Mivoc Hype 10 G2 "tunen"

OP #6468121
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Abend zusammen. Erstmal gerade erste registriert also bitte nicht hauen.

Nun zu meinem Thema.

Ich habe mir einen Mivoc Hype 10 G2 gekauft und läuft alles super, nur 
ab einer bestimmten Lautstärke merkt man schon das die Endstufe ins 
Clipping kommt.
Das Verstärkermodul ist ein Mivoc am 80 mk ii Und das Chassis selber ist 
ein Mivoc SWW1

Der findige würde jetzt schon sagen das es nicht so passt, das Modul 
wird mit 120W RMS beworben liefert aber nur 80W RMS währen das Chassis 
als Nennleistung 180W RMS hat.

Der Technik typ so wie ich bin bastelt gerne und kennt sich auch etwas 
mit der Elektronik aus.
Meine Überlegung war den RKT durch ein ein Leistungsstärkeres zu 
tauschen, ich habe hier noch ein 300VA(30-0-30). das Aktuelle im Mivoc 
ist ein 90VA (Spannung ist noch nicht bekannt). (Quelle Igor's Lab)
Die Endtransistoren sind jeweils ein TIP35C und ihre Schwester TIP36C 
also besitzen noch Headroom nach oben was Spannung und Stromfestigkeit 
angeht.
Wenn ich alles beachte Incl. vielleicht aller OP-amps, Kondensatoren, 
Widerstände usw. das da keine zu hohe Spannung anliegen und evtl. 
Schäden entstehen müsste doch nix im weg stehen oder?

Ich würde gerne genauere Infos geben aber ich habe erst am Wochenende 
Zeit und würde mich dann damit auseinander setzten und Bilder und evtl. 
ein Schaltplan mit einbringen.

Würde mich über Tipps, Beratungen und evtl. jemand der selber schon mit 
diesem oder ein ähnliches Modul sich auseinandergesetzt und Erfahrung 
hat die er teilen würde, würde ich mich freuen.
Angehängte Dateien:
#6468203
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Hallo,

es handelt sich also wie jeder am Typ sofort erkennt um einen günstigen 
aktiven Subwoofer, siehe
https://subwoofertests.de/mivoc-hype-10-g2/

mit recht starken Endtransistoren
https://www.onsemi.com/pub/Collateral/TIP35A-D.PDF
bei dem die Trafospannung von 24 V auf 30 V Wechselspannung angehoben 
werden soll, um experimentell festzustellen, ob die Konstruktion diese 
Steigerung klaglos verkraftet.

Die Endstufe besteht aus Standardbauteilen ohne Kundenspezifische Teile, 
so daß man das Risiko wagen kann. Spätere Reparaturversuche durch Ersatz 
mit ählichen Transistoren dürften nicht aussichtslos sein.

Es bleibt abgesehen vom elektrischen die Frage nach der Kühlung. Da 
anscheinend voll aufgedreht werden soll und 80 Watt nicht reichen, müßte 
das kleine Modul zusätzlich mehr Kühlung erfahren. Im einfachsten Fall 
durch forcierte Kühlung mit bewegter Luft oder auch mit größeren 
Kühlkörpern.

Die beworbene Chassisleistung gilt wie immer und allseits bekannt für 
rosa Rauschen und nicht für den einen Tiefbaß bei 35 Hz oder noch 
tiefere synthetische Bässe. Dementsprechend ist nicht zu erwarten, daß 
das 180 Watt-Chassis dann später die ersehnte höhere Leistung mechanisch 
verkraftet. Bassreflex reduziert die Membranbewegung nur im Bereich der 
Resonanz. Deshalb steht wohl auch dabei zu lesen, daß er für Platten- 
Phonowiedergabe ohne taugliches Subsonivfilter unbrauchbar sei.

Wenn alles egal ist, ist das kein Problem, wenn es darauf ankommt, wird 
es eine feinfühlige Angelegenheit. Wenn man experimentieren will, ist 
der Verlust wohl zu verkraften.


mFG
OP #6468402
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Danke erstmal für die Info, nach dem Auseinanderbauen vorhin habe ich 
erstmal gesehen das es eine Einschaltstrombegrenzung weswegen der Plan 
vorerst ins Wasser fällt, da ich kein NTC oder eine Softstartschaltung 
hier habe.

Und ja es soll ums experimentieren gehen aber ich will das Modul ja auch 
nicht gleich zerstören, mit der Kühlung hab ich mir gedacht es mit einem 
Lüfter Aktiv zu kühlen.

Was mir in meine Augen fällt ist das dass Modul auch das 2Modul mit 
Vorverstärker usw. mit Spannung versorgt und da will ich auf Nummer 
sicher gehen ob dabei auch nix zerstört wird.
Gast #7088241
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Hallo zusammen,

offensichtlich handelt es sich hier um ein 48 Volt-Netzteil.
Schaltungen sollte man auch richtig lesen.
Aber danke, Schaltungen sind nicht leicht zu bekommen!
Der SUB ist übrigens klasse!!

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