.

Hör du jetzt mal auf mich und meinen Berufsstand ständig zu beleidigen. 
Was bist du denn bitte von Beruf und was suchst du hier?

von Stefan S. (stefan_sch)


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Programmieren ist eine Kunst, die nur wenige Leute gut beherrschen.

Ich habe in meiner Karriere schon sehr viele "ITler" getroffen, die sich 
als Entwickler ausgaben und auch als Entwickler tätig waren, aber einen 
Code schrieben, der jenseits von gut und böse war.

Die Aussage, man müsse nicht studiert haben, um SW zu programmieren ist 
zwar richtig, es gibt auch einige wenige gute Autodidakten.

Aber ein Studium soll einem viel mehr vermitteln.

Dijkstra schrieb bereits treffend:

“Computer Science is no more about computers than astronomy is about 
telescopes”

Gute Programmierer und SW-Entwickler erkennt man oft daran, dass sie 
bereits in sehr jungen Jahren ein hohes Interesse an der Informatik und 
an Computern zeigten.

Das Studium stellt diese Kenntnisse auf ein solides Fundament.

Irgendeinen Unsinn "reinhacken" kann heute jeder, selbst ein BWLer.

von Weich W. (hand_werker)


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Stefan S. schrieb:
> Irgendeinen Unsinn "reinhacken" kann heute jeder, selbst ein BWLer.

Leider besteht ein Großteil der Jobs aus "irgendwelchem Unsinn". 
Irgendwelche Webseiten oder Apps die es schon tausendfach in dieser Form 
gibt, hingerotzt im JS-Framework der Woche in dem Hello World 500 MB RAM 
braucht. Für mich liegen die interessanten Themen bei kryptografischen 
Systemen/Protokolle, High Performance Netzwerkprotokollen, 
Datenbankoptimierung, Treiberentwicklung oder OS-Programmierung. Stellen 
sind in diesem Bereich aber rar.

Beitrag #6366190 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan S. (stefan_sch)


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Weich W. schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Irgendeinen Unsinn "reinhacken" kann heute jeder, selbst ein BWLer.
>
> Leider besteht ein Großteil der Jobs aus "irgendwelchem Unsinn".
> Irgendwelche Webseiten oder Apps die es schon tausendfach in dieser Form
> gibt, hingerotzt im JS-Framework der Woche in dem Hello World 500 MB RAM
> braucht. Für mich liegen die interessanten Themen bei kryptografischen
> Systemen/Protokolle, High Performance Netzwerkprotokollen,
> Datenbankoptimierung, Treiberentwicklung oder OS-Programmierung. Stellen
> sind in diesem Bereich aber rar.

Ja, das mag sein.

Ich bin zum Glück im Maschinenbau tätig und entwickle mit C++ in einem 
recht anspruchsvollen Bereich SW (Robotik, Netzwerk, High-Perfornance, 
Multithreading, Treiber, ...).

Ich habe aber schon Jobs gesehen, die so langweilig sind wie von dir 
beschrieben.

Ein Freund von mir arbeitet im SAP Umfeld und macht nichts anderes, als 
Daten in einer GUI aus der DB anzuzeigen.

Mir sind die Füsse eingeschlafen, als ich die SW und seine Arbeit sah.

Und er ist Dipl. Math.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6366236 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Stefan S. schrieb:
> Programmieren ist eine Kunst, die nur wenige Leute gut beherrschen.

Gilt für Haute Cuisine und Kochkunst ebenfalls; trotzdem schafft so 
jeder Dödel nach ein bißchen Einweisung was Alltagstaugliches zu kochen.

Youtube-Video "3 Schnelle Pfannengerichte in unter 15min"

von ;) (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> ilt für Haute Cuisine und Kochkunst ebenfalls; trotzdem schafft so
> jeder Dödel nach ein bißchen Einweisung was Alltagstaugliches zu kochen.

Solche Leute kenne ich auch.
Das ist auch kein Kochen, sondern zusammenmanschen und erhitzen.
Echtes Kochen setzt Kreativität und Können vorraus.
Die ich da kenne, bereiten immer das selbe nach Schema F zu und
wundern sich, dass ihnen zunehmend die Kunden abhanden kommen.
Man kann denen auch Vorschläge machen, aber man ignoriert das.
Selbst als da mal ein gelernter Koch beschäftigt war, hat sich
an den Speisen rein gar nichts geändert. Da die sich letztes
Jahr schwer verschuldet haben, hat es sie in die Krise kalt
erwischt. Mal sehen, wann bei denen Sense ist.

von AVR (Gast)


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Hilfe schrieb:
> Hör du jetzt mal auf mich und meinen Berufsstand ständig zu beleidigen.

Er hat doch leider recht. Schau doch mal die Leute an, die was mit 
Informatik machen. Vorallem diese ganzen Hipster. Die sehen doch alle so 
aus, als ob sie alle die gleichen Eltern haben.

Die BWLer genauso. Ich kann mich noch an meine Zeit an der FH erinnern. 
Manche kamen zu den Vorlesungen schick angezogen und völlig überstylt. 
Die hatten richtige Katalogfressen wie aus dem Otto Katalog.

MfG

Beitrag #6366305 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Max Mustermann (Gast)


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Studium/Qualifikation zählt nichts mehr, zahlt sich nicht aus. Das hat 
damit angefangen als das Studium mit dem Bachelor verwässert wurde um 
mehr Absolventen zu erhalten. Jetzt hat man eben noch mehr ähnliche 
Abschlüsse und entsprechend mehr Bewerber, die sich um die Stellen 
reißen und mit den Löhnen in Indien konkurrieren.

von Weich W. (hand_werker)


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Max Mustermann schrieb:
> Studium/Qualifikation zählt nichts mehr, zahlt sich nicht aus.

Ja, nur das gute alte Diplom ist noch was wert

von Max Mustermann (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Max Mustermann schrieb:
>> Studium/Qualifikation zählt nichts mehr, zahlt sich nicht aus.
>
> Ja, nur das gute alte Diplom ist noch was wert

Nein auch das wird nicht honoriert. Außer du hast es ins Management 
geschafft.

von PaulRettetDiesenThread (Gast)


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Max Mustermann schrieb:
> Studium/Qualifikation zählt nichts mehr, zahlt sich nicht aus. Das
> hat damit angefangen als das Studium mit dem Bachelor verwässert wurde
> um mehr Absolventen zu erhalten. Jetzt hat man eben noch mehr ähnliche
> Abschlüsse und entsprechend mehr Bewerber, die sich um die Stellen
> reißen und mit den Löhnen in Indien konkurrieren.

Korrekt, deswegen habe ich nach der Hauptscuule geschmissen. Die Theorie 
braucht keiner. Es zählt nur making. Mittlereile bin ich Inschenieur und 
entwerfe Schaldunge. Man muss die UNIs abschaffe. Des brauch ma nemme

von Manfred (Gast)


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Max Mustermann schrieb:
> Studium/Qualifikation zählt nichts mehr, zahlt sich nicht aus.

In Deutschland zählen Scheine mehr als Fachkönnen, davon abzuweichen, 
ist endlich mal ein sinnvoller Weg.

von Gargamel (Gast)


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Manfred schrieb:
> In Deutschland zählen Scheine mehr als Fachkönnen, davon abzuweichen,
> ist endlich mal ein sinnvoller Weg.

Richtig. Machen Tesla und Co ja auch nicht anders. Der Einstellungstest 
ist dort so schwierig, dass es egal ist, ob der Bewerber vorher studiert 
hat oder nicht. Wer da durchkommt, kann definitiv mehr als jeder 
deutsche Uni- Informatiker, der sich oftmals zu fein ist selbst zu 
coden.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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;) schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> ilt für Haute Cuisine und Kochkunst ebenfalls; trotzdem schafft so
>> jeder Dödel nach ein bißchen Einweisung was Alltagstaugliches zu kochen.
>
> Solche Leute kenne ich auch.
> Das ist auch kein Kochen, sondern zusammenmanschen und erhitzen.
> Echtes Kochen setzt Kreativität und Können vorraus.

Nein, Kreativität ist beim Lesen einer Rezeptes eher hinderlich, 
Kreativität braucht derjenige der neue Rezepte erstellt also der 
Gaststättenchef. OderRezepte ohne Geschmacksverlust variiert um 
überteuerte (oder grad nicht verfügbare) Zutaten zu vermeiden.

> Die ich da kenne, bereiten immer das selbe nach Schema F zu und
> wundern sich, dass ihnen zunehmend die Kunden abhanden kommen.
> Man kann denen auch Vorschläge machen, aber man ignoriert das.
Ist halt die Frage wer die Vorschläge macht, das man sich auch drauf 
verlassen kann das sie durchdacht sind. Deswegen setzt man auch über 
zehn Köchen, einen Chef, der mehr Erfahrung und Überblick als ein 
angelernter Suppenumrührer. So ähnlich wie man zehn Fachinformatikern 
einen Diplom-Informatikern voranstellt, der die 'Rezepte' für die zehn 
erstellt und auch sonst koordiniert, schult, weiterbildet, anleitet, ...

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Weich ".

Weich W. schrieb:

>> Studium/Qualifikation zählt nichts mehr, zahlt sich nicht aus.
>
> Ja, nur das gute alte Diplom ist noch was wert

Nein. Weil das die Leute nicht mehr kennen. Bachelor/Master kennt jeder, 
aber was war nochmal ein Diplom?

Abgesehen davon ist der Kram, den man im Diplom gelernt hat, 
mittlerweile sowas von überholt.....

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:

> Nein. Weil das die Leute nicht mehr kennen. Bachelor/Master kennt jeder,
> aber was war nochmal ein Diplom?

Diplom ist der Nachweis der Befähigung sich selbst Wissen für die Lösung 
des ingenieurstechnischen Problems zu erarbeiten.

> Abgesehen davon ist der Kram, den man im Diplom gelernt hat,
> mittlerweile sowas von überholt.....

Die Fähigkeit sich selbst Wissen zu erarbeiten und Befähigkeiten zur 
Problembefähigung zu erwerben ist nie überholt. Allerdings wird auch 
diese konstruktive Eigenschaft bei manchen durch negative Kräfte wie 
Faulheit, Angststarre, etc. pp. aufgehoben.

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von Erich L. (loktarogar)


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man wird hier ein mist verzapft. ist der mikrocontroller jetzt 
sammelplatz für alle versager, die ihren frust hier rauslassen, weil sie 
es zu nichts gebracht haben?

von MaWin (Gast)


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Erich L. schrieb:
> man wird hier ein mist verzapft. ist der mikrocontroller jetzt
> sammelplatz für alle versager, die ihren frust hier rauslassen, weil sie
> es zu nichts gebracht haben?

War es doch schon immer.

von JA N. (hotfoam)


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อวัยวะเพศชายใหญ่ schrieb:
> Informatik und Softwareentwicklung kann halt jeder Depp schaffen. Da
> braucht man wirklich kein Studium für.

Wenn es jeder "Depp" könnte, würde es keine Probleme im Softwarebereich 
mehr geben.

Manfred schrieb:
> In Deutschland zählen Scheine mehr als Fachkönnen, davon abzuweichen,
> ist endlich mal ein sinnvoller Weg.

Der richtig gute Programmierer hat es im Blut, der braucht keinen 
"Schein".

Manchmal sind diese sog. "Akademiker" viel zu abgehoben. Meinen sie 
könnten die Welt verstehen und erklären.

Fpgakuechle K. schrieb:
> Natürlich wird es immer anspruchsvolle Aufgaben geben, für
> die man schon ein Hochschulausbildung braucht, wie beispielsweise,
> IT-Abteilungen aufzustellen und zu leiten.

Schwachsinn! Genau das meine ich... Wozu brauchts da ein Studium für?
Ich bin selbst Fachinformatiker und leite eine IT-Abteilung.
Das kann man zwar nicht als Frischling, aber mit mehr als 15 Jahren BE 
geht das schon.

Gargamel schrieb:
> Richtig. Machen Tesla und Co ja auch nicht anders. Der Einstellungstest
> ist dort so schwierig, dass es egal ist, ob der Bewerber vorher studiert
> hat oder nicht. Wer da durchkommt, kann definitiv mehr als jeder
> deutsche Uni- Informatiker, der sich oftmals zu fein ist selbst zu
> coden.

Genau meine Meinung!
Intellekt kann man nicht lernen, sowas liegt in den Genen ;-)

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Nein, Kreativität ist beim Lesen einer Rezeptes eher hinderlich,
> Kreativität braucht derjenige der neue Rezepte erstellt also der
> Gaststättenchef. OderRezepte ohne Geschmacksverlust variiert um
> überteuerte (oder grad nicht verfügbare) Zutaten zu vermeiden.

Gut das ich deines nicht essen muss. Mit der Einstellung kenne ich 
Leute, die jedes Rezept ruiniert haben, weil es ihnen am Händchen über 
dem Topf gemangelte.

zum Kochen geht man über den Markt und schaut was der hat im Notfall tut 
es der Garten oder der Kühlschrank. Das Rezept ist ein grober Leitfaden.

Gelingen aber wird ein Gericht nur wen der Koch eine Idee davon hat 
welche Note und Konsistenz er beim Zubereitungsprozess erreichen will. 
und wie er dies erreicht.

Nachkochen nach Rezept ist da definitiv der untauglichste aller Ansätze 
ein Gericht zu bereiten.

Aber genau so wird 99% der Software erstellt, und das nicht grundlos, 
sondern deshalb damit der "Löffel" ins "Glass" passt aus dem der 
"vorgekochte Sud" stammt.

Aber das wird niemals ein Gericht sondern bestenfalls eine Toolchain.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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JA N. schrieb:
> Genau meine Meinung!
> Intellekt kann man nicht lernen, sowas liegt in den Genen ;-)

Dort eher nicht, aber im feeling des Begabten schon eher. ;)

Namaste

von JA N. (hotfoam)


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Winfried J. schrieb:
> weil es ihnen am Händchen über
> dem Topf gemangelte.

Ja man benötigt halt "das Händchen".

von Maxe (Gast)


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Firmentester schrieb:
> Auf dieses lächerliche PR-Programm
Genau das, reines PR-Programm. Einerseits solls zeigen, dass einem die 
Fachkraefte fehlen, andererseits, dass man selbst bereit ist was dagegen 
zu tun. 3tens dass man mit Herausforderungen kreativ umgeht. Ob auch nur 
ein Programmierer dabei abfaellt ist irrelevant.
Vielleicht hat das Programm auch noch den Zweck, die Einarbeitung zu 
erleichtern, interne Tools lernen, Werknormen, Ablaeufe etc.

> Haber mich als abgebrochener
> Informatikstudent beworben, der alle Schein im Sack hat und nur die
> Thesis fehlt.
Das sind natuerlich nicht die Besten Voraussetzungen. Dich koennten sie 
ja auch ohne "Vorschule" direkt einstellen.

> Es ist überall das selbe: Es geht nur um die Kohle, Preis drücken,
> Überangebot schaffen, Unmengen passgenaue Idioten produzieren die man
> bei Bedarf schnell ein- und ersetzen kann. Der IT-Sektor soll
> marginalisiert werden, der Bedarf ist vorhanden aber nicht zu den
> aktuellen Preisen, das steckt hinter diesen Programmen.
Zustimmung.

von IQ130+ (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> Nein, Kreativität ist beim Lesen einer Rezeptes eher hinderlich,
>> Kreativität braucht derjenige der neue Rezepte erstellt also der
>> Gaststättenchef. OderRezepte ohne Geschmacksverlust variiert um
>> überteuerte (oder grad nicht verfügbare) Zutaten zu vermeiden.
>
> Gut das ich deines nicht essen muss. Mit der Einstellung kenne ich
> Leute, die jedes Rezept ruiniert haben, weil es ihnen am Händchen über
> dem Topf gemangelte.

Naja, die Ausrede mit dem "Händchen" wird gerne von denen benutzt, bei 
denen man den Eindruck hat, die wollen trotz gravierender Wissenslücken 
und Einsicht überall mitreden und dort gleich führende Position 
übernehmen.

> zum Kochen geht man über den Markt und schaut was der hat im Notfall tut
> es der Garten oder der Kühlschrank. Das Rezept ist ein grober Leitfaden.

Gerade bei einem Koch für andere geht es nicht über grundlegende 
Schulungen über Küchenhygiene, Kontrolle der Lieferanten etc. pp.

> Gelingen aber wird ein Gericht nur wen der Koch eine Idee davon hat
> welche Note und Konsistenz er beim Zubereitungsprozess erreichen will.
> und wie er dies erreicht.

Nö, auch mit der besten Idee würden schon Millionen auf dem Schlachtfeld 
verheizt. Ein Koch muss seine Suppe selbst "abschmecken" und wissen was 
Gäste wollen, ansonsten ist er ein Suppen-Nazi:
Youtube-Video "Der Suppen-Nazi von Seinfeld"

von F. B. (finanzberater)


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อวัยวะเพศชายใหญ่ schrieb:
> Informatik und Softwareentwicklung kann halt jeder Depp schaffen. Da
> braucht man wirklich kein Studium für.

Du bist der beste Beweis dafür, dass die deutsche Automobilindustrie 
untergehen wird.

Deutsche Industrie unter Druck

Ein Betriebssystem zu erdenken, unterscheidet sich fundamental von der 
Entwicklung eines neuen Motors. Deutschland muss das endlich begreifen.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/deutsche-industrie-unter-druck-die-zukunft-der-wirtschaft-16892771.html

von F. B. (finanzberater)


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Hilfe schrieb:
> อวัยวะเพศชายใหญ่ schrieb:
>> Informatik und Softwareentwicklung kann halt jeder Depp schaffen.
>> Da braucht man wirklich kein Studium für.
>
> Hör du jetzt mal auf mich und meinen Berufsstand ständig zu beleidigen.
> Was bist du denn bitte von Beruf und was suchst du hier?

Er ist ein IGM-Ing, der meint, nach drei Monaten Umschulung könnte er 
ein Betriebssystem für VW programmieren.

von Paulaner (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
>> Abgesehen davon ist der Kram, den man im Diplom gelernt hat,
>> mittlerweile sowas von überholt.....
>
> Die Fähigkeit sich selbst Wissen zu erarbeiten und Befähigkeiten zur
> Problembefähigung zu erwerben ist nie überholt.

Das interessiert einen Arbeitgeber aber nicht. Der will nur billige 
Sklaven mit genau den Kenntnissen, die für den Job benötigt werden. Der 
Arbeitgeber will niemanden, der in der Lage ist, etwas zu lernen - 
sondern er will jemanden, der es schon kann. Werden später andere 
Fähigkeiten oder Kenntnisse benötigt, wird der Sklave ausgetauscht. Der 
Arbeitsmarkt gibt es her.

Beitrag #6367227 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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IQ130+ schrieb:
> Ein Koch muss seine Suppe selbst "abschmecken" und wissen was
> Gäste wollen,

Nein, das ist kein Koch, das ist ein Callboy mit Hang zu oralen 
Dienstleistungen. Übrigens dein Suppennazi ist das auch, nur mit 
Zusatzqualifikation im SM-Bereich.

Wer Kochen kann verwöhnt sich und Seine! Gäste, die Sein! Essen genießen 
wollen, und rennt nicht dem Geld nach. Aber das ist der Unterschied 
zwischen Beruf und Job. Der Koch ist ein Künstler.
?

: Bearbeitet durch User
von IQ130+ (Gast)


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Paulaner schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>>> Abgesehen davon ist der Kram, den man im Diplom gelernt hat,
>>> mittlerweile sowas von überholt.....
>>
>> Die Fähigkeit sich selbst Wissen zu erarbeiten und Befähigkeiten zur
>> Problembefähigung zu erwerben ist nie überholt.
>
> Das interessiert einen Arbeitgeber aber nicht. Der will nur billige
> Sklaven mit genau den Kenntnissen, die für den Job benötigt werden. Der
> Arbeitgeber will niemanden, der in der Lage ist, etwas zu lernen -
> sondern er will jemanden, der es schon kann.

Das sind die Ansichten eines dem Arbeitsmarkt Entfernten. Innerhalb des 
Arbeitsmarktes sieht es so aus:
-Chef "Ich brauche jemand der in 4 Wochen ein x Project mit tool y 
durchzieht.
-Ingenieur: "kein Problem, ich arbeite mich nebenher ein - dem inschenör 
ist nix zu schwör, Grins."
-Chef: "ich könnt auch einen Absolventen einstellen der das tool y von 
der Uni kennt ?!?"

-Ingenieur: "mag sein das er das tool toll kennt, aber er kennt Sie 
nicht und nicht wie das hier in Ihrer Firma läuft. Und Sie kennen das 
angehende Greenhorn auch nicht …"
-Chef: " die, die ihren Job als lebelnlanges Lernen verstehen sind mir 
eh die Liebsten"

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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IQ130+ schrieb:
> -Chef: " die, die ihren Job als lebelnlanges Lernen verstehen sind mir
> eh die Liebsten"

Wenn sie mit einer Aufwandsentschädigung zufriedenzustellen sind, 
zweimal.
?

von Paulaner (Gast)


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IQ130+ schrieb:
> Das sind die Ansichten eines dem Arbeitsmarkt Entfernten. Innerhalb des
> Arbeitsmarktes sieht es so aus:
> -Chef "Ich brauche jemand der in 4 Wochen ein x Project mit tool y
> durchzieht.
> -Ingenieur: "kein Problem, ich arbeite mich nebenher ein - dem inschenör
> ist nix zu schwör, Grins."
> -Chef: "ich könnt auch einen Absolventen einstellen der das tool y von
> der Uni kennt ?!?"
>
> -Ingenieur: "mag sein das er das tool toll kennt, aber er kennt Sie
> nicht und nicht wie das hier in Ihrer Firma läuft. Und Sie kennen das
> angehende Greenhorn auch nicht …"
> -Chef: " die, die ihren Job als lebelnlanges Lernen verstehen sind mir
> eh die Liebsten"

Du kommst sicher frisch von der Uni. Von der täglichen Realität im 
Berufsleben, hast du jedenfalls keine Ahnung. Es gibt sicher Fälle wo 
das nach deinen Vorstellungen so läuft, aber die Regel ist das nicht.

von Jo S. (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Diplom ist der Nachweis der Befähigung sich selbst Wissen für die Lösung
> des ingenieurstechnischen Problems zu erarbeiten.
>
> Die Fähigkeit sich selbst Wissen zu erarbeiten und Befähigkeiten zur
> Problembefähigung zu erwerben ist nie überholt. Allerdings wird auch
> diese konstruktive Eigenschaft bei manchen durch negative Kräfte wie
> Faulheit, Angststarre, etc. pp. aufgehoben.

Wiederholung, weil es richtig und wichtig ist.

  Jo S.

von IQ130+ (Gast)


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Paulaner schrieb:
> Du kommst sicher frisch von der Uni.
Nach mehren Jahrzehnten ist man sicher nicht mehr frisch, auch wenn man 
so ausschaut.

> Von der täglichen Realität im
> Berufsleben, hast du jedenfalls keine Ahnung.
Auch hierbei irrst Du. Wobei, jedes Berufsleben ist wie jeder Jeck 
anders.

> Es gibt sicher Fälle wo
> das nach deinen Vorstellungen so läuft, aber die Regel ist das nicht.
Das stimmt, das ist keine Regel, kein Naturgesetz wie der Hammer der 
einen auf die Füße fällt, wenn man ihn loslässt. Da muss man schon 
persönlich aktiv werden und kann sich nicht auf den lieben Gott, Marx 
oder andere Geister verlassen.

von AVR (Gast)


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IQ130+ schrieb:
> Da muss man schon persönlich aktiv werden und kann sich nicht auf den
> lieben Gott, Marx oder andere Geister verlassen.

Marx??? Lol????

von 1234567890 (Gast)


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Meckerziege schrieb:
> Studierter schrieb:
>> 0.1% in der Vorlesung.
>
> Dann hast du das falsche studiert.

Oder nichts verstanden

von erst Posten, dann Lesen (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6367383:
> IQ130+ schrieb:
> Da muss man schon persönlich aktiv werden und kann sich nicht auf den
> lieben Gott, Marx oder andere Geister verlassen.
>
> Marx??? Lol????

Marx hat noch mit Allem Recht behalten was er geschrieben hat?

Ist ja nicht seine Schuld was man daraus gemacht hat.

von AVR (Gast)


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erst Posten, dann Lesen schrieb:
> Ist ja nicht seine Schuld was man daraus gemacht hat.

Eigentlich hat er doch Schuld.

Wenn man wissen will, wie einer im Kopf tickt, muss man u.a. schauen, 
welche Ideologie derjenige toll findet. Da ja meistens die Idioten Marx 
toll finden, muss man davon ausgehen, dass seine Theorie genau für diese 
Art von Mensch gemacht worden ist. Und das lässt schon bei Marx tief 
blicken, zu welcher Art Mensch er höchstwahrscheinlich gehörte.

Ich wette mich euch, dass Marx seine Theorie wegen Neid gegenüber 
fähigeren Leute verfasst hat.

MfG

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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JA N. schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> Natürlich wird es immer anspruchsvolle Aufgaben geben, für
>> die man schon ein Hochschulausbildung braucht, wie beispielsweise,
>> IT-Abteilungen aufzustellen und zu leiten.
>
> Schwachsinn! Genau das meine ich... Wozu brauchts da ein Studium für?
> Ich bin selbst Fachinformatiker und leite eine IT-Abteilung.
> Das kann man zwar nicht als Frischling, aber mit mehr als 15 Jahren BE
> geht das schon.

Mag in deinem speziellen Fall gelten, allgemein betrachtet reicht 
Berufserfahrung allein für viele Teilaufgaben eines Leiters nicht. 
Beispielsweise gibt es in der Medizintechnikproduktentwicklung einiges 
an Standards und Richtlinien zu beachten, die dem Berufspragmatismus 
widersprechen (sehr formalisiertes Änderungswesen, 
Entwicklungsdokumentation,...). Und bei der Produktentwicklung fliessen 
auch viele Requirements von anderen Fachgebieten in die Specs, gut wenn 
man als Abteilungsleiter durch erweiterten Sachverstand auch bei den 
anderen Fachgebieten (intellektuell) anerkannt ist.

Man braucht nicht unbedingt ein vertieftes Studium um zu leiten, bei 
komplexen Aufgaben ist aber schon hilfreich im Vergleich zu 
Berufsausbildung + Berufserfahrung (aka 'Schmoren im eigenen Saft').

Könnte man es nicht so sagen, wenn man schon Informatik studiert statt 
eine Lehrausbildung zum Fachinformatiker zu durchlaufen, dann, weil man 
später fachübergreifende Leitungsverantwortung übernehmen will?!

: Bearbeitet durch User
von Gargamel (Gast)


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Es gibt selbst Dax Vorstände, die nie studiert haben.

Fpgakuechle K. schrieb:
> (sehr formalisiertes Änderungswesen, Entwicklungsdokumentation,...)

Habe ich erst im Job und nicht im Studium gelernt.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Gargamel schrieb:
> Es gibt selbst Dax Vorstände, die nie studiert haben.

Ich mag mich irren, ich sehe aber die Arbeit als Vorstand nicht 
unbedingt als intellektuell herausfordernd an, da braucht es IMHO "mehr 
Eier als Hirn". Viele Vorstands/Aufsichtsratposten insbeonders im öD 
bekommt man bsp als Büprgermeister 'automatisch'. Und dann sollte man 
sich diese 'nicht studiert' Fälle genau ansehen. Oft heisst es 
lediglich, das man nie an der Uni war, aber dennach alles von der Pike 
auf gelernt hat (vom alten Herrn GF, Fernschule, Privatunterricht, 
Schulung auf Firmenkosten in der Arbeitszeit,...) Beispielsweise Karl 
Ulrich Garnadt (Lufthansa), Kaufmann bei der Firma gelernt und 
geblieben. Bei Logistikunternehmen ist das ja auch passend, bei 
HiTech-Entwicklern eher nicht 
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/lufthansa-manager-garnadt-kerosin-statt-blut-in-den-adern-seite-2/3537416-2.html

> Fpgakuechle K. schrieb:
>> (sehr formalisiertes Änderungswesen, Entwicklungsdokumentation,...)
>
> Habe ich erst im Job und nicht im Studium gelernt.

Ja, wenn man nicht Medizintechnik sondern Informatik studiert. Oder die 
Regulatorien eher spät eingeführt werden. Oder die Hochschule sich für 
zu fein halt für solchen `Pillepalle aus der Praxis'.
Ich persönlich halte es für besser, Normen erst in der Theorie 
durchzuarbeiten und nicht erst bei Notwendigkeit im Job, (auch wenn es 
in der Realität zu 90% andersrum läuft).

So wie in der Fahrschule, erst die Schildertheorie, dann die Fahrpraxis. 
Natürlich geht es auch anders, das der Fahrlehrer den Fahrschüler erst 
bei der Annäherung an das Verkehrsschild instruiert. Was natürlich nur 
funktioniert, wenn der Fahrlehrer als 'Leiter' dieses Wissen mitbringt.

: Bearbeitet durch User
von IQ130+ (Gast)


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erst Posten, dann Lesen schrieb:
> AVR schrieb im Beitrag #6367383:
>> IQ130+ schrieb:
>> Da muss man schon persönlich aktiv werden und kann sich nicht auf den
>> lieben Gott, Marx oder andere Geister verlassen.
>>
>> Marx??? Lol????
>
> Marx hat noch mit Allem Recht behalten was er geschrieben hat?

Marx hat wohl recht mit seiner Analyse der Zahlen von 1860 ("Das 
Kapital" Bd. 1 wurde 1867 publiziert), wenn man sie auf das 19 Jahrh. 
anwendet, aber mit dem Schwinden des Industrieproletariats im 20 Jhrh. 
wird es schwierig. Besonders, wenn man die Analyse der englischen 
Verhältnisse nicht nur auf andere Länder verallgemeinert sondern auch 
noch zur einzig wahren Lehre erklärt. Die letzten Jahrzehnte haben doch 
deutlich gezeigt, wie auch in der sozialen Marktwirtschaft breite 
gesellschaftliche Verbesserungen Wirklichkeit geworden sind.

von Michael B. (laberkopp)


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IQ130+ schrieb:
> aber mit dem Schwinden des Industrieproletariats im 20 Jhrh.
> wird es schwierig. Besonders, wenn man die Analyse der englischen
> Verhältnisse nicht nur auf andere Länder verallgemeinert sondern auch
> noch zur einzig wahren Lehre erklärt. Die letzten Jahrzehnte haben doch
> deutlich gezeigt, wie auch in der sozialen Marktwirtschaft breite
> gesellschaftliche Verbesserungen Wirklichkeit geworden sind.

In welcher Phantasiewelt lebst du ?

Achsoja, dort wo dein Intellekt mit genial bewertet wird.

Auch wenn der heutige Arbeiter mit Streaming und Fernseher in seinem 
Arbeiterlagerregal bis zum nächsten Arbeitseinsatz ruhig gestellt wird, 
so ist er doch bloss Prolet, wird rückstandslos entsorgt wenn er erst 
mit den Füssen voran herausgetragen wird und nicht mehr für die 
Profitsteigerung der Unternehmer brauchbar ist.

Es haben heute weniger Menschen in D ein eigenes Haus und können weniger 
tun als je zuvor, kein Vieh halten, kein Gemüse anbauen, als 18xx, 
sondern werden auf Gedeih und Verderb als Konsumentenvieh gehalten.

von Elektrofan (Gast)


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> Kein Abitur, keine Vorkenntnisse – Die Autobranche lässt die
> letzten Hürden fallen

qed.

(Auch) die Autobranche ist also von Rassisten unterwandert!

So müssen die -seit ein paar Jahren verstärkt- neu hinzugekommenden 
'Fachkräfte' auf Dauer arbeitslos bleiben, wenn ihre konkurrenzarmen
Fachkenntnisse so gnadenlos verkannt werden ...

von Ben S. (bensch123)


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Elektrofan schrieb:
> So müssen die -seit ein paar Jahren verstärkt- neu hinzugekommenden
> 'Fachkräfte' auf Dauer arbeitslos bleiben, wenn ihre konkurrenzarmen
> Fachkenntnisse so gnadenlos verkannt werden ...

Es wandern ja auch nur besser als der Deutsche hochausgebildete, 
hochintelligente Ingenieure, Ärzte usw. ein. Natürlich sollen die alle 
benachteiligt werden ...

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Michael B. schrieb:
> Es haben heute weniger Menschen in D ein eigenes Haus

Das ist iSd Marxismus durchaus wünschenswert; vgl Engels: Zur 
Wohnungsfrage

Oder etwas moderner und einfacher: "Freedom is just another word for 
nothing left to lose." - Kris Kristofferson

: Bearbeitet durch User
von auswanderer (Gast)


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Ganz alte Masche mit neuem Namen. Hat Conti schon vor 20 Jahren gemacht. 
Es geht nicht darum dass man Fachkraefte nicht anders bekommt. Es geht 
einfach nur darum so richtig billig zu sein. Erst ging es in den Osten, 
dann nach Asien. Mitarbeiter dort frisch von der Uni geholt, gerne aus 
Drittweltlaendern importiert, Leute die keine Ahnung hatten welches 
Gehalt in welchem Land ueblich ist, und dann mit Knebelvertraegen 
gehalten. Denen hat man die uebliche Einarbeitung als kostenloses 
"Training" verkauft, fuer dass sie sich 2-3 Jahre verpflichten mussten, 
oder die exorbitant hochgelogenen "Trainingskosten" zurueckzahlen 
mussten. Und die Projektleiter in Deutschland sind reihenweise mit 
Burnout umgefallen weil sie ihre Projekte mit diesem Personal ueber 
Telefon/Email termingetreu abliefern sollten.
Vorher hatte man es direkt in Indien probiert, ist aber voll auf die 
Nase gefallen - am gesamten Standort hatten weniger als 10 Leute ein 
Auto, dem Rest musste man erstmal die Grundlagen erklaeren wie so ein 
Kraftfahrzeug ueberhaupt funktioniert.
Teil der Masche ist es den Fachkraeften Angst zu machen....schau da ist 
einer der macht deine Arbeit fuer ein Drittel von deinem Gehalt, also 
halts Maul und arbeit haerter.
Was sollen denn bitte die Dinge sein die Conti bieten kann mit seinen 
150 Jahren, die "junge IT-Technologieunternehmen" nicht bieten koennen? 
Ja klar, mir faellt da viel ein was nur Conti bieten konnte, altbackener 
Muff, veraltete Tools, einen Fuehrungsstil angelehnt an 
Plantagenbesizter zu Kolonialzeiten, viel Druck und schlechtes Gehalt. 
Damit tun sich "junge IT-Technologieunternehmen" in der Tat schwer!
Die Mobilitaet wollen sie neu erfinden....erstmal Anschluss finden waer 
schon ein Ziel.

von IQ130+ (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Es haben heute weniger Menschen in D ein eigenes Haus und können weniger
> tun als je zuvor, kein Vieh halten, kein Gemüse anbauen, als 18xx,
> sondern werden auf Gedeih und Verderb als Konsumentenvieh gehalten.

Zu den Bretterbuden und windschiefen Katen würde ich jetzt nicht Haus 
sagen und diese Bruchbuden hatten zu Marxens Zeit weder Elektrizität 
noch Fernheizung, noch fliessend wasser. Und die Viecherei war auch mehr 
Arbeit als Nutzen.
Echt, wer sich heute nach vorindustriellen Zeiten zurücksehnt, sollte 
mal auf Zeitreise gehen, dank Internet ganz easy:
Youtube-Video "Schwarzwaldhaus 1902 - Leben wie vor 100 Jahren - Teil 1 - Die Zeitreise"

Ganz abgesehen von der Lebenserwartung, da war mit 50 Schluss:
https://www.berlin-institut.org/newsletter/Newsletter_13_09_2006.html

>Auch wenn der heutige Arbeiter mit Streaming und Fernseher in seinem
>Arbeiterlagerregal bis zum nächsten Arbeitseinsatz ruhig gestellt wird,
>so ist er doch bloss Prolet,

Nö, immer weniger Proleten werden gebraucht, weil Handlangerdienste nach 
China ausgelagert worden. Und wer Prolet bleibt, ist in hohem Masse 
selbst Schuld. Schule durchziehen, Fachkraft werden und los. Oder 
Studieren, der Sozialstaat machts möglich.

von Percy N. (vox_bovi)


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IQ130+ schrieb:
> Und wer Prolet bleibt, ist in hohem Masse selbst Schuld. Schule
> durchziehen, Fachkraft werden und los. Oder Studieren, der Sozialstaat
> machts möglich.

Das ist die besondere Heimtücke des modernen Kapitalismus: der moderne 
Prolet lebt in Umständen, die sein Äquivalent im 19. Jh als luxuriös 
empfunden hätte, während das Leben des modernen Kleinbürgers für die 
meisten Menschen des 19. Jh kaum vorstellbar gewesen sein dürfte.

von F. B. (finanzberater)


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Für die Automobilindustrie brechen raue Zeiten an. Zahlreiche Zulieferer 
strukturell überschuldet. Schuldenberge wurden schon vor Ausbruch der 
Coronapandemie angehäuft. Zahlen für das zweite Quartal werden zeigen, 
welche Unternehmen noch eine Zukunft haben.

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/autoindustrie-schuldenberge-und-corona-erhoehen-den-druck-immer-mehr-zulieferer/

von Teddy (Gast)


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F. B. schrieb:
> Für die Automobilindustrie brechen raue Zeiten an. Zahlreiche
> Zulieferer
> strukturell überschuldet. Schuldenberge wurden schon vor Ausbruch der
> Coronapandemie angehäuft. Zahlen für das zweite Quartal werden zeigen,
> welche Unternehmen noch eine Zukunft haben.
>
> 
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/autoindustrie-schuldenberge-und-corona-erhoehen-den-druck-immer-mehr-zulieferer/

Glaubst du echt, dass der Staat da tatenlos zu sehen wird? Der Staat 
wird ohne Ende Geld reinschaufeln, bis sie gerade noch stehen können.

Ich wäre dafür, dass diese Unternehmen aus dem Markt verschwinden 
würden.

von Holzmindener (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Es haben heute weniger Menschen in D ein eigenes Haus und können weniger
> tun als je zuvor, kein Vieh halten, kein Gemüse anbauen

Haus in der Pampa braucht doch auch keiner. Extrem viele Schulden für 
einen Betonklotz der jährlich an Wert verliert und den man eh nur 10 
Jahre voll ausnutzen kann, bis die Kinder groß sind. Dazu darf man dann 
täglich schön eine Stunde zur Arbeit pendeln und beten, dass die Frau 
nicht abhaut. Wenn das Haus in der Stadt ist, bezahlt man noch mehr und 
wohnt in einer Wohnsiedlung Zaun an Zaun mit wahlweise kreischenden 
Kindern oder Rentnern die Lärmprotokolle führen und für jeden 
eingepflanzten Baum eine Genehmigung sehen wollen.
Da bin ich viel lieber in meiner schönen Wohnung im 4. Stock mit großem 
Balkon und Gemeinschaftsgarten, wo ich übrigens auch Gemüse anpflanze, 
und kann mit dem Rad zur Arbeit fahren. Gut, Vieh halten kann ich dort 
nicht, das überlasse ich gerne den Highperformern hier.

von Gargamel (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Es haben heute weniger Menschen in D ein eigenes Haus

Quelle?

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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IQ130+ schrieb:
> Die letzten Jahrzehnte haben doch
> deutlich gezeigt, wie auch in der sozialen Marktwirtschaft breite
> gesellschaftliche Verbesserungen Wirklichkeit geworden sind.
LOL, solange es befristete Verträge gibt (und das ist nicht nur die 
Lebensmittelindustrie) kann man hier von sozial kaum reden.
Das ist letztendlich Hire&Fire über die Hintertür und da ist das 
Ami-Modell noch um Welten besser.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Teddy schrieb:
> Ich wäre dafür, dass diese Unternehmen aus dem Markt verschwinden
> würden.
Bei VW steckt ja schon das Land Niedersachsen mit drin - d.h. die wird 
man niemals pleite gehen lassen, koste es was es wolle.
Bei anderen Dax-Konzernen wie z.B. Wirecard mischt man sich aus 
Vertuschungsgründen nicht weiter ein.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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F. B. schrieb:
> Zahlreiche Zulieferer
> strukturell überschuldet. Schuldenberge wurden schon vor Ausbruch der
> Coronapandemie angehäuft.

Das Ende der Zombiunternehmen wartet nur darauf das der große Undertaker 
kommt seinen dienst zu versehen. Und der steht vor der Tür und heisst 
Subventionsabbau.


Glauben sie nicht. Sie  werden es erleben.
Mal sehen was die IQ130 Proll_Ing's dann anfangen, ohne 
Rechtsverständnis ohne Wirtschaftskenntnisse und ohne Kenntnis der 
übrigen Zusammenhänge in der Gesellschaft.
???‍☠️

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Studierter schrieb:
> Jo, dann sag mir doch mal, welche Skills man am Gymnasium, FH oder Uni
> mitbekommt, auf denen man dann als Programmierer aufbaut.
eine ganze Menge Skills ... nur darauf kommt es ja nicht an - es werden 
Fachidioten (so wie Du?) gesucht und da paßt das schon gut ins Bild.
Bildung überflüssig, Hauptsache Voll-Nerd ;-)

von IQ130+ (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Mal sehen was die IQ130 Proll_Ing's dann anfangen, ohne
> Rechtsverständnis ohne Wirtschaftskenntnisse und ohne Kenntnis der
> übrigen Zusammenhänge in der Gesellschaft.


Schliess nicht immer von Dich auf andere, insbesonders wenn es um 
Zusammenhänge geht, die du nur als Grenzgänger oder vom Agitprop aus 
DDR-Zeiten kennst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Agitprop

von IQ130+ (Gast)


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Gargamel schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Es haben heute weniger Menschen in D ein eigenes Haus
>
> Quelle?

Vielleicht ist es ja so ne Rechnung wie:

Im Spätmittelalter wohnten alle Generationen zu zehnt in der 
Familienkate.

Heute leben die Großeltern in der seniorenresidenz, die Eltern im leer 
gewordenen Familienhaus und die Kinder wohnen in ner Mietswohnung in der 
Grosststadt wo sie Geld verdienen.

Früher also 100% im Wohneigentum, heute nur noch 33%....

Nackte Zahlen sagen halt nicht viel, ich verweise da auf '42'.

https://de.wikipedia.org/wiki/42_(Antwort)

von Percy N. (vox_bovi)


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IQ130+ schrieb:
> Grosststadt wo sie Geld verdienen.
> Früher also 100% im Wohneigentum, heute nur noch 33%....

Nö, gestiegen von 39 % auf 46 % zwischen 1993 und 2010.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/244454/umfrage/wohneigentuemerquote-in-deutschland/

von MaWin (Gast)


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IQ130+ schrieb:
> Früher also 100% im Wohneigentum, heute nur noch 33%....

Passt.

> Nackte Zahlen sagen halt nicht viel

Doch, dass 66% ihr mühsam verdientes Geld bereitwillig anderen in den 
Rachen werfen. Der Kapitalist wird immer reicher.

Man muss die Omas nicht ins Alterheim abschieben, man muss als Kind 
nicht in der Grossstadt für 50% mehr Geld bei 50% höheren Kosten 
arbeiten, die Entscheidung, auf der Loserbank zu sitzen, trifft jeder 
selbst.

Und wer wie hier im thread das Thema gerne 2-3 Jahre ohne Dozent in 
einem ehemaligen Jugendzentrum am Computer daddeln will ohne Aussicht 
auf einen Abschluss, der wird Loser.

von Percy N. (vox_bovi)


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MaWin schrieb:
> Doch, dass 66% ihr mühsam verdientes Geld bereitwillig anderen in den
> Rachen werfen. Der Kapitalist wird immer reicher.

Ja, aber anders. Seit spätestens den 90er Jahren wird die Verdrängung 
von Mietern durch Umwandlung in Eigentumswohnungen als Problem 
wahrgenommen. Jetzt werden halt solventere Kreise geschröpft ...

von Holzmindener (Gast)


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Eigentum lohnt sich nicht mehr. Ein ordentliches Aktienportfolio bringt 
deutlich mehr Rendite.

von Teddy (Gast)


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Holzmindener schrieb:
> Eigentum lohnt sich nicht mehr. Ein ordentliches Aktienportfolio
> bringt
> deutlich mehr Rendite.

Eigentum hat doch nichts mit Rendite zu tun.
Äpfel und Birnen und so, du weißt.

von TheOneAndOnlyHolzmindener (Gast)


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Holzmindener schrieb:
> Eigentum lohnt sich nicht mehr. Ein ordentliches Aktienportfolio bringt
> deutlich mehr Rendite.

In Holzminden lohnt es sich. Darum ist der Markt dort leer gefegt. Siehe 
Eigentumswohnungen in Holzminden auf Immobilienscout24 und Immonet.de

von Thomas1 (Gast)


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F. B. schrieb:
> Für die Automobilindustrie brechen raue Zeiten an. Zahlreiche Zulieferer
> strukturell überschuldet. Schuldenberge wurden schon vor Ausbruch der
> Coronapandemie angehäuft. Zahlen für das zweite Quartal werden zeigen,
> welche Unternehmen noch eine Zukunft haben


Zulieferer wurden seit langer Zeit nur ausgepreßt. Die Prevent-Gruppe 
hat sich deswegen gewehrt. VW fand es nicht so lustig.

von IQ130+ (Gast)


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Percy N. schrieb:
> IQ130+ schrieb:
>> Grosststadt wo sie Geld verdienen.
>> Früher also 100% im Wohneigentum, heute nur noch 33%....
>
> Nö, gestiegen von 39 % auf 46 % zwischen 1993 und 2010.


War ja auch nur ne ironisch gemeinte Überschlagsrechnung um auf den 
möglichen Unfug mit Wohneigentumszahlen hinzuweisen.

Und wie schon treffend referenziert, für Friedrich Engels war 
Wohneigentum ein Graus, für  den gab es nicht anderes Erstrebenswertes 
als gesellschaftliches Eigentum. Deswegen hat er ja auch den reichlich 
angepissten Text "Zur Wohnungsfrage" verfasst, als Replik zu den 
wiederkehrenden Einladungen als Festredner zu Treffen von 
Arbeitermietervereinen. Wie gemeinsames Wohnen in der neuen Zeit 
aussehen sollte kann man in den Ansiedlungsprojekten in Transjordanien 
nachlesen. Kibbuzim waren so organisiert, da gehörte dir nix, alles 
gemeinsam. Gemeinsame Kindergarten, Schule, Speisesaal. Keine Stuhle wo 
nur einer sitzen kann, sondern Bänke auf denen man gemeinsam saß …. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Kibbuz

von IQ130+ (Gast)


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MaWin schrieb:
> Doch, dass 66% ihr mühsam verdientes Geld bereitwillig anderen in den
> Rachen werfen.

Wozu verdient man sonst Geld, wenn nicht, um es zweckdienlich aus dem 
Fenster zu werfen?!

von F. B. (finanzberater)


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Thomas1 schrieb:
> Zulieferer wurden seit langer Zeit nur ausgepreßt. Die Prevent-Gruppe
> hat sich deswegen gewehrt. VW fand es nicht so lustig.

Ja, aber die Zeiten sind jetzt vorbei. Wenn VW seine Zulieferer weiter 
auspresst, gehen die halt pleite und VW kann keine Autos mehr bauen, 
weil sie keine Teile bekommen. Wenn sie die Zulieferer besser bezahlen 
müssen, wird das aber negative Auswirkungen auf den Gewinn von VW und 
die Gehälter seiner Angestellten haben.

Und nebenbei werden sich die asiatischen Batteriehersteller und die 
amerikanischen Softwarehersteller nicht so auspressen lassen wie die 
bisherigen Zulieferer. Stattdesssen verkommt VW jetzt selbst zum 
Zulieferer und wird dann hoffentlich genau so ausgepresst, wie sie es 
bisher selbst mit ihren eigenen Zulieferern gemacht haben. Natürlich 
alles mit entsprechenden Konsequenzen auf die IGM-Gehälter.

von Percy N. (vox_bovi)


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IQ130+ schrieb:
> Wie gemeinsames Wohnen in der neuen Zeit aussehen sollte kann man in den
> Ansiedlungsprojekten in Transjordanien nachlesen. Kibbuzim waren so
> organisiert, da gehörte dir nix, alles gemeinsam. Gemeinsame
> Kindergarten, Schule, Speisesaal. Keine Stuhle wo nur einer sitzen kann,
> sondern Bänke auf denen man gemeinsam saß ….

Ausgesprochen harmlos. Ich konnte in den 80er Jahren zuhören, als sich 
in Hamburg die Aktivisten eines alternativen kollektiven Wohnprojektes 
voller Verständnislosigkeit über due Erfahrungen eines anderen 
Wohnprojektes ausgetauscht haben. Es war davon die Rede, dass eine große 
Toilette mit acht Kloschüsseln, aber ohne Trennwände, etabliert worden 
war. Angeblich ging das selbst diesen Zeitgenossen denn doch zu weit.

Aber Vermieter scheinen nie sonderlich beliebt zu sein, vgl Marcel Aymé: 
Der Mann, der durch die Wand gegen konnte

von Percy N. (vox_bovi)


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IQ130+ schrieb:
> für Friedrich Engels war Wohneigentum ein Graus, für  den gab es nicht
> anderes Erstrebenswertes als gesellschaftliches Eigentum.

Das stimmt so nicht ganz. Für ihn war die Bindung des Proletariers an 
das ihm gehörende Domizil wesentliche Bedingung der Unterdrückung durch 
das Kapital, das sich darauf verlassen konnte, dass das Proletariat 
jeine Möglichkeit hatte, abzuwandern. Ähnliches wird gerade aus den USA 
berichtet: Arbeitslose sitzen dort fest, weil sie nur umsiedeln könnten, 
wenn jemand ihre Bude kaufte.

von Realist (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ja, aber die Zeiten sind jetzt vorbei. Wenn VW seine Zulieferer weiter
> auspresst, gehen die halt pleite und VW kann keine Autos mehr bauen,
> weil sie keine Teile bekommen. Wenn sie die Zulieferer besser bezahlen
> müssen, wird das aber negative Auswirkungen auf den Gewinn von VW und
> die Gehälter seiner Angestellten haben.

Unsinn. VW fertigt mehr inhouse als jeder andere große OEM weltweit. Die 
Werke Salzgitter, Braunschweig und Kassel fertigen gar keine Fahrzeuge. 
Denkt mal drüber nach.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Meine Frau sagte dazu Immobilien machen immobil.
Sie hat recht. An diesem Ort können wir leben, weil wir uns weder 
verschuldet noch verkauft haben. Auch wenn ich gern Eigentum besessen 
hätte das "Hier" wäre mir wohl nicht zugefallen, die Möglichkeit hier 
leben zu dürfen jedoch ist es ganz real.
???

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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IQ130+ schrieb:
> Marx hat wohl recht mit seiner Analyse der Zahlen von 1860 ("Das
> Kapital" Bd. 1 wurde 1867 publiziert), wenn man sie auf das 19 Jahrh.
> anwendet, aber mit dem Schwinden des Industrieproletariats im 20 Jhrh.
> wird es schwierig. Besonders, wenn man die Analyse der englischen
> Verhältnisse nicht nur auf andere Länder verallgemeinert sondern auch
> noch zur einzig wahren Lehre erklärt. Die letzten Jahrzehnte haben doch
> deutlich gezeigt, wie auch in der sozialen Marktwirtschaft breite
> gesellschaftliche Verbesserungen Wirklichkeit geworden sind.

Natürlich sind neue Erscheinungen hinzugekommen, aber es ist etwas knapp 
bei Band 1 stehen zu bleiben.

 Denn die Prinzipien welche er aufdeckte bleiben die selben. Die Rollen 
im System der Gesellschaftsform bleiben es.

Lediglich die Rollenbesetzung und -größen ändern sich, nicht aber die 
Verhältnisse zwischen den Rollen. Die Quantitäten ändern sich die 
Qualitäten nicht, oder erst nach Ablösung der Verhältnisse durch Neue.

 Wie diese Qualitätssprung nach(!) der Quantitätsanhäufung aussehen kann 
oder wird ist schwer zu beurteilen und war es aus seiner Sicht noch 
mehr.

 Sein gravierendster Fehler war auf der damaligen Basis dazu ein 
Gefälligkeitsgutachten (K. Manifest) erstellt zu haben.

Die Unwissenschaftlichkeit beginnt bei ihm, wie bei allen, mit dem 
Versuch einer jeden Prognose, meine eingeschlossen. Sie kann wissens- 
und erfahrungsbasiert sein, verfügt aber nie über eigene Evidenz.
??

von IQ130+ (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Meine Frau sagte dazu Immobilien machen immobil.

Und wieder so ein dummer Spruch von einem dummen Menschen, SCNR

Einige Imobilienbesitzer finanzieren ihre häufigen Reisen nach St. 
Moritz, um die Welt oder sonst wohin durch Mieteinnahmen, in Amerika ist 
es üblich sein Haus zu verkaufen, wenn man umzieht. Und mein betreuender 
Uniprof hatte damals auch schon sein drittes Haus weil er 
Karrieretechnisch den Wohnort wechselte. Auch in Ländern mit höherer 
Eigentumsquote wird den Jobs nachgezogen, die Trägheit entsteht im 
eigenen Kopf - nicht durch einen Grundbucheintrag im Katasteramt.

von IQ130+ (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Natürlich sind neue Erscheinungen hinzugekommen, aber es ist etwas knapp
> bei Band 1 stehen zu bleiben.

Ach, und in den Bänden 2 und 3 behandelt er dann die Produktions- und 
Lebensverhältnisse des 20. und des 21. Jahrhunderts?

Lass man gut sein, man hat bereits 1926 am Moskauer Konjunkturinstitut 
erkannt, das es mit der Schlussfolgerung, das der Kapitalismus eine 
Wirtschaftsform auf dem absteigenden Ast ist, nicht ganz stimmen kann. 
Das passte dem 4. Führer des Marxismus-Leninismus nicht, also lies er 
den Entdecker der Innovationszyklen erschießen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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IQ130+ schrieb:
> Und wieder so ein dummer Spruch von einem dummen Menschen,
tatsächlich?
> SCNR
Besser wäre es gewesen

> Einige Imobilienbesitzer finanzieren ihre häufigen Reisen nach St.
> Moritz, um die Welt oder sonst wohin durch Mieteinnahmen, in Amerika
> ist es üblich sein Haus zu verkaufen, wenn man umzieht.
Funktioniert so lange der markt am Standort prosperiert
Versuche mal jetzt an einem niedergehenden Ort in USA ein haus zu 
verkaufen.

> Und mein betreuender
> Uniprof hatte damals auch schon sein drittes Haus weil er
> Karrieretechnisch den Wohnort wechselte.

Mache ich auch, dafür musste ich mich aber nie verschulden und nie 
Kaufen. Im Gegenteil ich konnte mir bei jedem Umzug ein höherwertiges 
Domizil leisten.

> Auch in Ländern mit höherer
> Eigentumsquote wird den Jobs nachgezogen, die Trägheit entsteht im
> eigenen Kopf - nicht durch einen Grundbucheintrag im Katasteramt.
Aber ist behindernd. Ein Mietvertrag ist bei bedarf leichter gelöst. und 
flexibler zu händeln sogar beim Auto.
??

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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IQ130+ schrieb:
> nicht durch einen Grundbucheintrag im Katasteramt.

Wie sollte das auch gehen?
 <kopfkratz>

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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IQ130+ schrieb:

> Lass man gut sein, man hat bereits 1926 am Moskauer Konjunkturinstitut
> erkannt, das es mit der Schlussfolgerung, das der Kapitalismus eine
> Wirtschaftsform auf dem absteigenden Ast ist, nicht ganz stimmen kann.

Eben die Schlussfolgerung stammte 1. nicht von Marx sondern von Lenin 
und bezog sich auf das Monopolkaital, welches zu Marx zeiten noch nicht 
Ansatzweise ausgebildet war.

> Das passte dem 4. Führer des Marxismus-Leninismus nicht, also lies er
> den Entdecker der Innovationszyklen erschießen.

Deshalb ist er zum bis dahin größten Verbrecher dieser 
sozialdarwinistischen Lehre geworden gefolgt von MAO und Pol Pot.
das nationalistische Pendant in Deutschland hat diesen jedoch noch vor 
den anderen getopt.

> https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus

Wo ist der Widerspruch zu deiner Aussage?

Ich sagte doch jeder Eingriff zur Manipulation in die Gesetzmäßigkeiten 
der Entwicklung der Gesellschaft vergrößert das Leid der Betroffenen.

??

von Michael B. (laberkopp)


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Percy N. schrieb:
> Nö, gestiegen von 39 % auf 46 % zwischen 1993 und 2010.

Einen gibt's immer, der leider gar nicht versteht.

Gargamel schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Es haben heute weniger Menschen in D ein eigenes Haus
>
> Quelle?

Evident.
In Steinzeit, Bronzezeit baute sich jede Familie ihr eigenes Heim.
Wenn du nicht grade aus Rom stammst, lebte man in Deutschland bis 1800 
im eigenen Haus, nur nicht als Magd und Knecht und Söldner, aber die 
zahlen von ihrem Lohn auch keine Miete. Auf dem Dorf sowieso, da musste 
man schon so was wie Durchreisender 'Dichter' oder Urlauber sein um 
etwas zu mieten. Aber auch in der Stadt des Mittelalters.

Der grosse Run auf Mietwohnung kam erst mit der Industrialisierung, da 
bauten die Fabrikbesitzer Wohnungen und nahmen ihren Arbeitern den Lohn 
gleich wieder ab, Mietskasernen wie in Berlin oder Köln Porz. Heute wird 
das als normal empfunden.

Holzmindener schrieb:
> Eigentum lohnt sich nicht mehr. Ein ordentliches Aktienportfolio
> bringt deutlich mehr Rendite.

Vor allem in Corona mit TUI und Lufthansa, wenn sie nicht gleich 
verstaatlicht werden. Selbst Intel fällt. Nur Tesla profitiert. Hätte 
man Gold gekauft...

IQ130+ schrieb:
> Zu den Bretterbuden und windschiefen Katen würde ich jetzt nicht Haus
> sagen

Sagt der, der in einem Architekturmodell 1:1 aus OSB Platten und 
Plstikfolie lebt ? Sorry, moderner Hausbau ist eine Beleidigung an 
Baumeister und bietet miese Wohnqualität. Ohne Klimaanlaege und Heizung 
überleben die Häuser nicht mal. Ein Fachwerkhaus, neu gebaut in seiner 
damaligen Zeit, da waren Fenster nämlich dicht, der Heizbedarf dank Heu 
auf dem Dachboden minimal, hatte eine bessere Wohnqualität als eine 
heutige Mietwohnung. Wie man noch mitbekommt, wenn man in ein super 
erhaltenes heute denkmalgeschütztes Fachwerkhaus geht, wie ich 
vorgestern. Kühl trotz 33 GradC draussen, trocken trotz schwüler Luft 
draussen dank Lehmwänden, und 500qm Wohnfläche also Platz. Währenddessen 
in den Bretterbuden des Neubauviertels die Klimaanlagen aus allen Rohren 
röhren.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6368485 wurde vom Autor gelöscht.
von Baustelle (Gast)


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Sucht euch Arbeit ihr hobbylosen Hartz4 Penner

von Percy N. (vox_bovi)


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Michael B. schrieb:
> Heizbedarf dank Heu auf dem Dachboden minimal,

Stimmt, das brennt ganz von allein.

von Holzmindener (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Der grosse Run auf Mietwohnung kam erst mit der Industrialisierung, da
> bauten die Fabrikbesitzer Wohnungen und nahmen ihren Arbeitern den Lohn
> gleich wieder ab, Mietskasernen wie in Berlin oder Köln Porz. Heute wird
> das als normal empfunden.

Was ist an Angebot und Nachfrage denn nicht normal? Es kann nun mal 
nicht jeder in der Innenstadt Eigentum haben. Wem das nicht passt, der 
darf halt nicht Ingenieur oder Informatiker studieren und muss sich halt 
einen Beruf auf dem Land suchen. Das ist jetzt nichts Neues und auch 
kein "Betrug am deutschen Michel", sondern simple Logik.

von MaWin (Gast)


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Holzmindener schrieb:
> Wem das nicht passt, der darf halt nicht Ingenieur oder Informatiker
> studieren und muss sich halt einen Beruf auf dem Land suchen.

Verstehe ich nicht. Was soll ein Ingenieur oder Informatiker in einer 
Innenstadt ?
Selbst wenn er zu denjenigen gehören würde, die den Arbeitsplatz in der 
eigenen Unterkunft hätten (was in Corona häufiger, aber sonst nicht die 
übliche Situation ist), macht das keinen Sinn.

von Holzmindener (Gast)


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MaWin schrieb:
> Holzmindener schrieb:
> Wem das nicht passt, der darf halt nicht Ingenieur oder Informatiker
> studieren und muss sich halt einen Beruf auf dem Land suchen.
>
> Verstehe ich nicht. Was soll ein Ingenieur oder Informatiker in einer
> Innenstadt ?

In weniger als einer Stunde zur Arbeit kommen. Wenn deine Arbeit nicht 
in der Stadt ist, hattest du Glück. Die Regel ist das heutzutage nicht.

von TheOneAndOnlyHolzmindener (Gast)


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Holzmindener schrieb:
> In weniger als einer Stunde zur Arbeit kommen. Wenn deine Arbeit nicht
> in der Stadt ist, hattest du Glück. Die Regel ist das heutzutage nicht.

In Holzminden schon. Bei Stiebel Eltron, Symrise, Tesium und Otto 
Künnecke ist man in unter 10 Minuten Fahrzeit auf Arbeit, Parkplätze 
sind immer kostenlos und vorhanden. Kaltmiete 5€/qm. Immobilienkaufpreis 
Bestandsbauten 500 bis 1500€ pro qm. Grundstückskosten ca. 65.000€ für 
600qm. Durchschnittliches Bruttogehalt in den genannten Unternehmen etwa 
60k.

von Weich W. (hand_werker)


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Sehr schön. Leider ist Holzminden nicht meine Heimat. Ich müsste hier so 
viel zurücklassen.

von Dr. Yes (Gast)


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Holzminden ist für holzköpfe

von vn nn (Gast)


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Joby schrieb:
> vn nn schrieb:
>
>> Aber was solls, seid froh, dass man jetzt wieder deutsche statt
>> indischer Arbeitskräfte ...
>
> Da wird die hässliche Fratze des Deutschen sichtbar: National und
> natürlich sozial.

Offenbar muss man ob der Unfähigkeit einiger, ihn zu erkennen, echt 
schon überall fett "Sarkasmus" dran schreiben...

AVR schrieb im Beitrag #6366082:
> Senf D. schrieb:
>> Gegen sozial ist nichts einzuwenden.
>
> Sozial Sozial Sozial....wieder typisch Deutsch.
>
> Kein Wunder, warum das Land untergeht.

Stimmt, in Deutschland werden täglich Demos blutig niedergeschlagen, 
während im "Land of Freedom", wo ein einfacher Arztbesuch schon mal 500€ 
kostet, die Demokratie geradezu erblüht.

von Standardsülzer (Gast)


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vn nn schrieb:

> Stimmt, in Deutschland werden täglich Demos blutig niedergeschlagen,
> während im "Land of Freedom", wo ein einfacher Arztbesuch schon mal 500€
> kostet, die Demokratie geradezu erblüht.

Hast Du dafür Quellen? Scharfe Fotos, Datenblätter etc.

Wir (™ tm) machen hier nicht Deine Hausaufgaben.

von Weich W. (hand_werker)


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vn nn schrieb:
> Stimmt, in Deutschland werden täglich Demos blutig niedergeschlagen,
> während im "Land of Freedom", wo ein einfacher Arztbesuch schon mal 500€
> kostet, die Demokratie geradezu erblüht.

Das kann mir egal sein, wenn ich den Arztbesuch nach 2 Stunden Arbeit 
schon wieder drin habe, inklusive Anfahrt und Trinkgeld.
Genau das gleiche wie das ständige Schweiz-Gebashe. Mir doch egal ob die 
Wohnung 4000 Franken und der Döner 12 Franken kostet, wenn ich am 
Monatsende immer noch mehr zur Seite legen kann als ich in Deutschland 
verdiene.

: Bearbeitet durch User
von Baustelle (Gast)


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Weich W. schrieb:
> vn nn schrieb:
>> Stimmt, in Deutschland werden täglich Demos blutig niedergeschlagen,
>> während im "Land of Freedom", wo ein einfacher Arztbesuch schon mal 500€
>> kostet, die Demokratie geradezu erblüht.
>
> Das kann mir egal sein, wenn ich den Arztbesuch nach 2 Stunden Arbeit
> schon wieder drin habe, inklusive Anfahrt und Trinkgeld.
> Genau das gleiche wie das ständige Schweiz-Gebashe. Mir doch egal ob die
> Wohnung 4000 Franken und der Döner 12 Franken kostet, wenn ich am
> Monatsende immer noch mehr zur Seite legen kann als ich in Deutschland
> verdiene.

jeder schweizer fährt nach deutschland zum einkaufen.

von TheOneAndOnlyHolzmindener (Gast)


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Baustelle schrieb:
> jeder schweizer fährt nach deutschland zum einkaufen.

Vergleicht mal das Verhältnis von Medianlohn zu Kaufpreisen für Fleisch, 
Milch, Bier usw.
Deutschland ist selbst bei einem reinen Preisvergleich ohne Einbeziehung 
des Medianlohns billiger als Russland oder China. Darum kommen ja alle 
zum Shoppen hier her, weil wir billig sind. Wegen Leuten wie Tönnies.

von Facts (Gast)


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das einzig sinnvolle was man heute studieren sollte ist irgendwas mit 
bwl um andere menschen erfolgreich auszubeuten und sich die eigenen 
taschen vollzumachen

von Gerd (Gast)


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In Deutschland werden die Bauern extrem subventioniert. Für fast alles 
gibt es Zuschüsse, egal ob man seinen Acker brach liegen lässt oder was 
bestimmtes anbaut. Ställe mit Melkroboter werden teilweise zu über 85% 
subventioniert, für den Rest gibts sehr günstige Kredite. Das ist nichts 
anderes als sozialistische Planwirtschaft. Deshalb sind Lebensmittel in 
Deutschland billig.

von F. B. (finanzberater)


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Facts schrieb:
> das einzig sinnvolle was man heute studieren sollte ist irgendwas mit
> bwl um andere menschen erfolgreich auszubeuten und sich die eigenen
> taschen vollzumachen

Dafür muss man nicht studieren, man braucht nur Startkapital.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Baustelle schrieb:
> jeder schweizer fährt nach deutschland zum einkaufen.

Nein, nur die Armen und die Dummen. Die anderen wissen das selbst im 
hiesigen Discounter die Qualität höher ist als nebenan selbst Österreich 
fällt dagegen ab.?

von TheOneAndOnlyHolzmindener (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> hiesigen Discounter die Qualität höher ist

Unsinn. Die Schweizer Discounter kaufen genau dort ein wo die Deutschen 
es auch tun. Sie zahlen nur mehr wegen geringerer Abnahmemenge und 
preisen entsprechend der Kaufkraft in der Schweiz an. Ist der Döner oder 
die Pizza in der Schweiz besser? Selbstverständlich nicht. Nur teurer 
weil die Leute mehr verdienen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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kumm und lug

Ich habe den Vergleich, trotzdem schon Aldi und Lidl die Qualität von 
Spar in Österreich haben geh ich dort nur in seltenen Ausnahmefällen hin 
am liebsten zum ortansässigen Metzger, Bäcker sowieso der Rest vom 
Migros. Milch direkt vom Stall bevor fertig gemolken ist. Nach 
Deutschland nur für Nichtlebensmittel. Und seit März gar nicht mehr.?

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Natürlich alles mit entsprechenden Konsequenzen auf die IGM-Gehälter.

Da ist es wieder, dein Grundmotiv und Feindbild Nummer Eins: Das im 
Allgemeinen sehr gute Gehalt für Angestellte in Unternehmen, die dem 
Metalltarif angeschlossen sind.
Darauf fußen alle deine Gedanken und kruden Theorien zur 
wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.

Warum schaffst du es bloß nicht aus eigener Kraft, deinen Neid zu 
zügeln, nur weil du es nicht dorthin geschafft hast?
Finde endlich deinen Frieden mit dir selbst und akzeptiere, dass es 
andere Leute besser im Leben getroffen haben als du. Das ist eine simple 
Tatsache und nicht schwer zu verstehen.

Dein Neid und deine Missgunst bringen dich keinen Millimeter weiter im 
Leben, sondern werfen dich im Gegenteil weit zurück, denn niemand findet 
solche Hater-Typen sympathisch. Ein eigenes soziales Netzwerk ist aber 
in jeder Hinsicht ein großer Vorteil im Leben, auch und gerade natürlich 
im Beruf.

Wichtige Regel, die hier zutrifft: Man muss auch gönnen können.
Und nimm dich selbst nicht so schrecklich wichtig. Dein übertriebener 
Narzissmus ist nicht zu überlesen und spricht für die Kompensation 
massiver Minderwertigkeitskomplexe.

von CO2NeutraLIzDa (Gast)


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fik die igmler!!!! nieder mit der automoibil industrie, wählt die 
grünen!

von Katzenfreund Miau (Gast)


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Nur das Diplom ist was wert. Der Masterbator ist ein Laberfach mit 
Fressen aus dem Otto-Katalog.

von Elektrofan (Gast)


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F. B. (finanzberater) schrieb:
> Dafür muss man nicht studieren, man braucht nur Startkapital.

Noch wichtiger ist eine wie auch immer ergatterte Eintrittskarte,
am besten eine, auf der "Dr." mit draufsteht.

Frag' nach bei Guttenberg, Schavan, Giffey u.v.m.

von IQ130+ (Gast)


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Michael B. schrieb:

> In Steinzeit, Bronzezeit baute sich jede Familie ihr eigenes Heim.

Nein, in der Steinzeit lebte man vorzugsweise als Höhlenmensch in Höhlen 
oder unter freien Himmel. Die Lehmhütten der Bronzezeit würde ich auch 
nicht als 'Heim' bezeichnen, schon mal nicht wegen der offenen 
Feuerstellen zum Kochen.

> Wenn du nicht grade aus Rom stammst, lebte man in Deutschland bis 1800
> im eigenen Haus, nur nicht als Magd und Knecht und Söldner, aber die
> zahlen von ihrem Lohn auch keine Miete.

Naja das ist aber auch Geschichtsverdrehung erster Güte, die Mägdekammer 
war Bestandteil der Entlohnung auch wenn dafür nicht extra Miete 
abgeführt wurde. Irgendwelche Auswahl hatte man auch nicht, oft nicht 
mal einen eigenen Zimmerschlüssel. Wäre ja auch hinderlich für den 
Hofherren, wenn er unter Druck auf der Suche nach einem Seitensprung vor 
versperrter Kammertüre stünde.

Letztlich bleib es Quatsch die Wohnverhältnisse nur daran zu messen, ob 
Eigentum oder nicht. Grad für manche alte Leutchen wird so ein eigenes 
Haus zum Klotz am Bein, wo man Bauerhalt, Schneeschippen etc. pp am Hals 
hat. Da wünschen sich nicht wenige ne Mietwohnung, wo sie sich um nichts 
selbst kümmern müssen.

> Der grosse Run auf Mietwohnung kam erst mit der Industrialisierung, da
> bauten die Fabrikbesitzer Wohnungen und nahmen ihren Arbeitern den Lohn
> gleich wieder ab, Mietskasernen wie in Berlin oder Köln Porz. Heute wird
> das als normal empfunden.

Naja eine Mietskaserne von 1920 ist ja nicht im geringsten mit ner 
Mietwohnung heute zu vergleichen. und schon damals nicht die einzige 
Wohnform, man denke da an Genossenschaftswohnungen, Bausparkassen, 
Dienstwohnungen etc. pp.. Carl Zeiss-Stiftung beispielsweise.
Oder die Gartenstädte, die bergbausiedlungen, etc. pp.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Gartenstadt_in_Deutschland

> IQ130+ schrieb:
>> Zu den Bretterbuden und windschiefen Katen würde ich jetzt nicht Haus
>> sagen
>
> Sagt der, der in einem Architekturmodell 1:1 aus OSB Platten und
> Plstikfolie lebt ? Sorry, moderner Hausbau ist eine Beleidigung an
> Baumeister und bietet miese Wohnqualität.

Nur wenn man den Wohnungsbau im Slum als Vergleich heranzieht.

> Wie man noch mitbekommt, wenn man in ein super
> erhaltenes heute denkmalgeschütztes Fachwerkhaus geht, wie ich
> vorgestern.

Ja im keller, wo der Bierkasten steht. Dann steig mal in den Spitzboden 
des geliebten Fachwerkhauses und du bist im Schwitzkasten der Wohnkultur 
angekommen. weitere Probleme des fachwerkbaues: Wärmebrücken, 
Ausfachung, Ungeziefer, den Wohnraum durchschneidendes Tragwerk, 
Schimmel in den Wänden und im Holz etc. pp..

> Kühl trotz 33 GradC draussen, trocken trotz schwüler Luft
> draussen dank Lehmwänden, und 500qm Wohnfläche also Platz. Währenddessen
> in den Bretterbuden des Neubauviertels die Klimaanlagen aus allen Rohren
> röhren.

Du sprichst jetzt von Istanbul? Also in den Neubaugebiete die hier 
stehen, finden sich eigentlich Massivbauten und keine Bretterbuden. Die 
Mode mit den Schweden- und sonstigen Fertigteilhäusern hat sich 
eigentlich nicht als 4-Jahreszeitenhaus durchsetzen können.

von Mario (Gast)


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Ich nehme an, dass die nur den Markt frühzeitig abfischen wollen. Da 
wird eine Rekrutierungsfirma die Leute filtern. Und wenn da in der 
Bewerbung steht:
"... ick will programmieren können tun .."
wird dieser Kandidat wohl nicht in der engeren Auswahl stehen.

Die sind nur auf Talentsuche und die sehr guten werden dann auf eine 
Betriebsakademie gehen oder bekommen Unterstützung für Abitur und 
Studium.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Finde endlich deinen Frieden mit dir selbst und akzeptiere, dass es
> andere Leute besser im Leben getroffen haben als du. Das ist eine simple
> Tatsache und nicht schwer zu verstehen.

Das habe ich doch schon lange. Dieser Neid hat mir zu einem Vermögen und 
finanzieller Freiheit verholfen. Neid versprühen hier nur noch die 
IGMler, insbesondere diejenigen aus der Automobilindustrie, weil es bei 
ihnen von jetzt ab nur noch abwärts geht und ich ihnen das alles schon 
vor vier prophezeit habe.

Überschuldete Autozulieferer – Gefahr für Deutschlands Wirtschaft

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/knauss-kontert/ueberschuldete-autozulieferer-gefahr-fuer-deutschlands-wirtschaft/

von Katzenfreund Miau (Gast)


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Mario schrieb:
> Ich nehme an, dass die nur den Markt frühzeitig abfischen wollen.
> Da
> wird eine Rekrutierungsfirma die Leute filtern. Und wenn da in der
> Bewerbung steht:
> "... ick will programmieren können tun .."
> wird dieser Kandidat wohl nicht in der engeren Auswahl stehen.
>
> Die sind nur auf Talentsuche und die sehr guten werden dann auf eine
> Betriebsakademie gehen oder bekommen Unterstützung für Abitur und
> Studium.

ikke bin berliner

von IQ130+ (Gast)


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Mario schrieb:
> Ich nehme an, dass die nur den Markt frühzeitig abfischen wollen. Da
> wird eine Rekrutierungsfirma die Leute filtern. Und wenn da in der
> Bewerbung steht:
> "... ick will programmieren können tun .."
> wird dieser Kandidat wohl nicht in der engeren Auswahl stehen.

och, auch Affen hat man schon zu Weltraumkommandeuren ausgebildet:
Youtube-Video "NASA's First Trained Astronaut in Space"
;-)

von MaWin (Gast)


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IQ130+ schrieb:
> Grad für manche alte Leutchen wird so ein eigenes Haus zum Klotz am
> Bein,

Schlimmer Klotz, die wissen gar nicht wohin mit ihrer Kohle.
Alle Rentner im Umfeld, die im eigenen Haus leben, haben keine 
wirklichen Sorgen (Corona, ob der Buchsbaum überlebt...).
Alle Rentner in einer Mietwohnung jammern wie wenig von ihrer Rente 
übrig bleibt und sind öfter auf Wohngeld vom Amt angewiesen.
Rente ist nun mal in Deutschland nicht üppig, so 50% vom ehemaligen 
Netto, da hilft es extrem, wenn nicht 25% vom ehemaligen Netto, also 
knapp 50% der Rente, in die Miete fliessen. Es soll sogar Leute geben, 
die mehr als diese empfohlenen 25% in ihre Behausung gesteckt haben, bei 
33% bleiben nur 33% der Rente übrig, für die Nebenkosten.

von Marx W. (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Was ich mich bei dieser VW-"Ausbildung" frage: Kann man damit noch
> irgendwas anderes machen, als für VW zu arbeiten?
Vllt. als Leiher dann für VW malochen.
> Würde diese Ausbildung
> auch anderswo akzeptiert werden,
Eher nicht, oder man trifft auf Entscheider die den Ausbildungsgang  zu 
100% kennen und auch "schätzen"!
> oder hat man damit genau einen
> Arbeitgeber zur Auswahl?
Vom Gehalt her wirste bei VW das beste geboten bekommen.
Also wirste auch tunlichst nicht zu einen anderen AG wechseln.

von Marx W. (Gast)


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F. B. schrieb:
> ich ihnen das alles schon
> vor vier prophezeit habe.

!!!!!!! vor vier?

von Marx W. (Gast)


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Elektrofan schrieb:
> F. B. (finanzberater) schrieb:
>> Dafür muss man nicht studieren, man braucht nur Startkapital.
>
> Noch wichtiger ist eine wie auch immer ergatterte Eintrittskarte,
> am besten eine, auf der "Dr." mit draufsteht.
>
> Frag' nach bei Guttenberg, Schavan, Giffey u.v.m.

Eigentlich muß man schon die "richtigen" Eltern erwischen. Nur dann 
werden die Weichen ja so gestellt, dass man  auf den richtigen Schienen 
unterwegs ist.

von F. B. (finanzberater)


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Marx W. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> ich ihnen das alles schon
>> vor vier prophezeit habe.
>
> !!!!!!! vor vier?

Vor vier Jahren.

Auto-Zulieferer stecken bis zum Hals in Schulden - nun droht eine 
Pleitewelle

https://www.focus.de/finanzen/boerse/konjunktur/in-der-pandemie-ausgebremst-der-kleine-bruder-der-schluesselindustrie_id_12308048.html

von AffeMitWaffe (Gast)


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MaWin schrieb:
> Alle Rentner im Umfeld, die im eigenen Haus leben, haben keine
> wirklichen Sorgen (Corona, ob der Buchsbaum überlebt...).
> Alle Rentner in einer Mietwohnung jammern wie wenig von ihrer Rente
> übrig bleibt und sind öfter auf Wohngeld vom Amt angewiesen.
> Rente ist nun mal in Deutschland nicht üppig, so 50% vom ehemaligen
> Netto, da hilft es extrem, wenn nicht 25% vom ehemaligen Netto, also
> knapp 50% der Rente, in die Miete fliessen. Es soll sogar Leute geben,
> die mehr als diese empfohlenen 25% in ihre Behausung gesteckt haben, bei
> 33% bleiben nur 33% der Rente übrig, für die Nebenkosten.

So sieht es aus!

von Marx W. (Gast)


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Gerd schrieb:
> In Deutschland werden die Bauern extrem subventioniert.
Es gibt  die EU konformen Regeln. Ob da eine Subvention oder Zuschuss 
"zufließt" den Landwirten, ist fast überall in der EU das Gleiche.
> Für fast alles
> gibt es Zuschüsse, egal ob man seinen Acker brach liegen lässt oder was
> bestimmtes anbaut.
Ist aber alles politisch gewollt, und von den "Volks"-Vertretern 
beschlossen worden!
> Und von Ställe mit Melkroboter werden teilweise zu über 85%
> subventioniert, für den Rest gibts sehr günstige Kredite.
Quelle?
> Das ist nichts
> anderes als sozialistische Planwirtschaft.
Schade, dass es keine Zeitmaschine gibt. Mit so einer könntest du ganz 
"easy" deinen Blödsinn überprüfen!
> Deshalb sind Lebensmittel in
> Deutschland billig.
Widersinn zu deinen Satz davor!

von AffeMitWaffe (Gast)


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F. B. schrieb:
> Marx W. schrieb:
>> F. B. schrieb:
>>> ich ihnen das alles schon
>>> vor vier prophezeit habe.
>> !!!!!!! vor vier?
>
> Vor vier Jahren.

Du meinst seit 4 Jahren, fast täglich. Was für ein trauriges Leben.

von Marx W. (Gast)


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Holzmindener schrieb:
> Eigentum lohnt sich nicht mehr. Ein ordentliches Aktienportfolio bringt
> deutlich mehr Rendite.
Kommt drauf an!

von F. B. (finanzberater)


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F. B. schrieb:
> Auto-Zulieferer stecken bis zum Hals in Schulden - nun droht eine
> Pleitewelle

Wie kann das eigentlich sein, dass eine Pleitewelle droht, wo doch laut 
Realistischer alias EhrlicheAusnahmeHier alias AffeMitWaffe alias ... in 
Zeiten des Nullzinses eine Pleite gar nicht mehr möglich sein dürfte?

Ich kann euch sagen, was passieren wird: Wenn die ersten Kredite 
ausfallen, sinkt das Eigenkapital der Banken, was wiederum dazu führen 
wird, dass sie keine Kredite mehr vergeben dürfen. Insbesondere nicht an 
den hochriskanten Autosektor. Die noch ausstehenden Kredite müssen die 
Unternehmen nach Ende der Laufzeit aber trotz Nullzins zurückbezahlen. 
Wenn der eigene Cashflow nicht ausreicht, dann muss ein neuer Kredit 
aufgenommen werden, um den alten zu begleichen. Da die Autoindustrie 
aber keine Kredite mehr bekommen wird, wird es trotz Nullzins eine 
Pleitewelle geben.

Hier eine kleine Einführung für euch Finanzanalphabeten:

Welche Rolle spielt Eigenkapital für Banken?

https://www.kas.de/de/web/soziale-marktwirtschaft/welche-rolle-spielt-eigenkapital-fuer-banken-

von 师傅 (Gast)


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F. B. schrieb:
> in Zeiten des Nullzinses eine Pleite gar nicht mehr möglich sein dürfte?

Welcher OEM oder grosse Zulieferer ist denn pleite gegangen? Wo gab es 
denn betriebsbedingte Kündigungen?

von 师傅 (Gast)


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F. B. schrieb:
> Da die Autoindustrie aber keine Kredite mehr bekommen wird, wird es
> trotz Nullzins eine Pleitewelle geben.

Dann steigt der Staat ein wie bei Lufthansa oder TUI. Leoni ist ohne 
Ende überschuldet und bekommt trotzdem noch Geld.

von Manfred (Gast)


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MaWin schrieb:
>> Grad für manche alte Leutchen wird so ein eigenes Haus
>> zum Klotz am Bein,
>
> Schlimmer Klotz, die wissen gar nicht wohin mit ihrer Kohle.

Was sich durchaus ändern kann.

> Alle Rentner im Umfeld, die im eigenen Haus leben, haben keine
> wirklichen Sorgen (Corona, ob der Buchsbaum überlebt...).

Im eigenen Haus lebt es sich nur dann unbeschwert, wenn man Geld auf dem 
Konto hat. Ich hatte voriges Jahr einfach mal so um 6000 Euro für die 
Öltankanlage - andersherum ist das etwa das, was ich für eine 
bescheidene Wohnung an Jahresmiete gezahlt hätte.

> Rente ist nun mal in Deutschland nicht üppig,
> so 50% vom ehemaligen Netto,

Die Politik nennt höhere Zahlen, aber das ist gelogen Du liegst recht 
gut. Das Durchschnittseinkommen der Rentenbemessung steigt jedes Jahr, 
und das tut es stärker, als meine Lohnerhöhungen (IGM!) real ausgemacht 
haben. Wenn ich diese Zahlen angucke, klagt die jüngere Generation 
vollkommen zu recht darüber, dass sie keine ordentliche Rente erwarten 
kann.

F. B. schrieb:
>> Auto-Zulieferer stecken bis zum Hals in Schulden - nun droht eine
>> Pleitewelle
>
> Wie kann das eigentlich sein, dass eine Pleitewelle droht, wo doch laut
> Realistischer alias EhrlicheAusnahmeHier alias AffeMitWaffe alias ... in
> Zeiten des Nullzinses eine Pleite gar nicht mehr möglich sein dürfte?

Die großen Buden wie VW werden mit aller Macht am Leben erhalten werden. 
Die kleinen Zulieferer, aus denen sie ihren Gewinn pressen, gehen den 
Bach runter weil nicht publikumswirksam genug.

von Gerd (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Gerd schrieb:
>> In Deutschland werden die Bauern extrem subventioniert.
> Es gibt  die EU konformen Regeln. Ob da eine Subvention oder Zuschuss
> "zufließt" den Landwirten, ist fast überall in der EU das Gleiche.

Falsch. Zur EU Subvention kommt noch die Subvention vom Bund

>> Für fast alles
>> gibt es Zuschüsse, egal ob man seinen Acker brach liegen lässt oder was
>> bestimmtes anbaut.
> Ist aber alles politisch gewollt, und von den "Volks"-Vertretern
> beschlossen worden!

Stimmt. Aber der Wähler weiß davon nichts. Es ist ja auch aus 
verständlichen Gründen wirklich nicht einfach, an diese Informationen zu 
kommen.

>> Und von Ställe mit Melkroboter werden teilweise zu über 85%
>> subventioniert, für den Rest gibts sehr günstige Kredite.
> Quelle?

Verwandtschaft von mir in Südhessen ist mir Quelle genug.

>> Das ist nichts
>> anderes als sozialistische Planwirtschaft.
> Schade, dass es keine Zeitmaschine gibt. Mit so einer könntest du ganz
> "easy" deinen Blödsinn überprüfen!

Wozu sollte es dazu nötig sein, in die Vergangenheit zu reisen?

von Weich W. (hand_werker)


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Manfred schrieb:
> Wenn ich diese Zahlen angucke, klagt die jüngere Generation
> vollkommen zu recht darüber, dass sie keine ordentliche Rente erwarten
> kann.

Die jüngere Generation braucht nur 200€ monatlich in einen ETF zu 
investieren und die Altersvorsorge ist erledigt. Wenn jeder alles 
verprasst und auf den Staat hofft, kann das doch nur schief gehen.

von Manfred (Gast)


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Weich W. schrieb:
> in einen ETF zu investieren

Werfe nicht mit Abkürzungen um Dich, ETF sagt mir nichts.
Und ja, ich suche nicht per G* nach, wenn jemand kluge Texte von sich zu 
geben glaubt.

> Wenn jeder alles verprasst und auf den Staat hofft,
> kann das doch nur schief gehen.

Dummfug. Jeder Arbeitnehmer zahlt knapp 10% seines Bruttolohns 
zwangsweise in die staatliche Rentenversicherung ein und darf dafür eine 
Gegenleistung erwarten. Wenn das nicht mehr funktioniert, ist etwas am 
System faul.

von Teddy (Gast)


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Manfred schrieb:
> Weich W. schrieb:
>> in einen ETF zu investieren
>
> Werfe nicht mit Abkürzungen um Dich, ETF sagt mir nichts.
> Und ja, ich suche nicht per G* nach, wenn jemand kluge Texte von sich zu
> geben glaubt.

Dann bist du nicht daran interessiert, was ein ETF ist.

von 师傅 (Gast)


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Manfred schrieb:
> Und ja, ich suche nicht per G* nach, wenn jemand kluge Texte von sich zu
> geben glaubt.

So einen Unsinn schreiben und andere Beiträge darin noch kritisieren, du 
bist sicher beliebt.

ETFs sind neben Immobilien die einzige verbliebende Möglichkeit Geld 
sicher anzulegen, weil es von den Banken keine Zinsen mehr gibt. Sollte 
man also schon kennen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Niemand der noch sein leben leben will wird sich mit derlei 
vernünftigerweise beschäftigen wollen. allein das Marketingkonzept 
bindet die volle Aufmerksamkeit des potentiellen Anlegers, macht ihn zum 
Kaninchen der Schlange „Verlustangst“.
etwas für leute ohne Lebensinhalt.
Namaste

von MaWin (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Die jüngere Generation braucht nur 200€ monatlich in einen ETF zu
> investieren und die Altersvorsorge ist erledigt

Du meinst, wer von 20 bis 70 (Rentenalter der jüngeren Generation) jeden 
Monat 200 EUR erspart, der kann von 70 bis 80 sich 1000 EUR pro Monat 
gönnen, also zumindest mehr als die Grundrente.

Ja. Auch ohne ETF, sind beides Mal 120000.

von Teddy (Gast)


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MaWin schrieb:
> Weich W. schrieb:
>> Die jüngere Generation braucht nur 200€ monatlich in einen ETF zu
>> investieren und die Altersvorsorge ist erledigt
>
> Du meinst, wer von 20 bis 70 (Rentenalter der jüngeren Generation) jeden
> Monat 200 EUR erspart, der kann von 70 bis 80 sich 1000 EUR pro Monat
> gönnen, also zumindest mehr als die Grundrente.
>
> Ja. Auch ohne ETF, sind beides Mal 120000.

Sie haben auch Zinsen!
Bei 5% Zinsen pro Jahr (ist bei ETFs bisher) und eine Sparrate von 200€ 
pro Monat ergibt dies nach 50 Jahren über 500.000€!

von MaWin (Gast)


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Manfred schrieb:
> Dummfug. Jeder Arbeitnehmer zahlt knapp 10% seines Bruttolohns
> zwangsweise in die staatliche Rentenversicherung ein und darf dafür eine
> Gegenleistung erwarten. Wenn das nicht mehr funktioniert, ist etwas am
> System faul.

Er zahlt 10% und sein Arbeitgeber weitere 10%, macht fast 20.
Von der Summe werden halt die Rentner bezahlt.
Wieviel jeder bekommt, hängt dann von deren Anzahl ab.

Das funktioniert, weil ja kein Geld über Jahre gerettet werden muss. 
Aber den Rentnern ist es zu wenig, den Arbeitenden zuviel. So ist das 
halt, wenn beide jammern, ist es gerecht und fair. Wäre einer zufrieden, 
wäre der Andere beschissen worden.

Da einige Rentenkassenausgaben durch Steuern subventioniert werden, 
kassiert der Staat sogar mehr als die 20% von den Arbeitenden ab, um die 
Rentner zu bezahlen. Daher geht es vielen Rentnern und Pensionären 
derzeit recht gut.

Das Risiko ist, wenn später mehr Rentnern weniger Kinder 
gegenüberstehen. Da Deutsche trotz Kindergeld keine Kinder kriegen 
wollten "stinken und machen Dreck", hat man nun glücklicherweise 
Flüchtlinge, deren Kinder später arbeiten werden, um die Rente derer zu 
bezahlen, die heute über Flüchtlingsfamilien am Stammtisch meckern.

Daher funktioniert das Umlagesystem auch in Zukunft.

Privat angespartes Vermögen hingegen wurde wegen Billionen frisch 
gedruckten Geldes während der Finanzkrise inflationiert und heute wegen 
CoVid inflationiert, keine Zinsen mehr, Hauspreise verdoppelt, so dass 
dem Sparendern nur noch zocken an der Börse bleibt - bei dem viele 
verlieren und nur wenige gewinnen werden, denn die ganzen gedruckten 
Billionen, denen keine Waren gegenüberstehen, fliessen an die Börse und 
treiben dort die Kurse.

von 师傅 (Gast)


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MaWin schrieb:
> Privat angespartes Vermögen hingegen wurde wegen Billionen frisch
> gedruckten Geldes während der Finanzkrise inflationiert und heute wegen
> CoVid inflationiert, keine Zinsen mehr, Hauspreise verdoppelt, so dass
> dem Sparendern nur noch zocken an der Börse bleibt - bei dem viele
> verlieren und nur wenige gewinnen werden, denn die ganzen gedruckten
> Billionen, denen keine Waren gegenüberstehen, fliessen an die Börse und
> treiben dort die Kurse.

Gut zusammengefasst. ETFs wie den MSCI World, der in 1500 Unternehmen 
(davon 60% US Unternehmen) investiert ist, oder einen Asien ETF, würde 
ich als vergleichsweise sicher betrachten. Wenn so viele Unternehmen 
pleite gehen, dann entscheidet eh die Muskelkraft. Wer an starke 
Inflation glaut, kann auch einen ETF auf in der Schweiz physisch 
hinterlegtes Gold setzen, wenn es für Immobilien zu spät ist.

Die gesetzliche Rentenversicherung ist sicher weil umlagefinanziert, 
aber lohnen tut sie sich nicht. Über 45 Jahre ca. 20% vom Bruttolohn 
abgeben, um dann für die verbleibenden 15 Jahre etwa 43% vom vorherigen 
Lohn zu bekommen, ist eine ganz schlechte Rechnung. Die Schweiz und 
Niederlande machen es besser. Österreich steht mittelfristig vor 
ähnlichen Problemen wie Deutschland.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Teddy schrieb:
> Sie haben auch Zinsen!
> Bei 5% Zinsen pro Jahr (ist bei ETFs bisher) und eine Sparrate von 200€
> pro Monat ergibt dies nach 50 Jahren über 500.000€!

Und das ist noch mit einer sehr kleinen Sparrate von nur 200 € 
berechnet. Dafür sind 50 Jahre Ansparphase vielleicht etwas lang 
angesetzt.

Bei zum Beispiel 35 Jahren und 2000 € pro Monat ergeben sich bereits 
über 2,2 Millionen € nach Steuern. Selbst wenn man noch die 
durchschnittliche Inflation berücksichtigt, ist das nach 35 Jahren immer 
noch eine Menge Geld, bei der man auf die gesetzliche Rente sicher nicht 
mehr angewiesen ist, die gibt es dann noch obendrauf.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Senf D. schrieb:
> 2000 € pro Monat

Du weist schon wer das übrig hat mntl., mit 20 Jahren oder mit 30 und 
Familie?
Träumen jetzt hier alle vom großen Geld?

von Teddy (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> 2000 € pro Monat
>
> Du weist schon wer das übrig hat mntl., mit 20 Jahren oder mit 30 und
> Familie?
> Träumen jetzt hier alle vom großen Geld?

Wenn man mit Geld nicht umgehen kann...
2000€ zur Seite zu legen ist nicht schwer.

von Paul (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> 2000 € pro Monat
>
> Du weist schon wer das übrig hat mntl., mit 20 Jahren oder mit 30 und
> Familie?
> Träumen jetzt hier alle vom großen Geld?

Na wenn man sich die Gehaltsangaben in diesem Forum so ansieht, und das 
nur halbwegs nicht gelogen ist, dann sollte eine Sparrate von 2000€ pro 
Monat doch locker drin sein.

von IQ130+ (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> 2000 € pro Monat
>
> Du weist schon wer das übrig hat mntl., mit 20 Jahren oder mit 30 und
> Familie?
> Träumen jetzt hier alle vom großen Geld?

2k sind vielleicht etwas sportlich aber 1k ist schon drin, auch für 
Familien.

Grob überschlagen:
Also Papa hat 80k/Jahr (Ingenieur) macht 4k/Monat brutto, Mama hat 
halbtags vielleicht 25k/Jahr macht mit Kindergeld brutto 1k/Monat.

also 5k/Monat.  Miete wäre 1k/Monat, Auto+Essen+Schule+Strom/telecom 
2k/Monat
-> bleiben 2k/Monat übrig.

von 师傅 (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Du weist schon wer das übrig hat mntl., mit 20 Jahren oder mit 30 und
> Familie? Träumen jetzt hier alle vom großen Geld?

Nicht viele, aber z.B. viele im Konzern arbeitenden verheirateten Paare. 
Die haben aber gewöhnlich so oder so kein großes Geldproblem.

Die Aussage war aber auch nicht, dass jeder in dem Alter so viel Geld 
übrig hat, sondern es sollte die Macht des Zinseszins veranschaulichen. 
Wie bereits geschrieben, reichen sogar 200€ monatlich.

von Paul (Gast)


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师傅 schrieb:
> sondern es sollte die Macht des Zinseszins veranschaulichen.

Auch die meisten Ingenieure verstehen die Exponentialfunktion nicht.

von Paul (Gast)


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IQ130+ schrieb:
> Also Papa hat 80k/Jahr (Ingenieur)

Das Mediangehalt bei Ingenieuren ist etwa 50k Brutto
https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article203796174/Gehaltsvergleich-Ingenieure-verdienen-bestens-fallen-aber-international-zurueck.html

80k ist schon ziemliche Oberkannte. Auch wenn es vereizelt auch Fälle 
von über 100k gibt.

von pOpel (Gast)


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IQ130+ schrieb:
> Also Papa hat 80k/Jahr (Ingenieur) macht 4k/Monat brutto,

Wie 80/12 = 4 wird würde mich dann doch schonmal wirklich interessieren 
:))

von IQ130+ (Gast)


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Paul schrieb:
> 师傅 schrieb:
>> sondern es sollte die Macht des Zinseszins veranschaulichen.
>
> Auch die meisten Ingenieure verstehen die Exponentialfunktion nicht.

Doch schon, aber im Zusammenhang mit Technikzerstörenden katastrophalen 
Ereignissen (bspw. Resonanzkatastrophe). Also bekämpft man die 
Exponentialfunktion da wo sie auftreten könnte (rückgekoppelte Systeme) 
mit aller Ingenieurtechnischen Kraft. Es sind eher die BWL'er die die 
Rückkopplungseffekte nicht im Griff haben, wie in diesem Standardwerk 
für Querdenker dargestellt: ISBN: 978-3499615788



https://www.tradercampus.de/index.php/de/artikel/die-besten-psychologie-buecher-die-logik-des-misslingens

von IQ130+ (Gast)


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pOpel schrieb:
> IQ130+ schrieb:
>> Also Papa hat 80k/Jahr (Ingenieur) macht 4k/Monat brutto,
>
> Wie 80/12 = 4 wird würde mich dann doch schonmal wirklich interessieren
> :))

Überschlagsrechnung (netto a bisserl mehr als brutto/2, 12 mit 10 
genähert) und brutto geschrieben wo Netto gedacht - Asche auf mein 
Haupt. Ändert aber nix an der Kernaussage das 2k/Monat sparbar sind.

von IQ130+ (Gast)


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Paul schrieb:
> IQ130+ schrieb:
>> Also Papa hat 80k/Jahr (Ingenieur)
>
> Das Mediangehalt bei Ingenieuren ist etwa 50k Brutto
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article203796174/Gehaltsvergleich-Ingenieure-verdienen-bestens-fallen-aber-international-zurueck.html

Da stehen Einstiegsgehälter, nicht Berufserfahrene-Gehälter

> 80k ist schon ziemliche Oberkannte. Auch wenn es vereizelt auch Fälle
> von über 100k gibt.

72-80K ist in der Entwicklung mit 10Jahren Erfahrung normal, wenns nicht 
gerade ne Klitsche oder eine Bude im Osten ist. Bei den Ösi eher weniger

Da wird der Meridian über alle (Einsteiger und alte Hasen) mit 61k 
angegeben:
https://www.ingenieur.de/karriere/gehalt/das-verdienen-ingenieure-in-deutschland-wirklich/

Das passt auf 50k für Einsteiger und 70+k für Erfahrene.

von Senf D. (senfdazugeber)


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IQ130+ schrieb:
> also 5k/Monat.  Miete wäre 1k/Monat, Auto+Essen+Schule+Strom/telecom
> 2k/Monat
> -> bleiben 2k/Monat übrig.

Ja, das halte ich als Überschlagsrechnung für realistisch. Wenn man 
keine oder noch keine Kinder hat, dann ist so eine Sparrate erst recht 
kein Problem, sofern wir von Ingenieuren und Informatikern sprechen. Da 
geht dann sogar noch mehr.

: Bearbeitet durch User
von Elektrofan (Gast)


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> Selbst wenn man noch die
> durchschnittliche Inflation berücksichtigt, ist das nach 35 Jahren
> immer noch eine Menge Geld, ...

Nach der nächsten unausweichlichen Währungs'reform'

(u.a.
wg. den kürzlich staatlicherseits neu aufgenommenen
"Verbindlichkeiten" von insgesamt min. ca. 3*10^12 €,
wg. der EU-Farce schlechthin,
wg. der auch in D absurd überbordenden Verwaltung,
wg. den/der'zugewanderte(n)' Fachkräfte/Innen
u.v.m.)

bleibt am Ende auf jeden Fall "eine Menge" Papier:

https://img.ma-shops.de/lecoins/pic/bndr096_1.jpg



Offiziell ist dann natürlich wiederum kein(e) Regierungschef(in),
kein(e) FinanzministerIn, kein(e) Lagarde, Soros, Scholz u.a.
dafür verantwortlich.

Daran "schuld" wird/werden, wie seit jeher in x-fach bewährter
Weise erfolgreich mit Medienmacht dem Volk gnadenlos eingehämmert,
andere(s) sein, insbesondere:

Corona,
"Demographiewandel",
diverse ewiggestrige VerschwörunngstheoretikerInnen,
Nazis/Innen,
alte UmweltsäuInnen Youtube-Video "Der WDR Kinderchor singt „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“"

uvm.


Und die Mehrheit des Volkes
(Entschuldigung, der gegenwärtig zugelassene
Ausdruck für eben dieses ist mir entfallen)
wird es gerne glauben!

von Paul (Gast)


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Wer in Sachwerte investiert kann einer Inflation recht gelassen 
gegenüberstehen. Er wird zwar je nach Ausgestaltung der Inflation auch 
was verlieren, aber es wird ihn nicht ruinieren. Wobei ich an eine 
Hyperinflation nicht glaube. Eher an eine schleichende Inflation wie 
beim Dollar. Eine schleichend Inflation ist für Sachwerte eher 
vorteilhaft.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Paul schrieb:
> Wer in Sachwerte investiert kann einer Inflation recht gelassen
> gegenüberstehen.

Richtig. Aktien gehören übrigens auch dazu, wenn man den Großteil der 
weltweit agierenden Aktiengesellschaften betrachtet, denn es stehen sehr 
viele harte Vermögenswerte wie Produktionsmittel, Güter und Immobilien 
dahinter.

von MaWin (Gast)


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IQ130+ schrieb:
> Grob überschlagen

Ich befürchte, du kennst dich im echten Leben nicht so sus.
Papa und Mama arbeiten, wie soll es da zu Kindern kommen für die es 
Kindergeld gibt ?
Einer muss jahrelang auf die Kinder aufpassen. Und statt sparen, wird 
man alles in die Kinder investieren, Nachhilfe, gute Uni, Auslandsbesuch 
und nicht zuletzt ein anständiges Wohnumfeld, das kostet dann auch mehr 
als deine Wellblechhütte.

Aber das ist nicht schlimm, denn wer Kinder hat, ist im Alter nie arm, 
die werden mehr verdienen als man selbst.

Na ja, wer schon bei seinem IQ das Komma vergisst, hat logischerweise 
keinen Plan.

von MaWin (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Richtig. Aktien gehören übrigens auch dazu, wenn man den Großteil der
> weltweit agierenden Aktiengesellschaften betrachtet, denn es stehen sehr
> viele harte Vermögenswerte wie Produktionsmittel, Güter und Immobilien
> dahinter

So wie bei WireCard, hmmm.

Die meisten Unternehmen haben seit Jahrzehnten ihre assets ausgelagert, 
verscherbelt an Finanzhaie, da werden Immobilien ausgelagert und 
zurückgemietet, Maschinen gemietet von Maschinenverleihern, 
Arbeitskräfte mit ihrem know how rausgeworfen und vom Dienstleiter der 
Bodensatz geholt, Firmen haben heute kein Vermögen mehr, nur Schulden. 
Das Vermögen haben längst andere.

von 师傅 (Gast)


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MaWin schrieb:
> Papa und Mama arbeiten, wie soll es da zu Kindern kommen für die es
> Kindergeld gibt ?

Meine Eltern und die zahlreicher Freunde haben beide Vollzeit 
gearbeitet. Schon in der Grundschule bin ich allein gegangen. Fördert 
die Selbstständigkeit. Heute IGM Gehalt, hat also nicht geschadet.

MaWin schrieb:
> Und statt sparen, wird man alles in die Kinder investieren, Nachhilfe,
> gute Uni, Auslandsbesuch und nicht zuletzt ein anständiges Wohnumfeld,
> das kostet dann auch mehr als deine Wellblechhütte.

Sparen hat bei einem Ingenieursgehalt nichts mit der Anzahl der Kinder 
zu tun. Entweder man ist sparsam oder man ist es nicht. Bildung kostet 
auch nicht mehr, egal wie viele Kinder man hat. Die gute Uni hängt nur 
vom Notendurchschnitt und Wunschfach ab, nicht vom Geld. Wir sind hier 
nicht in Amerika.

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