Von der reinen Schaltlogik her, müsstes Du die Takte einfach verordern -
ich kann mir nur nicht vorstellen, was das ablauflogisch für einen Sinn
macht: Du detektierst einen gleichzeitigen Flankenwechsel. Eine reale
Schaltung die darauf arbeitet, macht aber keinen Sinn, weil sie infolge
von jitter nicht vorhersagbar läuft.
Sinn macht nur eine parallele FlipFlopArchitketur mit diesen beiden
Takten. Dann aber reicht es, die Eingangs- bzw. die Ausgangssignale zu
verordern und logisch die gewünschte Funktion zu erreichen.
Es sei denn, die Takte seien starr verkoppelt, und Du möchstest ein
Aktion beim gemeinsamen Flankenwechsel. Dann aber reicht es, im obigen
Konstrukt den Pegel des Signals abzuprüfen.
Wenn Du irgendeine obskure Flankendetektion machen möchstest, und die
Takte nicht kombinarisch barbeiten kannst, dann musst du beide Zweige
parallel aufbauen: Einmal Clk1 als Signal und Clk2 als Clk, wobei in
einem von Clk2 getriggerten Prozess ein Flankenwechel per Hand gemerkt
und einmal gespeichert werden muss (alten Zustand mit neuem
vergleichen, dann "risingmemo" kurz auf 1, wenn alt=neu -> risingmemo
= 0). Auf diese Weise erhälst du ein Signal, daß seinen Zustand dann
wechselt, wenn innerhalb einer CLk-Periode der Takt1 gewechselt hat und
Clk2 gerade wechselt. Das baust Du nochmal invertiert auf und erhälst 2
Signale, die Du verordern kannst. Es ist dann high, wenn beide Takte
ihre Flanken geändert haben.