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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wo haben sich AVRs am längsten bewährt?


Autor: Techniker (Gast)
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Wie lange funktioniert so ein Teil? Welche Projekte kennt ihr, in denen
AVRs SEHR lange problemlos funktioniert haben?

Autor: Läubi (Gast)
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definiere sehr lange... 100... 200 Jahre?
mehr als 6 Monate...

Autor: Kermit der Frosch (Gast)
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In den Pyramiden von Egypten wurde doch ein AVR gefunden ?

Autor: Techniker (Gast)
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Das längste Projekt, das du kennst. :) Am besten heavy duty mit Staub,
Feuchtigkeit und Vibration.

Autor: Techniker (Gast)
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> In den Pyramiden von Egypten wurde doch ein AVR gefunden ?

Wo liegt Egypten?

Autor: Läubi (Gast)
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Also bei mir im Auto werkelt seit... hm ich glaub 2 Jahren, ohne
sonderlich großartige Schutzbeschaltung auf und hat schon zwei Winter
und jezt den heißen Sommer überlebt... :D

Autor: Martin (Gast)
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Ich habe drei Atmel AT89C2051 seit 1996 oder 1998 pausenlos laufen.
Allerdings im Haus eingebaut (5°C bis 25°C, kein Staub, Vibration,
...). Üblicherweise sollten die Bausteine noch wesentlich länger
halten. Häufigste Ausfall-Ursachen sind im Allgemeinen: brechende
Lötstellen
trockene Elkos
unterdimensionierte Rs und Cs

Autor: Thomas (Gast)
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Habe mehrere Entwicklugen mit AVR seit 2000 am laufen. Von 2313 bis MEGA
32 in Summe ca. 50.000 Controller der AVR Familie im Einsatz die
teilweise schon über 5 Jahre ohne Probleme mit internem Quarz rund um
die Uhr problemlos werkeln.

Autor: Andy (Gast)
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50.000 AVRs???


Wow, was machst du den mit zig-tausenden AVRs??

Autor: Magnus Müller (Gast)
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@Thomas:

>> ...mit internem Quarz...

Das glaub ich nun aber nicht so ganz ;o)

Gruß,
Magnetus

Autor: Thomas (Gast)
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50.000 AVRs verbaut, aber immer noch nicht geschnallt, dass es keinen
internen Quarz gibt.

Schon erstaunlich.

Autor: Falk Willberg (dl3daz) Benutzerseite
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Ich weiß von >1.000 Mega8 in den Akkus von Mobiltelefonen, die zu jeder
Jahreszeit und bei jedem Wetter überwiegend im Freien eingesetzt
werden.

Von den AVR ist keiner ausgefallen.

Falk

Autor: crazy horse (Gast)
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mit 50.000 kann ich nicht dienen, es wird wohl knapp die Hälfte sein.
Die ältesten Teile sind seit 1997 im Auto im Einatz (ein Ersatz für
irgendein VW-Zeitrelais, billigste Technik zum stolzen
Ersatzteilpreis!), die rennen immer noch, falls es die Autos noch gibt,
in die sie eingebaut wurden. Bin nur deshalb zum AVR gekommen, weil der
da eingesetzte AT90S1200 (Gott hab ihn selig) einen internen Oszillator
 hatte, kannte ich bis dahin noch nicht.

Autor: Winfried (Gast)
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Ich hab damals mit ST6 und PIC's 16F84 angefangen, letzterer war auch
Flash-Technologie wie AVR. Die rennen seit 1993 im Dauerbetrieb einige
hundert Stück. In Zeiterfassungssystemen und Zugangskontrollen.

Autor: Egon (Gast)
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Seit '97 oder '98 läuft bei mir ein 2313 in der Türklingel
(programmierbares Codeschloß) am Zaun - Sommer, Winter, Ameisen und
Ohrenkneifer sind kein Problem.

Autor: BennyS (Gast)
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Gabs hier nicht auch mal was mit Bahnhofsuhren und AVRs.
Scheint aber nicht immer zu funktioniern ;)

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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jo die deutsche Bahn braucht für ne DCF77 Uhr gleich 2 AVR's! einen
warscheinlich zum Empfang und den anderen zum Anzeigen.

Da gabs mal nen Bericht im TV

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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Ne die Spielen gegeneinander Schach ... ist doch klar!

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Ne, Taschenbillard!

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Winfried

"... PIC's 16F84 angefangen, letzterer war auch Flash-Technologie wie
AVR. Die rennen seit 1993 ..."


Bist Du sicher ?


Soweit ich weiß, waren 1993 die Atmel AT89C51 die einzigen Flash-MCs
weit und breit.
Die PICs waren da noch OTP oder mit Fensterchen und haben erst so um
2000 rum mit Flash nachgezogen.


Peter

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Mit Flash-PICs (16F84 oder so) habe ich 1996/1997 rumgebastelt. Ich
vermute, die kamen dann 1995 oder etwas früher heraus.

Autor: wuppi (Gast)
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Was muß man an Schaltungsmaßnahmen machen, wenn man einen AVR in
Automobilanwendungen optimal schützen und die Lebensdauer verlängern
will?

Autor: Thomas O. (Gast)
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Man muss die ganzen Spikes aus dem Bordnetz filtern. Also LC-Netzwerk
und Überspannungschutz vor den Spannungsregler und die ganzen Eingänge
sollten auch geschützt werden, entweder per Widerstand und Z-Diode oder
nur mit Wiederstand wenn man die internen Dioden in Anspruch nimmt,
diese vertragen aber nicht viel Strom. Sicherheitshalber auch die
ganzen Ausgänge vor Überlast schüten(Widerstand).

Autor: wuppi (Gast)
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Danke fürs erste. LC-NEtzwerk vor dem Spannungsregler klingt nach
Aufwand.

Würede vor dem Spannungsregler auch eine Längsdiode die auf den ersten
Blockkondensator vor dem Spannungsregler geht ev. auch reichen? Dann
wäre man wenigsten negative spikes los.

Braucht man einen speziellen "automotiv tauglichen" Spannungsregler
oder reicht da ein 7805 aus? Was nimmst Du dafür?

Wie hoch sollte man Serienwiderstände an einem Ausgangsport wählen?
Braucht man da auch noch einen Blockkondensator?

Autor: Läubi (Gast)
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Also ich hab nen alten Ferritkern aus nem SNT genommen, 3mm
Kupferlackdraht drauf als drossel, dahinter ne Diode + 4x 680µF Elkos +
Sicherung
Dahinter dann meine Schaltungen und alles was von "Auserhalb" kommt
mit Optokoppler.

Autor: Läubi (Gast)
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Ansonsten 7805+100nF an ein udn Ausgang.

Autor: Thomas O. (Gast)
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das braucht man eigentlich nicht erwähnen genauso wie die Diode vom
Ausgang zum Eingang.

Autor: wuppi (Gast)
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@Läubi
In meinem Fall wäre die Schaltung in Harz vergossen, d.h. sie kann
nicht repariert werden. Daher würde in meinem Fall auch ein Optokoppler
wohl nichts mehr retten, wenn einer diesen Geräteanschluß abschießt.
D.h. es wäre egal, ob das Gerät wegen einen defkten Opto oder wegen
abgeschossenen Prozessor kaput ist....

@Thomas O.
wie meinst du das Schaltungsmäßig "Diode vom Ausgang zum Eingang".
Jeweils eine Diode an einen Eingang in Eingangsrichtung (Strom kann nur
reinfliesen) und eine Diode an einen Ausgang in Ausgangsrichtung (Strom
kann nur rausfliesen)?

Autor: Werner B. (Gast)
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@wuppi,

ich schätze Thomas O. meint "am 7805". Die mögen es nicht wenn die
Spannung am Ausgang viel höher ist als am Eingang und werfen das
Handtuch für immer.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Eine Diode so das der Strom vom Ausgangs zum Eingang fließen kann. Das
hat den Hintergrund das z.b. beim Abschalten der Elko am Ausgang sich
nicht rückwärts über den Spannungsregler entlädt und diesen dadurch
zerstören kann. Auch kann eine Spannungsspitze innerhalb deiner
Schaltung so den Regler nciht zerstören. Aus eigener Erfahrung weiß ich
das es sehr ärgerlich ist wenn der Regler plötzlich tot ist und man die
volle Eingangsspannung an seine ganzen 5V IC läßt. An diesem
Cent-Artikel sollte man also nciht sparen.

Hatte dass vor längerem dem Admin schon vorgeschlagen es ins Tutorial
aufzunehmen inkl. neuem Bild. Ich hänge es mal an damit du weißt wie
ichs meine.

Autor: Markus (Gast)
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@Peter Dannegger:
Laut groups.google.com gab es den 16C84 (der hatte ja auch Flash) auf
jedenfall auch schon 1994.

Autor: ggg (Gast)
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PIC mit Flash? Gabs erst ziemlich spät!
Der berühmte 16C84 war kein Flash Baustein, sondern mit EEprom
bestückt. Da liegt eine kleine Welt dazwischen !!

Autor: Winfried (Gast)
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@Peter: Genau, der 16C84 war anfangs der einzige, der Flash hatte, alles
andere war OTP oder mit Fenster. Später wurde der dann glaube ich nach
16F84 umbenannt. Ich meine, dass die seit 1993/94 verfügbar waren.

Autor: ggg (Gast)
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Hi,

der 16C84 war ein EEprom Typ, der 16F84 ist ein Flash Typ.

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