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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme mit ADC


Autor: Marcus (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe derzeit ein Problem mit der Beschaltung meines ADC vom
ATmega32.
Ich habe die Grundbeschaltung des MC auf einer Experimentierplatine
aufgesteckt.
An den Pin´s 30 (AVCC) und 32 (AREF) habe ich 5 V angeschlossen, damit
mein ADC mit 5V Referenz arbeitet.
Jedoch sorgt diese Beschaltung (AREF --> 5V) dafür, dass mein
Spannungsregler zusammen bricht und nicht mehr die 5 V liefert.
Ich kann mir das nur so erklären, dass der MC kaputt ist und ein
Kurzschluss an diesem PIN nach Masse vorhanden ist.

Kann mir sonst jemand einen Tip geben?

Danke vorab

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Und du bist sicher, daß du die Schaltung wirklich korrekt aufgebaut
hast?

Autor: johnny.m (Gast)
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Beim Mega32 brauchst Du keine 5V extern an AREF anschließen. Du kannst
intern VCC als Referenz auswählen! Ein Kondensator gegen Masse sollte
aber an AREF dran.

Autor: johnny.m (Gast)
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Spannungszusammenbruch könnte z.B. dadurch erklärbar sein, dass Du
intern eine andere Referenzspannung ausgewählt hast als 5V. Wenn die
Einstellung nicht stimmt, dann haste da u.U. nen Kurzschluss gebaut!

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

Ub als Referenz wird intern per Register gesetzt und geschaltet.
Extern darf nur eine Spannung anliegen, wenn das Register auf ext.
Referenz programmiert ist. Ansonsten kommt da ein c mit 0,1µ als
Siebung dran.
Ich habe die Beschaltung mit ARef an Ub schonmal auf einem
Mega8-Demoboard gefunden und nicht verstanden. Es ist für mich aus
Atmels Unterlagen nicht ersichtlich, wie sich der ARef-Pin z.B.
verhält, wenn im Register ARef auf int. 2,5V eingestellt ist. Eine
Verbindung des dann ja 2,5V führenden Aref mit 5V kann doch nicht so
gesund für den Atmel sein?

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Marcus (Gast)
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Der Atmega ist noch nicht programmiert, daher schließe ich also eine
falsch gewählte Referenztspannung aus.

D.h. ich kann den AREF unbeschaltet lassen? Und  (REFS1 = 0 und REFS0 =
1) wählen und fertig? Ist der Kondensator unbedingt von nöten oder geht
es im ersten Versuch auch ohne, es dürfte ja lediglich diew Genauigkeit
etwas leiden, oder?

Autor: johnny.m (Gast)
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Im Prinzip ja. Bist Du übrigens sicher, dass es genau daran liegt, dass
AREF angeschlossen ist? Kannst Du andere Fehler ausschließen?

Autor: Marcus (Gast)
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Bin mir da sicher, habe alle Pins abgezogen gehabt und nach und nach
wieder angeschlossen, erst als ich den AREF angeschlossen hatte, brach
die Spannung zusammen. Sollte ja bei einem unprogrammierten MC nicht
passieren, oder?
Kann es sein, das der MC jetzt hinüber ist?

Autor: Hubert.G (Gast)
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Wenn du einigermaßen Störungsfrei messen willst solltest du AVCC wie im
Datenblatt beschalten. Ebenso C mit 100n direkt am Spannungsregler
vorsehen.
Der Kondensator an AREF ist immer notwendig, egal ob interne oder
externe Referenz.
Da du nicht weist was in den Registern beim einschalten steht, kann es
sein das er hinüber ist.

Autor: Thilo (Gast)
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Hi, wahrscheinlich ist am Experimentierboard Uref < 2V eingestellt, das
mag der Prozessor nicht! Persönliche Erfahrung sagt mir, dass die
Schmerzgrenze bei 1.8V liegt. Manche sagen es geht noch tiefer, aber da
fangen schon die Rückströme an zu fließen und das Messergebnis wir
unlinear.

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