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Forum: Haus & Smart Home Entwicklung Haussteuerung, Outsourcing


Autor: Alex O. (Gast)
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Hallo!

Ich möchte für mein Haus, dass ich in 1-2 Jahren bauen werde, eine
Gebäudeleittechnik integrieren. Ich würde die Hardware dazu zwar gerne
selbst entwickeln und bauen, aber da fehlt es mir an Praxis in der
Schaltungsentwicklung usw. Da ich auch nicht wahnsinnig viel Freizeit
habe, kann ich mir diese Kenntnisse auch nicht aneignen.
Mein nächster Gedanke war also: warum nicht „outsourcen“?

Ich wende mich also an euch! Hätte jemand Interesse die Hardware für
folgende Anforderungen zu entwickeln:
- Erfassungsmodule (Digitale und analoge Eingänge um Zustände von
Schaltern, Tastern, Reedkontakten, Temperaturfühlern,
Windgeschwindigkeitsmessern usw zu erfassen)
- Ausgabemodule (Digitale und Analoge Ausgänge zum Schalten von Lampen
und anderen elektrischen Geräten, Dimmen von Leuchten)
- die Module werden im Haus verteilt montiert und über einen (CAN)-Bus
an ein zentrales Modul angebunden
- zu entwickeln wären auch die Onboard-Software auf den Modulen. Die
ist aber relativ einfach gehalten: Schaltzustand ändert sich -> Message
an Zentralen Knoten ODER Anfrage vom zentralen Knoten, welchen Zustand
hat Eingang xy und entsprechende Rückmeldung

Das zentrale Modul wird an einen PC angebunden, und auf diesem PC läuft
dann die eigentliche „Intelligenz“, also was passiert, wenn Eingang x
vom Modul y eine positive Flanke meldet, zu welcher Zeit werden die
Rollos abends heruntergefahren, usw usw usw. (die Softwareentwicklung
auf PC’s ist mein Job und mein Hobby – da habe ich dann alle
Möglichkeiten dieser Welt: Visualisierung, Automatisierung,
Fernsteuerung,...)

Wenn jemand interessiert ist, kann er sich gerne bei mir melden. Dann
liefere ich auch ein detailliertes Pflichten- und Anforderungsheft (das
gibt’s momentan nur in meinem Kopf :-)). Dann kann man sich auch konkret
über Kosten und Aufgaben unterhalten (reine Schaltungsentwicklung, inkl
Schaltungsaufbau, ....)

Grüsse
Alex

Autor: Christian Illy (alloc)
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Hi Alex,

du hast aber schon mal die anderen Threads in diesem Forum grob
überflogen? ;)
Schau dir zb mal http://devel.antimon.de/hausbus/ an. Wir wollen ein
solches System (und zwar OpenSource) komplett entwickeln.

Gruß,
Chris

Autor: Alex O. (Gast)
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Hallo Chris!

ja, ich verfolge die Beiträge in diesem Forum schon seit einigen
Monaten, speziell natürlich auch die Hausbus-Threads.
Ich glaube, ich hatte mir das Projekt auch schon angeschaut (momentan
ist die Site leider nicht erreichbar, kanns also nicht mit absoluter
Sicherheit sagen :-)

Ich habe aber noch bei keinem von den hier beschriebenen Projekten was
passendes gefunden. Meistens wird versucht in die Ein- und
Ausgabemodule selbst einiges an "Intelligenz" zu packen - ist auch
erst mal nichts dagegen zu sagen, hat auch seine Vorteile.

Ich möchte aber einen radikal und konsequent anderen Weg gehen, da mir
der (so glaube ich) mehr Möglichkeiten eröffnet und auch die Wartung
vereinfacht. Natürlich gibt's da auch Nachteile (Ausfall des Zentralen
Rechners -> es geht gar nichts mehr), aber da mus man sich eben durch
technische Lösungen sogut wie möglich dagegen absichern...

auf jeden Fall sehe ich mir den Link morgen nochmal an!

Grüsse
Alex

Autor: Christian Illy (alloc)
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Hi Alex,

hatte das vorher nicht so verstanden, dass du auf eine zentrale Lösung
bestehst ;)
Abgesehen davon, dass ich natürlich davon abraten würde (PC/Zentrale
aus -> Haus dunkel), ist das natürlich durchaus machbar und wohl
vergleichsweise wenig Aufwand, was das Designen der nötigen
Schaltungen/uC-Software angeht im Vergleich zu dezentralen Lösungen.
Ich würde mir nur wirklich überlegen, ob mir das nicht zuviel Risiko
wäre.

Die Website ist übrigens wieder erreichbar, der Servermeister hatte nur
mal wieder die Internetverbindung getrennt ;)

Gruß, Chris

Autor: Alex O. (Gast)
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Hallo!

ja das mit Risiko ist mir schon bewusst. Ich denke das kann man aber
recht gut durch geeignete Hardware absichern. Sollte wirklich der ganze
PC abrauchen (ich hoffe mal nicht) muss ich den eben durch einen anderen
ersetzen und die Software wieder neu installieren. Das ist dann eine
Anforderung an die Sw, dass das innerhalb bestimmter Zeiten möglich ist
(gute Doku ist dann natürlich Pflicht, sonst kann das schon mal schlecht
ausschauen, wenn der Pc nach einigen Jahren plötzlich ausfällt:-))

Ausserdem wollte ich die elektrische Verkabelung so machen, dass alles
(Taster, geschaltete Steckdosen, Versorgung von Leuchten,...) in
mehreren Unterverteilern zusammenläuft. Sollte das ganze Projekt aus
dem Gebäude entfernt werden müssen (weil ich das Haus verkaufe, oder
weil mir das in 20 Jahren die Wartung auf die Nerven geht), müsste ich
dann eben die Verkabelung ändern: der Tasterkontakt der vorher auf
einen Eingang eines Moduls ging, geht dann eben auf ein
Stromstossrelais, die Steckdose die vorher über ein Relais geschaltet
wurde, geht dann eben diekt ans Netz, usw.)

Ich verliere dann zwar die erweiterten Funktionen, kann aber die
"normale" 230V-Verkabelung mit der Standard-Funktionalität mit einige
Stunden Aufwand komplett wiederherstellen, ohne dass komplett neue
Leitungen gelegt werden müssten, oder ohne andere grössere Massnahmen.

Sollte ich vorzeitig das zeitliche segnen (daran muss man ja auch
denken), und kein anderer die Anlage weiter warten / bedienen könnte,
kann das Umverkabeln auch ein normaler Elektriker machen - wenn das
ganze gut dokumentiert ist..

So, hab' noch ne Kleinigkeit zu arbeiten - ich sehe mir die Site
morgen an!

Tschüss
Alex

Autor: Christian Illy (alloc)
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> Ich denke das kann man aber recht gut durch geeignete
> Hardware absichern.

Das Problem ist ja nicht nur die Hardware, auch die Software. Da kann
das System Probleme machen, ein Virus sein unwesen treiben oder sonst
noch was. Das ist das Problem an komplexen Maschinen als
Steuerzentrale.


> Sollte wirklich der ganze PC abrauchen (ich hoffe mal
> nicht) muss ich den eben durch einen anderen ersetzen
> und die Software wieder neu installieren.

Was allerdings mal mindestens 1-2 Stunden dauern dürfte ... nachts im
Winter nicht gerade schön ;)


> Ausserdem wollte ich die elektrische Verkabelung so
> machen, dass alles (Taster, geschaltete Steckdosen,
> Versorgung von Leuchten,...) in mehreren
> Unterverteilern zusammenläuft.
Das dürfte bei einem dezentralen System keineswegs anders aussehen.
Meines Erachtens (wir haben diese Punkte noch nicht wirklich
abschließend geklärt ;) ) kann man keinen zentralen Schaltschrank oder
so betreiben, wo jedes Relais etc liegt sondern muss an den Punkten wo
der Schaltvorgang stattfinden sollte (Steckdose/Lampenanschluss) ein
Relais haben.
Beim Ausbauen des Systems müsste man also lediglich die uC-Technik
entfernen und die Dosen wieder direkt ans Kabel hängen. Auch nicht
anders also ;)


> So, hab' noch ne Kleinigkeit zu arbeiten - ich sehe
> mir die Site morgen an!

Nicht allzu viel erwarten ;)
Bis jetzt ist vor allem das Forum in Benutzung.


Gruß, Chris

Autor: Jürgen (Gast)
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Nix für ungut, aber wenn man die Anzahl der Beiträge und deren Qualität
sieht, so ist das eine Totgeburt.
Hier ist ein Vielfaches los und selbst hier kommt nix bei rum.

Das Problem ist, daß immer nur diskutiert und geredet wird und keiner
mal solchen Krempel in sein Haus baut. Wieso auch, ist ja viel zu
riskant.

Autor: Alex O. (Gast)
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@Jürgen:
das ist mir auch aufgefallen: es wird viel neues begonnen, aber selten
was abgeschlossen. Ich denke die Projekte scheitern oft an der nicht zu
unterschätztenden Komplexität der ganzen Sache.
Ausserdem ist mir aufgefallen dass oft Leute für ein gemeinsames
Projekt gesucht werden. Aber alle diese Leute dann auf eine Linie zu
bringen, dass alle am gleichen Strang ziehen und in die selbe Richtung
entwickeln, ist sicher schwer.
Da sind die Vorstellungen und Anforderungen oft zu unterschiedlich.

Deshalb mein Ansatz: einfache, leicht zu relaisierende Hardware und
Steuerungslogik, die Komplexität auf die Software auslagern. Die
Software ist (in meinen Augen) leichter wartbar, erreicht erst viel
später eine Komplexitätsgrad der nicht mehr überschaubar ist.
Und weil ich selbst nicht in der Lage bin die Schaltung zu entwickeln,
dachte ich, ich frage mal im Forum ob das jemand für mich übernehmen
könnte - das ganze natürlich nicht für lau ... es soll auch was dabei
für denjenigen rausschauen!

Grüsse
Alex

Autor: Christian Illy (alloc)
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> Nix für ungut, aber wenn man die Anzahl der Beiträge und
> deren Qualität sieht, so ist das eine Totgeburt.
Also, die Qualität ist da IMHO schon sehr gut ... Das Problem ist halt,
dass noch nicht allzu viele Leute gemerkt haben, dass da noch etwas ist
... Außerdem sind das so wie ich das sehe hauptsächlich Studenten, und
die hatten wohl in der letzten Zeit einfach nicht so viel Freizeit.

> Hier ist ein Vielfaches los und selbst hier kommt nix bei
> rum. Das Problem ist, daß immer nur diskutiert und geredet
> wird und keiner mal solchen Krempel in sein Haus baut.
> Wieso auch, ist ja viel zu riskant.
Man muss den Kram ja nicht gleich in ein Haus bauen (das geht auch gar
nicht, davor muss ja erstmal was ordentliches entwickelt werden), es
reicht ja wenn man kleine Testaufbauten hat (2-3 Knoten, Debugger,
PC-Anbindung) und darauf aufbauend so feinheiten wie Protokoll,
Firmware, Parametrisierung und so entwickelt. Und dem kommen wir wohl
jetzt schon relativ nahe. Auch wenn sich sonst keiner mehr beteiligt,
werden zumindest Antimon und ich demnächst uns Testhardware bauen und
mit ein bisschen Code anfangen, das generelle Protokoll wird
wahrscheinlich so bleiben, wie wir es uns überlegt haben.


> es wird viel neues begonnen, aber selten was
> abgeschlossen.
Ich glaube, das liegt hier (mikrocontroller.net-Forum) auch einfach an
der Organisation/Übersichtlichkeit. Die fehlt mir hier so ein bisschen.
Da weis keiner, was die anderen im einzelnen so gemacht haben, was schon
an Soft(Firm-)ware fertig ist etc.

> Ausserdem ist mir aufgefallen dass oft Leute für ein
> gemeinsames Projekt gesucht werden. Aber alle diese
> Leute dann auf eine Linie zu bringen, dass alle am
> gleichen Strang ziehen und in die selbe Richtung
> entwickeln, ist sicher schwer.
Schwer: definitiv. Aber machbar. Daran erkennt man auch ein gut
durchdachtes System: Wenn keine Einwände kommen, hat man es vielen
recht gemacht und man ist auf dem richtigen Weg =)


> Deshalb mein Ansatz: einfache, leicht zu
> relaisierende Hardware und Steuerungslogik, die
> Komplexität auf die Software auslagern. Die Software
> ist (in meinen Augen) leichter wartbar, erreicht erst
> viel später eine Komplexitätsgrad der nicht mehr
> überschaubar ist.
Das Software leichter wartbar ist denke ich auch. Aber die Hardware
wird garantiert nicht weniger komplex (bzw komplex dürfte die Hardware
sowieso nicht unbedingt sein ;) ), wenn man eine zentrale Lösung
verwendet. Man braucht immer noch dieselbe Technik an den Knoten
(CAN-Treiber, CAN-Transceiver, uC, Spannungsversorgung, eventuell
Ausgangstreiber, den Kleinkram (Kondensatoren etc)...). Und auch bei
dezentral wird dementsprechend alles über die Software ablaufen. Ich
sehe da also keinen Unterschied :D


Gruß,
Chris

Autor: F.H. (Gast)
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Meine Meinung:
Moin,gerade beim Neubau hat man alle Möglichkeiten der
Automatisierungstechnik,aber eine Hausinstallation ist ja in Bezug auf
Schaltungstechnik nicht besonders anspruchsvoll.
Ich rate den Leuten immer zu einer konventionellen Installation,in der
z.B.
Rolladen,Markisen,Aussenbeleuchtung,Schwimmbadinstallationen,diverse
Lichtanlagen und andere "Steuerungswürdige" Installationen möglichst
zu einem zentalen Punkt gezogen werden.
Dann besteht die Möglichkeit, diese konventionelle Installation
mittels z.B. Mikrokontroller,PC,SPS zu unterstützen,und zwar Plattform
und Systemunabhängig.
Mit irgendwelchen Bussystemen wie z.B. Can, macht man sich zum
Industrieknecht,ein RS232/485 System mit eigenem Protokoll und Hardware
lässt sich vermutlich ,mittels Adapter auch in ,ich hoffe jedenfalls,20
Jahren per USB,oder was es bis dahin gibt,ansprechen.
http://www.ees-hartz.de/P64_HLP/

Autor: Christian Illy (alloc)
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Hi F.H.,

> Ich rate den Leuten immer zu einer konventionellen
> Installation,in der z.B. Rolladen,Markisen,
> Aussenbeleuchtung,Schwimmbadinstallationen,diverse
> Lichtanlagen und andere "Steuerungswürdige"
> Installationen möglichst zu einem zentalen Punkt
> gezogen werden.

Hast du das so irgendwo in der Realität schonmal gemacht oder gesehen?
Für mich stellt sich da nämlich die Frage, wohin mit all den Kabeln?
Einfaches Beispiel: Jede (Decken-)Lampe soll steuerbar sein. Bei uns
wären das drei Stockwerke (Sicherungskasten im Erdgeschoss, Keller
extra). Jedes Stockwerk hat ca. 5 (Decken-)Lampen. Dazu kommt noch das
Treppenhaus. Das wären immerhin 16 getrennte 230V-Kabel, die zu dem
Sicherungskasten (oder wo man die Zentrale einplant) gehen müssten.
Dazu eventuell sogar noch mehr, wenn man auch noch andere Sachen
schalten will (wie du schon sagtest Rollläden, oder auch mal
Steckdosen). Ich kann mir nicht vorstellen, ass man das vernünftig
verkabeln kann, in einem bestehenden Haus auf keinen Fall, in einem
Neubau auch nur mit schwierigkeiten...

Das ganze hat natürlich nichts mit zentraler Steuerung eines Busses zu
tun ;)

Gruß,
Chris

Autor: Roland (Gast)
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Doch natürlich lässt sich das sehr gut verkabeln, vor allen dingen bei
einem Neubau. Man muss nur einen gut dimensionierten Schaltschrank
haben, oder unter Umständen mehrere und Ahnung von dem was man macht!

Es ist in einem Industriebetrieb ja nicht anders, wo alles von einer
SPS gesteuert wird, da werden die Kabel auch alle einzeln an die
Ein/Ausgabe Baugruppen rangeführt. In der Regel gibt es dafür eine
Schaltwarte wo die Steuerung ist und wo die hunderte und tausende von
Kabeln zusammen kommen und dem entsprechend aufgelegt werden.

Autor: Wolfgang (Gast)
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@Christian:
16 Leitungen? Ja, und? An unserer Zentralverteilung (für EG und KG)im
Keller kommen insgesamt deutlich über 100 Leitungen an...

Ok, davon rund ein Dutzend LAN und ein halbes Dutzend TV-Koax
Leitungen. Aber der Rest sind viele, viele 230 V Leitungen. Allein ein
Dutzend für die Jalousien. Und von diesen 230 V Leitungen sind auch
noch einige 10x1,5 NYM-Leitungen. D. h., wenn man PE und N abzieht,
kann man in einer Leitung noch 8 Funktionen wie Licht, schaltbare
Steckdosen usw. unterbringen. Im einen oder anderen Fall hätte es 7x1,5
auch getan - aber der Aufpreis für 10x1,5 war gering.

Und dann kommen noch einige Steuerleitungen an. Dies sind
Telefonleitungen (2x2 bis 10x2) an denen die Taster/Schalter (alle 24
VDC) hängen von denen aus ich über Relais (z. T. Stromstoßrelais) die
230 VAC schalte.

Dadurch, dass alle Sensor-Leitungen (z. Z. bei mir 24 VDC) und alle
Aktor-Leitungen (230 VAC) an den Verteilungen (im OG hängt noch eine
kleinere) ankommen hat man alle Optionen für die Zukunft.

Nur eine Option hat man nicht: Mit den Schaltern die 230 VAC direkt
schalten. Das hat immer über Relais/Stromstoßrelais zu geschehen. Und
das ist für jeden normalen Elektriker beherrschbar.

Und mit der Zeit kann ich jede erdenkliche käufliche Lösung (EIB,
SPS...) oder jede selbst gebaute Lösung integrieren.

Der Preis für diese Flexibilität sind ein paar hundert Euro zusätzlich
in die Leitungen, größere Verteilerschränke (die muss man frühzeitig
einplanen), die Relais und der Statiker sollte in der Planungsphase mal
befragt werden - der vielen Leerrohre/Leitungen in der Decke wegen.

Geht man das frühzeitig an ist das alles ohne größere Probleme machbar.
Nachträglich läßt sich allerdings wenig machen.

Gruß
Wolfgang

Autor: Christian Illy (alloc)
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@Wolfgang: Wenn das wirklich so in der Praxis aussieht ... Ok. Ich kanns
mir zwar nach wie vor nicht vorstellen, wie man das alles in eine Wand
und dann auch noch in einen Schaltschrank bekommt, aber ich hab auch
noch keine Installation während dem Hausbau beobachten können ;)

> Geht man das frühzeitig an ist das alles ohne
> größere Probleme machbar. Nachträglich läßt sich
> allerdings wenig machen.
Genau das: Im Neubau vllt dann wirklich durchaus möglich, aber in einem
bestehenden Haus, wo das nicht eingeplant war, IMHO völlig unmöglich :(

Gruß,
Chris

Autor: Roland (Gast)
Datum:

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@Christian

"aber ich hab auch noch keine Installation während dem Hausbau
beobachten können ;)"

Genau das ist dein Problem, du ahnst garnicht was alles geht! Und auch
ohne grossen Aufwand.

Autor: F.H. (Gast)
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Ich habe bereits vor 20 Jahren Bussysteme gebaut,vielleicht kennt noch
jemand das X10 System von Busch Jaeger.
In anbetracht der Tatsache,das industrielle Produkte kürzer leben,als
ein Haus,habe ich damals derartige Systeme Zentral und unterstützend
gebaut,es waren nur kleine Anlagen mit max. 100 Teilnehmern.

Heute ist das System von Busch nicht mehr verfügbar.
Durch die damalige vorausschauende Installation habe ich heute keine
Probleme defekte Gruppen in den Urzustand zu versetzten ,und kann in
Ruhe über ein neues System nachdenken.

Bei der Neubauinstallation lege ich übrigens sämtliche Leitungen in die
Sohle, dann ist der Installationsaufwand gering.

Klassische Abzweigdosen installiere ich auch nicht,die Verdrahtung
erfolgt in tiefen Schalterdosen,von der Schalterdose ist dann auch
schnell eine Leitung,z.B. für Jalousien in den Keller gezogen,

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Interessant find ich irgendwie dass viele Leute meinen, es werde nur
viel geredet und es geschieht nix - und selbst machen sie genau das
gleiche... anstatt einfach konstruktiv was beizutragen.
Lästern ist scheinbar sehr befriedigend...

Aber es wird wohl vergessen, dass das hier ein Open Source Projekt ist,
das von privater Seite finanziert und unterstützt wird.
Um es auf den Punkt zu bringen: Würde ich dieses Projekt kommerziell
entwickeln, würde ich viele Tausend Euro dafür verlangen - und das
ist nicht übertrieben. Viele Leute vergessen scheinbar, dass da ein
wenig mehr Arbeit dahintersteckt, als nur ein paar Knoten
zusammenzulöten, die miteinander zu verdrahten und ein paar Zeilen Code
zu schreiben.
Wenn ich was verkaufe, dann muss das auch den gültigen Normen
entsprechen, sonst mache ich mich strafbar - und die Prüfungen der
Schaltungen kostet einen Haufen Geld. Dann muss das Ganze auch
dokumentiert werden (auch nicht zu unterschätzen), etc.

Da kommen einige hundert Mannstunden zusammen...

Was wir hier in unserer Freizeit entwickeln, ist für alle die es
verwenden, kostenlos. Aber dafür kann man halt auch nicht erwarten,
dass es zu einem bestimmten Termin fertig ist und anstatt zu nörgeln,
was alles nicht passt, könnte man auch selbst ein paar Beiträge dazu
liefern.

Die andere Sache ist die: Ich bin momentan noch Student und habe kein
eigenes Haus. Trotzdem interessiert mich das Projekt, und ich bin
bereit, einen Teil meiner Zeit unentgeltlich in dieses Projekt zu
interessieren, während andere im Biergarten sitzen. Aber um die
typischen Anforderungen an eine Hausautomatisierung kennenzulernen, bin
ich auf die Hilfe von Leuten, die die Erfahrung haben, angewiesen. Und
wenn von diesen Leuten keiner konstruktive Kritik liefert, muss ich
halt warten, bis sich jemand dazu aufrafft, dies zu tun - oder mir was
aus den Fingern saugen.

Und eins weiss ich genau: Mir macht die Entwicklung Spass, auch wenn
ich kein Geld dafür bekomm. Aber ich hab es satt, dauernd lesen zu
müssen, dass das eh nix wird und wir viel zu lang brauchen, etc. Wer
nicht glaubt, dass wir so ein Projekt auf die Beine stellen können,
kann sich gern eines besseren belehren lassen...

Und ob die Komponenten das Leben eines Hauses überdauern oder nicht -
das kann ich nicht sagen. Aber da unsere Zielgruppe eher Bastler sind,
kann sich doch jeder auch selbst bemühen, die Lebensdauer zu erhalten
bzw. zu verlängern. Ich denke die ICs wirds noch ne Zeit lang geben und
wenn nicht, kann man ja ein paar als Reserve nehmen, schliesslich sind
die ja nicht so teuer...

Autor: Jürgen (Gast)
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Was die Lebensdauer angeht, so gibt es X10-Produkte seit 1978 auf dem
Markt und es lebt immer noch und der Markt ist sehr aktiv.
Selbiges ist für EIB zu erwarten.

Entscheidend gegen den Einsatz eines Selbst-Frickel-Systems in einem
Haus sind meiner Meinung nach zwei entscheidende Punkte:
1. Die Zulassung. Einfach so einbauen ist nicht. Es muss in jedem Fall
abgenommen werden. Einen Elektriker zu finden, der das macht, wird
schonmal schwierig. Andernfalls dürfte die Versicherung Zicken machen,
wenn es mal brennt.
2. Aus rein praktischen Gründen verbietet sich der Einsatz für die
meisten. Was ist, wenn mal etwas defekt ist und der "Erfinder" des
Systems ist nicht da? Ich baue auch gerade und ich werde EIB
einsetzen.
Wenn ich mal beruflich weg bin, dann könnte meine Freundin nicht mal
eben einen Elektriker anrufen, wenn was am Selbststrick-System defekt
ist. Der blickt da nämlich gar nicht durch.
Und was ist, wenn ich mal keine Lust habe? Dann müßte ich selber ran.

Nene, so oder so spricht wesentlich mehr gegen den Einsatz eines
solchen Systems als dafür.
Und wenn man nicht gerade Harz4ler ist, so ist das auf längere Sicht
schlichtweg zu teuer, nicht etwas Professionelles wie EIB einzusetzen.

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Es zwingt dich keiner, das System einzusetzen...

Aber es gibt Leute, die so ein System interessiert, weil sie dabei
einiges lernen können, weil es Spass macht, wenn man sagen kann: Das
hab ich mir zusammengebaut etc.

Und ob man das Risiko mit der Versicherung in Kauf nimmt, oder ob man
die Knoten prüfen lässt oder von einem Elektriker abnehmen, oder oder
oder - das kann jeder selbst entscheiden.

Warum übrigens nicht die Steuerung für ein Gewächshaus nehmen, das nur
mit Niederspannung versorgt wird? Da brauchst du keine großartige
Abnahme. Das System ist ja dafür da, flexibel eingesetzt werden zu
können und nicht auf die reine 230V-Hausautomatisierung beschränkt.

Ausserdem, mal ganz ehrlich: Hast du schon mal ne Steckdose
angeschlossen? Und die dann auch mit Prüfprotokoll von nem Elektriker
abnehmen lassen? Wenn ja, bist du der richtige Kandidat für EIB, zahl
einen Haufen Geld und sei glücklich. Wenn nein, versteh ich nicht warum
du dir so viel Gedanken machst... ;)

Autor: Danny P. (Gast)
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@Jürgen: Ich werde die 230V Seite strikt vom eigentlichen Bussystem
trennen (entweder durch stinknormale Koppelrelais oder Dimmeltakos
etc.).
Diese Geräte sind alle geprüft und so weiter. Somit kann eine ganz
normale Abnahme nach VDE erfolgen.
Die Ansteuerung dieser Dinger erfolgt ja eh mit Kleinspannung... somit
erwarte ich keine Zicken der Versicherung.
Weiterhin habe ich noch nie davon gehört das sich die Versicherung nach
einem Feuer (auch bei technischem Defekt) elektr. Prüfprotokolle zeigen
lässt.
Mich wunderts zwar aber... scheint so zu laufen

greetz
Danny

Autor: Alex O. (Gast)
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Seit gestern abend ist ja ganz schön viel passiert!

@Wolfgang:
das Verkabeln wie du es beschrieben hast, würde ich auch so machen
(mehrere Unterverteiler im Haus verteilen, alle Verbraucher und
Sensoren, Taster, usw. dort hin führen). Dann hat man die grösste
Flexibilität. In einem Neubau sehe ich da keinerlei Probleme
(Kabelanzahl, Schaltschrankgrösse,..) - muss nur gut geplant werden.

@F.H.:
ich denke die Planung der Leerrohre und der 230V-Verkabelung ist das
Entscheidende. Wenn die passt, kann man heute ein System einsetzen und
dass auch mal in zehn Jahren durch ein aktuelleres, besseres ersetzen -
ohne grösseren Aufwand mit neuen Leitungen verlegen usw. Das einzige das
man ev. austauschen muss, ist ein ev. vorhandenes Buskabel.

@Jürgen:
> Entscheidend gegen den Einsatz eines Selbst-Frickel-Systems in einem
> Haus sind meiner Meinung nach zwei entscheidende Punkte:
> 1. Die Zulassung.
das halte ich für kein Problem: man entwickelt und baut ja nur auf der
Kleinspannungsseite. Irgendwann muss man ja mal ein Relais ansteuern,
und dass schaltet erst die 230V, Auch die Sensoren kann man über
Kleinspannung an die Eingänge hängen (so wie von Wolfgang beschrieben).
Und wenn die 230V-Seite von einem Elektriker verkabelt wird, kann
eigentlich nichts mehr passieren (Versicherungstechnisch zumindest)

> 2. Aus rein praktischen Gründen verbietet sich der Einsatz für die
> meisten. Was ist, wenn mal etwas defekt ist und der "Erfinder" des
> Systems ist nicht da? Ich baue auch gerade und ich werde EIB
> einsetzen.
das Problem ist effektiv etwas grösser. Dagegen kann man nur durch gute
Dokumentation und ev. schaltungstechnische Massnahmen ankommen (z.B. ein
Modul spinnt -> dann wird eben übergangsweise per Hand im Schaltschrank
geschaltet, bei längeren Ausfällen muss umverkabelt werden...)

Ich denke solche Systeme kommen aber nur für Bastler in Frage ... einem
der nichts von Elektrotechnik / Elektronik versteht, so was ins Haus zu
bauen wäre Schwachsinn...

Autor: Alex O. (Gast)
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@Antimon:
Bravo, mach weiter bei deinem (eurem) Projekt. Kritisieren ist eben
immer einfacher als selbst was zu machen!

Ich habe mir euer Projekt angesehen - ist leider nicht das was ich mir
vorstelle. Wie ich das verstanden habe, möchtet ihr eine Platine
entwickeln die dann in jede Schalterdose eingebaut wird und dann an
einen Knotenpunkt angeschlossen wird.

Wäre es nicht einfacher den Taster, Schalter, Sensor einfach per 2x0,5
Litze direkt an den Knotenpunkt anzuschliessen? Je nach Sensoranzahl
und Eingängen pro Modul braucht man von diesen Knotenpunkten ja nur
einige wenige (ich sag mal 10-20) für ein "normales" Haus.
Und man spart sich einiges an Entwicklungsarbeit, Fertigungsarbeit und
vor allem Anschlussarbeit :-)
Ausserdem kann man stinknormale Taster nehmen ohne auf was spezielles
zu achten (Bautiefe, Tiefe der Dosen ,ect.)

Was denkst du?

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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@Alex O.: Danke, das werden wir auch tun :)

Im Übrigen ist das vielleicht nicht richtig rübergekommen, aber da
unser Projekt so flexibel wie möglich gehalten werden soll, fahren wir
mehrgleisig: Einerseits, wie du schon richtig sagtest, kleine Knoten
für die Unterputzdosen.

Andererseits, und das ist dir vermutlich neu, haben wir durchaus einen
Knoten geplant, der für die Hutschienenmontage vorgesehen ist und der
genau das macht, was du beschrieben hast - Relais schalten.

Jeder kann für seine Bedürfnisse das raussuchen, was er verwenden
möchte. Wer neu baut und die Leitungen zentral in einen Verteiler legt,
nimmt vermutlich Hutschienenrelais, wer bei einem älteren Haus die
Möglichkeit dazu nicht hat, kann die UP-Knoten verwenden... der Effekt
ist der Gleiche.

Ich gebe zu, das ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, das liegt
daran, dass wir hier im Forum angefangen haben zu diskutieren, und als
das Projekt auf größeres Interesse stiess, habe ich eine extra Seite
mit extra Forum unter http://devel.antimon.de/hausbus/ eröffnet, damit
alles kompakt an zentraler Stelle vorzufinden ist.
Aber die Diskussion über die Hutschienenkomponente müsstest du unter
gleichnamigen Titel hier im Forum finden. Da ist zwar nicht genau von
dem Schaltknoten die Rede - aber von Hutschienenkomponenten, welche ja
für den Schaltschrank bestimmt sind...

Im Übrigen, weil du von "einer Platine" sprachst... es sollen noch
mehrere Komponenten entwickelt werden - Rolladensteuerungen,
(Temperatur-)sensoren, etc. Nur sind wir halt nicht so weit, momentan
sind wir dabei das Protokoll abzusegnen, und wenn das soweit ist,
werden die ersten Prototypen gebaut...

Autor: Wolfgang (Gast)
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@Alex:
Ich habe das so gelöst, dass ich in jedem Raum einen solchen Knoten
habe. Dieser Knoten ist mit 10x2x0,8 Telefonleitung mit der
"zuständigen" Verteilung verbunden. So kann ich je Raum 19 Funktionen
direkt in die Verteilung "bringen". Das reicht in den meisten Fällen.


In Ess-/Wohnzimmer reicht das nicht für alle Komfortfunktionen. Dort
sitzen an allen Schalterdosengruppen eine Kaiser-Elektronikdose - genug
Platz für eine schnuckelige Busanbindung. Ob EIB oder sonstwas. In
meinem Fall wird es eine selbstgebaute CAN-Anbindung werden. Sozusagen
"Knötchen". Alles mit stinknormalen Tastern.

Übrigens würde ich generell tiefe Schalterdosen einbauen lassen. Das
kann nicht schaden. Dafür habe ich ebenfalls komplett auf
Verteilerdosen verzichtet. Das wurde alles in den tiefen Schalterdosen
verklemmt. Dort wo 10x1,5 "gehandelt" werden mußte habe ich eine
Elektronikdose setzen lassen. Später war der Elektriker froh drum.

@Jürgen:
Bin zwar nicht auf Hartz4 angewiesen - komme mit meinem Gehalt so über
die Runden. Aber wenn ich alle Funktionen die ich im Haus realisieren
will über EIB hätte machen lassen ... dann würden die Zinsen mein
"gefühltes Netto" auf Hartz4 sinken lassen ;-)
Anders gesagt: Nach den ersten Angeboten wurde klar, dass alle
Funktionen über EIB das Elektrikbudget mit >20 kEUR (wohlgemerkt nur
für die EIB Geräte) belastet hätte. Da wären dann zwar der eine oder
andere schicke EIB-Taster dabei gewesen ... aber zu welchem Preis.

Apropos schicke EIB-Taster: Die Schalterhersteller beginnen zu merken,
dass da ein Markt für "SPS-taugliche" Taster entsteht: Bei einigen
Schalterherstellern gibt es die schicken Taster neuerdings auch in
"SPS-Versionen". Die Taster schalten Kleinspannungen/Kleinströme. Z.
B. das FD-Programm von Jung sieht klasse aus, oder Gira beginnt ab
Herbst mit sowas. Ich denke, da wird sich ein Markt entwickeln.

So nebenbei: Die 230 VAC Seite - incl. der Relais - und die
Verteilerschränke habe ich komplett vom Elektriker machen lassen.
Saubere Schnittstelle: Er die 230 VAC Seite incl. Relais, ich die Logik
mit 24 VDC. Die Relais haben eine Prüftaste - so konnte er einfach
prüfen, ob er alles richtig verdrahtet hatte.

Gruß
Wolfgang

Autor: F.H. (Gast)
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Warum nicht Tcip ? Das dürfte sämtliche Busleichen überleben ,
mfg F.H.

Autor: Christian Illy (alloc)
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@F.H.:
Wenn du TCP/IP meinst (nehme ich doch mal an, oder? =) ), dann spricht
dagegen, dass man damit einen enormen Overhead hat und relativ
komplexen Knoten. Damit würde die Ausfallsicherheit sinken, die
Codekomplexität enorm steigen etc. Auch die Kosten dürften zumindest
ein Wenig steigen. Und ob TCP/IP (/Ethernet mit Cat5) solange am leben
bleiben wird, ist IMHO fraglicher, als bei CAN. Die Computerwelt
entwickelt sich wesentlich schneller weiter, als die
Automobilindustrie, da dort vor allem bewährte, sichere Systeme gefragt
sind. Und da die Automobilindustrie ja der Hauptabnehmer für CAN-Systeme
sein dürfte, ist da die Zukunft erstmal gesichert =)

Gruß, Chris

Autor: Christian Illy (alloc)
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Grml, wieso gibts hier keine Edit-Funktion?

@Wolfgang:
Kannst du mir sagen, welche Schalterserie bei Jung für
Niederspannungsaufgaben gedacht ist? Finde da grade nichts ...

Gruß,
Chris

Autor: Wolfgang (Gast)
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TCP/IP ist schon was schönes, keine Frage. Aber in diesem Fall nicht so
einfach: Erstmal, da müßtest du einen Knoten (und bei mir auch die
Knötchen) mit einer Leitung direkt anfahren. Und unter CAT5 kann's
dann auch nicht sein. Mit einigen Nachteilen. Wenn das gelöst wäre mußt
du noch einen µC finden der die ganze Netzwerkerei möglichst OnChip
mitbringt. Und klein muß er sein. Und billig.

Und den ganzen Aufwand um 10-20 mal am Tag ein Bit zu transportieren?

Dass wir uns richtig verstehen: TCP/IP ist toll - es war schon vor 20
Jahren die Wunderwaffe um heterogene Rechnerwelten zueinander zu
bringen. Aber für diese Anwendung ist es mit Kanonen auf Spatzen
geschossen. So zumindest meine Meinung.

Gruß
Wolfgang

Autor: Wolfgang (Gast)
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Hmm - irgendwie schreibe ich zu langsam...

Autor: Alex O. (Gast)
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@Antimon:
ich habe mir euer Forum auf jeden Fall mal in meine Bookmarks
eingefügt, das wird vielleicht trotzdem noch interessant für mich :-)

ich werde euch bei der Schaltungsentwicklung keine grosse Hilfe sein,
vielleicht aber später bei der Softwareentwicklung. Ich habe mir da
schon so einige Gedanken über den Funktionsumfang gemacht, aber keine
konkreten Pläne was die Sprache (C, Java, ...) oder die Plattform (Win,
Linux) angeht.

@Wolfgang
danke für die Tipps.
Ich halte EIB auch für überteuert. z.B. einige 100 Euro für ein paar
einfache digitale Ausgänge zu bezahlen: das wird bei dem Umfang den ich
realisieren möchte viel zu teuer!

Ausserdem möchte ich nicht in 10-15 Jahren erfahren, dass EIB jetzt
leider aus der Mode ist und es keine (Ersatz-)Geräte mehr dafür gibt.
Da bau ich lieber etwas selber und baue einige Reserve-Module gleich
dazu, horte meinetwegen auch noch ein paar Bausteine, die es vielleicht
in 10 Jahren auch nicht mehr geben wird. Aber dass wars dann - man hat
da auch nicht die 100% Sicherheit, dass man damit auch noch in 50
Jahren was anfangen kann, aber wo gibts die schon :-)

@ F.H.
TCP/IP ist ein Protokoll das sicher verbreiteter ist als viele (sehr
viele) andere, aber auch das wird es nicht ewig geben.
Wenn mein Bus auf CAN mal läuft und ich einige Reservebausteine für ev.
Ersatz oder Erweiterungen habe, ist es mir eigentlich egal, ob der Bus
morgen noch offiziell existiert und ob noch entsprechende Bauteile
verfügbar sind

Grüsse
Alex

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Also ich finde TCP/IP auch toll - eine wunderbar flexible
Protokollfamilie...

Aber ich schliesse mich meinen Vorrednern an - für unseren Zweck eher
suboptimal für reine Schaltaufgaben...

Allerdings haben wir auch Konverter vorgesehen, die unsere Daten in
UDP-Pakete packen und umgekehrt. Damit kann man beispielsweise
Abschnitte über WLAN versorgen (ob Gartenhaus, Dachgeschoss oder was
auch immer) oder direkt verarbeiten/auswerten (z.B. Webserver). Und im
Normalfall langen dann 1-2 Bridges um die Netze zu koppeln...

Ist natürlich noch Zukunftsmusik, aber wir haben auf jeden Fall schon
mal dran gedacht... ;)

Autor: Wolfgang (Gast)
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@Christian:
Wenn ich zu www.jung.de gehe, dann geht da noch ein Fensterchen auf.
Das Bild zeigt diesen Taster "FD-design  Die eleganteste Art Licht zu
schalten" heißt es da. Oder du gehst mal zu Produkte/Produktneuheiten
2006. Dort findest du die neue Serie FD.

Gruß
Wolfgang

Autor: Sven (Gast)
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Hi,

also was sagt ihr zu diesem Link ?
Dort ist doch schon alles weitestgehend gelöst ?
Sogar schön mit Oberfläche und Objekt-Orientiert.

http://hap.netmb.net

Vielleicht ist das ja auch untergegangen...

Autor: Eltman (Gast)
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Ich entwickel auch gerade einen Hausbus für einen Bekannten und das was
Alex O. denke ich ist schon wichtig. Das wenn die elektronik mal
streikt einfach normale Stromstroßrelais eingebaut werden können.
Ich maches so das ich pro Etage einen Verteiler setzte in den alles
Lampen und geschaltenen Verbraucher hingeführt werden. Dort sitzt zur
Zeit noch ein ATMega16 mir Optokoppler als Eingang für die Tasten. An
den ATMega16 sind über I2C (später CAN) Slaves angeschlossen die
jeweils 7 Relais beinhalten. Meine Software unterstützt 7 Slaves.
Die Verteiler sind untereinander mit CAN verbunden.
Im Master verknüpfe ich dann über eine Tabelle die Eingänge mit den
Ausgängen. Eine Automtisches Abschalten der Lampen ist auch Möglich.
Zur Zeit programmiere ich die Windows Software um die Verküpfung
leichter durchzuführen.
Weiter  Geräte (IR Fernbedienung, Ethernet ) sollen noch über CAN
angeschlossen werden.

Eltman

Autor: Eltman (Gast)
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Ach so, die Verkabelung vom Taster verfolgt mit 4x2x06 da könnte man
immer noch Buskoppler direkt an den Taster verbauen. Ich habe auch
überall tiefe( Abzweigdosen gesetzt). Da ich Elektriker bin gibt es
auch keine Probleme mit der Abnahme, die mach ich ja selber :-).
Leerrohr im grossen Stil vorzusehen habe ich nicht gemacht da ich aus
Erfahrung weis, das man später meist  nichts mehr rein ziehen
kann(viele Bögen ). Oder man nimmt einen größeren Durchmesser hat aber
Probleme die in der Wand unter zubringen

Autor: Alex O. (Gast)
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@Sven:
das Projekt war mir bis jetzt noch nicht aufgefallen.
Das sehe ich mir auf jeden Fall genauer an.
Was ich nicht verstanden habe: kann / muss man sich die Module selbst
bauen, oder kann / muss man die fertig bestellen?
Ist das ein gewerbliches Angebot, oder ist das "nur" eine
Privatperson, die die Infos anbietet?

Alex

Autor: Ben (Gast)
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Hi Alex,

ich und mein Kollege sind die Entwickler. Die komplette Software und
Hardware steht unter GPL, also völlig frei. Das ganze Projekt hat
keinen kommerziellen Hintergrund, hierbei handelt sich um ein Hobby.

Die Hardware wurde so entwickelt, dass ein Selbstbau vorgesehen ist,
lediglich die Control-Unit 3.0 Platine ist hergestellt worden (nur die
Platine, die Bestückung haben wir natürlich selber gemacht), da diese
2-lagig ist und 6mil-Bahnen aufweist, da lässt sich nur schwer selber
herstellen.

cu,
ben

Autor: Roland (Gast)
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@Eltman

Du bist nicht berechtigt die Abnahme bei einem Neubau zu machen, die
muss ein Meister mit seiner Unterschrift bestätigen und den
Hausanschluss beantragen.
Ist der E-Anschluss seitens der Stadtwerke hergestellt kann man machen
was man will. Brennt das Haus jedoch ab weil man nicht fachgerecht
Änderungen an der Installation vorgenommen hat, könnte man im
schlimmsten Fall Probleme mit der Versicherung bekommen.

Autor: Eltman (Gast)
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Mein Vorteil ich bin E-Meister. Nun wird gleich wieder der Einwand
kommen "du musst bei dem zuständigen EVU eingetragen sein".
Auch kein Problem. Mein Dad ist eingetragen.
Der Kunde (Bekannter) bekommt natürlich für die Überprüfung und Abnahme
ein Protokoll und eine Rechnung. Ordnung muss sein !

Autor: Roland (Gast)
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Nicht bei dem zuständigen EVU sondern in ein Handelsregister
eingetragener Meisterbetrieb muss es sein der bei dem EVU den Antrag
für den Hausanschluss stellt.

Was bist du für ein Meister wenn du das nicht weisst, etwa
Hausmeister?:-)) Spass..:-))

Autor: Eltman (Gast)
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Das Handelsregister hat damit nichts zu tun.
Das ist meiner Meinung nach die Handwerksrolle.

Autor: Eltman (Gast)
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Außerdem musst man sich beim zuständigen EVU anmelden.
Die kommen und schauen ob alles Bedingungen (Werkstatt, Prüfgeräte
...)erfüllt sind. War so 1995. Jetzt kann das schon wieder anders
aussehen. Aber wir lenken vom Thema ab.
Und wenn man bei den Stadtwerken was machen wollte, brauchte man eine
Gastanmeldung.
Wie gesagt war so um 1995 rum. Wo es noch ne Menge EVU’s gab.

Ich bin auf jeden Fall dafür das die 230V Installation von einen Profi
abgenommen werden. Denn ich habe da schon Sachen gesehen ;-(.
Z.B. Bad Steckdosen ohne FI, Lüsterklemmen hinter einer
Holzverkleidung...

Autor: Alex O. (Gast)
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@Ben:
danke für die Info. Ich werde mir euer Projekt heute abend mal genauer
anschauen. Das sieht ja sehr vielversprechend aus.
Sollte ich weitere Fragen haben (davon gehe ich mal aus :-)) wende ich
mich nochmal an dich!

Gruss
Alex

Autor: Roland (Gast)
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"In anbetracht der Tatsache,das industrielle Produkte kürzer leben,als
ein Haus,habe ich damals derartige Systeme Zentral und unterstützend
gebaut,es waren nur kleine Anlagen mit max. 100 Teilnehmern."

Wie kommst du auf die Idee das industrielle Produkte kürzer leben? Ich
würde eher sagen das es umgekehrt ist. Ich kann aus Erfahrung sagen das
eine Industrie SPS sowas von robust und ausfallsicher bei extremen
Bedingungen und Temperaturen ist, so das man sie für die Hausautomation
mit ruhigem Gewissen nehmen kann.

Autor: F.H. (Gast)
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SPS,oh Gott,gerade auf diesem Gebiet haben wir die schlechtesten
Erfahrungen in Pukto Flexibilität gesammelt,allerdings ,wenn so ein
Ding im Ursprungszustand laufen soll,dann läuft es auch.
Da wir jedes Jahr schneller werden müssen,Industriebetrieb , machen wir
die gesammte Steuerungstechnik mit dem PC,das sieht so aus:
Die Eingangskarten,Optokoppler,etc sind konventionell aufgebaut, die
Ausgangskarten ,Relais,Transistor,Triac auch.
Wenn mann in Punkto Geschwindigkeit mal was ändern muss,braucht nur
der PC gewechselt zu werden,sämtliche Schaltstufen bleiben erhalten,
Einzelbauteile wie Transistoren gibt es wohl noch länger.

Ich weiss nicht , ob es z.B. für S5 SPS  eine S7 Anbindung gibt , da
muss man wohl das gesammte Sytem rausreissen,oder?

Zuverlässigkeit in Punkto Autoelektronik:
Seit dem Einzug der komplexen Autoelektronik bin ich mehr mit dem
Fahrrad unterwegs,als mit dem Autostern.

Autor: Roland (Gast)
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Autoelektronik steht wieder auf einem anderen Blatt Papier.

Autor: Warner, Bernd (Gast)
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Hallo Ihr da,

ich habe mir zu dem Thema auch schon öfter Gedanken gemacht. Als
sinnvollste Lösung scheint mir die Idee einer Master-Slave
Busgeschichte(es ist immer besser zu wissen wer das Sagen hat). Beim
Bussystem würde ich bei dem RS485 Standart bleiben, da dieser
zuverlässig in der Automation verwendet wird. TCP/IP da schiesst man
glaube ich mit Kanonen auf Spatzen ^^. Auch die Geschichte mit dem
Remotemodem über die Stromleitung ist zu langsam, Störanfällig und wenn
überall ein Trafo drin ist,...zu teuer. Mit dem Maxim MAX487 können z.B.
bis zu 128 Busteilnehmer elektrisch miteinander verbunden werden(was in
einem Haus ausreichend sein sollte). Die Struktur der Kommunikation
sollte dann in etwa so aussehen...

Slave,Slave,.....,Slave <-> Master <-> Pc (Pc am besten via USB wegen
Geschwindigkeit)

die Slaves sollten alle Schaltfunktionen selbsttätig ausführen können
um z.B. die Beleuchtung unabhängig vom PC, Master und der Seriellen
Datenübertragung zu sichern. Über dem Bus läuft dann die Abfrage der
aktuellen Schaltzustände b.z.w. es werden die Gewünschten zustände z.B.
vom PC an die Slaves weitergegeben. Alles was dann unabhängig vom Pc
Automatisiert werden soll, erledigt der Master.
Übrigens würde ich bei der ganzen Geschichte gerne mitmachen. Momentan
läuft bei mir im Haus als Steuerung so eine C-Control Geschichte
(Jugendsünde da ich damals noch keine Atmels kannte :-) ). Ich würde
dann auch bei der c-Programmiereung der Atmels und des PC Programm
mitwürgen ^^. Am besten Windows basiert (da Quasistandart)mit dem
Visual Studio oder Borland c++.

Grüsse an alle !

Autor: Axel (Gast)
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Ist ja nun wirklich ein interessantes Forum hier. Da ja auch der Ruf
nach existierenden Systemen kam, hier mal die Beschreibung von meinem
System, welches ich seit ca. 5 Jahren bei mir successive ausgebaut
habe.

Das Haus ist ein 40 Jahre alter Bungalow, eingeschossig voll
unterkellert. Das ist die ideale Basis für so ein Projekt, weil man die
Kabel im Keller zu den Räumen führen kann, und an der Stelle, wo sie im
Erdgeschoss benötigt werden, einfach ein Loch durch den Boden gebohrt
wird.

Zentrale Steuerung ist ein Celeron 1000 PC (ausgewählt, weil das der
kleinste/sparsamste Prozessor ist, der noch in Software DVB dekodieren
kann und somit als Videorekorder laufen kann). Der Rechner läuft unter
Linux, als Steuersoftware wird Misterhouse verwendet. Misterhouse hat
fast alles, was man zur Steuerung braucht, inkl. Webinterface bereits
integriert, kann aber problemlos erweitert werden und mit einfachen
Perlkommandos programmiert werden. Nebenbei läuft noch Mythtv als
Festplattenrekorder drauf.

Grösstes Problem waren beim PC bisher die Lüfter. Es sind eigentlich
alle Lüfter bisher einmal ausgefallen (Graka, Prozessor und Netzteil).
Mitlerweile habe ich die Lüfter von der Graka und vom Prozessor
eliminiert, der Netzteillüfter ist noch ein Sorgenkind. Ansonsten läuft
der PC seit 5 Jahren rund um die Uhr sehr stabil.

Aktorik wird fast komplett über X10 gemacht, weil ich dafür kaum
Eingriffe in die Hauselektrik machen muss und das Ganze halbwegs VDE
gerecht aufbauen kann. Dabei verwende ich überwiegend Marmitek Module,
im Aussenbereich garantiert ohne Feuergefahr auch modifizierte
amerikanische X-10 Module (9 US$ das Stück :-) ). Ansonsten gibt es
noch einen Stromverteiler, der über den Parallelport angesteuert wird
und die Heizpumpe/Solarpumpe/Warmwasserpumpe steuert.

Dazu können über den Parallelport auch noch diverse Temperatursensoren
der Heizung beeinflusst werden, um z. B. bei Unterschreiten der
geforderten Wohnzimmertemperatur der Heizung eine niedrigere
Aussentemparatur vorzugaukeln, was diese wiederum zum Heizen
veranlasst. Ähnliches für den Warmwasserbedarf. Dabei wird die
Heizungssteuerung selbst nicht verändert, so dass deren
Sicherheitskomponenten weiter voll funktionsfähig sind und die Heizung
auch läuft, wenn der Rechner abschmiert. Allerdings wird es dann nicht
richtig warm, ist aber bisher nicht passiert.

Sensorik ist derzeit ein Mischmasch aus X10 (Bewegungsmelder,
Fernseherfernsteuerung, etc.) sowie analogen Temperaturensoren die
derzeit noch über eine AD Wandlerkarte erfasst werden. Ansonsten gehen
eine Menge Cat5 Leitungen durchs Haus über die über den Parallelport
die Schalterstellungen abgefragt werden. Das soll aber demnächst durch
ein 1-Wire Netzwerk ersetzt werden um da etwas mehr Struktur
reinzubringen.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit Warnhinweise auszugeben (z. B.
wenn mal wieder der Kellerlichtschacht mit Regenwasser volläuft). Dafür
kann der Rechner über ein Sprachmodem hausintern anrufen und dann vorher
aufgenommene Warnmeldungen abspielen.

Ist alles in allem ein ziemlicher Mischmasch, allerdings steht der
Rechner direkt neben der Heizung, so dass alle diese Dinge direkt über
den UART oder den Parallelport gesteuert werden können.

Gruss
Axel
PS: Und so langsam findet sogar meine Frau Gefallen an der Installation
:-)

Autor: Günter (Gast)
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Hallo Axel,
habe Deinen Beitrag leider heute erst gelesen. Die von Dir beschriebenen 
Lösungen finde ich sehr praxisgerecht. Ähnliche Ansätze hatte ich auch, 
bevor ich auf den 1-wire-Bus gekommen bin. Da Du diesen 1-wire auch 
angesprochen hast und evt. ja auch schon Erfahrungen sammeln konntest, 
wäre ein Austausch  sicher nicht uninteressant. In meinem Haus läuft 
jetzt seit 3 Jahren ein 1-wire-Bussystem, das ich ständig weiter 
ausbaue. Bisher sind 100 Aktoren und 90 Sensoren angeschlossen. 
Gesteuert wird das ganze jetzt über einen älteren Laptop. Sensoren und 
Aktoren sind mit einem minimalen Aufwand selbst zu bauen. Die Kosten 
dafür sind auch extrem niedrig (Aktor etwa 7 und Sensor etwa 2 €).
Für Leute mit etwas Elektro-Kenntnissen also ideal.
Vielleicht liest du diesen Beitrag ja noch und meldest Dich bei mir.
guenter.knoepfel@gmx.de
Gruß Günter

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