Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Diskussion und Frage bzgl. Verstärkerschaltungen


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von Fantastico_Bernd (Gast)


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Guten Abend

Heute hatte ich mehrmals das Thema mit ein paar Leuten, die der Meinung 
sind, dass man mit einem Class AB-Verstärker Spannungen verstärken kann. 
Ich meine mich noch erinnern zu können hier auch einmal gelesen zu 
haben, dass man damit keine Spannungen verstärken kann, da man eben das 
Ausgangssignal am Emitter der beider komplementären Transistoren 
abgreift. Die Spannung kann von daher nie grösser sein als die Spannung 
an der Basis, sondern um eine Diodenspannung geringer.

Das habe ich auch zur Bestätigung einmal simuliert und kann auch damit 
richtigerweise keine Spannungsverstärkung erkennen. Ich versuchte heute 
anderen mit in der Diskussion mehrmals den gleichen Sachverhalt wie hier 
zu erklären, dennoch waren andere der Meinung es ginge dennoch.

Ich muss also etwas im Unterricht verschlafen haben, so könnte mich 
bitte jemand aufklären und mir beibringen, wie man damit eine 
Spannungsverstärkung erzielen kann/könnte?

Angenommen ich hätte ein 3.3V Signal wie in der Simulation und dieses 
wollte ich auf das 10-fache erhöhen? Funktioniert das überhaupt oder 
greift man da eher zu einem Trafo?

Vielen Dank für eure Mühe im Voraus. Ich wäre euch sehr dankbar.

von Mani W. (e-doc)


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Was denkst Du, warum man einen Verstärker so benennt?

Und woher kommen beispielsweise 50 Watt Sinus an 4 Ohm,
oder 50 Watt an 8 Ohm?

von MaWin (Gast)


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Ich kann dein ASC nicht sehen, aber:
Ein Class-AB Verstärker besteht aus mehr als den Endstufentransistoren 
(die auch nicht unbedingt als Emitterfolger ausgeführt sein müssten).
Die Spannungsverstärkung macht die mittlere Stufe, die optimalerweise 
gegen eine Konstantstromquelle arbeitet). Wie schreibt Fouglas Self;

The Three-Stage Amplifi er Architecture
The vast majority of audio amplifi ers use the conventional 
architecture, shown in Figure 2.1 , and
so it is dealt with fi rst. There are three stages, the fi rst being a 
transconductance stage (differential
voltage in, current out), the second a transimpedance stage (current in, 
voltage out), and the third
a unity-voltage-gain output stage. The second stage clearly has to 
provide all the voltage gain
and I have therefore called it the voltage-amplifi er stage or VAS. 
Other authors have called it thepre-driver stage but I prefer to reserve 
this term for the fi rst transistors in output triples. This three-stage 
architecture has several advantages, not least being that it is easy to 
arrange things so that interaction between stages is negligible. For 
example, there is very little signal voltage at the input to the second 
stage, due to its current-input (virtual-earth) nature, and therefore 
very little on the fi rst stage output; this minimizes Miller phase 
shift and possible Early effect in the input devices.
 Similarly, the compensation capacitor reduces the second stage output 
impedance, so that the
nonlinear loading on it due to the input impedance of the third stage 
generates less distortion than
might be expected. The conventional three-stage structure, familiar 
though it may be, holds several
elegant mechanisms such as this. They will be fully revealed in later 
chapters. Since the amount of
linearizing global negative feedback (NFB) available depends upon 
amplifi er open-loop gain, how the stages contribute to this is of great 
interest. The three-stage architecture always has a unity-gain output 
stage – unless you really want to make life diffi cult for yourself – 
and so the total forward gain is simply the product of the 
transconductance of the input stage and the transimpedance of the VAS, 
the latter being determined solely by the Miller capacitor Cdom , except 
at very low frequencies. Typically, the closed-loop gain will be between 
-  20 and - 30 dB. The NFB factor at 20 kHz will be 25 – 40 dB, 
increasing at 6 dB/octave with falling frequency until it reaches the 
dominant pole frequency P 1, when it fl attens out. What matters for the 
control of distortion is the amount of NFB available, rather than the 
open-loop bandwidth, to which it has no direct relationship. In my 
Electronics World Class-B design, the input stage gm is about 9 mA/V, 
and Cdom is 100 pF, giving an NFB factor of 31 dB at 20 kHz. In other 
designs I have used as little as 26 dB (at 20 kHz) with good results.

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