T müsste für Test stehen. D.h. wenn das Zündgerät die Leitung
automatisch auf korrekte Verdrahtung (keine Unterbrechungen) testen
will, sollte es unter 0,5mA Prüfstrom bleiben, um sicher nicht
auszulösen.
S wird dann für Slow stehen, also der Stromwert, der benötigt wird, um
den Zünder innerhalb 5s zu entzünden.
F steht eventuell für Fire und steht für den Strom, der zum sofortigen
Auslösen erforderlich ist.
Etwas mehr macht in der Regel nichts aus.
Aus den Widerstandsangaben werde ich auch nicht schlau, aber es könnte
1,3 bis 15 Ohm heißen.
Im Prinzip wird zum Auslösen nur eine niederimpedante Quelle (Batterie
oder mit großem Kondensator gepufferte Netzquelle) benötigt.
Habe mal 12V und Relais genommen, ging problemlos.
Wenn man Halbleiter nehmen will, sollte man den Maximalstrom abschätzen.
Also Widerstand des Zünders + Annahme über die Verdrahtung und dann
mittels Ohmschem Gesetz berechnen.
Einen Gleichzeitigkeitsfaktor zu berücksichtigen ist nicht verkehrt.
Mehrere gleichzeiitg zünden erhöht natürlich die Belastung der Quelle.
Und ggfs. die Elektronik extra vom Leistungsteil versorgen, damit diese
nicht unterversorgt wird, wenn die Quelle (Batterie) doch etwas in die
Knie geht.
Und auf einen störsicheren Aufbau achten, mitunter auch galvanisch
trennen. Nahezu-Kurzschlüsse über viele Meter Kabel verteilt strahlen
ganz schön, hängt auch etwas von der Verlegung ab.