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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Anfänger: Thermo- und Hygrostat mit AVR?


Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Hallo Leute.

Ich habe mich nun aufgerafft und habe mich dazu entschieden, dass dass 
ich mit der AVR Programmierung anfangen möchte.

Könnt ihr mir dazu ein paar Tipps für den Anfang geben ?? Ich würde 
gerne Assembler lernen. Und vielleicht später noch dazu C.
Kann ich meine Kenntnisse der Programmiersprache "Pascal" anwenden. 
Diese Sprache haben wir in der Schule damals gelernt und ich konnte rel. 
gut mit ihr umgehen. Leider ist dieses schon wieder 2 Jahre her.

Dann hab ich noch eine Frage.

Ich würde mir gerne eine Kombination aus Thermos- und Hygrostat bauen.
Mit dieser Schaltung möchte ich dann 2 Terrarien steuern. Die Schaltung 
soll eine Nachtabsenkung realisieren können und verschiedene 230V Geräte 
ansteuern können.

Was meint ihr wie lange ein Anfänger braucht, bis er soetwas realisieren 
kann ??

Ich hoffe, dass ihr mir weiter helft.

Gruss
Christian

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Hallo kann mir denn keiner helfen ??

Autor: Hubert.G (Gast)
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Fürs erste schau mal auf die Seite hier links oben "AVR-Tutorial" Da 
steht alles für den Anfang und was du so alles brauchst.
Wenn du Pascal kannst wirst du mit C keine großen Probleme haben. Dafür 
gibt es das "AVR-GCC-Tutorial" zum einsteigen.
Für dein Projekt solltest du schon vorher einige andere Schaltungen 
duchprobiert  und einige Programme getestet haben, da ich nicht annehme 
das du deine Tiere grillen oder erfrieren lassen willst.

Autor: Stefan (Gast)
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Die gewünschten Tipps gibt es links hier auf der Seite unter 
AVR-Tutorial zum Einstieg in Hardware und Assembler. Und zum Einstieg in 
C gibt es das AVR-GCC-Tutorial.

Programmieren an sich verlernt man nicht. Das ist wie Fahrradfahren oder 
Schwimmen. Wenn du Pascal konntest, zieh dir ein C-Tutorial oder ein 
C-Buch (besser) rein und der Funke wird schnell überspringen.

Von dem Steuerungsprojekt hätte ich persönlich zuviel Muffe. Mir 
passieren noch zuviele Softwarebugs und Hardwareverknotungen und in dem 
Fall kann das ja heissen, dass es den kleinen Tierchen plötzlich 
garnicht gut geht.

Den Zeitbedarf würde ich mit 3-6 Monate intensiver Arbeit abschätzen. Es 
ist eine typische Aufgabenstellung für eine Facharbeit/Abschlussarbeit 
und bis man sich eingelesen hat, alles geplant hat, alle Bauteile da 
sind, die ersten paar Platinen verhunzt sind, die neuen Ersatzbauteile 
da sind... das dauert schon seine Zeit.

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Hallo Leute.

Danke für die Tips. Eins mal vorweg ... wer sagt denn, dass in einem 
Terrarium unbedingt Tiere sein müssen ?? In meinem Falle sind es 
Fleischfressende Pflanzen. Da ich es mit der Steuerung nicht so eilig 
habe, kann das alles auch etwas dauern.

Ich hab mir das AVR Tutorial schon mal angeschaut.

Hab auch schon mal vor einem Jahr versucht mit dem AVR anzufangen, aber 
das ist dann an meinen bescheidenen damaligen Löterfahrungen 
gescheitert.
Nun ja viel mehr hat sich da auch nicht getan, aber ich werde mir die 
größte Mühe geben, dass es funktionert.

Was ist denn für den Anfang eher geeignet ?? Assembler oder C ??

Ich habe im Internet 
(http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/beginner/index.html) ein recht 
gutes Tut für Assembler gefunden.

Könnt ihr mir denn Literatur zum Thema empfehlen ??

Autor: A.K. (Gast)
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Anderer Tip: themenbezogenes "Betreff" verwenden.

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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was ist denn an dem Betreff bitte nicht Themenbezogen ??

Ich bin nun mal ein Neueinsteiger und brauche hilfe ... das ist doch 
dann sehr treffend.

Immerhin besser als "Hilfe" oder "Frage", so wie man es in diversen 
Foren immer wieder ließt ...

Außerdem sollten hier nur ernstgemeinte Sachen die mich weiterbringen 
und nicht solch OffTopic.

Gruss
Christian.

Autor: Hubert.G (Gast)
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Es hat sich als sinnvoll erwiesen mit Assembler zu beginnen und sich 
darin Grundkenntnisse anzueignen, auch wenn man vorhat später in C zu 
schreiben, da es sich beim debuggen sehr positiv auswirkt.
Meine Assemblerkenntnisse habe ich auch aus den diversen Tutorials, 
ebenso die C-Kenntnisse, dazu noch das Buch von K&R.

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Danke für die Antwort. Ich bin heute zu meinen Eltern nach Hause 
gefahren und habe da mal ein bisschen gekramt. Und was hab ich gefunden 
... einen ATMega8 und noch nen paar Dioden und son kram ... nun brauch 
ich nur noch nen Quarz und dann kanns ja wieder los gehen ...

Vielleicht schaffe ich das ja nun ...

Werd die fehlenden Sachen bei reichelt bestellen und dann mal schauen, 
ob das alles mit dem Löten klappt ...

Autor: Hansi Lein (fabian87)
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also das leute wie du zuerst mit mcs anfangen wollen, sich dann 
vorrübergehend wieder von "abmelden", da es entweder zu unverständlich 
für anfänger ist oder es mangelt wie bei dir an der realisierung der 
hardware (welche aber zum experimentieren in kurzer zeit aufgebaut ist).
Ich kann dir nur das Buch "Mikrocomputertechnik mit Controllern der 
Atmel AVR-RISC-Familie" von G. Schmitt ans Herzlegen. Es hat mir den 
Einstieg enorm erleichtert und ich hätte es nur mit Internettutorials 
glaube ich wieder aufgegeben. Das Buch lehrt auch Assembler und C 
PARALLEL klingt zwar verwirrend ist es aber keinesfalls. Ich habe mich 
bis jetzt nur mit Assembler beschäftigt und  kann jetzt schon sagen das 
ich mir das Buch wiederkaufen würde (35 Euro)

Autor: Sebastian (Gast)
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Wenn du nur das Quarz brauchst musst du nicht unbedingt extra was 
bestellen. Der Mega8 hat einen internen RC-Oszillator mit dem man den 
Chip takten kann. Standartmäßig ist er auf 1MHz eingestellt, man muss 
also für den Anfang noch nicht mal an den Fusebits rumpfuschen.
Wenn du sowieso was bestellst, dann kannst du das Quarz auch gleich 
mitnehmen.

Wenn deine Lötkünste nicht so toll sind kannst du dir auch ein 
Steckbrett kaufen. Reichelt nennt die glaub ich Steckboard. Zum 
experimentieren auf jeden Fall hilfreich.
Ansonsten einfach so viel löten wie möglich um etwas übung zu bekommen.

Sebastian

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Ach ich glaub das war bei mir damals eher die Tatsache, dass ich ins Abi 
gekommen bin. Dann hatte man einfach für ein paar Sachen keine Zeit 
mehr.
Da ich nun im Maschinenbaustudium bin, find ich das Vorhaben AVR sogar 
sinnvoll. Da man so auch etwas für seinen künftigen Beruf lernt.

Hey und das Buch hört sich gut an ... Werde ich mir gleich mal am Montag 
in der Uni ausleihen und anschauen ... Bin ja mal gespannt, wie es so 
ist.

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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@Christian Janke

besorg dir einen AVR Butterfly (*1). Da hast du alles drauf was du 
brauchst. Die gesparte Zeit fürs Löten und Fehlersuchen wiegt allemale 
den Anfangsfrust für die Inbetriebnahme der Hardware auf.

Dann kannst du dich auf das wesentliche konzentrieren:
Die Programmierung deiner Steuerung
Die Inbetriebnahme der diversen Sensoren und Aktoren an dem Butterfly

(*1)
Produktbeschreibung siehe Startseite von www.mikrocontroller.net.
Ein neuer Butterfly kostet schlappe 30 EUR (incl. LCD Display drauf). 
Möglicherweise hat noch jemand hier im Forum einen aus dem letzten 
"Cirquit Celar" Wettbewerb übrig, den derjenige nicht mehr braucht und 
dir für kleine(re)s Geld überlassen kann.


Gruß Martin

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Christian Janke wrote:
> was ist denn an dem Betreff bitte nicht Themenbezogen ??

Du hättest z.B.
- den AVR
- das Thermo- und Hygrostat
erwähnen können. Das hätte den Beitrag außerdem interessanter für viele 
Leser gemacht.

> Außerdem sollten hier nur ernstgemeinte Sachen die mich weiterbringen
> und nicht solch OffTopic.

Der Hinweis war durchaus gerechtfertigt.

Autor: Hansi Lein (fabian87)
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Ich hatte mir das buch auch zuerst aus der TU ausgeliehen, da es aber 
immer so schnell wieder vorgemerkt war und ich es nach 4 Monaten 
Wartezeit einen Monat haben konnte habe ich es mir dann gekauft ;)

Achja und wieso sollte er sich ein AVR Butterfly kaufen... ich denke als 
Maschinenbaustudent (wo studierst du eigentlich habe auch vor 
Maschinenbau zu studieren) sollte man in der lage sein sich ein paar 
bauteile zusammenzulöten!

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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@Fabian: Ich studiere an der TU Berlin. Bin im 3. Semester. An welche TU 
willst du denn ??

So viel hat man aber erstmal nicht mit Elektronik im Studium zu tuen. 
Das wird eher nebenbei behandelt.

Das löten ist ansich nicht das Problem. Aber da ich noch nicht wirklich 
auch Lochraster gelötet habe, habe ich damit meine Probleme. Vielleicht 
könnt ihr mir ja auch dabei helfen.

Ich wollte eigentlich kein Butterfly kaufen, da ich immer alles lieber 
selber mache, da man dadurch ja auch noch mehr lernt, wie z.B. die 
Schaltung aufgebaut ist und dadurch dann mit der Zeit auch Routine im 
löten und Aufbau der Schaltungen bekommt. Ansonsten war das ein klasse 
Tipp. Danke.
Wobei das Butterfly schon verdammt günstig für den Umfang ist.

@ Andreas: Wenn das so mit dem Threadtitel ist, dann kann ich ihn ja 
auch mal noch etwas erweitern, oder geht das in dem Forum hier nicht 
mehr nachträglich ??



Autor: Hansi Lein (fabian87)
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Ich werde in Darmstadt maschinenbau als grundstudium machen und 
mechatronik dann als hauptstudium... ich gehe eh schon in darmstadt zur 
schule und die meisten haben maschinenbau probleme, da die etechnik 
anforderungen sehr hoch sind (etechniker verfeindet mit maschinenbauer 
bzw ewiger konkurrenzkampf). Da ich aber bereits seit 3 Jahren 
elektrotechnik lk, gk habe und mich privat auch noch viel mit 
beschäftige hoffe ich, dass es mir vll. etwas leichter fallen wird... 
naja mal sehen :)

Zur Schaltung: Ich habe mir die Experimentierschaltung von dem tutorial 
hier auf diese seite genommen und auch den empfohlenen programmer auf 
lochraster gelötet (habe 2 drahtbrücken benötigt) und das ganze läuft 
seit knapp 2 Jahren!
Empfehlen kann ich dir ein Breadboard (gibts für 10 - 15 euro z.b. bei 
elv)
ohne wär ich echt aufgeschmissen!

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Ja diese Experimentalschaltung wollte ich mir auch aufbauen.

Ich wollte mir auch solch ein Breadboard kaufen. Aber wie bekommt man 
denn da Spannung drauf ?? ich mein ich kann da ja nicht einfach ein 
Steckernetzteil ranschliessen oder doch ??

Gibt es sowas auch bei Reichelt ?? ich glaube nicht oder doch ??


Achso zum Thema E-Technik im MB Studium:
Wir müssen eine Kombiklausur über 2 Semester schreiben, die nicht 
wirklich schwierig ist. Es ist eher eine Klausur für die man nur recht 
viel auswendig wissen muss und wie ein paar schaltungen funktionieren 
... also nicht sehr schwer.


Autor: Hansi Lein (fabian87)
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wobei das natürlich auch von uni zu uni unterschiedlich ist. In 
Darmstadt legen die halt sehr viel wert auf ein breites allgemeinwissen, 
d.h. das grundstudium is meistens verhältnismäßig schwer. Kenne auch ein 
paar die das machen und mir aufgaben gegeben haben und das ist echt 
heftig was die maschinenbauer da in etechnik leisten müssen 
durchfallquote von über 80%. Die müssen nach 3 Wochen mit Maschen und 
Knoten rumrechnen obwohl manche vorher nichtmal den unterschied zwischen 
Spannung und Strom wussten ;)

Zur Stromversorgung:
Aufkeinenfall einfach ein Steckernetzteil anschließen. Im Tutorial gibts 
auch eine einfach gehaltene Spannungsstabilisierungsschaltung für 5V. 
Die hab ich mir auch nachgebaut. Wenn du willst kannst du noch ne diode 
zum schutz zwischen pin 1 und 3 vom 7805 reinbaun.

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Jaja die Stromversorgung wollte ich mir auch nachbauen ... Aber das 
Breadboard hat doch anschlüsse für Bananenstecker ... und da kann ich ja 
nicht jede herkömmliche Spannungsquelle anschließen ...
Was muss ich denn da machen ??

Bei uns in der Uni wird eher Wert auf eine gute mathematische Grundlage 
gelegt. Da ist die Durchfallquote auch so um die 70- 80%. Aber diese 
Quoten trifft man überall im Grundstudium wieder an.

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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@Fabian
> Achja und wieso sollte er sich ein AVR Butterfly kaufen... ich denke als
> Maschinenbaustudent (wo studierst du eigentlich habe auch vor
> Maschinenbau zu studieren) sollte man in der lage sein sich ein paar
> bauteile zusammenzulöten!

Klar. Ich hab halt an das Ziel gedacht. Und das war halt, für seine 
"Audrey II" (*1) eine geeignete Umgebung zu schaffen. Ich weiß ja nicht 
ob das Pflänzchen sich bei einem zusammen gesöpselten Breadboard 
wohlfühlt. Soll dann das Breadboard die nächsten 10 Jahre in einer 
Zigarrenkiste neben dem Terrarium wohnen? Wär mir halt zu schade.

Aber manchmal ist halt auch der Weg das Ziel.


(*1) siehe de.wikipedia.org/wiki/Der_kleine_Horrorladen_(1986)

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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@ wegstabenverbuchsler:

Was brauch ich denn noch alles ausser dem Butterfly ... Ich könnte ja 
auch erstmal damit anfangen und dann später, wenn das mit dem 
Programmieren passt auch versuchen mir eine Programmierumgebung selber 
zu basteln.

Wäre also schön, wenn ihr mir noch sagt, was man abgesehen von dem 
Butterfly braucht.

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Hab mir nun das Buch von Günter Schmitt zugelegt ... hab schon nen 
bisschen gelesen ... da muss man ja erstmal ne runde überlegen, wenn man 
noch keine erfahrungen mit Digitaltechnick hatte... aber das wird schon 
...

hab nun auch eine bestellung bei reichelt fertig gestellt. morgen kommt 
es an und dann bin ich gespannt, ob ich das schaffe alles aufzubauen.

Eine Frage habe ich noch zu einer schaltung aus dem Tutorial... Es geht 
um die Versorgungsspannung ... ich muss da ja die + und - Pole des 
Steckernetzteiles anschließen ... Wo muss ich denn den GND anschluss 
anschließen, der da steht ?? muss ich den dann an den - Pol anschließen 
oder wie ??

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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GND ist bei deinem Steckernetzteil -
GND = Ground = die Bezugsspannung zu der alle anderen
Spannungen gemessen werden.

Zu deiner Frage des konkreten Anschlusses.
Bei meinem Steckbrett ist das so:
Da sind auch Bananensteckerbuchsen drauf. Da kann man
aber die 'Plastik-Überwurfmutter' etwas aufschrauben
und zum Vorschein kommt ein Loch quer durch die
metallische Kontaktbuchse. Dort hinein ein abisolierter
Schaltdraht und wieder zugeschraubt sodass der Schaltdraht
Kontakt zur eigentlichen Buchse hat und hält. Das andere
Ende des Schaltdrahtes kommt dann in die jeweilige Reihe
im Steckbrett, die ich als GND bzw. Vcc (also +) auserkoren
habe.

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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und in die Bananenstecker hast du dann die + / - Anschlüße des 
Steckernetzteiles ...

Was mich bei der Schaltung zu der Versorgungsspannung 
(http://www.mikrocontroller.net/images/7805.gif) blos iritiert ist, dass 
dort einmal der - Pol deklariert ist, an den man das Steckernetzteil 
ranschließen muss.

Was ist denn mit dem anderen ?? Kann ich den auch einfach an das 
Steckernetzteil anschließen ?? oder wie ist das gemeint ??

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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An den Anschluss der mit - bezeichnet ist, kommt der - Ausgang
des Steckernetzteiles.

Dann tritt (magisch :-) eine Bezeichnungskonvertierung ein
und derselbe Draht heist dann plötzlich GND. Im Schaltbild
ist das der Anschluss ganz unten, der wie ein umgedrehtes T
aussieht. Aber wenn du genau schaust, ist da eine direkte
Verbindung von - zu diesem umgedrehten T.

Solange du nur 1 Spannung hast, wie in diesem Fall ist -
dasselbe wie GND. Interessant wird es erst dann wenn auch
negative Spannungen ins Spiel kommen. Ist - dann das gemeinsame
Massebezugspotential oder ist das tatsächlich eine negative
Spannung? Daher einigt man sich und nennt das gemeinsame
Massebezugspotential einfach GND.

Also:
  Steckernetzteil
      -    kommt an die schwarze Buchse und von dort direkt an
           an alle Stellen in der Schaltung die mit GND bezeichnet
           sind (an das umgedrehte T)

      +    kommt an die rote Buchse und von dort an die
           Kondensatoren und den Eingang vom 7805

           Der 7805 regelt dann die Spannung auf 5V ein und
           stellt diese 5V an seinem Ausgang zur Verfügung.
           Von diesem Ausgang aus versorgst du dann deine
           restliche Schaltung mit der Versorgungsspannung von
           5V.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Tschuldigung, ich hab die Diode vergessen.
Also von + vom Steckernetzteil geht es auf das eine Ende
der Diode und erst vom anderen Ende der Diode geht es zu den
Kondensatoren.

Die Diode muss übrigens richtig rum eingebaut werden. Auf dem
Diodenkörper ist eine Seite mit einem Ring markiert. Dieser Ring
entspricht dem senkrechten Strich im Diodensymbol. Der Elektrolyt-
Kondensator (10µF) hat auch eine Polung. Da stehts allerdings auf
dem Gehäuse drauf, welcher Anschluss - ist (welcher also nach GND
kommt).

Bau als erstes mal die Spannungsversorung auf und miss mit einem
Multimeter nach, ob am Ausgang tatsächlich 5V rauskommen oder nicht.

Du kannst auch noch eine Einschalt-Kontroll-Led einbauen:

   -- 7805 ---+---------+-----------o  5V
       |      |         |
       |      |        ---
       |     ---       | | 220 Ohm
       |     ---       | |
       |      |        ---
   ----+------+         |
       |               ---
       |               \ /  Led
       |               ---
       |                |
       -----------------------------o GND

Der Teil links ist ein Teil des bereits vorhandenen Netzteils.
Neu hinzukommen der Widerstand mit 220 Ohm und einer Led.
Bei der Led ist normalerweise der längere Anschluss derjenige
der nach - kommt. Ich hatte aber auch schon Led die andersrum
waren. Also einfach ausprobieren. Wenn dein Multimeter die 5V
anzeigt einfach mal den Widerstand und die Led anschliessen
und bei Bedarf die Led umdrehen. Die geht nicht kaputt wenn du
sie verkehrt rum anschliesst.

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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hey danke ... das ist echt gut erklärt ... dann werd ich mir mal die 
Tage noch ein Breadboard kaufen und mir das aufbauen und schauen, ob es 
dann alles klappt. Freue mich schon total drauf.

Und ich bin vorallem gespannt, was mir das Buch von Günter Schmitt 
bringen wird.

wie ist das eigentlich mit C.
Wir lernen nun bald an der Uni C. Kann ich das dann auch direkt bei den 
Mikrocontrollern anwenden ??

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Hey deinen 2. Post hab ich eben erst entdeckt ... das ist ja klasse 
danke ...

Hab mir gerade mal die Steckbretter bei COnrad angeschaut. Da werde ich 
mir meines kaufen. Habe auf der Homepage mal nachgeschaut und ein 
Datenblatt zu dem Steckbrett gefunden. Es ist ja wie eine Matrix 
aufgebaut. ist dann in der  "a" spalte überall das selbe Potential ??

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Mehr oder weniger: Ja

Das C ist im Grunde dasselbe. Nur gibt es halt auf einem
µC ein paar Erweiterungen in Form von Spezialfunktionen
die du zb zum Ansprechen der speziellen Hardware brauchst.

Die Programmiertechnik ist gleich und auch doch nicht.
Auf einem µC muss man halt mit seinen Resourcen etwas
Haus halten. Besonders Speicher ist notorisch knapp.
Dieses Problem hast du auf einem Desktop-PC nicht.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Ich weiss jetzt nicht, was die 'a' Spalte ist.
Das Steckbrett das ich benutze ist so aufgebaut


  -------------------------- ...
  -------------------------- ...
   |  |  |  |  |  |  |  |  |
   |  |  |  |  |  |  |  |  |
   |  |  |  |  |  |  |  |  |

   |  |  |  |  |  |  |  |  |
   |  |  |  |  |  |  |  |  |
   |  |  |  |  |  |  |  |  |
  -------------------------- ...
  -------------------------- ...

Jeweils eine durchgezogene Linie (na ja) bedeutet
eine durchgehende Verbindung.
Da sind also 2 durchgehende waagrechte Verbindungen
(an die legt man normalerweise GND und + an)
senkrecht dazu sind dann jeweils kurze Stücke (4 oder
5 Pins) die ebenfalls durchgezogen sind. Dann kommt
der Kanal in die die IC's reinkommen
Und dann das ganze wieder spiegelverkehrt auf der anderen
Seite des Kanals.

Schau dir nochmal das Bild im AVR-Tutorial an.
Alle Stecklöcher auf einer Seite des µC sind senkrecht
miteinander verbunden. Mit Ausnahme der mit einer blauen
bzw. roten Linie markierten. Die sind waagrecht verbunden.

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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ohh klasse ... danke nun hab ic hdas auch gesehen ...
man das macht auch so langsam schon in der Theorie spaß ... wenn man 
sowas stück für stück immer weiter kapiert.

Das mit dem Speicher kann ich mir vorstellen ... sind ja je na Typ nur 
ein paar kB Speicherplatz.

Autor: Christian Janke (christian_janke)
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Hallo Leute.
Ich möchte diesen Thread nun auch benutzen und euch meine Vortschitte 
mitteilen.

Ich habe es nun geschafft die Versorgungsspannung aufzubauen. Dann habe 
ich eine LED zum leuchten gebracht. Man war das erstmal ne Aufgabe 
herauszufinden, wie rum man den Elko polen muss, aber ich habe es 
geschafft.

Heute wollte ich wiedermal etwas löten. Habe mir also ein altes 4 x 20er 
LCD gekrallt und hab dort alle Kabel abgelötet und eine Steckerleiste 
dran gelötet. Das hat auch geklappt.
Dann schnell an den 5V getestet und es kamen alle schwarzen Balken und 
die Hintergrundbeleuchtung funktioniert auch.
Wenn es weiter so geht, dann hab ich die Elektronik bald fertig und kann 
mit dem eigentlichen anfangen.

An das Steckbrett habe ich mich nun langsam auch gewöhnt. Es sieht aber 
sehr sehr wild aus, weil da schon viele Kabel drauf sind ... aber 
solange es klappt, ist ja alles gut gg.

Für euch alten Hasen ist das sicherlich etwas zu belächeln, aber mich 
freut es ungemein.

Gruss Christian.

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