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Forum: Haus & Smart Home 25 Steckdosen mit Microcontroller steuern


Autor: Sven (Gast)
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Hallo!

Ich habe folgendes Projekt vor:( muß sagen, das ich absoluter Neuling
in diesem Bereich bin.)

Ich will eine Steuerung(eigentlich nur zeitlich) für ca. 25
verschiedene 230 V Kleinverbraucher, jeweils zwischen 5-50 Watt :
Ob ich nun die Geräte direkt anschließe, oder über Steckdosen, muß ich
noch überlegen.
Eigentlich wollte ich es über ne SPS machen, denke aber über einen
Microcontroller würde es event. günstiger, und kleiner funktionieren.
Mit dem Microcontroller will ich mehrere Relaiskarten ansteuern!
Welche Komponenten benötige ich als Grundlage für solch eine Schaltung,
welche sind leicht zu programmieren.

MfG

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Das kann man nicht einfach sagen - wie sieht die Steuerung aus, zeitlich
sagst du. Sind die Zeiten fest oder muss man die ändern können? Langt da
eine Umprogrammierung vom PC oder brauchst du dafür Tasten und ein
Display? Was für Relaiskarten sind das? Serielle? Parallele? Selbst
gebaute?

AVR in der ATMega Serie ist relativ einfach anzusteuern, gut verfügbar,
kostengünstig und hat so viele Anschlüsse wie du vermutlich brauchst...
und ein Tutorial dazu gibts hier auf der Seite.

Autor: Sven (Gast)
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Wie gesagt, bin ziemlich unwissend im Bereich Microcontroller.
Also es sollte eine gespeicherte Steuerung sein, die möglichst wenig
Platz braucht. Wie gesagt, dachte zuerst über eine SPS Siemens S5 nach,
aber die nimmt sehr viel Platz weg. Es sollen verschiedene Pumpen und
Beleuchtungskomponenten (insgesamt ca 25 Stck.für mein
Meerwasseraquarium damit gesteuert werden. Zuerst einmal nur zeitlich,
super wäre natürlich, wenn ich die Leistung von Beleuchtung und Pumpen
regulieren könnte(z.b. automatisch abdimmen).
Ich habe mir das so vorgestellt, das ich mit dem Microcontroller 2-3
Relaiskarten(siehe hier
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&...)
ansteuere, und damit die Geräte ein/ausschalte.
Das ganze gibt es zwar fertig
(http://www.ecotimer.de/assets/s2dmain.htm?http://w...),
aber das ist mir ehrlichgesagt  zu  teuer, und ich denke, das kann man
wohl selbst bauen.
Denkst du , das könnte ich so realisieren wie ich oben beschrieben
habe??? Kennst du ne fertige software für solche anwendungen?
Die Zeiten sollten schon leicht veränderbar sein, die Relaiskarten sind
parallel.

MfG

Sven

Autor: TOM (Gast)
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Die Hardware ist die eine Sache und sollte relativ einfach sein. Würde
allerdings keine ferigen Relais-Karten nehmen. Wenn du schon bastelst,
dann kannst du das auch noch machen. Ist bestimmt billiger.
Schwieriger wird es wohl sein, eine komfortable Möglichkeit zu
schaffen, den Zeitablauf zu programmieren. D.h. eine Software am PC zum
erstellen des Schaltprogramms wäre schon sinnvoll. Ein paar Kanäle als
Dimmer würde ich an deiner Stelle gleich mit einplanen, da eine
Tag/Nacht Simulation schon was feines ist.

Als Einsteigerprojekt ist die Sache natürlich schon etwas heftig,
gerade wenn du auch noch zeitkritische Sachen Phasenanschnittsteuerung
für die Dimmer implementieren willst.
Wenn du Schritt für Schritt vorgehst, solltest es schaffbar sein.
Fang einfach an: z.B. µC mit LEDs und dem Tutorial, dann eine Uhr,
RS-232,...

Beispiele für Uhr, Wecker, RS-232,.. findest du sicher in der
Codesammlung.

Gruß

thomas

Autor: Roland (Gast)
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Wenn du viel mit Zeiten steuern willst dann wird es mit dem MC ziemlich
aufwändig, dann würde ich doch lieber eine SPS nehmen, es gibt auch
sehr kleine und kompakte SPS´en. Oder du nimmst eine LOGO Steuernung,
würde für deine Anwendung auch reichen.

Autor: leo9 (Gast)
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>> Würde allerdings keine ferigen Relais-Karten nehmen.
>> Wenn du schon bastelst, dann kannst du das auch noch
>> machen. Ist bestimmt billiger.
8 Relais, Schraubklemmen, ULNs und Kleinkram; alles zusammen auf deiner
fertigen Platine um 25,-

.. und den Preis kannst du selbstgekauft unterbieten?
Nenn uns bitte deinen Händler, von mir bekommt er sofort eine
Großbestellung.

grüße leo9

Autor: TOM (Gast)
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Eine Platine muß er für seine Schaltung (Dimmer, Controller,...) sowieso
machen, dann kann er gleich noch eine für die Relais mit machen.

Bei Pollin gibts entsprechende Relais für 0,60€.
25x 0,60€ = 15 €
25 Klemmen je 0,10€ = 2,50€
ULNs + drumherum = < 5€

Damit liegt er ohne Platine unter 25€. Von den ferigen braucht er 4
Stück, das sind über 100€.

Denke für 75€ lhnt sich der Aufwend schon.

Gruß

Thomas

Autor: Sven (Gast)
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Hallo!

Könnte ich all die Sachen nicht auf eine Platine machen.
Welche Platine könnt ihr empfehlen?
Wie verbinde ich die platinen miteinander, sollten es mehrere
werden.
http://www.ecotimer.de/assets/s2dmain.htm?http://w...
kann mir jemand sagen, wie die schaltung in dem link oben funktioniert,
inkl. das die funkuhr mit eingebunden ist.
so sollte meine schaltung werden.

gruß

sven

Autor: Roland (Gast)
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Wenn du von Elektronik keine Ahnung hast dann wird es eh nichts, ob mit
SPS oder MC. Ich würde mich lieber zuerst mit der Materie vertraut
machen.

Autor: ,,,,,, (Gast)
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manchmal machen mir die Fragen hier nur Angst....... bzzzzzt...bruzzel
bruzzel

Autor: Thomas (Gast)
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Ich an deiner Stelle würde das ganze mit einer C-Controll von Conrad
realisieren. Wenn man sich etwas damit beschäfftigt (Buch, Internet)
kann das selbst ein Laie schnell erlernen.

-_-Werrechtschreibfehlerfindetdarfsiebehalten-_-

Autor: Tom (Gast)
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Hi

Mein grosses Endziel ist auch sowas in diese Richtung. Ich komme mehr
von der Informatik-Seite her und habe desshalb arge Probleme mit der
Hardware. Naja, Probleme ist vielleicht etwas übertrieben, es ist halt
einfach ein Riesen-Aufwand wenn man nur weiss was man machen möchte, es
aber noch nie gemacht hat. Schaltpläne zusammenbasteln, druchrechnen
(erstmal überhaupt rausfinden wie), passende Teile suchen, das Ganze
auf ein Lochraster bringen, löten, löten, löten... PCB wäre das
nächste. Aber Laune macht es und man lernt enorm viel neues.

Eine Relaiskarte kannst du quasi mit jedem uC ansteuern, die Frage ist
halt ob du diese schnell selber zusammenkleben kannst oder lieber auf
etwas schon bei eBay vorhandenes zurückgreifst willst. Ich habe mich
fürs Selberkonsturieren entschieden, weil ich ja was lernen will und
Zeit habe. Jetzt happerts nur noch am PCB und am Respekt vor /
Unerfahrenheit mit 230V AC. Kennt jemand diesbezüglich eine
vertrauenswürdige Einführung? Ich will möglichst nichts abfackeln.

Den uC zu programmieren ist auch noch ein schönes Stück aufwand,
vielleicht solltest du das zuerst in Angriff nehmen. Ich habe mich für
eine Projektarbeit ein wenig in den MSP430 von TI eingearbeitet und bin
hell begeistert von dem Teil. In der Schule haben wir mal mit den
Fischertechnik-Bausätzen experimentiert aber mir persönlich passt C
besser als Klick-hier-klick-da-Programmierung. Funktionieren tut
beides, es ist halt eine Frage des Aufwands, den du betreiben willst.

Gruss und halt uns auf dem Laufenden

Tom

Autor: Christian Wolf (clupus)
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Hallo,
also ich hab mal mit nem Kosmos Elekronikkasten (Nein, nicht als
Schleichwerbung gedacht!) angefangen. Irgendwann war mir das zu
langweilig. Zu dem Zeitpubkt hatte ich aber schon verstanden, wie es in
der Elektronik so läuft (Ohm, Transistoren, ein bisschen was zu LEDs,
Kondensatoren, Spulen, sowie einige interessante Schalungen).
Erst dann hab ich mich in programmierbare Bauteile eingearbeitet und
bin persönlich von den AVRs begeistert, da diese sehr kostengünstig
(falls am Anfang mal einer das Zeitliche segnet, was passieren wird),
gut zu bekommen, viele verschiedene davon Typen entwickelt
(unterschiedliche Aufgaben und Preise) und hervorragend dokumentiert
sind. Zudem gibt es unzählige Programmiersockel für die AVRs.
Ließ dich erst in die "normale" Elekroik ein, erst dann kannst du es
wagen mit ICs zu arbeiten. Ich würde auc zuvor ein kleinen Exkurs
Logik-Steine (Logik-Gatter (N)AND,(N)OR,XOR,NOT, sowie einige wichtige
TTL/CMOS-Chips), um die Sprache in den Dokumentationen besser verstehen
zu können. An den Chips kannst du halt noch per Hand an den Eingängen
rumschrauben und schaun, ob er das macht, was du willst, oder ob er
abraucht ;-). Erst dann zu den (teureren) porgrammierbaren ICs!
Auch würde ich einen kleinen Exkurs C-Programmierung empfehlen. Auf dem
PC sieht man nämlich z.B. die Meldung "Stack overflow", der Chip
landet irgendwo im Nirvana und man weiß nicht, was jetzt los ist. Erst
wenn du mal ein bisschen weißt, wie die Syntax geht, würd ich auf den
IC losgehen.
Ob du dann zu den proprietären Systemen von Atmel, dem AVR-Studio,
gehst oder ob du dich für die freien, unter der GPL publizierten, Tools
entscheidest, liegt an dir und deinen Wünschen und
PC-/Hardware-Kenntnissen.
Zum Thema alternative Programmierung über grafische Oberfläche: Ich
halte nix von, da du nicht weißt, was alles abgeht und u.U. einige
Prozeduren völlig sinnlos laufen. Zudem verstehst du nicht, was da
abgeht und Fehler (in Soft- und vor allem Hardware) lassen sich so gut
wie nicht auffinden.

Also noch mal kurz:
1.) Elektronik lernen
2.) ICs kennen lernen
3.) C (am PC) lernen
4.) Mal einfache Versuche mit µC (LED blinken lassen, dann Lauflicht,
usw.)
5.) Stück für Stück Schaltplan entwerfen (großes Problem in viele
kleine Probleme zulegen!) Dabei ggf. noch mal fragen.

MfG
Christian

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