Problem mit 8515 hex

Gast #395033
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ICh habe einen Atmel ausgelesen (Flash un Eprom). In der Datei steht
auch was drin. Nun habe ich einen neunen Atmega 8515 geholt und habe
ihn mit dem ausgelesenen Hex (Flash und Eprom) gebrannt. Der Code ist
drauf. Ihh habe dann den neuen 8515 in die Schaltung reingesteckt,
leider funktioniert er nicht. Woran könnte es liegen? Im Anhang hab ich
mal ein Bild von der Einstellung der Lock Bits gemacht.

Danke für die Hilfe
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Gast #395034
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Hallo,

was soll uns das sagen?
Die Fuses des neuen müssen natürlich genauso gesetzt werden wie die des
alten.

Ansonsten sollte es da keinerlei Probleme geben können.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #395035
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Ich habe natürich die Fuses genau so gesetzt wie beim alten. Leider
funktioniert es nicht. Ich habe sogar 2 Stück geholt, weil ich gedacht
hatte, dass der erste defekt wäre. Ich habe den Hex mal hochgeladen.
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Gast #395040
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Ich habe einfach den orig. 8515 mit dem AVR Studion ausgelesen. Ich ahbe
gedacht, wenn ich was auslesen kann, dann sind keine Lockbits gesetzt!
Oben habe ich ein Bild (AVR.jpg) angehängt. Ist da jetzt doch ein
Kopierschutz drauf?
Gast #395043
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d.h der Atmel ist geschützt! Den schutz zu umgehen würde nicht gehen!?

an dem Atmel 8515 sind nur der TX- und RX-Pin Angeschlossen. Wenn ein
bestimmter Code über RX reinkommt, bspw. 88 47 65 55 dann soll über TX
bspw. 77 56 23 rausgegeben werden. Das soll für 4 verschieden
reinkommende Codes gehen. D. h. er reagiert auf bestimmte codes und
gibt daraufhin eine Antwort. Ist es sehr aufwendig, das zu
programmieren?
Gast #395044
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> Den schutz zu umgehen würde nicht gehen!?

Dafür sind die Lock-Bits da: Sie sollen den Code gegen unbefugtes
Auslesen (reverse Engineering) schützen. Wenn ein Hersteller eines
Gerätes eben nicht will, dass jeder den Code auslesen kann, dann setzt
er die Lock-Bits. Den Controller kann man dann zwar noch löschen und
neu programmieren, aber der bisherige Inhalt ist dann futsch.

> Ist es sehr aufwendig, das zu programmieren?

Ich weiß nicht, was für Dich "sehr aufwändig" ist, aber man kann
allgemein sagen: Nein, ist es nicht. Möglicherweise ist ein Mega8515 da
sogar ziemlich oversized, wenn tatsächlich nur der UART verwendet
wird...
Gast #395046
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Der Händler gibt Dirk drei Regeln mit auf den Weg:

- 8515 nie dem Sonnenlicht aussetzen
- 8515 nicht nass werden lassen
- 8515 nicht nach Mitternacht fressen lassen

... Erst die Lichtempfindlichkeit der 8515 kann den Spuk zu guter Letzt
beenden.
#395051
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> Ein Microkontroller!

Falsch... - Daran ändert auch Dein Ausrufezeichen nichts.
Es handelt sich nämlich um zwei Mikrocontroller, und zwar zwei
verschiedene Typen.

> Hannes bezog sich sicherlich eher darauf das es Mega8515 und einen
> veralteten Typen mit Namen AT90S8515 gibt/gab.

Richtig, wobei ich den AT90S8515 nicht unbedingt als "veraltet"
bezeichnen möchte. Er ist noch lieferbar und wird auch noch benutzt.
Nur für neu zu entwickelnde Projekte sollte man ihn nicht einsetzen.

Aber eigentlich mag ich es nicht, wenn der Controller nicht beim Namen
genannt wird, denn die Unterschiede unter den AVRs sind dermaßen groß,
dass Missverständnisse vorprogrammiert sind. Die Bezeichnungen
"8515", "2313", "Tinys", "Megas", "Atmels" mögen sich zwar
cool anhören, provozieren aber Missverständnisse.

...

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