Das kann für verschiedene Dinge gut sein.
Mir kommt da der Low-Frequeny-Cutoff-Knopf an Mischpulten in den Sinn,
als ich noch gelegentlich mal Audiotechnik gemacht habe.
Dies diente dazu, nicht-bassige Signaleingänge (Gitarre, Sänger, usw.)
aus den tieferen Freqzenzbereichen rauszuhalten und Sachen wie Bass,
Base Drum, usw. dort besser zur Geltung kommen zu lassen.
Wir hatten doch auch einen Bandkompressor, der das Gesamtspektrum am
Mischpultausgang -- wie der Name schon sagt - etwas zusammengedrückt
hat. Ein Audiotechniker hat mir damals mal erklärt daß das gemacht wird,
damit Zuhörer weniger ermüdet werden bei längerem Zuhören. Ob das
wirklich was gebracht hat oder nur Voodoo war weiß ich aber nicht.
Was ich mir auch vorstellen kann: Du kannst einen Sprung auf ein
dynamisches System geben und die Sprungantwort messen. Bei
Audioanwendungen sieht das so aus daß du ein knallartiges Geräuch (z.B.
einmal laut in die Hände klatschen) erzeugst und das Geräusch samt
Nachhall aufnimmst -- das wäre die Sprungantwort.
Diese kannst du nehmen und mit einem Musikstück falten. Das Ergebnis
hört sich dann so an, als würde das Musikstück in dem Raum gespielt, in
dem du die Sprungantwort aufgenommen hast.
Du kannst so z.B. eine Rede in einem Tonstudio sprechen, die
Sprungantwort vom Chor von Notre Dame drüberlegen und das Resultat
klingt als hättest du beim Sprechen inmitten der Kathedrale gestanden.
Im HomoPod könnte das z.B. verwendet werden um den Raum, in dem das
Gerät steht, auszumessen. Bassreflexionen des Raums ließen sich so z.B.
ausregeln.
Was man davon jetzt aber wie in diesem überteuerten Joghurtbecher
implementiert hat, kann ich dir leider auch nicht genau sagen, ich hab
so ein Teil nicht.